Nikon Z6 Hochzeitsfotografie vs Sony A7 III

Nikon Z6 für Hochzeitsfotografie? Ich sage ja! (vs Sony A7 III)

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Ich habe die Nikon Z6 seit gut einem Jahr im Einsatz und sie inzwischen für Hochzeitsfotografie, Reisefotos sowie Produkt- und Porträtfotografie genutzt.

Und hier meine Erfahrungen, nach einem Jahr.

PS: Für höhere Auflösung bei den Bildern, Browser auf Vollbild einstellen. 🙂

Nikon Z6 Hochzeitsfotografie

Nikon Z6 + Sigma 24mm ART bei F/1.4 mit Augen-Autofokus gearbeitet

 

Meine Gedanken zum Z-System nach einem Jahr Nutzung

Neue Motivverfolgung seit Firmware Update 3.0

Nikon Z6 Augen Autofokus

Nikon Z6 + AF-S 85mm 1.4 G, mit Augen-AF gearbeitet

Sony hat einen sehr guten Augen-Autofokus in die A7 III und aufwärts implementiert und auch Canon und Nikon “gezwungen” in die Richtung tätig zu werden.

Und das ist ihnen mittlerweile auch gut gelungen. Allerdings kann man den Augen-Autofokus in der Nikon Z6 nicht separat per Knopfdruck aktivieren, was z. B. mit der Sony A7 III möglich ist.

Allerdings kann man seit Firmware Update 3.0 die Motivverfolgung sehr schnell anwenden. Und das gibt’s wiederrum weder bei Sony, noch bei Canon.

In diesem Video zeige ich wie das aussieht:

 

Hochzeitsfotografie ohne Backup Speicherkarte in der Nikon Z6?

Einige Kollegen würden ja gerne die Nikon Z6 kaufen, haben aber Bauchschmerzen, weil sie nur einen Kartenslot hat. Einerseits verstehe ich die Bedenken, aber andererseits sind die auch übertrieben.

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Dank Fokuspunkte bis zum Rand und Augen-Autofokus, diese Komposition einfangen können

Nikon Z6 Hochzeitsfotografie

Blind über die Schultern, dank Augen-Autofokus auch offenblendig kein Problem

Sofern man bereit ist einen kleinen Umweg zu gehen, wird das Leben wieder bunt.

Zwar habe ich in über 11 Jahren noch nie einen Speicherkarten-Fehler gehabt, dennoch halte ich ein Backup für wichtig. Nicht nur wegen Problemen mit der Karte, sondern weil man versehentlich eine Datei löschen kann.

Ist mir schon passiert, zum Glück hatte ich ein Backup. 🙂

Nikon Z6 Augen-Autofokus

Nikon Z6 + AF-S 85mm 1.4 G via FTZ-Adapter (indirekt geblitzt)

Bei einer Kamera mit einem Kartenslot lösche ich einfach keine Bilder, bis ich die Daten gesichert habe.

 

Nikon Z6 Autofokus bei Hochzeiten auf die Probe gestellt

Die Grenzen des Autofokus habe ich erstmals erfahren, als die Lichter ausgingen und nur noch die Discoleuchten die Szene bunt illuminieren. Da wurden die Gesichter zwar erkannt, aber der Autofokus pumpte schon des Öfteren.

Mit dem nativen Z-Objektiv ging es schon etwas besser, als mit dem adaptierten AF-S Objektiv. Ansonsten sitzt der Autofokus bei neun von zehn Bildern auf den Augen. Ich habe mehr Ausschuss mit der Nikon D750 als mit der Z6.

Nikon Z6 bei schlechtem Licht

Nikon Z6 + Nikkor Z 50mm 1.8 S (indirekt geblitzt)

Fast alle Fotos auf meiner Hochzeitsfotograf Hamburg Website, sind mit der Nikon D750 entstanden.

Aber mittlerweile nutze ich nur noch die Nikon Z6. Sei es für Aufträge oder auch privat. Denn es macht mir einfach mehr Spaß damit zu arbeiten. Sie fühlt sich insgesamt flotter, diskreter und moderner an.

Nikon Z6 Hochzeitsfotografie

Augen-AF mit Nikon Z6 + AF-S 85mm 1.4 G (indirekt geblitzt)

 

Was ist das Schlimmste das bei einem Kartenfehler passieren kann?

Es ist ja nicht so, dass bei einem Kartenfehler, die Bilder weg sind. Im besten Fall kann man die Bilder per Datenrettungs-Software reparieren oder im schlimmsten Fall, muss ich das hart verdiente Geld, in die professionelle Wiederherstellung stecken.

Aber, dass man später ohne Bilder dasteht, ist extrem unwahrscheinlich.

Falls aber die Kamera den Fehler unauffällig beim Schreiben auf die Karten verursacht, wären die Bilder auch auf der zweiten Karte korrumpiert.

Von daher geht’s mir eher um zwei Punkte auf die ich Einfluss habe:

  1. Ersatz-Speicherkarten griffbereit halten.
  2. Zwischendurch ein paar der Bilder kontrollieren.
Nikon Z6 Augen-Autofokus

Nikon Z6 + AF-S 85mm 1.4 G (Augen-Autofokus & indirekt geblitzt)

 

Wie ich Kartenfehler vorbeuge

Fehler mit Speicherkarten sind in der heutigen Zeit äußerst selten. Bei XQD bzw. CFExpress Speicherkarten liegt die Fehlerwahrscheinlichkeit sogar nahe Null. Zudem sind sie sehr robust und die Kontakte liegen innen und nicht wie bei SD-Karten außen. Es ist aber wichtig, dass man auch richtig mit der Karte umgeht und potenzielle Fehlerursachen eliminiert.

So gehe ich vor:

  1. Vor jedem Auftrag formatiere ich erst die Karte in der Kamera und mache eine Probeaufnahme. Wenn es dann kein Fehler gibt, ist die Wahrscheinlichkeit nahe null, dass die Karte Probleme machen wird.
  2. Die jeweilige Karte nutze ich immer nur für die Kamera des gleichen Typs. So würde ich z. B. die Karte einer D850, nicht mit der Z6 vermischen.
  3. Gute Fotos machen.
  4. Vor der Abreise ein Backup anlegen.

Es ist nur Punkt vier neu dazugekommen.

Nikon Z6 Hochzeitsfotografie

Nikon Z6 + Nikkor Z 50mm 1.8 S

 

Meine Backup-Strategie für Hochzeitsfotografie, mit der Nikon Z6

Für Backups habe ich mir eine Gnarbox gekauft, die ich ganz schnell und einfach per Smartphone, Tablet usw. bedienen kann. Während ich meine Ausrüstung wieder einpacke, werden die Daten auf die Gnarbox kopiert. Eigentlich recht simpel. 🙂

Man kann auch weitaus mehr mit der Gnarbox anstellen. Eine erste Auswahl während der Bahnfahrt erledigen, Videos schneiden usw.

Es gibt aber auch eine Alternative von Lacie, mit 2 TB Speicherplatz:

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Mann kann auch Daten via Snapbridgeblank sichern

Man kann auch per Wifi Backups anlegen, aber ich habe mich damit noch nicht ausreichend beschäftigt, da mir das zu fummelig war. Doch Snapbridge soll weiter verbessert worden sein, sodass ich mir das nochmal anschauen werde, bevor die nächste Saison losgeht.

Vorerst findest du hier bei Nikon weitere Infos dazu.

Nikon Z6 Augen-Autofokus

Nikon Z6 + AF-S 85mm 1.4 G via FTZ-Adapter

 

Hatte kurz daran gedacht eine Sony A7 III zu kaufen

Ich hatte überlegt, mir vielleicht eine Sony A7 III, für das hervorragende 24mm 1.4 GM zu kaufen. Zusätzlich zu meiner Nikon Z6. Denn Größe/Gewicht (445g) und die optische Qualität (Schärfe/Bokeh) des Objektivs können mich durchaus überzeugen. Tatsächlich ging es mir Vordergründig um das Objektiv, nicht um die Kamera.

So zeigt mir das auch, dass man bei jedem Hersteller Schätze finden kann und auch irgendwo immer Kompromisse eingehen muss. Aber mit welchen Kompromissen kann man am besten Leben? Das ist wohl die Frage der Fragen, wenn es um den Kauf von Equipment geht. 🙂

Schließlich habe ich auch meinen Kollegen Markus Thoma, der mit Sony arbeitet, überzeugen können, das 24er GM auszuprobieren. Und es war nicht anders zu erwarten… er ist angetan. Sein Review zum Sony 24mm 1.4 GM Objektiv kannst du hier finden. Ich freu’ mich für ihn.

Aber letztendlich habe ich doch eine zweite Nikon Z6 bestellt. Denn wenn ich möchte, kann ich das Sony 24mm 1.4 GM auch an meine Nikon Z6 adaptieren. Mit diesem Adapter sogar mit Autofokus.

Nikon Z6 Hochzeitsfotografie

Mit dem AF-S 85mm 1.4 G via FTZ-Adapter

Nikon Z6 Hochzeitsfotografie

Nikon Z6 und das neue Nikkor Z 50m 1.8 S

 

Canon und Nikon auf der Überholspur?

Vor einigen Tagen wurde das neue Nikon Z 70-200mm 2.8 vorgestellt. Laut Nikon aktuell das Z-Objektiv, dass die Möglichkeiten des Z-Mount am besten demonstriert. Es soll nicht nur schärfer sein als der Wettbewerb, sondern kommt auch mit einer Naheinstellgrenze, die ich für erwähnenswert halte.

Naheinstellgrenzen der jüngsten 70-200mm 2.8 Objektive:

Nikon-Z = 50cm
Canon-RF = 70cm
Sony-E= 100cm

Das heißt wir können mit der Nikon Z einen halben Meter näher an die Person heran. Das ist schon ein gewaltiger Unterschied für eine Bildkomposition.

Was werden wir hier noch für Objektive sehen?

Auch das neue Nikon Z 24-70mm 2.8 ist nunmehr als das beste und dazu noch kompakteste Objektiv seiner Klasse bekannt. Für mich sieht das so aus, als würden Nikon und Canon viel weiter in die Zukunft blicken und den allgemeinen Funktionsumfang verbessern, wogegen Sony weiter seine heutigen Stärken (Gesichts-AF/Augen-AF) ausbaut.

Ich vermute das Canon und Nikon auch in der spiegellosen Welt, schon bald, die Nase vorne haben werden. Dazu muss ich sagen, dass Canon zwar tolle RF-Objektive hat, aber die Bodies etwas dürftig daherkommen. Zudem sind die RF-Objektive für meinen Geschmack zu groß, schwer und auch zu teuer. Von daher gefällt es mir, dass Nikon erstmal “bezahlbare”, aber sehr hochwertige F/1.8 Objektive produziert, die voll vom neuen Z-Mount profitieren:

 

Die Bildqualität von Z-Objektiven ist verblüffend

Die Bildqualität mit nativen Z-Objektiven ist… anders. Ich könnte auch sagen besser, aber das wäre wohl falsch. Allerdings gefallen mir die Z-Festbrennweiten extrem gut. Denn es sind Leichtgewichte, mit außerordentlichen Bildeigenschaften.

Hier eine kleine Garten-Story, die komplett mit der Nikon Z6 und dem Nikkor Z 50mm 1.8 S entstanden ist. Ich habe lediglich noch ein Preset aus meiner Lichtrebell Preset Collection drüber gelegt, aber den Korn den ich normalerweise drin lasse entfernt; damit man die Bildqualität noch besser beurteilen kann.

Tipp: Browser auf Vollbild einstellen (i.d.R. F11 drücken), damit die Bilder in höherer Auflösung dargestellt werden. Weiter unten habe ich auch noch größere Auflösungen verlinkt.

Hier habe ich die Bilder in hoher Auflösung verlinkt: #1#2#3#4#5#6#7#8#9

 

Dir gefällt der Look der gezeigten Bilder? Dann sichere ihn dir.

Meine Presets (klick) kannst du hier finden:

Komplettes_Preset_Paket-2

 

Wo die Sony A7 III besser als die Nikon Z6 ist

  • Zwei Speicherslots.
  • Augen-Autofokus kann auf einen extra Knopf gelegt werden.
  • Batteriegriff mit vertikalem Auslöser.
  • Große Objektiv-Auswahl, viele davon bezahlbar.
  • Stärkere Akkus: Bei der Sony reichen vielleicht zwei Akkus für einen Tag, für die Nikon Z6 gibt es nicht so starke Akkus, sodass du vielleicht auch dreimal wechseln musst.

Deshalb empfehle ich z. B. diese Powerbank und dieses Aufladegerät. Endlich kann ich die Akkus meiner Nikon D750 als auch Nikon Z6 mobil, im Rucksack aufladen. Während ich mit einem Akku fotografiere, lädt der andere Akku auf. Klingt nach einem Plan, oder?

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Die Nikon Z6 schlägt über die eigene Gewichtsklasse & auch die Sony A7 III

Zum Z-Bajonett habe ich ja genug geschrieben, aber die Nikon Z6 gewinnt in vielen Punkten gegen die auf YouTube sehr gehypte Sony A7 III:

  • Sucher ist fast doppelt so hoch aufgelöst.
  • Display ist größer und mehr als doppelt so hochauflösend. Außerdem sind die Touch-Funktionen besser.
  • Der IBIS in der Z6 ist mindestens zwei bis drei Blenden besser als in der Sony A7 III (siehe dieses Video) – Da werden z. B. bei 50mm, 1/5 Sekunde möglich (habe später auch 1/4 ausprobiert und ist auch scharf) – was ich in meinem Nikon Z6 Testbericht gezeigt habe.
  • Mit den Z-Festbrennweiten kann ich auch offenblendig, formatfüllende Gruppenfotos machen, da die Z-Objektive bis an die Ränder hoch auflösen. Nikon-F,  Sony-E oder auch Canon-EF Objektive müssen meist auf F/2.2 ~ F/4.0 abgeblendet werden.
  • Ergonomie – die Knöpfe, der Griff und die Kunstbelederung etc. fühlen sich bei der Z6 hochwertiger an.
  • Auslösegeräusch ist sanfter bzw. leiser.
  • Die Nikon Z6 ist von allen DSLM die am besten abgedichtete gegen Staub und Regen. Und hier in Hamburg ist Regen Alltag…
  • Menüs schneller bzw. intuitiver zu bedienen.
  • Besseres Wifi und Bluetooth.
  • Mit CFExpress fünf bis achtmal schnellere Speicherkarten. Gut, die Karten sind mit 150 EUR für 64 GB etwas teuer, aber dafür ist die Z6 auch 300 – 400 EUR günstiger als die Sony A7 III, sodass es sich ausgleicht.

 

Nikon Z6 Augen AF

Nikon Z6 (Augen-AF)+ AF-S 85mm 1.4 G via FTZ-Adapter (indirekt geblitzt)

Nikon Z6 Augen AF

Nikon Z6 (Augen-AF) + AF-S 85mm 1.4 G via FTZ-Adapter (indirekt geblitzt)

 

 

Für Filmer:

  • 12 Bit 4:2:2 RAW-Video, MOV oder MP4 Codec zur Auswahl. Sony A7 III hat maximal 8 Bit bei 4:2:0 und 100 Mbit.
  • Focus Breathing mit Z-Objektiven fast nicht vorhanden. Auch sehr interessant für Focus-Stacking, bei z. B. Landschaftsfotografie.
  • Autofokus sehr leise und in Videos nicht hörbar.
  • Größerer HDMI-Anschluss, stabilerer Halt.
Nikon Z6 Hochzeitsfotografie

Mit AF-S 85mm 1.4 G via FTZ-Adapter

ikon Z6 + Nikkor Z 50mm 1.8 S – Einreihiges Panorama aus der Hand

Mein Fazit zur Nikon Z6

Da der Z-Mount und die Z-Objektive, sowie auch der IBIS und die Videoqualität der Z6 mich aus den Socken hauen, kann ich nicht anders als die Nikon Z6 zu empfehlen. Auch der Augen-Autofokus hat mich nicht im Stich gelassen.

Noch nie war es mir möglich, lautlos bei 1/4 Sekunde scharfe Bilder mit einem 50er oder 85er Objektiv zu machen. Klar, dass hilft nicht gegen Bewegung im Bild, aber auf Städte-Touren oder Reisen etc. sehr hilfreich, wenn man Mal kein Stativ dabei hat.

Es gibt noch viel mehr Gründe, aber die habe ich ja oben schon genannt.

Ich habe mir dieses Nikon Z6 Set bei Calumet bestellt und finde, dass es für das gebotene, weit über die Gewichtsklasse schlägt. So ziehe ich mit dem 24-70 4.0 S, 35 1.8 S, 50 1.8 S und 85 1.8 S, in die nächste Hochzeitssaison.

In meinem Nikon Z6 Test gehe ich noch näher auf die Nikon Z6 ein. Außerdem geht’s da auch um die Vorteile bzw. Nachteile von DSLM vs DSLR. Falls du den Beitrag noch nicht kennst, kannst du ihn hier finden:

Nikon Z6 Test Erfahrungen Tipps DSLR vs DSLM

Die besten DEALS für die Z6

Da die Preis/Leistung phänomenal ist, empfehle ich dir folgendes Kit zu kaufen:

Das hier bei Amazon* (Prime?)

Oder das hier bei Calumet (0% Finanzierung möglich)

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Falls du den FTZ-Adapter nicht benötigst, würde ich zu diesem Kit greifen:

Dieses hier bei Calumet.

Oder das hier bei Amazon.

Die neue Nikon Z6 II

Vor kurzem ist die Nikon Z6 II erschienen, die ich mir nach kurzer Zurückhaltung doch noch gekauft habe. Hier spreche ich über die Verbesserungen in der Nikon Z6 II bzw. Nikon Z7 II.

Bis bald,
Baris

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Jürgen Kuprat 15. Januar 2020 - 13:05

Vielen Dank für Deine Gedanken, Baris, die ich wieder mal zu 100% teile.
Interessant, dass du nun doch das 35mm S statt des Sigma einsetzt? Woher der Sinneswandel? Mein Hochzeitssetup für die nächste Saison ist das 24-70/4 S, 24mm/1.8 S und das 50mm/1.8 S. Das 85er liegt mir zu nahe am 50er, ausserdem hoffe ich auf das 50mm/1.2 dieses Jahr. Das 70-200mm kommt für Tele dazu, obwohl ich es nicht oft brauche. Insgesamt bin ich mit dem Z-System sehr zufrieden und ich bereue den Umstieg ganz und gar nicht. Ich glaube, es war gut den kompletten Sprung zu machen und nicht DSLR/DSLM zweigleisig zu fahren. Das hätte mich auf Dauer verrückt gemacht.
However: allzeit gut Licht und weiterhin viel Erfolg!

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Lichtrebell 15. Januar 2020 - 13:23

Moin Jürgen, danke für dein Feedback. Schön wieder von dir zu lesen. 🙂
Ja das 24er hätte ich auch lieber als das 35mm 1.8 S. Aber bei 650 EUR für das 35er 1.8 S musste ich einfach zuschlagen. Auf einer Z6 das 35 1.8S und auf der anderen das 85er 1.8S, ist so erstmal mein Plan. Damit fahre ich ja seit Jahren. Für Tanzfläche oder Gruppenfotos z. B. kann ich die 24mm vom 24-70mm 4.0 S nutzen. Da Blende ich sogar oftmals auf F/11 ab, für Lichteffekt-Spielerein und brauche die Offenblende eher weniger. Für die Portrait-Session nutze ich sehr gerne das 50er 1.8s.
Mein Sinneswandel bzgl. 35 1.4 Art ist einfach, dass ich zukünftig minimalistisch und leicht unterwegs sein möchte… Nach den 10 Stunden+ Hochzeiten habe ich des öfteren Schmerzen in der Wirbelsäule.
Auch weil ich mich von meiner letzten DSLR trennen werde, möchte ich auch die schweren F-Gläser verkaufen.
Das einzige Schwere Glas, das mir wohl noch in die Tasche kommt, ist ein 35mm 1.2 S, wenn es dass denn mal geben wird.
Für 50mm sind F/1.8 perfekt finde ich und bei 85mm muss ich oft sogar noch abblenden auf F/2.8~F/4. Da kommt die Offenblende eher für Reportage aus der Entfernung zum Einsatz.

Ich arbeite Mal am Script für das Video weiter und fange mit den Dreharbeiten an, da zeige ich auch nochmal ein Workaround, wie man für den fehlenden AF-C 3D-Tracking kompensieren kann.

Grüße,
Baris

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Richie 19. Januar 2020 - 22:36

Hallo Baris,

mit einem kleinen Workaround kann man den Eye AF fast wie mit dem Knopf an und ausschalten. Bei mir ist die Movie Taste als Af Auswahltaste programmiert. Zum einen ist ja der Eye Af nur bei automatischer Messfeld Wahl aktiv zum anderen brauche ich das automatische Messfeld nur dann wenn ich Eye Af will.

Das heißt ich kann mit Auge am Sucher dem Eye Af abschalten in dem ich die Movie Taste drücke und das hintere Rad drehe und zum anschalten wieder andersrum drehe. Hoffe das ist verständlich

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Lichtrebell 19. Januar 2020 - 23:06

Hui, das hört sich gut an. Werde ich ausprobieren. Danke dir! 🙂

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Richie 20. Januar 2020 - 6:57

Das einzige was halt da nicht geht mit dem Workaround: Eye Af aus und gleichzeitig trotzdem bei der automatischen Messfeld Wahl bleiben.

Aber zumindest mir geht es so: Wann braucht man die automatische Messfeld Wahl Ohne Eye Af/ /Face Detect? Die finde ich macht ja eben nur mir Eye Af/ Face Detect Sinn.

Wäre interessant Deine Meinung zu hören wenn Du es dann getestet hast.

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Jürgen Kuprat 20. Januar 2020 - 8:40

Richies Vorgehensweise habe ich ähnlich implementiert: ich habe die FN1-Taste auf AF-Auswahl programmiert und wähle mit dem hinteren Rad den AF-Modus aus. Gleichzeitig habe ich die AF-Auswahl auf automatische Feldauswahl und Einzelfeld eingeschränkt. Pinpoint, großes und kleines Meßfeld etc kommen gar nicht mehr zur Auswahl. Somit kann ich schnell zwischen Gesichtserkennung und Einzelfeld hin- und herschalten. Das hat mit die Arbeit deutlich erleichtert.
Am allerliebsten wäre es mir dennoch, ich könnte eine Taste so belegen, dass die Gesichtserkennungin jedem AF-Modus kurzzeitig zugeschaltet werden kann. Vielleicht erhört uns ja Onkel Nikon.

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Lichtrebell 20. Januar 2020 - 10:20

Ja, das mit den AF-Optionen ausschalten habe ich auch schon gemacht. Aber, finde ich nicht optimal, da das einen aus dem “Flow-State” holt. Man muss halt diesen Prozess im Gehirn verarbeiten… Aber ja, muss man wohl erstmal mit leben.

@Richie, die automatische Messfeldauswahl nutze ich auch nur für den Eye-AF – denke mal so geht es den meisten. 🙂

Ich finde auch das z. B. die kleine oder große Messfeldauswahl wichtig ist, da sie bei schnellen Sachen oftmals effektiver sind, als z. B. der Einzelfeld-AF. Bei mir sind da mindestens drei AF-Methoden auswählbar und da geht das nicht ganz so schnell wie mit zwei.

Den Einzelfeld-AF kann man glaube ich auch nicht deaktivieren. Aber ich denke das da nochwas passieren wird. Werde auch mal sehen ob ich irgendwie die Message an Nikon bekomme.

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Richie 22. Januar 2020 - 19:17

Eine Sache die mich beim AF mal interessieren würde, wie da Deine Meinung ist:

Ich war ja bei der DSLR begeisterter Nutzer des Back Button Focus. Gerade weil de sehr mittigen AF Felder oftmals ein Focus und Recompose notwendig machten. Und wenn die Kamera vor dem Auge ist, ist der Finger ja sowieso auf dem AF On Knopf.

Bei der Spiegellosen entfällt ja erstens Focus und Recompose Dank über 90% AF Abdeckung. Zudem ermöglicht das Klappdisplay und der AF einer Z6 ja auch Perspektiven wo man die Kamera auch mal extrem hoch oder tief hält. Gerade auch in Kombi mit Eye AF.

Aber in so einer Haltung dann AF On und Auslöser zu bedienen fällt mir oft echt schwer. Ich tendiere schon fast wieder bei der Z den Fokus wieder auf den Auslöser zu legen.

Wie geht es Dir da so?

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Lichtrebell 22. Januar 2020 - 20:16

Also ich hatte da ehrlich gesagt noch nicht das Bedürfnis vom Backbutton-AF abzuweichen. Auch wenn ich die Kamera hoch oder tief halte. Aber du könntest ja Mal probieren U1, U2 oder U3 entsprechend einzurichten.

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Richie 22. Januar 2020 - 22:43

Du hast den Back Button Focus auch auf der Af On Taste oder ?

Bei der Z6 gibts ja auch mittlerweile die zusätzliche Möglichkeit die mittlere Position des Joysticks als AF On zu belegen. Hab’s noch nicht in der Praxis verwendet aber der Gedanke nicht immer zwischen Joystick und AfOn zu Wechseln klingt gar nicht schlecht.

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Lichtrebell 28. Januar 2020 - 10:46

Ja, genau. Aber das klingt schon ganz gut dein Einsatz. Da kann man den Finger einfach auf dem Joystick lassen. Hast das schon ausprobiert?

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Richie 28. Januar 2020 - 12:57

Problem ist noch die Koordination. Ich drücke manchmal nicht sauber gerade. Dann verschiebt es das Feld anstatt zu fokussieren

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David Hallwas 28. Januar 2020 - 13:26

So, ich habe die z6 jetzt auch schon eine Weile auf Hochzeiten im Einsatz, parallel zur D750. Und was soll ich sagen? Ich liebe sie immer mehr. Bei wichtigen Momenten, wie der eigentlichen Trauung, lasse ich ein Backup auf mein Handy laufen. JPGs auf kleinster Auflösung.
Hat schonmal jemand heraus gefunden, ob man die Übertragung ab einem bestimmten Punkt starten kann? Sie fängt sonst nämlich immer bei Bild eins an.

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Lichtrebell 29. Januar 2020 - 15:34

Ich habe mich noch nicht ausreichend mit Snapbridge beschäftigt, daher kann ich dir da leider nicht helfen.

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Richie 28. Januar 2020 - 22:39

Für mich ist noch immer der Kartenslot der Grund bei den Hochzeiten bei der 750 zu bleiben.

Schade vor allem deswegen da es für Nikon per Softwareupdate lösbar wäre. ( in dem man die Beschränkung auf 2MP bei der automatischen Sicherung in SnapBridge auf vernünftige 12 MP oder so anhebt. )

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Richie 6. Februar 2020 - 13:07

Was mir noch so an Fragen einfällt:

Wie ist Deine „Taktik“ bei den Gratulationen. Da die relativ unberechenbar sind ( linke Schulter / rechte Schulter) war das bei mir der typische 3d Tracking Fall. Und zwar Ablauf wie Du es auch beschreibst.

Wie ist der AF bei Dancefloor Action, das ist nämlich das einizige was ich bisher nicht testen konnte.

Und zu guter letzt. Wie idiotensicher ist die Gnarbox. Nicht das man hier noch eine zusätzliche Wahrscheinlichkeit für Bilder löschen einbaut

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Lichtrebell 7. Februar 2020 - 15:52

Bilder in die Gnarbox ist wirklich sehr einfach und schnell erledigt.

Da ist meine Taktik das große einzelmessfeld mit durchlaufender messfeldauswahl. Also das das Kästchen nicht am randaufhoet sondern am anderen Rand raus springt.
Dynamischer AF ist evtl. auch möglich.
Dancefloor ist recht easy. Einfach mit AF-s abblenden auf f8 oder so Effekt Bilder oder ganz normal in af-c mit großem AF Feld. Wenn es genauer sein muss nimmst halt eins von den genaueren AF Möglichkeiten.

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Richie 7. Februar 2020 - 19:39

Wie sind in der Situation Deine Erfahrungen mit dem Eye AF? Vermute mal Zuviel Gesichter?

Zur Gnarbox:
Wo siehst Du die Vorteile gegenüber einer Lösung mit IPAD oder Tablet generell? Hab nämlich ein iPad rumliegen und seit iOS 13 werden ja auch externe Medien unterstützt.

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Richie 28. Juni 2020 - 12:04

Ich sage jetzt auch ja, nachdem ich die ersten zwei Hochzeiten mit zwei Z6 gemacht habe. Zu 90% mit 35S und und 85s und ein paar Aufnahmen mit dem 50s und dem 135 Art.

Hammermäßig. Definitiv hatte ich mit der D750 nicht annähernd die Quote dass der Fokus perfekt auch dem Auge lag.

Silent Mode im Standesamt: Einfach Geil.

Braut dreht sich mit fliegenden Schleier um die eigene Achse mit 3D Tracking und Max Serienbildgeschwindigkeit? Perfekt.

Der Wechsel auf 3D Tracking wenn Eye Af nicht greift? Seit letzten FW Update problemlos (mit alter Fw war das ja der nervigste Punkt an der Kamera).

Das einzige wo ich mit dem AF modes noch etwas probieren muss ist Bewegung direkt frontal auf die Kamera zu.

Bereue keine Sekunde den Wechsel.

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Richie 21. Juli 2020 - 8:07

Jetzt kommt ja die (eigentlich Einsteiger) Mirrorless mit 2 Slots (Z5)

Kannst Du Dir vorstellen deswegen zu wechseln ?

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Lichtrebell 29. Juli 2020 - 13:01

Moin Richie, nein… warum sollte ich für einen Placebo downgraden? 🙂

Mal gucken wie die Z8/Z9 werden… Ich hoffe noch auf ein lichtstarkes weitwinkel ala 35/1.2 und möchte gerne noch das Makro endlich Mal sehen. Achja, und die Pancakes. 🙂

Habe mir nun auch das 20/1.8 S geholt. Ein traumhaftes Objektiv zu dem ich schon am Review arbeite. Viele vergleichen es mit dem neuen Sony 20mm 1.8 aber bedenken da einige Punkte nicht.

Grüße,
Baris

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Richie 29. Juli 2020 - 13:26

Ich bin dann mal auf s Review gespannt.

Ich bin mit der z6 eigentlich glücklich aber ganz bekomme ich den Kopf wegen den Slot immer noch nicht frei.

Bist Du jetzt eigentlich bei der Taktik mit der Gnarbox geblieben ?

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Lichtrebell 29. Juli 2020 - 15:13

Ja genau. Das mit der Gnarbox mache ich halt noch bei Hochzeiten. Da sichere ich mich eher vor versehentlichem Löschen mit ab. Man kann halt die Gnarbox auch wie ein Laptop nutzen und die Daten auf diverse Datenträger umlenken.

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