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Bester PC für Bildbearbeitung, Videoschnitt & Gaming – PC Kaufberatung [2024]

784 Kommentare

Nach sechs Jahren musste ein neuer Allrounder PC für Bildbearbeitung, 4KVideoschnitt und gelegentliches Gaming her. Also musste ich aus persönlichem Interesse sehr genau recherchieren, welche PC-Hardware die beste Preis-Leistung hat.

Dabei ist mir aufgefallen, dass die populären Kanäle bzw. Webseiten sich eher auf die Gaming Nische konzentrieren. Infos über PC-Hardware für Bildbearbeitung, Videoschnitt und CAD, geschweige denn welche Komponenten die besten für mein Geld sind, erfordern langatmige Recherche.

Also habe ich mich an die Arbeit gemacht und stelle hier meine Recherche und Erfahrungen zur Verfügung. Und weil der Beitrag so gut bei euch ankommt, wird er monatlich auf den neusten Stand gebracht.

Die Engpässe und Preisanstiege rund um Elektronik sind größtenteils abgeklungen, sodass ein guter Eigenbau-PC für Bild- und Videobearbeitung, mit hochwertigen Komponenten, unter 1000 EUR realisierbar ist. Ab 1200 – 1500 EUR wirds dann richtig solide. Enthusiasten und Profis können mit 1800 EUR aufwärts rechnen.

Falls ein Eigenbau-PC nicht in Frage kommt, habe ich fertige Komplett-PC Empfehlungen, ab 899 EUR, in petto.

Letztes Update: Februar 2024

[Lesezeit ca. 20 – 30 Minuten]

Inhaltsverzeichnis

Vorwort

Das ist der Beitrag, den ich mir wünsche, wenn ich mich schnell aber nachhaltig über die besten PC-Komponenten für  Video- sowie Bildbearbeitung informieren möchte und wo die Preis-Leistung im Vordergrund steht.

Da ich deine genauen Anforderungen an den PC nicht kenne, kann ich unmöglich die perfekte Beratung geben. Aber damit du dir selbst helfen kannst, bekommst du hier alle Informationen die du brauchst, um den bestmöglichen PC zu bauen bzw. zu kaufen. Somit erwartet dich hier eine hohe Informationsdichte, auf leicht verständlichem Niveau.

Falls du irgend eine Frage oder Anliegen hast, findest du unten den Kommentarbereich; wo ich mich über dein Feedback freue und auch gerne Rede und Antwort stehe.

 

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Produktverlinkungen sind i. d. R. farblich markiert und unterstrichen. Diese Links führen zu Provisionen für mich. Der Händler sieht, dass du von meiner Seite kommst und zahlt mir dafür eine Provision. I. d. R. verlinke ich den günstigen Anbieter aus meinen Affiliate-Netzwerken.

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Auch wenn ich eine Provision erhalte, vertrete ich stets zu 100% meine eigene authentische Auffassung und belege stets woher meine Einschätzungen und Empfehlungen herrühren.

 

Vorweg für die Eiligen: Komplett-PC Empfehlungen & Zusammenfassung

Bei einem Komplett-Rechner muss natürlich die Arbeit für den Zusammenbau, Service etc. bezahlt werden, wodurch der PC teurer wird. Ich habe das mal ausgerechnet und der Aufpreis liegt meist zwischen 200 – 400 EUR.

Folgend habe ich Komplett-Rechner rausgesucht, bei denen die Preis-Leistung aber auch Wahl der Komponenten stimmig sind. Man bekommt den entsprechenden Gegenwert, für die ausgegebene Summe.

Doch vorweg ein paar grundlegende Infos zusammengefasst:

 

Grafikkarte: NVIDIA oder AMD?

Für Videoschnitt-Programme sind Computer mit einer NVIDIA GeForce RTX Grafikkarte empfehlenswert, da Videoschnitt-Software auf NVIDIA Grafikkarten optimiert ist und sie bei gleichem Preispunkt i.d.R. mehr Leistung und Features bieten.

 

Für pure Bildbearbeitung, Web Browsing und Office ist die Grafikkarte zweitrangig

Wer keine Videos, sondern lediglich Bilder bearbeiten möchte, kann auf eine AMD Radeon sowie Intel Arc Grafikkarte ausweichen oder zunächst ausprobieren, ob einem die integrierte Grafikeinheit (iGPU) der Intel Prozessoren genügt. Bei Bedarf kann eine Grafikkarte nachgerüstet werden. Allerdings haben einige moderne Programme auch KI-basierte Renderer für z. B. Rauschunterdrückung, die auf GPU-Beschleunigung zurückgreifen können. Für KI (Künstliche Intelligenz) ist die iGPU ungeeignet und eine dedizierte Grafikkarte sehr empfehlenswert.

 

Prozessor: INTEL oder AMD?

Intel Prozessoren der 12. Gen/Alder Lake oder 13. und 14. Gen/Raptor Lake (Refresh) sind die aktuell logische Empfehlung für die Bild- und Videobearbeitung, da sie bei gleichem Preispunkt meistens etwas schneller sind als AMD-Prozessoren und umfangreichen Codec-Support in Premiere Pro und Davinci Resolve mitbringen. Obwohl die neuen Ryzen 7000 CPUs eigentlich auch Encoder/Decoder vorweisen, werden sie von der Software (noch) nicht unterstützt. Auch ist der Support nicht so umfangreich wie bei Intel und es ist ungewiss, ob und wann eine Unterstützung kommt.

Achtung: Der erweiterte Codec-Support für Davinci Resolve ist nur in der kostenpflichtigen Studio-Version inbegriffen, nicht in der Free-Version.

Merke (bitte lesen – oft widerkehrende Frage): Intel Prozessoren mit dem Buchstabenzusatz “F” im CPU-Namen, z. B. “i5-12600KF“, bieten keine interne Grafikeinheit (iGPU). Das heißt man verzichtet nicht nur auf eine interne Grafikeinheit, sondern auch auf Intel Quick Sync, was insbesondere H.265 (HEVC) Codecs bis zu 12-bit 4:4:4 in Davinci Resolve beschleunigen kann. AMD hat (noch) keine vergleichbare Technologie im Angebot, die auch tatsächlich funktioniert bzw. von gängiger Software in einem so großen Umfang unterstützt wird. Die Grafikkarte kann zwar teilweise auch H.264 und HEVC beschleunigen, aber nicht im gleichen Umfang. Außerdem sind zwei Komponenten die einen Codec beschleunigen können besser als nur eine Komponente, da sich CPU & GPU bzw. andere Hardware-Beschleuniger, die Last teilen können und so eine größere Bandbreite, für z. B. Multicam-Szenarios, gegeben ist.

Auch Einsteiger-Schnittprogramme wie Magix Video sind um die Quick Sync Technologie herum konzipiert. Denn die Quick-Sync Technologie ermöglicht auch Hardware schwächeren Computern bzw. Laptops, hochauflösendes Videomaterial zu verarbeiten. Das gilt aber nur für unterstützte H.264 und H.265 Codec-Formate.

Siehe: Hardware Decoding Support in Davinci Resolve und Premiere Pro

 

Das omnipräsente Schlagwort “Gaming”

Heutzutage unterscheidet sich eine Workstation für Bildbearbeitung und 4K+ Videoschnitt, nicht sonderlich von einem Gaming-PC. Das liegt daran, dass viele Anwendungen auch auf die Rechenleistung einer Grafikkarte zurückgreifen.

Leider wird das Wort “Gaming” sehr inflationär verwendet, da Gaming eine vergleichsweise große Nische ist. Selbst IKEA verkauft mittlerweile Gaming-Möbel, die man genauso gut für alles andere verwenden könnte.

 

Per Konfigurator modifizierbare Komplett-PC Empfehlungen, ab 899 EUR (mit Anpassungen)

Hier ist der Komplett-PC mit Intel i5-12500 und GeForce RTX 3060 12GB VRAM Grafikkarte ein solider Einstieg.

Videoschnitt Bildbearbeitung und Gaming PC ab 1000 EUR

Empfohlene Anpassungen via Konfigurator

Achtung: Prozessoren mit “F” im Namen unterstützen kein QuickSync. Also bitte z. B. keine 13600KF oder 12400F Variante kaufen. Eine detaillierte Erläuterung findest du hier.

Arbeitsspeicher: Für 4K+ Videobearbeitung und größere Lightroom-Kataloge oder Photoshop-Projekte sollte der Arbeitsspeicher auf 32GB (2x16GB) erweitert werden. Für FullHD Videos und leichte Bildbearbeitung kommt man auch mit 16GB RAM zurecht. Wer mit sehr vielen großen Daten hantiert (4 – 8K+), z. B. Focus-Stacking oder andere ausgeprägte Bild- und Videobearbeitung macht, nimmt 64GB (2x32GB).

M.2 PCIe SSD (NVMe): Hier empfehle ich eine robuste Auswahl zu treffen und nicht am letzten Euro zu sparen. Empfehlenswert ist eine Corsair MP600 Pro XT, WD_Black SN850(x) oder Samsung 980/ 990 Pro.

Mainboard: Das MSI Pro B760M-A WIFI DDR4 ist ein empfehlenswertes Upgrade für diese Preisklasse. Das Mainboard bietet neben vier DDR4 Slots auch Wi-Fi 6E und Bluetooth 5.2 sowie 2x M.2 PCIe 4.0 Slots.  Wer USB-C benötigt, sollte auf jeden Fall ein Gehäuse mit Front USB-C wählen, da auch dieses Mainboard im hinteren I/O nur USB-A Stecker hat.

Wer ein Mainboard mit noch mehr Erweiterungsmöglichkeiten, deutlich besserem Soundchip, stärkeren Spannungswandlern sowie USB-C im hinteren I/O wünscht, greift zum “MSI MAG Z690 Tomahawk WIFI DDR4”. Insbesondere ab dem Intel i7-13700K oder höher, würde ich zu einem MSI Z690/Z790 Tomahawk Modell tendieren, da i7 und i9 Prozessoren durch zu schwache Spannungswandler an Leistung verlieren werden.

Grafikkarte: Für die Videobearbeitung mit 4K Videomaterial ist die RTX 3060 12GB meine Preis-Leistung Empfehlung für die Bild- und Videobearbeitung sowie Gaming bis WQHD.

Festplatten raus: Eine mechanische Festplatte würde ich gänzlich abwählen. Da sie für die moderne Bild- und Videobearbeitung vergleichsweise sehr langsam und laut sind.

Gehäuse & Lüfter:  Viele Gehäuse haben eine geschlossene Front, mit Lüftern dahinter, denen es erschwert wird Luft zu saugen. Da wo Lüfter sind, sollte es relativ offen zur Sache gehen; also Luftschlitze oder Mesh. Dann ist der Luftdurchsatz schon bei langsamen Umdrehungen hoch genug, sodass die Lüfter leiser arbeiten können.

Wer kein RGB mag, kann die Lichter abschalten oder farblich den persönlichen Vorlieben anpassen.

Das Gehäuse in der Standard-Ausführung kann beibehalten werden, sofern es gefällt und kein USB-C Frontanschluss benötigt wird.

Ansonsten empfehle ich folgende Gehäuse.

Gehäuse Empfehlungen mit USB-C Frontanschluss:

  • Fractal Design Torrent Serie, North Serie oder Meshify 2 Serie
  • be quiet! Pure Base 500DX
  • Lian Li Lancool 216 schwarz
  • Corsair 4000D Airflow
  • Kolink Observatory Z Mesh ARGB

Wer keinen USB-C Frontanschluss benötigt, könnte auch zurückgreifen auf:

  • Fractal Design Pop Serie (USB-C kann nachgerüstet werden)
  • SQ-Tower 05T – schwarz – Glasfenster
  • SQ-Tower 02 T – schwarz – Glasfenster
  • SQ-Tower 01 RGB – schwarz – Glasfenster mit Mesh-Front
  • Corsair iCUE 220T RGB Airflow schwarz – Glasfenster

 

Sehr leistungsfähiger Videoschnitt PC unter 2000 Euro

Der i5-13600K ist die Crème de la Crème in Sachen Preis-Leistung für Bildbearbeitung, 4K+ Videoschnitt und Gaming, dicht gefolgt vom Intel i7-13700K. Beide Prozessoren können in folgendem System, nebst diversen GeForce RTX, per Konfigurator ausgewählt werden:

Bild- und Videobearbeitung sowie Gaming PC unter 2000 EUR

Komplett-PC mit dem Intel i5-13600K (oder i7-13700K) sowie diversen GeForce RTX

Achtung: Prozessor auf die K oder non-K Variante wechseln, ohne ein F in der Bezeichnung. Also z. B. keine 13600KF oder 12400F Variante kaufen. Eine detaillierte Erläuterung findest du im hiesigen Beitrag, hier.

Empfohlene Anpassungen via Konfigurator: Die bereits oben aufgeführten Anpassungen bezüglich Arbeitsspeicher, M.2 PCIe SSD (NVMe) und Grafikkarte können hier 1 zu 1 übernommen werden.

Gehäuse: Als Gehäuse kann ebenfalls eines der oben aufgeführten Gehäuse gewählt werden. Auch das standardmäßig ausgewählt MSI Gehäuse ist okay, aber Airflow-Gehäuse sind tendenziell zu bevorzugen.

Grafikkarte: Ab Werk ist eine Radeon RX 6700 Grafikkarte verbaut, die ich für die Videobearbeitung oder andere Kreativ-Apps auf jeden Fall gegen eine GeForce RTX 3060 mit 12GB VRAM oder besser tauschen würde. Wer mehr Leistung wünscht, könnte auf eine RTX 4070 12GB zurückgreifen. Diese ist in WQHD-Auflösung vergleichbar mit einer RTX 3080, ab UWQHD ca. gleichauf und in UHD (4K) leicht hinter der RTX 3080. Allerdings bietet die RTX 4070, im Gegensatz zur RTX 3080, auch AV1 Encoding. Letzteres ist nützlich für Streaming auf YouTube, Twitch.tv usw. Mehr dazu hier.

Welche GeForce RTX Grafikkarte(n) für dich in Frage kommen, erfährst du hier: Beste Grafikkarte für Videoschnitt, Bildbearbeitung & CAD 2024

Mainboard: Das MSI PRO Z790-P WIFI ist bereits eine solide Wahl. Aber wer ein deutlich besserem Soundchip,  stärkere Spannungswandler und noch mehr von den schnellen USB-Anschlüssen möchte, kann zum “MSI MAG Z790 TOMAHAWK WIFI DDR5” greifen.

CPU-Kühler: Wer den Intel i7-13700K oder höher auswählt, sollte den CPU-Kühler auf den Dark Rock 4 Pro hochstufen. Die Variante ohne “Pro” wird ins Schwitzen kommen.

Merke: Warum ich ausgerechnet diese Komplett-PCs bzw. Komponenten empfehle, erörtern wir detailliert im Laufe des Beitrags.

 

Fertigen Komplett-PC bei Alternate konfigurieren

Alternate’s Konfigurator bietet eine noch umfangreichere Auswahl der hier aufgeführen, besten Preis-Leistung Komponenten und schlägt automatisch nur miteinander kompatible PC-hardware vor:

Corsair 4000D Airflow

 

Sicher in die Zukunft? Bloß nicht hamstern!

Wer kennt ihn nicht, den Willy mit ‘m Keller voller Konserven (und Toilettenpapier); bereit um die bevorstehende Apokalypse zu überleben.

So gehen viele mit dem Thema PC-Bau um. Vorsorglich werden Reserven gehamstert, auf die lange nicht zurückgegriffen wird; bis letztlich neuere Modelle, mit der gleichen Leistung, zum halben Preis erscheinen. Daher wäre es am sinnvollsten in Hardware zu investieren, die man kurz- bis mittelfristig auslasten kann.

Die Pointe: Das Konzept “Zukunftssicherheit” macht bei PC-Hardware wenig Sinn, sofern nicht jedes Jahr eine CPU oder Grafikkarte gewechselt wird.  Der PCIe Standard 4.0 wird heute noch nicht mal zur Hälfte von aktuellen Grafikkarten ausgenutzt und auch bei PCIe 5.0 NVMe Laufwerken wird der reale Zugewinn verschwindend gering sein. Neuere Plattformen haben zudem regelmäßig mit Kinderkrankheiten zu kämpfen. Darum kaufe ich aktuell auch noch kein AMD AM5 System und warte die nächsten Chipsätze oder gravierende BIOS/UEFI Verbesserungen ab.

Auch das Mainboard wird im Zuge eines neuen Sockels oder Standards gewechselt werden. Die meisten kaufen sich alle fünf bis sieben Jahre einen neuen PC. Häufig dann, wenn der Rechner nicht mehr tut was er soll. Da macht es ehrlich gesagt kaum einen Unterschied, ob ich einen Sockel AM5 kaufe, der noch drei Jahre mehr CPU refreshes bekommt oder nicht. Zum Zeitpunkt eines erneuten Kaufs (ab heute) wird auch dieser Sockel überholt sein.

Um letztlich beim Beispiel von Willy zu bleiben: Frisches Gemüse schmeckt besser, als aus der Konserve. 😉

PC Bildbearbeitung 4K Videoschnitt Mini-PC ITX Gaming

PC Hardware clever einkaufen – der kleine aber feine Unterschied

Wie oben bereits erwähnt, macht hamstern keinen Sinn. Dennoch können wir die Nutzungszeit einiger Komponenten maximieren und qualitativer gestalten. Am Ende sparst du mehr, wenn du folgende Teile clever einkaufst:

  1. Freie Speicherbänke auf dem Mainboard: Ich empfehle ein Mainboard mit vier Speicherbänken zu kaufen. So kannst du heute z. B. ein 16 GB Kit kaufen und bei Bedarf auf 32 GB erweitern.
  2. CPU Spannungswandler auf dem Mainboard: In meinen Empfehlungen findest du nur Mainboards mit den besten Spannungswandlern der jeweiligen Preisklasse. Somit hast du ein Upgrade-Pfad für leistungsstärkere CPUs vorbereitet.
  3. Das Netzteil: Direkt ein gutes Netzteil, mit hoher Lebenserwartung kaufen. Ein gutes Netzteil wird womöglich deine nächsten zwei Systeme überleben. Vor 12 Jahren habe ich ein Marken-Netzteil gekauft, das heute noch wie am ersten Tag läuft. Hier gilt die Devise: Wer billig kauft, kauft zweimal. Wenn du Pech hast, brätst du sogar das gesamte System.
  4. RAM: Arbeitsspeicher ist langlebig und kommt oft mit einer lebenslangen Garantie. Nimm eins meiner empfohlenen RAM Kits. Diese sind sehr populär und bei zukünftigen Upgrades auch gebraucht leichter zu beschaffen.
  5. Speichermedien: Gegenwärtig sind Speichermedien unter 1 TB Kapazität schon recht knapp. Zumal wir nur eine begrenzte Anzahl in das Gehäuse einbauen können.

 

Die wichtigen PC-Teile für Bildbearbeitung, 4K-Videoschnitt oder Gaming

Heutzutage unterscheiden sich Workstation für Bildbearbeitung und 4K-Videoschnitt, nicht sonderlich von einem Gaming PC. Das liegt daran, dass viele Anwendungen auch auf die Rechenleistung einer Grafikkarte zurückgreifen. Dennoch ist die CPU in der Regel die wichtigste Komponente für Bildbearbeitung. Für 4K-Videoschnitt sieht das teilweise schon anders aus.

Folgend helfe ich zu erörtern, auf welche Komponenten es für deinen Workflow ankommt:

 

Was sind die wichtigen PC-Komponenten für deine Anforderungen?

Bevor wir zu den Empfehlungen bzw. Benchmarks kommen, habe ich folgend einige Hinweise zur Auslastung diverser Programme, woraus auch hervorgeht, was zum Flaschenhals werden kann.

 

Eine schnelle (M.2 PCIe) SSD ist äußerst sinnvoll

Eine schnelle SSD ist essentiell, da eine mechanische Festplatte, schon beim Import von einer schnellen Speicherkarte, zum Flaschenhals wird. Dem Programm selbst, den Fotos sowie auch dem Cache-Ordner, sollte ein Platz auf einer flotten SSD zugewiesen werden. Zum Einrichten des Cache Ordners von Adobe Lightroom navigierst du zur Menüleiste -> Bearbeiten -> Voreinstellungen -> Leistung.

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Laufwerke optimal einrichten uvm.: Die richtigen (M.2) SSD-Laufwerke kaufen und optimal einrichten

 

Video-Cache-Einstellungen in Adobe Lightroom Classic beachten

Eine oft übersehene Einstellung, die zu erheblichen Konsequenzen führen kann, ist die Video-Cache-Einstellung.  Wenn dein Lightroom Classic bei andauernder Sitzung langsamer wird, hadert es oft am vollen VRAM Cache. Dieser füllt sich besonders schnell, wenn man in Lightroom Bilder retuschiert und die GPU-Beschleunigung aktiviert ist.

Oft hilft hier ein einfacher Neustart von Lightroom, da dies auch den VRAM Cache leert. Eine andere Möglichkeit ist es mehr als 3GB VRAM freizugeben, sofern die Grafikkarte genügend davon hat. Für das Betriebssystem sollten ca. 4GB VRAM freigehalten werden. Falls noch andere Anwendungen auf die Grafikkarte zurückgreifen, sollte entsprechender Bedarf mit eingeplant werden. Der aktuelle VRAM Verbrauch lässt sich z. B. mittels Task-Manager -> Leistung -> GPU herausfinden.

 

Ist die Grafikkarte für Adobe Lightroom Classic bzw. Photoshop wichtig?

In den letzten Monaten wurde die Grafikbeschleunigung via Updates weiter implementiert sowie verbessert und es ist absehbar, dass noch weitere Bereiche in den Genuss der GPU-Beschleunigung kommen werden.

Bei aktivierter Grafikbeschleunigung hilft die Grafikkarte beim Zoomen, Blättern sowie auch bei der Bereichsreparatur und Maskieren bzw. Benutzung des Pinsels. Außerdem kann die GPU den Bilder-Export beschleunigen.

Auch im Entwicklungsmodul laden die Bilder schneller, wenn die Hardware-Beschleunigung aktiviert ist. Für dieses Feature reicht zwar eine Einsteiger-Grafikkarte aus, jedoch steigen die Anforderung mit höheren Monitor-Auflösungen. Da der Trend in Richtung 4K und/oder Dual-Monitor Setups geht, rate ich unbedingt von Grafikkarten, mit weniger als 8GB VRAM, ab.

Hier empfiehlt sich aus Preis-Leistung Perspektive eine GeForce RTX 3060 mit 12GB VRAM. Umso mehr Anwendungen gleichzeitig auf den VRAM zurückgreifen, desto wichtiger die VRAM-Kapazität. Sobald Programme Grafikbeschleunigung anbieten, greifen sie auf den VRAM der Grafikkarte zu.  Steht nicht genügend VRAM zur Verfügung kommt’s zur Fehlermeldung oder eine der Anwendungen reagiert nicht mehr.

 

PC Auslastung bei 4K Videobearbeitung mit Premiere Pro oder DaVinci Resolve

Die Videobearbeitung in Premiere Pro profitiert größtenteils von der CPU. Allerdings können wir seit Mai 2020 die Hardware-Beschleunigung, mit gängigen Grafikkarten von AMD und NVIDIA, aktivieren.

In der Praxis sieht das dann so aus:

Premiere Pro Hardware Beschleunigung Encoder AMD Nvidia

Auf diesem Screenshot sehen wir die Auslastungswerte meiner damaligen Desktop Workstation, die eine Ryzen 7 3700X CPU und Radeon RX 5700 XT Grafikkarte sowie 32 GB RAM mit drei M.2 PCIe SSD inne hat.

Mit Hardware-Beschleunigung durch die Grafikkarte wird die Exportzeit eines einfachen Projekts von 13 Minuten auf nur 5 Minuten reduziert, was sich besonders bei längeren und komplexeren Videos auszahlt.

 

Die Rolle des Arbeitsspeichers bei der Bildbearbeitung

In Lightroom CC wird hauptsächlich der Prozessor beansprucht, aber auch der Arbeitsspeicher und das Laufwerk, auf welchem die Daten liegen, sind wichtig.

Bei der Bildbearbeitung kommt es sehr auf die Größe und Anzahl der gleichzeitig verwendeten Bilddaten an. Wird ein Panorama oder ein Focus-Stacking gemacht, zwischenspeichern, z. B. Helicon Focus oder Photoshop, diese Bilder im RAM. Steht nicht genug RAM zur Verfügung, werden diese Daten auf die SSD bzw. Festplatte ausgelagert, was, auch gefühlt, viel länger dauert.

Bei Focus Stackings mit 70x 45MP RAW-Bildern sind 32GB RAM randvoll, aber es funktioniert trotzdem, mit etwas höherer Wartezeit, da die Daten auf die SSD ausgelagert werden, was wie oben erwähnt länger dauert als sie in den RAM zu schreiben. Wer sich die Wartezeit sparen möchte, weicht auf ein 64GB RAM Kit aus. Bei 150x 45 Megapixel Rohdaten werden ca. 50 – 55 GB von z. B. Lightroom + Helicon-Focus verwendet.

 

Arbeitsspeicher (RAM) Bedarf beim Videoschnitt

Wie wir in obigem Screenshot sehen, wird beim 4K-Videoschnitt mehr als 16 GB RAM verwendet, sodass ich generell 32 GB RAM für Videoschnitt empfehle. Wer nur 1080p Material verarbeitet, kann mit 16GB RAM davon kommen. Wer neben dem Videoschnitt auch noch andere Anwendungen, wie z. B. Photoshop oder Lightroom laufen hat, kann auch von 64GB RAM profitieren.

 

Die Rolle einer NVMe SSD für Videobearbeitung

Beim Export von 4K-Videomaterial kommt eine NVMe PCIe SSD zwar nicht an ihre Grenzen, allerdings spüre ich den Unterschied zu einer S-ATA SSD, wenn ich Daten importiere oder während ich auf der Timeline mit 4K -8K Material arbeite.

 

Der Flaschenhals

Mechanische Festplatten haben für die Videobearbeitung ausgedient und kommen der Anforderung von 4K Videomaterial nicht hinterher. Nicht nur beim Import, sondern auch während der Arbeit wird es mit Festplatten häufiger zu nervigen Ladezeiten kommen.

Als Datenlager, zur Sicherung von Daten, sind Festplatten gut geeignet, aber auf keinen Fall als Arbeitslaufwerk. Es bringt wenig wenn der ansonsten schnelle Rechner auf die mechanische Festplatte warten muss.

 

Nicht allzu sparsam bei der Kapazität sein

Viele Komplett-PCs sind oft mit nur einer relativ kleinen (M.2 PCIe) SSD ausgestattet. Fortgeschrittene Anwender werden früher oder später eine weitere (M.2 PCIe) SSD benötigen. Heutzutage gibt es kein Mainboard mehr, das ohne M.2 PCIe Slot(s) oder mehrere S-ATA Anschlüsse daherkommt. Bei Bedarf nachzurüsten ist kein Problem. Aber wählt man von Anfang ein Laufwerk mit hoher Kapaziät aus, hat man auch langfristig mehr davon, da es nur begrenzte M.2 Slots auf dem Mainboard gibt, und kleine Datenträger ebenfalls ein M.2 Slot beanspruchen. Ich würde heutzutage, bei immer höheren Auflösungen und damit einhergehendem Speicherbedarf, kein Laufwerk unter 1TB Kapazität empfehlen.

 

Die Rolle der Grafikkarte beim Videoschnitt

Wenn die Grafikkarte in Premiere Pro als Beschleuniger aktiviert ist, lassen sich Videos viel flüssiger bearbeiten, sofern Filter, Animationen, Überblendungen oder Farbeinstellungen schon beim Schneiden angewandt werden.

Das gilt für Premiere Pro aber umso mehr für Davinci Resolve. Wer hingegen mit Hobby-Level-Software wie z. B. Premiere Rush oder Magix Movie Maker hantiert, wird weniger Vorteile von einer starken Grafikkarte haben.

 

Hardware Decoding Support in Davinci Resolve und Premiere Pro

Der H.264 Codec ist fix auf 8-bit 4:2:0 begrenzt und wird von gängigen Grafikkarten und Intel Prozessoren unterstützt:

H.264

AMD
Radeon 5000

AMD
Radeon 6000

NVIDIA
GTX 1000

NVIDIA
RTX 2000

NVIDIA
RTX 3000

Intel Quick Sync
10th Gen

Intel Quick Sync
11th Gen

Intel Quick Sync
12-14th Gen

8-bit 4:2:0

 

Interessanter wird es bei H.265 (HEVC). Werfen wir zunächst ein Blick auf Adobe Premiere Pro:

H.265 (HEVC)

AMD
Radeon 5000

AMD
Radeon 6000

NVIDIA
GTX 1000

NVIDIA
RTX 2000

NVIDIA
RTX 3000/4000

Intel Quick Sync
10th Gen

Intel Quick Sync
11th Gen

Intel Quick Sync
12-14th Gen

8-bit 4:2:0

8-bit 4:2:2

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8-bit 4:4:4

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10-bit 4:2:0

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10-bit 4:4:4

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12-bit 4:2:0

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12-bit 4:2:2

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12-bit 4:4:4

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Noch viel besseren H.265 Hardware-Encoder Support bietet Davinci Resolve Studio (gilt nicht für die Free-Version) in Kombination mit einer Intel CPU mit iGPU (Quick Sync) aus der 11. bis 14. Generation:

H.265 (HEVC)

AMD
Radeon 5000

AMD
Radeon 6000

NVIDIA
GTX 1000

NVIDIA
RTX 2000

NVIDIA
RTX 3000/4000

Intel Quick Sync
10th Gen

Intel Quick Sync
11th Gen

Intel Quick Sync
12th-14th Gen

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8-bit 4:2:2

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8-bit 4:4:4

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10-bit 4:4:4

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12-bit 4:2:2

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12-bit 4:4:4

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In Sachen Encoder/Decoder-Support steht Intel zweifelsfrei besser dar als AMD, da den AMD 3000 und 5000’er Desktop Prozessoren die iGPU mit entsprechendem H.264 und H.265 (HEVC) Encoder/Decoder fehlen aber auch die 7000’er dank der iGPU auch über entsprechende Hardware verfügen, aber von keiner gängigen Software unterstützt werden. Hier bleibt abzuwarten, dass AMD enger mit den Software-Entwicklern kooperiert. Im Moment bringen die Encoder/Decoder in AMD Prozessoren sogut wie gar nichts.

Der Ryzen 5 5600G und Ryzen 7 5700G bieten zwar H.265 Support, sind als APU aber nicht als Workstation bzw. Gaming, sondern eher für den HTPC Markt ausgelegt. Zu gleichen Preispunkten gibt’s bessere Intel 12th und 13th Gen Prozessoren, die mit iGPU, Quick Sync und PCIe 5.0 Support daher kommen.

 

Die beste Preis/Leistung PC-Hardware, für das Jahr 2024

Hoffentlich hast du jetzt ein besseres Gefühl dafür, welche Komponenten DIR wichtig sind. Als nächstes schauen wir uns die PC-Komponenten mit einer besonders guten Preis/Leistung an. Außerdem noch ein paar Tipps, die man nicht überall zu lesen bekommt.

Bester Prozessor CPU für Videobearbeitung + Videoschnitt + Bildbearbeitung

 

Die besten AMD Ryzen Prozessoren (Preis-Leistung) – Zusammenfassung

Bildbearbeitung im Fokus: Wenn wir den Preis je Kern bzw. Leistung betrachten, ist der Ryzen 7 5700X eine preiswerte Wahl für die Bildbearbeitung. Für die Videobearbeitung gibt es deutlich bessere Optionen von Intel.

Eine AM5 Plattform kann ich für die Bild- und Videobearbeitung aus Preis-Leistung Perspektive gar nicht empfehlen, außer man hat einen sehr engen und speziellen 3D-Software-Rendering + Bildbearbeitung Anwendungsfall, wo die Videobearbeitung eher eine Nebenrolle spielt.

In meinem eigenen Webshop verkaufe ich auch keine AMD AM5 Rechner, da mir das Vertrauen in die Plattform (noch) fehlt.

Hier warte ich erstmal in Ruhe auf die nächste Generation, die wiederum auch wieder den gleichen IO-Die haben wird und damit wohl auch einige der nervigen AM5-Eigenheiten wie z. B. lange Bootzeiten und kritische Fehler mit einiger USB-Peripherie.

Falls ein Gaming-Build im Fokus steht und Kreativität weit im Hintergrund ist, wäre auch der Ryzen 7 7800X3D eine gute Option.

Seit 2019 waren vier Ryzen Prozessoren in meinem Besitz; einen Ryzen 7 3700X und später Ryzen 9 3900X nutzte ich täglich in meiner Haupt-Workstation und Testweise hatte ich auch einen 5950X. Im Zuge einer frischen Windows 11 Installation, bin ich zum Intel i7-12700K gewechselt, um auch mit Intel’s LGA 1700 Plattform Erfahrungen zu sammeln und mittlerweile nutze ich den i9-13900K in meiner Haupt-Workstation. Aber auch mit einem i5-13600K wäre ich zufrieden.

In meiner Mobilen Workstation, werkelte zuerst der Sechskerner Ryzen 5 3600, der später durch ein effizienteren und etwas kühleren Achtkerner Ryzen 7 5700X und mittlerweile Intel i5-13500 ersetzt wurde.

 

Wann sind AMD’s 7000’er (AM5) im Vorteil?

Falls du hauptsächlich 3D-Anwendungen, wie Blender, V-Ray oder Unreal Engine 5 nutzt und weniger Videobearbeitung mit H.264 oder H.265 (HEVC) Codecs machst, sondern eher mit (RAW/ProRes/Blackmagic-)Videodaten als auch Unreal Engine 5 hantierst, könnte auch die neue AM5 Plattform, mit dem Ryzen 9 7900X oder 7950X, etwas für dich sein.

Die kleineren AMD Modelle sind nicht relevant, da sie in Sachen Preis-Leistung/Nutzen deutlich hinter dem Intel i5-13600K bzw. i5-14600K landen.

 

Intel Alder Lake und Raptor Lake – Das Imperium schlägt zurück – Zusammenfassung

Mit der 10. und 11. Generation war Intel’s Angebot den AMD Ryzen 3000’er und 5000’er Prozessoren, in produktiven Szenarios, weitestgehend unterlegen. Aber mit der 12. , 13. und nun auch 14. Generation ist Intel zurück im Wettbewerb.

Unterm Strich lässt sich sagen, dass die Intel Alder Lake und Raptor Lake (Refresh) Prozessoren, mit dem Buchstaben-Zusatz “K”, in produktiven Anwendungen wie z. B. Davinci Resolve, Premiere Pro, Lightroom oder Photoshop die Ryzen 5000 und 7000 Prozessoren bei gleichem Preispunkt für Video- und Bildbearbeitung leicht übertreffen.

Sehr wichtig ist der Buchstaben-Zusatz bei Intel, den ich im nächsten Abschnitt erklären werde.

Aktuell gibt’s fünf empfehlenswerte Intel CPUs:

  • Intel i5-13500  (Preistipp) – 6 Power-Kerne und 8 Effizienz-Kerne (20 Threads)
    Der i5-13500 ist gegenüber dem i5-13400 (und 12400) aufgrund der besseren iGPU (zwei statt ein Media-Encoder/Decoder) zu bevorzugen. Die Single– sowie Multicore Performance gleicht dem Intel i7-12700, bei etwas geringerem Energieverbrauch.
  • Intel i5-13600K  (Beste Preis-Leistung) – 6 Power- und 8 Effizienz-Kerne (20 Threads)
    Dank mehr Cache und höheren Taktraten, sticht der i5-13600K den i7-12700K preislich als auch von der Leistung komplett aus.  Im Vergleich zum oben genannten i5-13500 ist der Cache nahezu doppelt so groß und die maximale Taktrate um 300Mhz höher. Außerdem sind der Multiplikator sowie Spannungseinstellungen bei K-CPUs im BIOS freigegeben, heißt wir können die CPU sowie RAM umfangreicher tunen.
  • Intel i7-13700K  (Für Enthusiasten und Profis) 8 Power- und 8 Effizienz-Kerne (24 Threads)
    Der i9-12900K wurde ebenfalls vom Nachfolgemodell aus der siebten Etage, dem i7-13700K, eingeholt und liefert für weniger Geld, mehr Leistung, in allen Bereichen.
  • Intel i7-14700K (4 E-Kerne extra, sonst gleichwertig zum 13700K) – 8 Power- und 12 Effizienz-Kerne (28 Threads)
    Die einzige Neuerung in der 14th Gen ist der 14700K, da dieser 4 E-Kerne mehr hat als der Vorgänger. Alle anderen 14th Gen Prozessoren fahren ab Werk einen höheren Takt, den aktuelle 13th Gen Prozessoren ebenfalls schaffen. Das heißt wenn man die 13th Gen CPUs mit gleicher Kernzahl im BIOS so einstellt wie die “neuen”, dann sind diese quasi genau die gleiche CPU, mit exakt der gleichen Rechenleistung.
  • Intel i9-13900K (High-End) – 8 Power – und 16 Effizienz-Kerne (32 Threads)
    Der 13900K ist besonders stark in Multicore Szenarios, z. B. beim Rendern von Bildvorschauen oder Umwandeln/Export von Rohdaten zu JPEG. Auch wenn wir in Premiere Pro oder DaVinci Resolve eine neue Datei in die Timeline legen, werden wir kurzzeitig von einer höheren Multicore CPU-Leistung profitieren. Quasi bis die Vorschau für die Timeline gerendert ist. Wer den schnellsten und zugleich effizientesten Intel Prozessor sucht, wird hier fündig. Dazu mehr in folgendem Artikel: Intel Alder & Raptor Lake – Effizienz & Performance Sweet Spot.

Unterm Strich bin ich voll begeistert von der Leistung des i5-13500 und i5-13600K, die Preis ähnliche Prozessoren von AMD locker in die Tasche stecken und darüber hinaus auch Quick Sync (Hardware Encoder/Decoder für H.264 / H.265 Formate) mitbringen.  Einsteiger Schnittprogramme, wie z. B. Magix Video Deluxe oder Filmora, sind auf Intel Quick Sync optimiert und arbeiten daher am besten mit Intel Prozessoren.

Alle oben empfohlenen Intel Prozessoren haben eins gemeinsam: Den Intel UHD Graphics 770 Grafikchip, mit Quick Sync und Dual-Video Encoder/Decoder für H.264 und H.265 (HEVC) Codecs.

Ja, auch Grafikkarten können H.264 und H.265/HEVC verarbeiten, allerdings weitaus weniger Codecs, wie ich hier aufgeführt habe.  Noch ausführlicher wird es in den nächsten beiden Kapiteln:

 

Intel’s Prozessor Buchstaben K, F, KF und ohne erklärt

  • K = Freier Multiplikator – Die finale Taktrate setzt sich aus einem Mhz-Takt und einem Multiplikator zusammen. Ist der Multiplikator frei und nicht fest vorgegeben, ist beim Prozessor die Erhöhung oder Absenkung der Taktrate unabhängig von anderen Taktraten möglich. Oftmals haben K CPU’s auch einen höheren Turbotakt und können, abhängig von der Kühlung, unbegrenzt lange Turbo takten. Allerdings kann eine K-CPU nur auf Mainboards mit Z690 oder Z790 das volle Potenzial ausschöpfen, da andere Chipsätze kein CPU-Tuning erlauben. Für andere Chipsätze als Z690 oder Z790 machen K CPU’s also wenig Sinn.
  • F = ohne iGPU (für Videobearbeitung meiden) – Für die Videobearbeitung unbedingt eine Variante mit iGPU nehmen, sonst lässt man bis zu 40% Leistung auf der Strecke! Die iGPU ist zwar nur eine schwache Grafikeinheit, birgt aber sehr gute Encoder/Decoder in sich, die H.264 und H.265 ruckelfrei bis 8K 4:2:2 wiedergeben und auch beim Streaming auf YouTube, twitch.tv und Co, die CPU stark entlasten. Adobe Premiere Pro als auch DaVinci Resolve profitieren enorm von Intels aktueller iGPU (QuickSync), sofern mit HEVC und H.264 Codecs gearbeitet wird; was naheliegend ist, wenn man mit einer spiegellosen Kamera oder Action-Kamera filmt. Für Rohmaterial aus z. B. Cinekameras bringt die iGPU allerdings nichts, da zählt nur die rohe Performance der CPU bzw. Grafikkarte, wo die Intel Alder Lake und Ryzen Prozessoren, respektive der Preisklasse, gleichwertig abschneiden.
  • KF = Freier Multiplikator, aber ohne iGPU (für Videobearbeitung meiden) – Das bei “K” und “F” beschriebene, trifft hier in beiden fällen zu.
  • Ohne Buchstabe – Ohne Buchstabe, hat auch die iGPU mit an Board. Außerdem ist der TDP-Wert niedriger, was die Kühlungsanforderungen etwas reduziert. Der Nachteil ohne den Zusatz “K” liegt darin, dass der Prozessor nur über eine bestimmte Zeit (max. 6,5 Minuten) auf maximalen Turbo takten kann. Egal wie gut die Kühlung ist, wird die CPU  danach in den 65Watt-Modus gezwungen. Bei mitgeliefertem Boxed-Kühler, ergo schwacher Kühlung, verkürzt sich die Zeit abermals.

 

Grafikkarte übernimmt doch H.264 oder H.265/HEVC – Wozu Intel QuickSync?

Oft werde ich gefragt, ob nicht die Grafikkarte das encodieren/decodieren bereits übernimmt. Die Antwort darauf ist Jain. Denn sofern per Intel QuickSync als auch der dedizierten Grafikkarte (dGPU) die Unterstützung für ein Codec gegeben ist, wird die Last auf beide Komponenten aufgeteilt. Dies ist insbesondere in Multicam-Szenarios mit Actionkamera und DSLM sehr bereichernd. Da wäre der Verzicht auf Intel QuickSync ein grober Fehler.

Letztlich lässt sich flüssiger und schneller mit HEVC/H.265 auf der Timeline hantieren, wenn Prozessor (iGPU) als auch Grafikkarte (dGPU) mit verwendetem Codec arbeiten können: Während die Media Engines des Prozessors den ersten Clip rendern, macht die Grafikkarte mit dem zweiten Clip weiter usw.

Nachfolgend im Premiere Pro PugetBench ist Intel wegen QuickSync soviel höher im Overall Score, weil eben die H.264 und H.265/HEVC Performance, im Live-Playback, gravierend höher ist. Ohne diesen Vorteil sind AMD als auch Intel sehr gleichwertig in der Performance, wobei AMD beim Software-Rendern weniger Strom aus der Steckdose zieht. Dann wiederum zieht Intel weniger, sobald besagter Hardware-Beschleuniger, QuickSync, zum Einsatz kommt.

Dazu nach folgendem Diagramm ein sehr gutes Video von PCWorld.

 

Prozessor Benchmarks (Übersicht)

 

Adobe Premiere Pro – Intel vs AMD Ryzen

Premiere Pro Intel vs AMD

 

Adobe Photoshop – Intel vs AMD Ryzen

Photoshop Intel vs AMD

DaVinci Resolve – AMD Ryzen vs Intel

Davinci Resolve Intel vs AMD

 

Adobe Lightroom Classic – Intel vs AMD Ryzen

Im Premiere Pro Benchmark, welcher sehr Praxisnah ist, werden die Single-Core aber auch Multi-Core Leistung abgefragt. Ausschlaggebender ist aber die Leistung von 1 – 8 Kernen, sodass der 13700K und 13900K eine gleichwertige Punktzahl erzielen.

Lightroom Classic Intel vs AMD

Adobe After Effects – Intel vs AMD Ryzen

After Effects Intel vs AMD

Weitere Intel vs AMD CPU Benchmarks

Weitere gut gemachte Kreativ/Produktivität-Benchmarks findest du detailliert bei Puget Systems.

Auch Gamers Nexus und Hardware-Unboxed sind empfehlenswerte Kanäle, doch leider sind sie eher Gaming orientiert. Auch die H.264 und H.265 Encoder/Decoder bzw. interne Grafikeinheiten der Prozessoren bleiben von Ihnen unberücksichtigt bzw. werden im BIOS abgeschaltet, wodurch Intel’s Stärken in entsprechenden Kreativ-Anwendungen nicht ganz zum Vorschein kommen. Ansonsten ist die Fehlerquote bei beiden Gaming orientierten Outlets sehr gering und die Tests sind umfangreich als auch plausibel gestaltet.

 

Subjektive Wahrnehmung bei schnelleren Prozessoren

In Lightroom ist die höhere Leistung, z. B. durch mehr Kerne, lediglich bei Render-Aufgaben zu spüren. Beispielsweise beim Import, wo Foto-Rohdaten in DNG umgewandelt und Bildvorschauen erstellt werden als auch beim Export von finalen JPEG.

Beim eigentlichen Arbeiten, also aktiv an den Bildern selbst, sind die Unterschiede ab 8 (P-)Kernen nur marginal bis nicht spürbar. Laut Diagnosetool hwinfo64, sind beim Arbeiten meist vier bis acht Kerne aktiv. Also sind mehr als acht Kerne in Adobe Lightroom nur beim Import und Export relevant.

So ähnlich ist es auch bei der Videobearbeitung. Wenn ich Videos in die Timeline lege oder etwas an einem Clip verändere, wird kurzzeitig auf die volle Multi-Core Leistung zurückgegriffen, da die Clips nach einer Veränderung teilweise neu gerendert werden.

 

Beste Grafikkarten für Videoschnitt, Bildbearbeitung & CAD [2024]

PC Bildbearbeitung 4K Videoschnitt Sapphire Radeon RX 5700 XT Nitro+ RGB Seite

Beste Grafikkarten – Zusammenfassung

Bei gleichem Preis hat AMD die bessere Gaming Raster-Leistung, aber ist mit wenigen Ausnahmen schwächer in Produktiven-Anwendungen wie Premiere Pro, After Effects, DaVinci Resolve, Stable Diffusion und Blender usw.

Auch für zukunftsorientierte 3D-Grafik(applikationen) mit Raytracing / Pathtracing, ist eine GeForce RTX Grafikkarte einer preislich sonst vergleichbaren AMD Grafikkarte deutlich überlegen.

Die Systemanforderungen bzw. offiziell unterstützten Grafikkarten kannst du z. B. hier bei Adobe einsehen. Nicht unterstützte Grafikkarten können unerwartete Fehler verursachen. Generell kommen Windows, DaVinci Resolve und Adobe Premiere Pro besser mit GeForce RTX (NVIDIA) als mit AMD Radeon Treibern zurecht.

AMD Grafikkarten – Bekannte Probleme & mögliche Deal-Breaker 

  • AMD Grafikkarten mögen Multi-Monitor-Setups nicht so gerne, insbesondere dann, wenn unterschiedliche Anwendungen mit VRAM-Bedarf auf unterschiedlichen Monitoren ausgeführt werden oder die Monitore unterschiedliche Bildwiederholraten bzw. Auflösungen haben. Multi-Tasking kann zu sporadischen Treiber-Abstürzen und zum Programm-Crash führen.
  • NVIDIA GeForce GPUs bzw. Treiber haben deutlich besseres Ressourcen-Management. Das heißt bei gleicher Auslastung wird merklich weniger VRAM benötigt. Schaue dir Mal unten die Stable Diffusion Diagramme an. Das ist auch ein Grund dafür, warum AMD auf mehr VRAM gehen muss. Sowohl bei Spielen (YouTube Video zum Thema) als auch bei Produktiv-Apps ist dies nachweisbar. It’s not a bug, it’s a feature!

 

Stable Diffusion Grafikkarten Test & Vergleich 2024

Folgend sind die Werte in Iterationen pro Sekunde genannt. Also umso länger der Balken, desto besser.  Hier wird das oben erwähnte VRAM Ressourcen-Management besonders gut ersichtlich. Wo GeForce GPUs rund 18 GB für den Net Dim 128 Test benötigen, muss die AMD Readeon RX schon ihre vollen 24GB VRAM benutzen. Den letzten Net Dim 256 Test kann die Radeon RX 7900 XTX nicht mehr stemmen und stützt mangels VRAM ab, wogegen die NVIDIA Kontrahenten problemlos weiterarbeiten: Stable Diffusion Grafikkarte Test 2024 AMD vs NVIDIA_VRAM

Und folgend sieht man dann die Performance. Auch das alte Flaggschiff RTX 3090 24GB, aus der Vorserie von NVIDIA, schlägt sich besser und stürzt nicht ab:

Stable Diffusion Grafikkarte Test 2024 AMD vs NVIDIA_Performance

Soviel Video RAM (VRAM) benötigt es für 4K – 8K Videoschnitt

Eins haben DaVinci Resolve und Premiere Pro gemeinsam: Sie benötigen ausreichend VRAM.

Und umso höher die Auflösung der Medien, desto größer der VRAM Bedarf.

Wichtiger für Kreativ-Apps ist i. d. R. die Menge des VRAMs und die Bandbreite vom Speicher-Interface (z. B. sind 192bit besser als 128bit usw.)

Die 4000’er Ada-Generation von NVIDIA ist in Spielen oftmals gleichauf oder minimal schneller als die Vorgänger aus der 3000’er Serie, aber in produktiven Apps mit steigender Auflösung, im Nachteil. Nur für die “übermächtige” GeForce RTX 4090 gilt dies nicht. Einen guten Kompromiss stellt auch die GeForce RTX 4080 dar. Mein favorisiertes Modell ist diese 4080 von PNY oder das gleiche Modell als RTX 4090 Variante, da dieses Modell kein nerviges Spulenfiepen sowie die leisesten Lüfter hat und zudem noch zu den kompakteren Modellen gehört.

 

Mindestens 8 GB VRAM für 4K Videobearbeitung

Unabhängig davon, ob wir DaVinci Resolve oder Premiere Pro benutzen, sollte die Grafikkarte mindestens 8 GB VRAM mitbringen. Ansonsten kann es zu unliebsamen Fehlermeldungen oder sogar Abstürzen kommen, wenn das Projekt ein wenig komplexer wird.

Beispiel: Eine einfache 4K Timeline mit 29,97 FPS beansprucht regelmäßig über 7 GB VRAM bei mir.

Für 6K Videobearbeitung werden mindestens 10 GB VRAM empfohlen und für reibungslosen 8K Videoschnitt 20 GB VRAM.

 

Die besten Einsteiger-Grafikkarten für Bildbearbeitung und 1080P Videoschnitt

Als günstigsten Einstieg für 1080P Videoschnitt empfehle ich auch (Stand: Februar 2024) eine GeForce RTX 3060 mit 12 GB VRAM.

Folgende Grafiken zeigen die Preis-Leistung der einzelnen Karten recht gut. Allerdings ist hier zu überprüfen, wo der aktuelle Straßenpreis liegt. Hier wird der Kaufpreis durch die Bilder pro Sekunde geteilt, was letztlich aufzeigt wie viel man für ein BPS bezahlt.

Preis / BPS =  Euros pro Bild

Beispiel anhand RTX 3060 12GB
310€ / 82 BPS = 3,78€ je BPS

Also den aktuellen Preis nehmen und durch die Zahl hinten am Balken teilen. Ein Leistungsvergleich für Kreativ-Anwendungen habe ich bereits weiter oben gezeigt, wo man den Benchmark-Wert ebenfalls durch den Preis teilen kann. Umso niedriger der daraus resultierende Wert, desto besser die Preis-Leistung.

 

Beste Grafikkarke Preis-Leistung 2022 Videoschnitt Gaming

Die beste Grafikkarte der unteren Mittelklasse (Update Februar 2024)

Die GeForce RTX 4060’er Ada-Generation ist für die Bild- und Videobearbeitung nicht so relevant, da sie stark in der Speicherbandbreite, von 192bit auf nur 128bit kastriert wurde. Diese mickrige Bandbreite haben sonst die x050’er GPUs von NVIDIA. Für Gaming in fullHD Auflösung hat das zwar noch keine großen Konsequenzen, aber für die Bild- und Videobearbeitung ist das schon ein gravierender Faktor. Zwar macht der größere Cache GPU sowie die höhere Rechenleistung einer RTX 4060 Ti einiges wieder wett, aber die Preis-Leistung ist noch nicht da wo sie sein müsste.

NVIDIA verkauft die unteren und mittleren Segmente leider über Wert bzw. wir haben eine Preis-Performance Stagnation in diesen Segmenten. Falls man ein vernünftiges RTX 4060 Ti 16GB Modell für ~400€ findet, kann man diese schon in Erwägung ziehen, aber mehr sollte sie nicht kosten.

Die GeForce RTX 3060 12GB hat in Kreativ-Apps weiterhin die beste Preis-Leistung in der sub-500€ Kategorie.

Bei der RTX 4070 Super kann man debattieren, ob sich der 100%ige Aufpreis zur RTX 3060 12GB lohnen könnte. Beispielsweise wenn AV1 Encoding (Streaming), Compute-Performance für z. B. KI-Features wie Rauschunterdrückung oder Hochskalieren von Auflösungen oder Gaming-Leistung, eine erhebliche Rolle im Workflow spielen. Ansonsten empfehle ich stets die RTX 3060 12GB für 80% der Leute.

Wer wirklich viel GPU-Power benötigt, muss leider sehr viel tiefer in die Tasche greifen und sich die RTX 4080 (16GB/256bit) oder RTX 4090 (24GB/384bit) näher ansehen oder zu einer gebrauchten RTX 3080 (12GB/384bit) oder RTX 3090 (Ti) mit (24GB/384bit) greifen.

 

Welche Grafikkarte für 6K – 8K Videoschnitt und CAD

Folgend sehen wir, dass die 8K Auflösung vier mal höher ist als 4K und letztere vier mal höher als fullHD. So von den Zahlen ausgehend klingt es nach einer Verdopplung der Auflösung, wobei es tatsächlich eine Vervierfachung der Last ist:

4K vs 8K

Wenn für 4K Videobearbeitung mindestens 8 GB VRAM empfohlen sind, liegt es auf der Hand, dass wir Unmengen mehr für 6K oder 8K Videobearbeitung benötigen. Zumindest wenn wir GPU Effekte in Echtzeit vornehmen möchten, wie z. B. Überblendungen, Weichzeichner, Farbanpassungen (Color Grading), Entrauschen (DeNoise), Bildstabilisierung (Warp-Stabilizer) sowie animierte Text Einblendungen etc.

Für 6K Videobearbeitung kommen wir bei Adobe Premiere Pro noch mit einer RTX 3060 12GB davon, doch für flüssige GPU-Effekte empfiehlt sich eher eine RTX 4070 (Ti), die ebenfalls 12GB VRAM mitbringt aber eine deutlich stärkere Recheneinheit besitzt.

Falls wir auch 8K Videomaterial in Echtzeit mit GPU-Effekten verarbeiten möchten, müssen wir leider tief in die Tasche greifen, denn es werden mindestens 20GB VRAM+ benötigt. Hier bieten sich entweder eine gebrauchte oder refurbished GeForce RTX 3090 (Ti) (nicht neu kaufen) oder GeForce RTX 4090 mit 24GB an. Und wer nebst Videoschnitt auch CAD betreibt, wird mit der Quadro RTX A4500 20GB oder Quadro RTX A5000 24GB liebäugeln.

 

Welche Grafikkarte für Streaming?

NVIDIA Grafikkarten ab der GeForce 1660 können mittels NVENC Encoder auch hohe Streaming Qualität bzw Encoder Qualität liefern, ohne den Prozessor zu belasten.

Die RTX 4000’er Generation bietet auch AV1 Encoding an, kann also Videomaterial in den AV1 Codec transcodieren. Ab der RTX 4070 Ti kommen die NVIDIA GPUs mit Dual-Transcoding-Engines daher, sind also nochmal etwas schneller beim transcodieren als die Vorgänger aus der 3000’er Serie bzw. unterhalb der RTX 4070 Ti.

Decodieren, also AV1 Videos mit Hardware-Beschleunigung abspielen, kann auch die RTX 3000’er Generation oder die AMD GPUs, ab der RX6000’er Generation.

Der AMF Encoder von AMD ist für seine schlechte Bildqualität berüchtigt. Und es gibt auch Hardware, wie z.B. die Elgato Capture Cards, die nur mit einer NVIDIA Grafikkarte funktionieren. Hier hat AMD aber mit den jüngsten GPU-Generationen weiter an Land gewonnen und rückt von der Bildqualität her etwas näher an NVIDIA NVENC und Intel QuickSync heran. Dennoch würde ich AMD Radeon Grafikkarten eher preisbewussten Spielern nahelegen und für produktive Arbeit auf NVIDIA setzen.

 

Beste LGA 1700 Mainboards für Intel 12th – 14th Gen (Preis-Leistung 2024)

Mit dem Mainboard werden alle Komponenten miteinander verbunden. Hier sollte darauf geachtet werden, dass möglichst jedes Teil nach Spezifikation laufen kann und mögliche Upgrades eingeplant werden.

Folgend habe ich die Mainboards rausgesucht, die aus Preis-Leistung Sicht am lukrativsten sind und fasse die wichtigsten Eckdaten und Unterschiede in der Tabelle zusammen.

Beste Intel LGA1700 B760 Mainboards [Preis-Leistung]

Der B760 Chipsatz ist der aktuellste B-Chipsatz und eignet sich am besten für die non-K Prozessoren, die ohnehin einen festen Multiplikator haben, wie z. B. der i5-13500. Es ist aber auch möglich eine Intel K CPU mit einem B-Chipsatz zu kombinieren, nur macht das nicht so viel Sinn. Mit dem B-Chipsatz lässt sich der Prozessor Multiplikator (trotz K-CPU) bzw. die Spannungen nicht so frei wie bei Z Mainboards einstellen (dazu mehr in der darauf folgenden Tabelle).

Mainboard

MSI PRO B760-P WIFI DDR4

Corsair MP600 Pro XT 1TB PCIe 4.0 NVMe SSD

MSI MAG B760M Mortar WIFI DDR4

Corsair MP600 Pro 1TB PCIe 4.0 NVMe SSD

AsRock B760M Steel Legend WiFi

Corsair MP600 Pro 1TB PCIe 4.0 NVMe SSD

MSI MAG B760 Tomahawk WIFI DDR4

Crucial P5 Plus 1TB PCIe 4.0 NVMe SSD

Formfaktor

ATX

µATX / mATX

µATX / mATX

ATX

RAM-Typ

4x DDR4, max 128GB

4x DDR4, max 128GB

4x DDR5, max 192GB

4x DDR4, max 128GB

Chipsatz

B760

B760

B760

B760

CPU Spannungswandler

12x 53A (gut)

12x 75A (sehr gut)

12x50A (gut)

12x 75A (sehr gut)

M.2 Slots

2x M.2/M-Key PCIe 4.0 x4 mit 1x Passivkühler

2x M.2/M-Key PCIe 4.0 x4 mit 2x Passivkühler

3x M.2/M-Key PCIe 4.0 x4 mit 2x Passivkühler

3x M.2/M-Key PCIe 4.0 x4 mit 3x Passivkühler

PCIe Slots

2 PCIe 4.0 x16 (1x x16, 1x x4), 3 PCIe 3.0 x16 (x1)

PCIe 5.0 x16, 1 PCIe 4.0 x16 (x4),
1 PCIe 3.0 x1

1 PCIe 5.0 x16
1 PCIe 4.0 x1

PCIe 5.0 x16, 1 PCIe 3.0 x16 (x4),
1 PCIe 4.0 x1

Audio (Onboard)

ALC897 (befriedigend)

ALC897 (befriedigend)

ALC897 (befriedigend)

ALC897 (befriedigend)

USB-A/hinten 10Gbps

2

3

1

4

USB-A/hinten 5Gbps

0

0

4

0

USB-A/hinten 480Mbs 


4

4

2

4

USB-C/hinten

1x USB-C 3.1 (10Gbps)

1x USB-C 3.2 G2x2 (20Gbps)

1x USB-C 3.2 (10Gbps)

1x USB-C 3.2 G2x2 (20Gbps)

USB-C/vorne (intern)

1x USB-C 3.2 Key-A Header (5Gbps)

1x USB-C 3.2 Key-A Header (10Gbps)

1x USB-C 3.2 Key-A Header (10Gbps)

1x USB-C 3.2 Key-A Header (10Gbps)

Besonderheiten

Kein PCIe 5.0, Kein BIOS-Flashback, Diagnose-LED

Kein BIOS-Flashback, Diagnose-LED

Kein BIOS-Flashback, Diagnose-LED

USB BIOS-Flashback,
Diagnose-LED

Hersteller Website:

Preise prüfen / kaufen (Affiliate-Links):

ca. 145€

ca. 165€

ca. 170€

ca. 175€

Beste Intel LGA1700 Z690/Z790 Mainboards [Preis-Leistung]

Für umfangreichere Einstellungsmöglichkeiten und volle Ausschöpfung eines Intel K Prozessors, sollte ein Z-Chipsatz gewählt werden. Folgend sind meine Picks, wenn ich das meiste an Ausstattung und Features für mein Geld haben möchte:

Mainboard

ASRock Z690 Extreme

Crucial P5 Plus 1TB PCIe 4.0 NVMe SSD

MSI PRO Z790-A WIFI DDR4

Crucial P5 Plus 1TB PCIe 4.0 NVMe SSD

MSI PRO Z790-A WIFI

Samsung 980 Pro 1TB PCIe 4.0 NVMe SSD

Formfaktor

ATX

ATX

ATX

RAM-Typ

4x DDR4, max 128GB

4x DDR4, max 128GB

4x DDR5, max 192GB

Chipsatz

Z690

Z790

Z790

CPU Spannungswandler

14x 60A (Sehr gut)

16x 90A (TOP)

16x 90A (TOP)

M.2 Slots

2 M.2/M-Key PCIe 4.0 x4 mit 2x Passivkühler
1 M.2/M-Key PCIe 3.0 x4

4 M.2/M-Key PCIe 4.0 x4 mit 3x Passivkühler

4 M.2/M-Key PCIe 4.0 x4 mit 3x Passivkühler

PCIe Slots

1 PCIe 5.0 x16,
1 PCIe 4.0 x16 (x4),
1 PCIe 3.0 x16 (x1),
1 PCIe 3.0 x1

PCIe 5.0 x16,
1 PCIe 4.0 x16 (x4),
1 PCIe 3.0 x16 (x1),
1 PCIe 3.0 x1

PCIe 5.0 x16,
1 PCIe 4.0 x16 (x4),
1 PCIe 3.0 x16 (x1),
1 PCIe 3.0 x1

Audio

ALC1220 (sehr gut)

ALC4080 (gut)

ALC4080 (gut)

USB-A/hinten 10Gbps

1x

3x

3x

USB-A/hinten 5Gbps

4x

2x

2x

USB-A/hinten 480Mbs 


0x

2x

2x

USB-C/hinten

1x USB-C 3.2 Gen2x2 (20Gbps)

1x USB-C 3.2 Gen2x2 (20Gbps)

1x USB-C 3.2 Gen2x2 (20Gbps)

USB-C/vorne (intern)

1x USB-C 3.2 Gen2x2 Key-A Header (20Gbp​s)

1 USB-C 3.1 Key-A Header (10Gbp​s)

1x USB-C 3.1 Key-A Header (10Gbp​s)

Besonderheiten

Kein WiFi/Bluetooth (per M.2 WiFi nachrüstbar),
Diagnose-LED,

USB BIOS-Flashback,

Dual Lan/Ethernet 2,5Gbps + 1Gbps,

Grafikkarten-Halter

Diagnose-LED,

USB BIOS Flashback

Diagnose-LED,

USB BIOS-Flashback

Hersteller Website:

Preise prüfen / kaufen (Affiliate-Links):

ca. 210€

ca. 215€

ca. 250€

Beste Intel LGA1700 High-End Mainboards für Kreativ-Schaffende

ASUS ProArt Z790-Creator WIFI - Bestes Intel Mainboard für Kreative

Die Eckdaten des ASUS ProArt Z790-Creator WIFI:

  • Gute Spannungswandler
  • DDR5
  • Zweimal DisplayPort-In, um die Grafikkarte über Thunderbolt 4 ausgeben zu können
  • 2x Thunderbolt 4
  • 4x PCIe 4.0 NVMe Slots
  • Dual LAN, davon einmal 2.5Gbase-T + 10Gbase-T (optimal für NAS-Workflow)
  • WiFi 6E + Bluetooth 5.3
  • Front USB-C mit 60W Power Delivery

Direkte Links zum ASUS ProArt Z790-Creator WIFI: GalaxusComputeruniverseAlternateAmazon

 

Mainboards für AMD Ryzen AM4 [Oktober 2024 Update]

Mit den folgend vorgestellten Mainboards kann jede AM4 Ryzen 3000’er bis 5000’er CPU problemlos laufen. Es sollte aber darauf geachtet werden, dass das Gehäuse einen guten Luftstrom hat, der die warme Luft abführt. Die Spannungswandler sollten bei hohen Lasten möglichst unter 75°C bleiben.

 

AMD AM4 Mainboard Empfehlungen (nicht mehr als 120€ ausgeben)

Wie bereits erwähnt bzw. angedeutet würde ich ein AM4 System nur dann nehmen, wenn ich wirklich maximal sparen muss. Darum macht es hier keinen Sinn allerlei Mainboards für einen neuen PC zu empfehlen, sondern nur die wenigen, die sich prinzipiell lohnen, um möglichst günstig zu fahren.

Das MSI B550-A PRO ist mit ca. 100€ mein aktueller Preistipp in dieser Kategorie:

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und wer noch WiFi/Bluetooth benötigt, kann sich Mal das ASUS TUF Gaming B550M-E (Wi-Fi) näher ansehen:

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Ansonsten gibt es aktuell keine Mainboards, die ich noch neu für AM4 kaufen würde. Dann lieber in ein Intel System mit i5-13500 investieren, da der preislich eher kleine Sprung eine deutlich höhere Leistung und modernere Plattform mitbringt.

 

B550 Mainboards für Ryzen (Unterschiede vs B450 und X570)

Der Hauptunterschied von B550 zu X570 ist, dass der Chipsatz mit PCIe 3.0 anstatt PCIe 4.0 angebunden ist. Dadurch ist die Bandbreite die dem B550 Chipsatz zur Verfügung steht kleiner, weshalb weniger I/O zur Verfügung stehen.

Außerdem verzichtet man oftmals auf einen zweiten oder dritten M.2 Slot, der mit PCIe 4.0 angebunden ist. Aber das halte ich für unproblematisch, da meist ein zweiter M.2 PCIe 3.0 Slot für NVMe SSD zur Verfügung steht. Die stellen den Sweet Spot aus Preis zu Performance dar.

Achtung: AMD hat für den B550 Chipsatz nur die 3000er und 5000er Ryzen Generation freigegeben. Für einen Ryzen 2000er empfiehlt es sich zu einem B450 oder X570 Mainboard zu greifen.

AMD B550 Chipsatz

Vorteile von B550 gegenüber B450:

  • Die Spannungswandler sind oftmals auf X570 Niveau, was weniger Hitzeentwicklung zur folge hat und ruhigeren Betrieb ermöglicht. Außerdem werden längere und höhere Taktraten bei CPU-Boosts erreicht.
  • Mehr Mainboards mit Front USB-C 3.0 oder 3.1 (Key-A Header) zur Auswahl – das hat nicht direkt mit dem Chipsatz zu tun, ist aber eine willkommene Modernisierung
  • 2.5 Gb Lan (ohne vollwertiges 2.5 Gb Netzwerk keine Vorteile)
  • PCIe 4.0 M.2 Steckplatz für High-END NVMe
  • Zweiter M.2 PCIe 3.0 x4 Slot, für schnelle NVMe (Bei B450 oftmals nur bis GEN2 oder maximal x2 statt x4 Lanes)
  • PCIe 3.0 anstatt PCIe 2.0 Slots für Steckkarten

Nachteile von B550 gegenüber B450:

  • Offiziell kein Support für die älteren Ryzen 1xxx und 2xxx Prozessoren sowie für die APUs: Ryzen 5 3400 oder Ryzen 5 3200G, allerdings werden die neueren APUs 5600G und 5700G unterstützt.

 

DDR4 vs DDR5 Arbeitsspeicher – Arbeitsspeicher Preise stark gefallen

Im Moment befinden wir uns in einer Übergangsphase. Bei der Intel LGA 1700 Plattform können wir auf Mainboards mit DDR5 oder DDR4 Arbeitsspeicher zurückgreifen. Also eine Entweder-Oder-Entscheidung, denn es gibt und wird keine Mainboards geben, die beides unterstützen.

 

DDR5 aus Preis-Leistung-Perspektive

Aktuell kostet ein solider Einstieg in die DDR5 Welt ungefähr das doppelte von DDR4 und es gibt nur eine handvoll Szenarien, wo solide DDR5 RAM Kits wahrnehmbar die Leistung steigern.

Wenn wir DDR5 wählen, würde ich mindestens mit DDR5-5600 CL36 / DDR5-6000 CL40 oder besser empfehlen.

Mit DDR5-6000 kommt man in einigen Szenarien auf ein Performance Plus von bis zu ~15%.

 

Thunderbolt 4 – Erweiterungskarten

Bei vielen Mainboards lässt sich mittels PCIe 4x Steckplatz plus Thunderbolt-Header eine Thunderbolt-Erweiterungskarte nachrüsten:

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Zu bedenken ist, dass Thunderbolt-Geräte, also auch Mainboards und Steckkarten über 100 Watt Strom ziehen können. Entsprechend muss ein stärkeres Netzteil her, das einen weiteren PCIe Stecker zur Verfügung hat. Die meisten Netzteile bis 650 Watt haben oft nur zwei PCIe Kabel, die i. d. R. für die Grafikkarte benötigt werden.

 

Meine DDR4 und DDR5 Arbeitsspeicher (RAM) Empfehlungen

Die G.Skill Ripjaws V habe ich schon oft verbaut und zu Schulzeiten, als ich in einem PC-Hardware Store als Verkäufer tätig war,  dutzendfach verkauft.  Noch nie habe ich schlechtes über diesen RAM gehört oder gelesen. Und sie kommen mit einer 10 jährigen Herstellergarantie daher:

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In meiner mobilen Workstation macht noch immer ein 32GB Kit Ripjaws V DDR4-2800Mhz, aus 2015, ein tollen Job. Heute laufen sie auf 3733 MHz bei knackigen CL16-17-16-36 Timings @1.40V:

PC-Kaufberatung - Performance Chart

 

Low-Profile-RAM

Die G.Skill Ripjaw V Kühlkörper sind 42 mm hoch und verhindern manch einen Kühler vom aufsetzen auf den Sockel. Das ist zwar eher selten, bei ITX-Systemen bzw. SFF-Bauten (Small Form Factor) oder bei einigen ausladenden CPU-Towerkühlern der Fall, aber es kann schon Sinn machen von vornherein in Low-Profile RAM zu investieren.

Da haben sich insbesondere die Corsair Vengeance LPX 32 GB Kit bzw. das 16 GB Kit, mit nur 31mm Höhe bewährt:

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RAM mit RGB-Beleuchtung

Eine PC-Kaufberatung im Jahr 2024 ohne Bling Bling?

Zwar habe ich mich mittlerweile am RGB satt gesehen, aber in meiner Haupt-Workstation werkeln 64GB (4 Module) vom G.Skill Trident Z Neo:

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G.Skill Arbeitsspeicher hat eine sehr gute Reputation, da sie sehr zuverlässig laufen. Ich griefe i. d. R. zu RipJaws, wenn es von der Bauhöhe passt, denn zu beachten ist das die Module recht hoch sind und manche CPU-Luftkühler sich zu breit machen und auf den Kühlrippen des Arbeitsspeichers aufsetzen.

 

Empfohlenes DDR5 Kit

Das meiner Meinung nach lukrativste DDR5 Kit, mit nur 33mm Bauhöhe für höchste CPU-Kühler Kompatibilität und einer ausgewogenen Balance aus Takt, Timings und Preis, sind die G.Skill S5 DDR5-5600Mhz CL36 – 32GB Kit.

g.skill ripjaws s5 ddr5-6000 cl30

Auch als 64GB Kit Variante erhältlich.

 

Merke: Wer 64GB DDR5 benötigt, sollte unbedingt auf ein 2x32GB Kit zurückgreifen und nicht alle vier DIMMs belegen. Ein Mainboard mit mehr als zwei RAM Modulen zu belegen wird sehr wahrscheinlich dazu führen, dass das angepriesene DDR5 XMP-Profil nicht mehr booten wird.

Umso mehr Module eingebaut werden, desto stärker wird der IMC (= interner Speicher Controller der CPU) herausgefordert. Auch an das Mainboard werden höhere Anforderungen gestellt. Nur mit Overclocking Kenntnissen wird man einigermaßen  was rausholen können.

 

Alles was du über (M.2) SSD wissen musst & meine Empfehlungen [2024]

Test NVMe SSD Videobearbeitung Videoschnitt Bildbearbeitung Review

Die Abkürzung SSD dürfte dir bekannt sein, aber mittlerweile gibt es zum gleichen Preis schon deutlich schnellere Speichermedien, die auf die Bezeichnung “M.2 PCIe” hören. Andererorts liest man auch die Bezeichnung “NVMe”.

Bei diesen Speichermedien benötigt man kein Verbindungskabel mehr; man steckt es ähnlich wie RAM auf das Mainboard. Es gibt aber auch “M.2 S-ATA SSD”, die keinen Vorteil gegenüber einer gewöhnlichen 2.5″ S-ATA SSD bringen. Also unbedingt auf “PCIe” achten oder direkt zu meinen verlinkten Empfehlungen greifen.

Die Preise einer 2,5″ S-ATA SSD sind fast gleichauf mit einer schnelleren NVMe. Warum also das Langsamere nehmen, wenn das Schnellere nicht extra kostet, oder?

Für allgemeine Aufgaben sind die zufälligen Lese- und Schreibgeschwindigkeiten interessant; also der Wert “Random 4k”. Aber wenn wir Fotos oder Videos von einer schnellen Speicherkarte auf die NVMe kopieren, macht sich die schnellere Schreibgeschwindigkeit bemerkbar.

Folgend Mal ein Benchmark-Screenshot einiger SSD, wovon vier M.2 PCIe NVMe sind und zwei S-ATA SSD:

NVME SSD mit der besten Preis LeistungNVME SSD mit der besten Preis Leistung

 

Mini Guide zu SSD-Typen

SLC-Flash = 1 bit pro Zelle
MLC-Flash = 2 bit pro Zelle

Für uns wichtiger:

TLC-Flash = 3 Bit pro Zelle
QLC-Flash = 4 Bit pro Zelle

Umso mehr Bit eine Flash-Zelle speichert, desto günstiger, langsamer aber auch weniger haltbar wird sie. SLC bzw. MLC kommt im Verbrauchermarkt nicht vor. So ist TLC-Flash der Standard, an dem wir uns schon länger erfreuen dürfen. Aber mittlerweile gibt es auch QLC-Flash und da gibt es ein paar sehr wichtige Punkte zu beachten:

 

Was du über QLC-Flash wissen musst

Um noch günstigere und größere Flash-Laufwerke, bei steigender Kapazität anbieten zu können, setzen Hersteller neuerdings auch auf QLC-Flash Speicher. Vereinfacht ausgedrückt wird auf gleicher Fläche, höher gestapelt. Das spart Geld und Material.

Aber leider hat das auch eine Schattenseite. Umso höher man stapeln muss, desto länger dauert es.

Da nun vier Bit anstatt drei untergebracht werden müssen, schreibt QLC-Flash sogar langsamer als eine mechanische Festplatte. (Achtung weiterlesen)

 

Aber hier ist der Clou

Damit das nicht so ist, bedient man sich einem simplen Trick. So wird für Schreibzugriffe ein Puffer aus dem vorhandenen Speicherplatz abgezweigt und wie der sehr schnelle SLC-Flash gehandhabt. Also wird mit 1 Bit anstatt 4 Bit geschrieben. Aber dadurch wird ein vielfaches der Speichermenge verbraucht, da ja nicht mehr gestapelt wird. Es kommt vom Platzverbrauch also auf das gleiche, egal ob 1 Bit oder 4 Bit geschrieben werden.

Wenn ein Hersteller also mit SLC-Cache wirbt, ist es in Wirklichkeit nur ein pseudo SLC-Cache. Der Cache (Puffer) wird unauffällig im Hintergrund regeneriert. Aber falls wir sehr große Datenmengen auf ein SSD kopieren, kann der Puffer (SLC-Cache) überlaufen, wonach es zu starken Leistungseinbrüchen kommen kann.

Bester PC Bildbearbeitung 4K Videoschnitt 2020 - Gigabyte Aorus B450 ITX Mainboard M.2 Slot

 

QLC- SSD-Laufwerke sind nicht für Foto- bzw. Videografen geeignet

Falls der Puffer von einem QLC-Flash Laufwerk voll läuft, kann die Schreibgeschwindigkeit von 1700 MB/s auf nur ~70 MB/s einbrechen. Im Vergleich dazu kommt eine mechanische Festplatte auf durchgehend ~130 MB/s.

Man kann aber für 15 EUR mehr eine M.2 PCIe NVMe mit TLC-Flash kaufen, die nicht diesen Nachteil hat.

Für regelmäßige Foto oder Video Arbeit, rate ich daher von QLC-Flash Speichermedien ab. Nicht nur weil die Geschwindigkeit einbrechen kann, sondern auch die Haltbarkeit stärker betroffen ist.

 

Wofür QLC-Flash sich gut eignet

QLC-Flash Speichermedien sollten überwiegend für Lesezugriffe genutzt werden. Beispielsweise können Filmsammlungen, Fotoarchive oder auch Spiele-Bibliotheken dort untergebracht werden.

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Empfohlen: Zwei M.2 PCIe SSD

Bei einer Zwei-Laufwerke-Lösung empfehle ich:

  • Laufwerk C: M.2 PCIe SSD (NVMe) für Windows, Programme, Cache und finalen Export
  • Laufwerk D: M.2 PCIe SSD (NVMe) für die Projektdaten. (gewöhnlich das schnellste und größte Laufwerk)

Optional: Ein drittes M.2 NVMe Laufwerk, für den Cache und weitere Projektdaten. Dann wird Laufwerk C nur noch für die Programme und den finalen Export verwendet. Theoretisch ließe sich die Performance hiermit noch etwas erhöhen. Merken wird das aber nur jemand, der mit 6K – 8K Projekten hantiert.

 

Mögliche Laufwerk Gestaltung bei Nutzung von S-ATA SSD

Wer mit unkomprimierten 8K-Videoclips arbeitet, kann schnell an die Grenzen einer S-ATA Schnittstelle (~550 MB/s) stoßen. Wer allerdings mit maximal 4K-Videomaterial arbeitet, dürfte in folgend genannter Variante auch mit S-ATA SSD angenehm flüssig arbeiten.

  • Laufwerk C: M.2 PCIe SSD (NVMe) oder S-ATA SSD für Windows, Programme und deren Cache
  • Laufwerk D: M.2 PCIe SSD (NVMe) für die Projektdaten, wie z. B. Foto und Videomaterial. Nach Fertigstellung wird der Datenträger für das nächste Projekt geleert. (gewöhnlich das schnellste und größte Laufwerk)
  • Laufwerk E: M.2 PCIe NVMe SSD (NVMe) oder eine S-ATA SSD wie die Samsung 870 EVO oder Crucial MX500 für den Export und als Archiv.

Alternativ kann Laufwerk E ein externes Laufwerk sein.

Empfehlenswert sind:

Etwas langsamer, aber i.d.R. völlig ausreichend und populär ist:

Alternativ kann eine vorhandene SSD mit einem USB-Adapter betreiben werden. So schließe ich z. B. die SSD meines externen Recorders, Atomos Ninja V, an meinen PC an.

 

Vorsicht vor diesem Fehler

Manch einer partitioniert ein Laufwerk, in dem Glauben, dass man dadurch mehrere Laufwerke erhält. Aber eigentlich teilt sich das Laufwerk ja nicht auf. Also entweder läuft das Laufwerk schnell, mit zwei Beinen für eine Aufgabe oder langsam mit nur einem Bein, für zwei Aufgaben. Das gilt auch für M.2 PCIe SSD als auch S-ATA SSD, wobei M.2 PCIe mit mehreren Aufgaben deutlich besser klarkommen.

 

Meine M.2 PCIe NVMe SSD Empfehlungen

Meine generelle Empfehlung bei folgenden SSD ist nach Preis und Verfügbarkeit zu entscheiden. Nimm lieber die höhere Kapazität als ein wenig mehr Leistung.

 

M.2 PCIe NVMe SSD 4.0 x4 (High-End mit guter Preis-Leistung)

Zwei NVMe SSD (PCIe 4.0) mit der besten Preis-Leistung sind die Samsung 980 Pro und  WD_Black SN850x:

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Im Vergleich zur SN850x lässt die 980 Pro, bei höherem Füllstand, etwas nach (gemessen bei 80% Füllstand).

Weitere Top-Empfehlungen, die preislich meist etwas höher liegen sind die Corsair MP600 Pro XT (Heatsink ist vormontiert) und Seagate Firecuda 530:

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Merke: Für die hohen Geschwindigkeiten wird ein M.2  PCIe 4.0 x4 Slot vorausgesetzt, jedoch sind PCIe 4.0 x4 Laufwerke auch abwärtskompatibel auf 3.0 x4 usw. Aber die Spitzenwerte erreichen sie dann nicht mehr.

 

M.2 PCIe NVMe SSD 3.0 x4 – Beste Preis-Leistung

Die Samsung 970 Evo Plus als auch Western Digital SN750 Black oder PNY XLR8 CS3030 sind momentan meine erste Wahl, wenn es um den besten Terabyte je Euro geht:

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S-ATA SSD? Dann nur diese beiden.

Die nachfolgend empfohlenen SSD haben einen DRAM-Cache und sind dadurch dauerhaft schnell, ohne das die Leistung einbricht. SSD ohne DRAM Cache sehen nur auf dem Papier schnell aus und sind nicht viel günstiger als eine gute SSD.

Von der Geschwindigkeit der M.2 PCIe Schnittstelle profitieren Spiele oder allgemeine Anwendungen nicht sonderlich, weshalb auch eine der folgenden S-ATA SSD genügt.

Aber: Warum nicht zum ähnlichen Preis die schnellere M.2 PCIe nehmen?

Falls es keine freien M.2 Steckplätze gibt oder du ein besseres Laufwerk im M.2 PCIe Slot unterbringen möchtest, ist die seit Jahren gängige Empfehlung eine der folgenden S-ATA SSD:

Crucial MX500

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oder Samsung 870 EVO
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Empfohlene Gehäuse für Micro-ATX (µATX)

Preis-Tipp (Unter 50 EUR)

In das Kolink Citadel kannst du einen CPU-Kühler mit einer Höhe von maximal 162mm und eine Grafikkarte bis 350mm einbauen:

Kolink Citadel

Kolink Citadel

Das beste Micro-ATX Gehäuse mit Front USB-C (10Gb/s) und Audio

Meine erste Wahl für Micro ATX Zusammenstellungen, ist das neue, schön minimalistisch gehaltene, ASUS Prime AP201 Gehäuse.

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Es bietet wirklich sehr gute Features und eine solide, wertig anmutende Verarbeitung und  Haptik. Obwohl das gesamte Gehäuse kompakte 33 Liter fasst,  bietet es genug Raum für High-End Hardware.

Die Airflow orientierten Seitenpaneele als auch der Deckel können ohne Werkzeuge abgenommen und wieder befestigt werden. Einfach mit etwas Kraft lösen und mit sicherem Klickmechanismus wieder einrasten.

Der Prozessor kann wahlweise mit einem CPU-Luftkühler (bis 170mm Bauhöhe) oder einer 360mm Wasserkühlung gebändigt werden. Grafikkarten haben bis zu 338mm Beinfreiheit.

Für weniger als 100€ wechselt es den Besitzer.

Weitere Infos findest du auf der Herstellerseite.

 

Empfohlene Gehäuse für ATX

Preis-Tipp (unter 50 EUR)

Ein gutes Gehäuse unter 50 EUR, ist das Kolink Stronghold in schwarz oder weiß:

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Das Gehäuse erlaubt bis zu zwei Wasserkühlungen mit 240mm Radiatoren und ist auch kompatibel mit starken CPU-Tower Kühlern mit bis zu 160mm Höhe, wie z. B. dem Noctua NH-U12A.

Auch für High-End Grafikkarten bietet es, mit bis zu 350mm Länge, reichlich Platz an. Es sind schon zwei Lüfter dabei.

 

Fractal Design

Ein Hersteller der in den letzten zwei Jahren tolle Gehäuse auf den Markt gebracht hat, ist Fractal Design. Einziger Wermutstropfen sind die mitgelieferten 120mm und 140mm Lüfter, die laute Motorgeräusche haben; egal welche Geschwindigkeit anliegt. Dann lieber gar keine Lüfter mitliefern.

Gut hingegen sind die 180mm Lüfter im Torrent:

Torrent Compact Solid

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Fractal Design Torrent Compact Bedienungsanleitung

Das Fractal Torrent Compact gehört faktisch in die TOP 5 der besten, luftgekühlten, Mid-Tower Gehäuse aller Zeiten. Und auch persönlich bin ich davon sehr überzeugt:

  • Schlichtes Design
  • Bester Airflow
  • 2x 180mm Lüfter, die bis 600 RPM leise sind und für einen ordentlichen Durchzug sorgen. (schneller als ~700 RPM lasse ich sie bei mir nicht drehen, ist auch mehr als genug)
  • Weitere Lüfter sind bei diesem Gehäuse nicht zwingend notwendig, aber optional können unten zwei 120/140mm und bei mATX Mainboards auch 180mm Lüfter und hinten ein 120mm Lüfter Platz finden.
  • USB-C (10 Gbit/s), 2x USB 3.0 und Kopfhörer/Mikrofon-Anschlüsse sowie Reset-Knopf vorne
  • Sehr einfacher Ein- und Ausbau
  • Sehr flexible Komponentenwahl
  • CPU-Kühler Höhe bis 174mm
  • Grafikkarten bis zu 330mm Länge (368mm ohne 180mm Frontlüfter, 343mm mit 120x120x25mm oder 140x140x25mm Lüfter) – Achtung, manche High-End Grafikkarten der RTX4090/4080-Reihe sind, mit den 180mm Lüftern vorne, zu lang!
  • Bis zu 280/360mm Radiatoren vorne und 240mm oben

 

Kundenservice statt Qualitätskontrolle?

Wirklich gut sind die 180mm Lüfter, wenn sie denn in der Qualitätskontrolle mehr auf Lüfter-Lagerschleifen und -klackern achten würden. Meine letzten Fractal Torrent Gehäuse, die ich für Kunden und mich kaufte, musste ich regelmäßig beim Hersteller reklamieren; aufgrund klackernder Lüfter oder Kratzer an sichtbaren Stellen. Die schwarzen Bereiche der Front und des Deckels sind leider anfällig für Kratzer. Weniger anfällig ist die weiße Variante des Gehäuses, da sie ein robusteres Finish hat.

Fractal Design legt den Gehäusen ein roten Zettel bei, worauf der Hinweis steht, dass mangelhafte Teile leicht ausgetauscht werden können. Bei Problemen soll man den Kundenservice kontaktieren, was ich schon mehrmals getan habe. Letzten Endes wurden mir die Ersatzteil unkompliziert, innerhalb von 3 – 4 Werktagen, zugesandt; doch etwas nervig ist das schon.

 

Fractal Design “North”
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Ein Highlight der letzten Monate ist das Fractal Design North, in den Mesh-Varianten.

Fractal Design North Bedienungsanleitung.

  • Schlicht-schickes und funktionales Design, mit Echtholz-Front und perforiertem Deckel und Seitenteil.
  • Robuste Materialien
  • Bis zu 6x 2,5″ SSD und/oder 4x 3.5″ HDD
  • 2 mäßige Lüfter inbegriffen, die ich ersetzen würde (Empfehlungen weiter unten)
  • Sehr guter Airflow, optimal mit 5 bis 6 Gehäuselüftern. 2x 140mm oder 3x 120mm vorne, 1x 120mm hinten, 1-2x 120mm oder 140mm oben
  • Die Seitenlüfter werden oftmals nicht verwendet werden können, da die Grafikkarten zu breit sind und mit der Halterung kollidieren
  • USB-C (10 Gbit/s), 2x USB 3.0 und Kopfhörer/Mikrofon-Anschlüsse vorne
  • Sehr einfacher Ein- und Ausbau
  • Sehr flexible Komponentenwahl
  • CPU-Kühler Höhe bis 170mm
  • Grafikkarten bis zu 355mm Länge (nur 300mm mit Radiator)
  • Bis zu 280/360mm Radiatorgrößen vorne und 240mm oben

 

Meshify 2 Compact

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Meshify 2 Compact Bedienungsanleitung

Das Meshify 2 Compact:

  • Schlichtes Design
  • 3 mäßige Lüfter, die ich ersetzen würde (Empfehlungen weiter unten)
  • Guter Airflow
  • USB-C Frontanschluss (10 Gbit/s)
  • Sehr einfacher Ein- und Ausbau
  • Sehr flexible Komponentenwahl
  • CPU-Kühler Höhe bis 169mm
  • Grafikkarten bis zu 341mm Länge (360mm ohne Frontlüfter)
  • Bis zu 280/360mm Radiatorgrößen vorne und 240mm oben

 

Corsair 4000D Airflow

Ein weiteres Airflow Gehäuse, das mich persönlich auch sehr vom Design anspricht, ist das Corsair 4000D Airflow:

Corsair 4000D Airflow Videoschnitt Gaming PC Gehäuseblank

  • Wertiges Design, überwiegend Metall
  • 2 Lüfter ab Werk, allerdings nicht so gute (preiswert durch diese 120mm Lüfter ersetzbar)
  • Top Airflow – hält was es verspricht
  • USB-C Frontanschluss (10 Gbit/s)
  • Sehr einfacher Ein- und Ausbau
  • Sehr flexible Komponentenwahl
  • CPU-Kühler Höhe bis 170mm
  • Grafikkarten bis 360mm
  • Bis zu 280/360mm Radiatorgrößen vorne und 240/280mm oben

 

Wasserkühlung

Prinzipiell rate ich von einer AIO-Wasserkühlung ab, da es sich hier um ein geschlossenes System handelt, dass die meisten nach der Lebenszeit von ca. 5 Jahren entsorgen werden. Das anfällige Bauteil ist die Pumpe und auch der Wasserstand nimmt mit der Zeit ab. Theoretisch ließe sich auch eine AIO warten (Pumpe tauschen, Wasser nachfüllen), aber ich denke das werden die wenigsten tun. Bei einer Luftkühlung hingegen genügt es einen alten Lüfter auszutauschen, sodass es weitergehen kann.

Nichtsdestotrotz habe ich mich auch im AIO-WaKü Bereich ausprobiert. Lange suchte ich nach einer Wasserkühlung, die nicht nur einen guten Preis hat, sondern sich die Pumpengeschwindigkeit im Idle auf ein unhörbares Level senken lässt.  Denn eine Pumpe die sich nicht ordentlich regeln lässt, wird auch eher unempfindliche Zeitgenossen mit einem hochfrequenten Ton stören (klingt als ob der Nachbar den Staubsauger anhat).

Letztendlich habe ich mit der Wasserkühlung von Deepcool ein gutes und preiswertes Produkt erwischt. Die AIO-Wasserkühlung gibt’s in verschiedenen Versionen (optische Unterschiede) und Größen.

Die wichtigsten Eckdaten:

  • Anti-Leak
  • 5 Jahre Garantie
  • Im Idle nicht zu hören (per Lüfterkurve)

Außerdem lässt sich die (A)RGB-Beleuchtung individuell anpassen.blank

Für kleinere Gehäuse, ist auch die Variante mit 280er Radiator empfehlenswert:

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Merke: (A)RGB Lüfter kommen mit jeweils zwei Steckern daher und gestalten sich daher etwas aufwändiger beim Zusammenbau, da mehr Kabel gemanagt und zur geeigneten Stelle geführt werden möchten. Für einen möglichst einfachen Zusammenbau gibt’s Wasserkühler auch ohne RGB Beleuchtung. Eine gute Option stellt der Arctic Liquid Freezer II mit 280 Radiator dar.

 

PC Bildbearbeitung 4K Videoschnitt Die beste Wasserkühlung für AMD Ryzen

 

Die besten Kühler für Intel LGA 1700 und AMD Ryzen (AM4/AM5) [2024]

Der CPU-Kühler arbeitet deutlich lauter, sobald die CPU eine höhere TDP-Anforderung hat, was i. d. R. mit mehr Kernen einhergeht. Deshalb empfehle ich einen leistungsfähigen Kühler einzuplanen, um auch voll auf die Kosten der CPU (langanhaltende Boost-Taktraten) zu kommen.

Allerdings wird ein Prozessor mit mehr Kernen, bei gleichem Power-Limit bzw. Allcore-Turbotakt, leichter zu kühlen sein. Egal ob AMD oder Intel.

Das hat damit zu tun, dass ein höherer Turbotakt mit einer höheren VID (VCore Spannung) einher geht. Das Power-Limit entscheidet letztlich, wie hoch die CPU, insbesondere bei Allcore-Last Szenarios, aber auch in Vier- bis Achtkern-Szenarios, takten kann.

So kann ein i7 oder i9, selbst mit 8 hoch getakteten P-Cores, das maximale Power Limit von 253 Watt ausreizen. Man muss die Ratios nach oben hin nur öffnen und diese Kerne mit einer entsprechenden Anwendung belasten.

Wer mehr darüber erfahren möchte, kann sich mein Intel Alder & Raptor Lake – Effizienz & Performance Sweet Spot Test / Vergleich ansehen.

 

CPU Kühler mit der besten Preis-Leistung

Der Thermalright Phantom Spirit 120 hat eine sehr gute Mainboard-Kompatibilität und eine High-End Top 3 Leistung zum  besten Preis. Thermalright hat die einst von mir kritisierten Lüfter verbessert, die man nun durchaus benutzen kann. Mit einer individuellen Lüfterkurve lässt sich auch ein Silent-Betrieb realisieren. Die Verarbeitung ist ebenfalls super. Dieser Kühler kann sich mit teureren Kühlern im 100€ Bereich messen. Auch der Einbau geht leicht von der Hand.  Mit den gleich folgend genannten 120mm Lüftern, kann das Klangbild des Kühlers noch weiter verbessert werden:

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Die besten Lüfter auf dem Markt (Preis Leistung sowie High-End)

In Kürze: Ich wähle meistens zwischen dem Noctua NF-A12x25 PWM für beste Qualität und Laufruhe, die be quiet! Silent Wings 4 sehe ich auf dem 2. Platz und für die beste Preis-Leistung greife ich zu den Arctic P12 Max oder Arctic P12 PWM PST im 5er Value-Pack.

Was macht einen guten Lüfter aus?

Der Luftdruck und die Luftfördermenge sowie dessen Klangbild.

Letzteres setzt sich in der Regel aus der Rahmenstabilität, Gummi-Absorbern und dem Lüftermotor zusammen. Ich habe etliche Lüfter getestet und viele haben störende, (hochfrequente) Motorgeräusche, Resonanzgeräusche oder auch Lagerschleifen, die sich in dB einfach nicht sinnvoll messen lassen, sodass die Herstellerangaben in Dezibel keine echte Aussagekraft haben.

Auch werden viele Lüfter, die als Zugabe schon im Gehäuse stecken, i. d. R. deutlich lauter, als die folgend empfohlenen:

Arctic P12 (120mm) oder P14 (140mm) PWM

Der beste preiswerte Lüfter:

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Falls du RGB möchtest, kann ich dir dieses 3er Pack von Arctic empfehlen. Die Farbspiele über ARGB sind sehr schön anzusehen sowie individuell einstellbar und bei ~ 500 – 850 RPM im Idle, sind die Lüfter silent bis sehr leise, ohne Störgeräusche:
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In der mit Abstand besten RGB-Software, SignalRGB, ist für diese Lüfter auch ein Profil hinterlegt, sodass die Einrichtung der RGB-Effekte schnell und einfach von der Hand gehen. Denn ob die RGB-Effekte am Ende glücken, hängt von der eingestellten Anzahl der LED ab.

Die Standard Arctic P12 Modelle haben bei hoher Drehzahl, ab ~1000 RPM leichte Resonanzgeräusche, die ab ~1200~1400 RPM vom leichten Motorgeräusch übertönt werden. Für den vergleichbar günstigen Preis gibt es aber nichts besseres.

 

Der beste flache 120mm Lüfter

Falls ein flacherer Lüfter benötigt wird, nehme ich die Arctic P12 Slim PWM, die vom Klangbild sogar besser sind als der Noctua Pendant NF-A12x15 PWM:

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Der beste 120mm Lüfter

Höchste Leistungswerte, bei bestmöglichem Klangbild haben ihren Preis. Knapp 30 Euro werden für einen Noctua NF-A12x25 PWM aufgerufen. Im Vergleich zum Arctic P12 hat dieser Noctua Lüfter praktisch keine störenden Geräusche bis ca. 1300 RPM. Das gilt aber auch nur für diesen Noctua Lüfter. Viele Noctua Lüfter sind gut, aber bei hohen Drehzahlen nicht so herausragend leise und performant wie dieser Lüfter.

Besonders beliebt ist der Noctua NF-A12x25 PWM für CPU-Kühler und Radiatoren, aber auch im Gehäuse ist er hervorragend.

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Eine Kopie des o.g. Noctua Lüfters gibt’s von Thermaltake. Bis ca. 1000 RPM unterscheiden die sich von der Leistung und dem Klangbild kaum, aber bei schnelleren Umdrehung bis 2000 RPM wird die Thermaltake-Kopie lauter als der Noctua.

 

Top 140mm Lüfter – be quiet! Silent Wings 4

Ich habe viele 140mm Lüfter ausprobiert und war überrascht, wie viel lauter diese Modelle gegenüber den 120mm Pendanten sind. Eine Ausnahme-Erscheinung sind die be quiet! Silent Wings 4 140mm, die über den gesamten Drehzahlbereich bis 1100 RPM schön leise arbeiten:

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Auch die Silent Wings 4 120mm müssen erwähnt werden, die eine sehr gute Alternative zum Noctua NF-A12x25 PWM Lüfter darstellen. Streng genommen kann der Noctua die etwas bessere Performance respektive der Lautstärke aufweisen, aber ob dieses letzte Quäntchen Perfektion bezahlt werden will, muss jeder selbst entscheiden. Für die Farbe schwarz muss hier auch kein Aufpreis bezahlt werden. 😉

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Phanteks T30 – Der stärkste 120mm Lüfter

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TLDR: Der Phanteks T30 ist 5mm dicker und daher bei gleicher Drehzahl leistungsstärker aber auch lauter als die anderen oben vorgestellten Lüfter. Ab 1300 RPM ist der T30 gut aus dem Gehäuse zu hören, wogegen die Noctua Variante bis 1600 RPM nur milde Windgeräusche von sich gibt. Aber wer den T30 mit 1500 RPM oder schneller drehen lässt, bekommt noch mehr Leistung als von irgend einem anderen 120mm Lüfter auf dem Markt. Zu bedenken ist, dass der 5mm tiefere Rahmen an gewünschter Stelle erstmal passen muss!

Etwas ausführlicher zum Phanteks T30

Die Phanteks T30 haben eine leicht höhere Tiefe von 30mm anstatt 25mm und sind daher nicht so universell einsetzbar. Sie passen z. B. bei Dual-Tower CPU Kühlern nicht ohne weiteres in den Spalt in der Mitte. Und selbst wenn sie passen würden, erzeugen sie aufgrund der Nähe zu den Kühlerlamellen Turbulenzen, was wiederum die Performance beeinträchtigt und unangenehme Störgeräusche erzeugt.

Weil die Lüfterblätter größer sind, erzeugen sie bei gleicher Drehzahl lautere Geräusche als die Arctic P12 oder Noctua NF-A12x25, aber schaufeln aufgrund der 5mm tieferen Bauweise auch mehr Luft. Das heißt man muss diesen Lüfter nicht so schnell drehen lassen, wie die schmaleren Lüfter. Für den Phanteks T30 liegt der Sweetspot aus Klangbild und Performance zwischen 1100 – 1300 RPM, was sich von Gehäuse zu Gehäuse etwas unterscheiden kann. Hier ist aber fraglich ob dann nicht die universellen Noctua im High-End Bereich nicht die bessere Wahl sind, da sie bei 1600 RPM ungefähr die gleiche Lautstärke und Leistung haben wie diese Lüfter bei 1300 RPM. Sinnvoll erscheinen mir die Phanteks T30 daher erst ab einer Drehzahl ab 1500 RPM und mehr, was wiederum in höherer Lautstärke mündet.

Außerdem ist der Phanteks T30 mit einem Schalter ausgestattet, der die Geschwindigkeit anstatt bis zu 3000 RPM auf maximal 2000 oder 1200 RPM begrenzen kann. Dabei ist die 1200 RPM Einstellung ein Hybrid Modus, der den Lüfter abschaltet, wenn per PWM-Signal eine (zu) niedrige RPM angesteuert wird.

 

Das Netzteil – Wie viel Watt braucht man wirklich?

Um zu überprüfen, wie viel Watt dein geplantes System benötigt, kannst du den Netzteil Kalkulator von bequiet! verwenden. Meine Messungen haben bestätigt, dass die Berechnungen vom Kalkulator stimmen:

Cinebench R20 – All Core = 200 Watt
Prime95 Small FFTs = 225 Watt
Premiere Pro 4K Video-Export = 280 bis 300 Watt
Shadow of the Tomb Raider = 465 Watt (=Spitzenwerte)
Red Dead Redemption 2 = 435 Watt (=Spitzenwerte)
Chrome mit Youtube und weiteren Tabs + Lightroom/GPU Beschleunigung = 180~200 Watt (=Spitzenwerte, sobald neue Bilder geladen werden)

Wie man sieht, erreicht der Verbrauch die Höchstwerte beim Spielen von Shadow of the Tomb Raider. Das liegt daran das hier nicht nur die Grafikkarte voll ausgelastet ist, sondern auch die CPU viel zu tun hat. In der Praxis beschränke ich die Geschwindigkeit per Software auf maximal 120 FPS, sodass nicht mehr als nötig verbraucht wird.

Der Netzteil-Kalkulator von bequiet! spuckt einen Wert von 457 Watt für mein System aus und scheint mir somit recht zuverlässig zu kalkulieren. Allerdings bringt eine Reserve von 100~200 Watt einen ruhigeren Betrieb und schützt auch vor der einen oder anderen Spannungsspitze.

 

Netzteil Empfehlungen

Folgende Netzteile haben 10 Jahre Garantie und den neusten ATX 3.0 Standard. Haben also auch einen 12VHPWR Kabel bzw. Anschluss im Lieferumfang, der für einige neue NVIDIA Grafikkarten benötigt wird.

Die folgende Reihenfolge ist ohne Wertung. 

Die Corsair RMx-Reihe ist als eine der hochwertigen Netzteile bekannt, die mit einer 10-jährigen Garantie daher kommen. Mittlerweile gibt es auch eine Shift-Variante, womit sich die modularen Kabel bequemer montieren lassen. Jedoch muss auch das Gehäuse dafür geeignet sein, da dann zur Seite hin mehr Platz fällig wird. Im Vergleich zu den anderen gleich folgenden Netzteilen, sind die Kabel etwas steifer und die Stecker teilweise fest, sodass man sie nicht komplett verbiegen kann.

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Eine super Preis-Leistung und 10 Jahre Garantie hat die neue bequiet! Pure Power 12 M Serie:

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Noch etwas hochwertiger mit Platinum-Zertifizierung und auch 10 Jahren Garantie, kommt die neue Straight Power 12 Baureihe daher:
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Richtig gut gefällt mir auch das MSI MPG A850G PCIe5 Netzteil. Es ist leise und hat ganz tolle Kabel, die sich einfach verlegen lassen. Auch der Preispunkt ist klasse:

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Mit keinem dieser Netzteile kannst du etwas falsch machen.

 

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Es stecken viele Stunden und Nächte in dieser detaillierten PC Kaufberatung, auch wenn es auf den ersten Blick nicht so aussieht.

Falls du mit Lightroom oder Photoshop arbeitest, könnte auch meine Lichtrebell Preset Collection 🔗 etwas für dich sein.

Lichtrebell Preset Collection Vol. 1 + 2

Danke! 🙂

 

Die besten PC Zusammenstellungen für das Jahr 2024, mit dem Schwerpunkt Preis/Leistung

Bitte denk’ daran, dass die PC-Hardware täglichen Preisschwankungen unterliegt.

All die von mir empfohlenen Teile werden so gut wie nie zu Schnäppchen-Preisen angeboten, denn es sind sowieso schon sehr beliebte Komponenten, die sich von selbst verkaufen.

Super Deals gibt’s fast nur für Ladenhüter. Und mit Ladenhütern machst du selten ein Schnäppchen. 😉

 

Intel PC Komponenten Baukasten – kreuzkompatibel

Folgende Tabelle listet die besten Komponenen, von so günstig wie möglich bis High-End. Dabei liegt mein Hauptaugenmerk auf PCs für die Bild- und Videobearbeitung.

Alle Teile sind kreuzkompatibel, bis auf eine Ausnahme: Mainboard und Arbeitsspeicher sind in der Spalte High-End = DDR5 und in allen anderen Spalten DDR4. Bitte stelle sicher, dass Mainboard und Arbeitsspeicher entweder DDR4 oder DDR5 sind. Die hier empfohlenen Mainboards gibt es in beiden Varianten. Meine Spalten sind so gewählt, wie es für die Preis-Leistung i. d. R. am meisten Sinn ergibt.

Theoretisch kann also die Low-Budget Spalte mit der High-End Spalte kombiniert werden, sofern man den DDR4 oder DDR5 Unterschied berücksichtigt.

Wenn mehrere Komponenten zur Auswahl stehen bitte nach Preis, Verfügbarkeit und persönlichen Vorlieben gehen.

Bei Unsicherheiten bitte einfach ein Kommentar hinterlassen. Ich antworte so schnell ich kann. 🙂

Komponente

Low-Budget

Untere Mittelklasse

Mittelklasse

Oberklasse

High-End

(Achtung: DDR5)

Beste Gehäuse (ATX)

Beste Mainboards


(B760 Chipsatz = Keine manuelle CPU Übertaktung möglich, aber Powerlimit (PL1/PL2) einstellen möglich)

(B760 Chipsatz = Keine manuelle CPU Übertaktung möglich, aber Powerlimit (PL1/PL2) einstellen möglich)

Beste Prozessoren (CPU)

Arbeitsspeicher (RAM mit hoher Mainboard- & Höhen-Kompatibilität)

Beste CPU-Kühler

Beste M.2 NVMe SSD (Festplatte)

Beste Grafikkarten

RTX 3080 12GB (Ti) (eBay ca. 550 - 650€)

RTX 3090 (Ti) (eBay ca. 750 - 1000€)

Top Netzteil-Empfehlungen

be quiet! Pure Power 12M 650W
(12VHPWR Kabel =<450W)

be quiet! Pure Power 12M 650W
(12VHPWR Kabel =<450W)

Corsair RM850e 850W ATX 3.0 (ab RTX 4070 Ti)

(RTX 4090 =<450W)

(RTX 4090 >450W)

Beste Lüfter 120mm

Beste Lüfter 140mm

 


 

Die besten Monitore für Fotografie, Videoschnitt, Grafikdesign & Gaming

Da mich immer wieder Fragen dazu erreichen, welche Monitore ich empfehlen kann, habe ich mich an die Arbeit gemacht und eine umfangreiche Monitor Kaufberatung erstellt:

Monitor Kaufberatung Fotografie Videoschnitt Gaming Grafikdesign Thumbnail


 

AMD Ryzen PC selbst zusammenbauen – 10 Minuten Tutorial (Video)

Selbst einen PC zusammenzubauen ist gar nicht so schwer. In folgendem Video zeige ich, wie ich meine eigene Workstation zusammengebaut habe. Sorry für meine etwas verschnupfte Stimme, aber ich denke das lässt sich verschmerzen. 🙂

 


 

Der Small Form Factor PC bzw. ITX oder Mini-PC (Mobile Workstation)

Wenn ich von meinem Zweitsystem spreche, meine ich eine mobile Workstation. Ein Computer so klein und dicht mit vollwertigen Komponenten besiedelt, dass es in meinem normalen (Foto-)Rucksack Platz findet und z. B. für Reisen mitgenommen werden kann. Mit einem schmalen sowie portablen 4K 15.6 Zoll Display, lässt sich der kleine PC auch ganz normal wie jeder andere Rechner verwenden und bietet dazu noch eine sehr hohe Leistung, an die ein Notebook nicht heran kommt. Auch preislich liegt die Mobile Workstation unterhalb vergleichbarer Laptops und ist vielleicht auch für dich interessant.

Hier findest du meinen Beitrag und ein YouTube Video dazu:

Laptop Alternative Mobile Workstation Beitrag

Und, wie geht’s für dich weiter?

Ich hoffe, dass ich dir hiermit helfen konnte. Bei Fragen einfach einen Kommentar hinterlassen. 🙂

Sonst schreib mir doch auch Mal wie deine Zusammenstellung aussieht und was du so damit machst. Ich bin gespannt!

Bis zum nächsten Mal,
Baris

784 Kommentare

Lisa 29. Januar 2020 - 14:05

Vielen lieben Dank für diesen Artikel! Und, dass du dein Wissen mit uns teilst. Noch steht kein neuer PC auf dem Programm. (Ich arbeite nur am Laptop – und dieser ist so was von langsam 😒)
Endlich mal eine ehrliche (und nicht gesponserte Meinung) der ich vertrauen kann.
Irgendwie liest man nur von Fotografen, die Apple verwenden… und welchen Bildschirm nutzt du? Dieser ist , denke ich , auch sehr wichtig, was die Bild- Farbwiedergabe betrifft, oder?!
LG Lisa

Antworten
Lichtrebell 29. Januar 2020 - 15:28

Hi Lisa, freut mich zu hören. 😊
Was Apple angeht kann ich dich beruhigen. 70% der Zugriffe auf diesen Blog erfolgen über Windows oder Android Geräte. 🙂
Da du bisher wohl kein absoluten High-end Bildschirm benötigt hast, empfehle ich dir, dich über den besten IPS Bildschirm für ca. 300 bis 400 EUR zu informieren. Wichtig ist halt das du den mit z. B. einem Spyder kalibrierst. Das mache ich alle paar Monate oder wenn ich Mal einen neuen Bildschirm Treiber installieren muss, der den Treiber auf Werkseinstellungen zurucksetzt.
Hoffe das hilft. 🙂
Grüße,
Barış

Antworten
Uwe Benecke 5. September 2022 - 14:54

Hi Boris, bin wieder einmal fasziniert von Deinem Fachwissen. Beim Bildschirmkauf Bin ich Deiner Empfehlung gefolgt und Super zufrieden. Nun habe ich das nächste Problem; habe meinen zwei Jahre alten 17“ LAP heute im Urlaub „getauft“ – er macht keinen mucks mehr. Dient fast ausschließlich der Bildbearbeitung (da aber auch Pano und HDR, Fokus-Stacking). Video höchstens Timelapse/ kleinere Mitschnitte
Hast Du auch da eine Preis- Leistungs-Empfehlung um die 1000€?? Danke vorab Uwe

Antworten
Lichtrebell 17. September 2022 - 15:21

Moin Uwe, etwas anständiges habe ich erst ab 1249€ gefunden.
Eckdaten:

  • mind. 100% sRGB Display
  • 2 Arbeitsspeicher Slots (16GB verbaut, erweiterbar auf 32GB RAM)
  • 1TB M.2 PCIe SSD
  • GPU mit 8GB VRAM
  • Moderne Anschlüsse
  • starker Akku (10h Laufzeit)
  • Windows 11
  • Das Gerät findest du hier bei NBB, übers Wochenende noch mit 250€ Rabatt (Blackweek).
    Für 1000€ gibt es nur welche mit starken Abstrichen, was ich nicht empfehlen kann.
    Grüße,
    Baris

    Antworten
    Tim Ludwig 25. April 2021 - 23:27

    Hey Lichtrebell, du hast mich auf jeden Fall dazu bewegt, auf ein komplett pc zu verzichten und mir mein Set Up selber zusammen zu bauen. Allerdings wird das mein erstes Mal sein und deswegen schiebe ich leichte Paranoia, dass beim Bestellen was schief geht. Ich hab leider keinen Experten in meinem Umfeld, der mal drüber gucken könnte, bevor ich 1200 euro plus ins internet reinschmeiße. Hast du eine Empfehlung, wie ich verifizieren kann, dass ich mir auch das richtige in der richtigen Kombination hole?

    Vielen Dank schonmal:)

    Antworten
    Lichtrebell 25. April 2021 - 23:42

    Hi Tim, liste deine Auswahl gerne auf, sodass ich drüberschauen kann. LG Barış

    Antworten
    Detlef 27. Dezember 2021 - 12:56

    Hallo
    Ich möchte mir einen neuen PC win 11 pro für die bildbearbeitung zulegen und würde gerne mit einem Intel arbeiten. Könnte mir jemand Komponenten nennen die ich dazu brauche?
    Ich bin Hobbyfotograf und suche etwas mit guter Leistung und recht schnell.

    Antworten
    Lichtrebell 28. Dezember 2021 - 14:37

    Moin Detlef, die entsprechenden Komponenten sind hier im Beitrag vorgestellt und weiter unten auch aufgelistet. Was hat dir gefehlt?

    Grüße
    Baris

    Antworten
    Thomas 27. September 2022 - 11:17

    Hallo Baris,

    Erst einmal vielen Dank für diesen SUPER-Artikel.
    Ich habe gerade erst angefangen mit einer GoPro9 Filme zu machen und diese mit der NCH Software Video Pad Editor und jetzt mit der freien Version von DaVinci Resolve zu bearbeiten.
    Allerdings tut sich mein 6 Jahre alter Laptop damit schon sehr schwer. Von daher habe ich beschlossen aufgrund deiner Empfehlungen mir ein eigenes System mit folgenden Komponenten zusammen zu “schrauben”:
    Prozessor: Intel i5-12600K
    Graphik: GeForce RTX 3050 8GB
    Mainboard: MSI MAG Z690 Tomahawk WIFI DD4
    RAM: Gskill F4-3200C16D-32GVK
    Platte: Samsung 970 EVO Plus 1TB
    Gehäuse: Meshify 2 Compact
    Kühler: Dark Rock 4Pro BK022
    Netzteil: Corsair RM650x

    Wie ist deine Meinung zu dieser Konfiguration?
    Über eine Rückmeldung würde ich mich freuen.

    Viele Grüße,
    Tom

    Antworten
    Lichtrebell 8. Oktober 2022 - 13:15

    Moin Thomas,
    erstmal sorry das meine Rückmeldung länger als üblich gedauert hat. 🙈
    Deine Zusammenstellung sieht gut aus!
    Als Grafikkarte würde ich diese RTX 2060 von ASUS berücksichtigen, die seit kurzem wieder besser verfügbar ist.
    Die ist etwas schneller als eine RTX 3050 und hat 4GB VRAM mehr.
    LG Baris

    Antworten
    Thomas 21. Oktober 2022 - 9:39

    Hallo Baris,
    vielen Dank für die Rückmeldung.
    Ich habe mir die Teile inkl. der ASUS RTX 2060 jetzt mal bestellt.
    Ich melde mich mit einer Erfahrung nach Zusammenbau und erstem Videoschnitt dann mal zurück.
    LG Thomas

    Antworten
    Thomas 5. November 2022 - 12:45

    Hallo Baris,
    habe jetzt das System zusammengebaut und bin begeistert. Das Rendern eines Videos läuft jetzt fast um den Faktor 10 schneller, als auf meinem alten i7 HP Pavilion Laptop.
    Nochmals vielen Dank für deine Unterstützung.
    LG Thomas

    Antworten
    Lichtrebell 5. November 2022 - 12:47

    Moin Thomas, glückwunsch, das freut mich doch sehr. 🙌😊
    LG Baris

    Angelika Dirkschnieder 23. November 2022 - 17:42

    Hallo Baris,
    vielen Dank für Deinen ausführlichen Bericht, der mir sehr geholfen hat, da ich kurz vor dem Kauf eines neuen Rechners stehe.
    Die Frage, die ich jetzt noch habe, wäre der i7-12700k oder der i5-13.600k besser für mich. Ich benötige den Rechner für Bildbearbeitung.
    Ach ja, und wäre es besser die ganzen Komponenten bei einem Anbieter zu kaufen oder falls es billiger ist, bei mehreren?
    Vielen Dank schon mal.
    LG Angelika

    Antworten
    Lichtrebell 24. November 2022 - 13:25

    Hi Angelika,
    der i5-13600K ist aktuell der beste Allrounder fürs Geld und in allen Belangen besser als der i7-12700K, sofern die Preise gleich sind. Allerdings ist der 12700K immernoch teurer als der 13600K, was letzteren umso besser macht.
    Der i7-12700K würde sich nachwievor lohnen, wenn dieser günstiger als der i5-13600K zu haben wäre. Bei aktuellen Preisen würde ich mich zwischen dem 12600K (~300€) und 13600K (~372€) entscheiden.
    Ob du die Komponenten nur bei einem oder mehreren kaufst ist technisch egal, außer das ggf. öfter Versandkosten anfallen oder so. Aber du wirst ja wohl bei unterschiedlichen kaufen da du sparen kannst…
    Es könnte sein das es irgend eine Herstelleraktion gibt und entsprechende Aktionsartikel auf ein und der gleichen Rechnung stehen müssen. Letztlich ist es wichtig, dass im Fall der Fälle guter Kundenservice gegeben ist. 🙂
    LG Baris

    Antworten
    Angelika Dirkschnieder 25. November 2022 - 15:16

    Hi Baris,
    vielen lieben Dank für Deine schnelle Antwort.
    Dann denke ich mal, das es jetzt doch der i5-13600k.
    Liebe Grüße
    Angelika

    Antworten
    Lichtrebell 26. November 2022 - 14:37

    Super Wahl Angelika. Beste CPU die du aktuell für FOTO/Video je ausgegebenen Euro kaufen kannst. 🙂

    Marc 12. März 2024 - 7:35

    Hallo Baris, ich habe grad zufällig eine Werbung für Intel Grafikkarten gesehen und frage mich ob diese derzeit eine Empfehlung sein können für Bild und Video Schnitt. da du ja die Intel CPU sehr lobst war mein Gedanke, ob diese Grafikkarten dann nicht eine gute Kombination mit der CPU eingehen könnten. Danke für eine Antwort
    Marc

    Antworten
    Lichtrebell 12. März 2024 - 13:45

    Hallo Marc,
    nein leider sind die Intel dGPU Treiber noch nicht ausgereift. Das nervigste bei Intel Arc dGPUs ist noch der HDMI/DP-Bug. Du kannst nur den ersten Monitor ordentlich kalibrieren, sofern dieser denn per HDMI angeschlossen ist. Alle weiteren Monitore, egal wie angeschlossen, da spinnt der Treiber noch. Im Moment fokussiert sich Intel auf Gaming, was noch eine mittelgroße Baustelle ist. Gibt keine andere Wahl als NVIDIA GPUs für Content Creation, außer du hast Lust auf nervige Probleme / Troubleshooting, in die du früher oder später laufen wirst.
    Und ich lobe hier nicht wirklich etwas, das sind einfach Tatsachen. 🙂
    Bin nicht an Hersteller gebunden, sondern an die Zufriedenheit meiner Kunden und Leser.
    Ich verkaufe oder empfehle nur Dinge von denen ich überzeugt bin, dass da später keine Reklamationen kommen.
    Viele Grüße,
    Baris

    Antworten
    Marc 12. März 2024 - 19:10

    Hallo Baris,
    danke für deine Einstufung der Lage. Das es Treiber Probleme gibt hatte ich schon gelesen.
    Schade was den Preis angeht sind die ja wirklich Attraktiv.
    Ich mag zwar solche Basteleien und Herausforderungen aber ich glaub da kämpfe ich lieber mit meiner Kamera und DaVinci free um die besten Ergebnisse als mich mit Coding von Treibern zu befassen da bin ich nämlich raus.

    Antworten
    Eric Geidl 3. Februar 2020 - 11:54

    Hallo Lichtrebell, vielen Dank für Deine Empfehlungen, sie haben mir bei der Zusammenstellung meines neuen Systems sehr geholfen. Wirklich gut recherchiert, zusammengefasst und erklärt !! LG Eric

    Antworten
    Lichtrebell 3. Februar 2020 - 14:51

    Moin Eric, danke für dein Feedback. Freut mich sehr, dass ich helfen konnte. 🙂

    Antworten
    Marius 8. November 2022 - 10:47

    Hallo Baris,

    ich habe mir mit großem Interesse deinen Blog durchgelesen, da ich letztes Jahr mir einen Pc zusammengestellt habe mit dem Fokus auf Gaming und Videobearbeitung. Momentan bin ich in der Ausbildung zum Mediengestalter Bild und Ton, da ich das sehr gerne mal professionell machen möchte. Leider ist mir jetzt aufgefallen, dass ich die falschen Ratgeber damals hatte bei der Zusammenstellung, denn mir ist aufgefallen, dass mein Pc in der freien DaVinci Resolve Anwendung bei der Bearbeitung von 4K Dateien zu ruckeln beginnt. Mein Setup besteht aus einem Ryzen 3800X, einer Asus TUF RTX3060 V2 OC, einem Gigabyte B550 Aorus Elite AX V2, 32GB Corsair Vengeance RGB Pro DDR4-3200, Samsung SSD 980 Pro 1Tb und einer 4Tb HDD Sata 6Gb/s. Meine gefilmten Videos habe ich bisher immer auf der HDD gespeichert, ebenso den Cache und Proxydateien aus DaVinci. Nach deinem Blog vermute ich, dass das den Workflow meines Pcs gestört hat. In DaVinci habe ich jetzt den Speicherort der Cache und Proxydateien auf die SSD geändert, sollte ich auch den Speicherort meiner unbearbeiteten Aufnahmen auf eine SSD ändern? Falls ja, hättest du Tipps für einen guten Umzug? Außerdem würde mich interessieren wie es sich mit dem Speichern von Cache und Proxydateien verhält, irgendwann nehmen die schon einiges an Platz ein, kann man die einfach löschen, oder muss man da auch etwas beachten?

    LG Marius

    Antworten
    Lichtrebell 8. November 2022 - 12:53

    Hallo Marius,
    bei 4K Workflows kommen mechanische Festplatten nicht in Frage und auch nicht jede SSD.
    Welche SSD Modelle hast du in deinem System? Sind das alles 980 Pro 1TB?
    Du benötigst am besten zwei 980 Pro bzw. eine vergleichbare M.2 NVMe SSD. Dann klappt das ohne das du noch separate Cache Laufwerke anlegen musst.
    Welche Codecs haben deine Videos? – vielleicht ist auch die CPU überfordert.
    Grüße,
    Baris

    Antworten
    Marius 16. November 2022 - 12:57

    Erstmal Entschuldigung für die späte Rückmeldung,
    Ich benutze aktuell nur eine einzige SSD für das Betriebssystem und Anwendungen, alles andere habe ich auf der HDD gespeichert. Nach den Codecs müsste ich mal gucken.
    Danke für deinen Tipp, Grüße
    Marius

    Antworten
    Lichtrebell 17. November 2022 - 12:35

    Hallo Marius, dann würde ich als erstes die HDD ins Visier nehmen. Die Technologie ist einfach zu alt für moderne Anwendungsgebiete. HDD sind gut als Datengrab aber nicht zum Arbeiten. Ist wie mit Faxgeräten… Irgendwann ist’s Zeit auf E-Mails umzusteigen. 😊

    Alois 6. Februar 2020 - 11:26

    Mr. Expert Baris!
    Herzlichen Dank für diese ausführliche Hilfe. Viel gelernt! Hatte bisher keine Ahnung, da ich seit langem einen jüngeren freundlichen Bekannten habe der IT Betreuer in einem 400 köpfigen Forschungszentrum. Seit 2012 ist es nun Zeit PC (Fujitsu i7 2400) + Monitor 19″ zu erneueern. Vorschlag meines Betreuers war wieder Fujitsu (davon haben die mind. 200) https://www.fujitsu.com/de/products/computing/pc/desktops/esprimo-p758/ mit i7 9700 RAM 16GB, SSD 512, On-Board Grapfik Intel® UHD Graphics – Basi 350 MHz max. dyn. 1200 MHz, On-Board Grafikadapter DirectX Version 12.0 OpenGL Version 4.5, Intel Q370, Opt. LW DVD super multi + W 10 Pro um € 1150,–.
    Ihre Zusammenstellung hat mich nat. gierig gemacht (Vegleich AMD vs i9 ) und würde gerne die Variante 1500 haben aber vom örtlichen Händler, der nur individuelle Zusammenstellungen baut und verkauft (vier langjährige IT HTL Absolventen) zusammenbauen lassen. Gebe ihm heute die Vorgaben. ( NUR für Foto + Video-Bearbeitung KEINE Spielerei )
    Bitte meine FRAGE zm simpelsten – GEHÄUSE: Leider fehlen den Kolink Stronghold und Meshify C in der Front ein DVD Multi Laufwerk, div. Kartenleser und ? Headset Ausgang? wie es schon mein alter und der gedachte Fujitsu Esprimo haben. Scheinbar brauchen das die Spieler nicht, dafür Lichtspiele + Glas was für mich völlig unsinnig ist. Arbeitsgerät mit guten Funktionen! Auch die perforierten Oberseiten halte ich für starke Staubfänger, Fujitsu hat vorne + hinten die Luftschlitze. Oben habe ich mein Modem + Spliter stehen. – Meine Suche bei Kolink hat nur Gehäuse mit noch mehr Lichtspielen ergeben.
    BITTE können Sie (ich weiß das ist altmodisch aber als Jg. 1946 mag ich das) mir einen Tipp für ein Gehäuse mit den erwähnten Funktionen geben. s. Fujitsu Bilder unten. Läßt sich leider nicht einkopieren. https://www.amazon.de/Fujitsu-ESPRIMO-Komplett-PC-schwarz-Windows/dp/B07MTX77CC
    Herzlichen Dank im Voraus und besten Erfolg
    MfG Alois

    Antworten
    Lichtrebell 7. Februar 2020 - 15:57

    Hat mit gaming nichts zu tun. Das ist nur ein Marketing-Wort. Die Gehäuse von heute haben selten Plätze für optische Laufwerke, da die heutzutage, im Zeitalter von Internet mit Breitband-Netz kaum jemand braucht. Aber im Bericht ist auch das “fractal Design define” erwähnt. Das hat auch Schächte. Nochmal genauer reingucken. Ich weiß, ist viel Text.
    LG Barış

    Antworten
    Armin Völckers 13. März 2020 - 14:00

    Danke für den hilfreichen Artikel! Ich habe versucht, einen Monitor dafür zu finden, bei Amazon wird folgender empfohlen:
    Samsung U28E590D Monitor (HDMI, 28 Zoll, 71,12cm, 1ms Reaktionszeit, 60Hz Aktualisierungsrate, 3840 x 2160 Pixel) schwarz/silber
    Könnte man auch einen 5K Monitor nehmen, oder gibt das Stress?:
    https://www.amazon.de/ProLite-XB2779QQS-S1-LED-Monitor-2xDisplayPort-Höhenverstellung/dp/B078WBRTPB/ref=pd_rhf_ee_p_img_1?_encoding=UTF8&psc=1&refRID=M32W8HXEC7BP292WBERK
    Danke! LG, Armin Völckers

    Antworten
    Lichtrebell 13. März 2020 - 15:33

    Hallo Armin, 8k sind auch kein Problem. Da sind quasi keine Grenzen gesetzt. Dieser Samsung 4K IPS Monitor hat auch eine top P/L: https://amzn.to/33gmkeV

    Antworten
    Lichtrebell 4. Juli 2020 - 12:35

    Hallo Armin, ist wohl schon zu spät, aber hier nochmal eine ausführliche Monitor-Kaufberatung, die das Thema Monitore umfangreich abdeckt. Vielleicht hilft es dir ja nochmal in der Zukunft.

    Grüße,
    Baris

    Antworten
    Frank 16. März 2020 - 16:28

    Vielen Dank für den tollen Artikel,
    was mich brennend interessieren würde ist wie sich das neue Lightroom CC (nicht classic) im Verhältnis zur Hardware verhält. Gerade hier verbringt denk ich ein Fotograf sehr viel Zeit mit der Bildauswahl und der Anwendung von Presets. Lightroom CC für Windows setzt anscheinend anders wie die Android, iPad oder Classic keine Bildvorschauen ein die z.B. das Blättern beschleunigen. Bei meinen 20-40MP Bildern und Presets die Dunst, Klarheit, Rauschreduktion verwenden etc. wird das Blättern und die Bildauswahl zur Gedultsprobe. Trotz aktuellem PC (Ryzen 3600, Nvidia RTX2070 super, nvme SSD, 32GB RAM usw…). Zu dem neuen Lightroom gibt es kaum Artikel, vielleicht hast du hier schon Tests und Erfahrungen machen können. Ein Artikel hierzu wäre sicher für viele Interessant.
    Wenn man die Adobe Cloud nutzen möchte für kein Weg an Lightroom CC vorbei, Lightroom CC classic hat im Bereich der Synchronisation eklatante Fehler und ist nicht benutzbar.

    Antworten
    Lichtrebell 17. März 2020 - 8:56

    Hallo Frank, mein Lightroom Classic CC (Adobe Cloud) arbeitet blitzschnell in allen Belangen. Sei es mit dem 3700x oder im mobilen Zweitsystem, mit dem 3600.

    Trouble-Shooting Vorschläge:
    – Führe als erstes Mal UserBenchmark aus und guck dir den leicht verständlichen Vergleich, zu ähnlichen Systemen mal an. Wenn dein PC irgendwo unterdurchschnittlich performt, würde ich dort weitergucken.
    – Ist dein Mainboard BIOS aktuell (letzte Version)?
    – Versuch’ eine Treiber-Neuinstallation aller Komponenten bzw. setze dein System mal neu auf.
    – Ist PBO aktiviert?
    – Vielleicht ist auch irgendwas im Bios nicht korrekt eingestellt; zu wenig Spannung bzw. zu hohe kann für Drosselung sorgen.
    – Wie sind die Temperaturen, wie wird gekühlt? Genug Belüftung im Case?
    – Welcher RAM ist verbaut (Bitte genaue Angaben machen) – Schlechte Timings/wenig MHz sind Flaschenhälse für Ryzen 3rd Gen CPU’s.
    – Stell sicher, dass die VOLLE Grafikkarten-Beschleunigung in Lightroom aktiviert ist.
    – Erkundige dich, ob dein Grafikkarten-Treiber fehlerfrei ist mit Lightroom. Bzw. mit DDU löschen und einen aktuellen installieren. Bei mir war schonmal ein fehlerhafter Grafikkarten-Treiber schuld, dass Lightroom oftmals laggy war beim Blättern.

    Was du mit “im Bereich Synchronisation” meinst, ist mir nicht ganz klar. Wie gesagt, ich kann deine Aussage nicht bestätigen und bin mir sicher, das Problem liegt an deinem PC, Treibern oder BIOS.

    LG,
    Baris

    Antworten
    Daniel 29. März 2020 - 9:46

    Hallo Barış,
    ich bin beeindruckt von deiner PC-Empfehlung für 4K-Videobearbeitungs-PCs! Echt klasse – vielen Dank. Auf dein Angebot zu Fragen möchte ich gern zurück kommen 🙂 Den 3700 hab ich mittlerweile als ausreichend für mich eingestuft. Zum Mainboard: Was hältst du denn vom Prime ASUS X570-Pro oder alternativ teurer und mit fast allem ausgestattet dem ROG Strix X570-E Gaming. Ich tu mich allgemein vor allem schwer mit der Einschätzung zur Qualität der Spannungswandler. Da findet man wenig Infos in der Flut der Mainboard.s
    Danke dir und Gruß,
    Daniel

    Antworten
    Lichtrebell 29. März 2020 - 10:52

    Hi Daniel,
    wenn das Asus X570-Pro dir von der Ausstattung ausreicht, dann würde ich da auch nicht mehr Geld in die Hand nehmen. Die Spannungswandler sind schon super. Die reichen locker für den 3950X aus. Brauchst unter Last nur einen leichten Luftstrom im Gehäuse.

    Grüße,
    Baris

    Antworten
    Daniel 30. März 2020 - 22:22

    Hi Baris,
    tausend Dank dir für die super schnelle Antwort. Ich hab jetzt allerdings doch nochmal ne Kehrtwende gemacht. Was du (oder ein anderer Leser interessiert) bist, so sieht es jetzt aus: CPU Ryzen 7 3700X, Mainboard ASUS ROG Strix B450-E Gaming, Grafikkarte Sapphire Nitro+ RX 5700 XT, 32GB Arbeitsspeicher F4-3600C16D-32GTZNC, Kühler be quiet! Dark Rock Pro 4, Netzteil be quiet! Pure Power 11 700W CM, Tower be quiet! Pure Base 500 Window black. Das waren jetzt 3 lange Tage :).
    Danke nochmal und Grüße,
    Daniel

    Antworten
    Lichtrebell 30. März 2020 - 23:40

    Das mit den langen Nächten /Grübeln kenne ich. 😁
    Deine Zusammenstellung liest sich super. Viel Spaß damit.
    LG Barış

    Antworten
    Daniel 9. April 2020 - 14:24

    Danke dir Baris! Ich hatte anfangs Probleme mit Freezes und Abstürzen unter Windows 10, ohne Bluescreens. Hab dann nicht die Windows Version vom SW Anbieter genommen, bei dem ich gekauft habe, sondern von Microsoft direkt. Und seither rennt die Kiste stabil. Hat mich gewundert, denn Bios Update etc. hatte ich auch mit dem “anderen” Windows schon gemacht. Benchmarks muss ich dann mal machen die Tage. @all: Kann die Zusammenstellung also empfehlen, tut 🙂

    Alex 31. März 2020 - 22:44

    Hi Barış,
    toll, eine enorme Hilfe Dein Text!
    Was hältst Du von der TRX40 Plattform? Sind die Boards schon ausgereift und stabil? z.B. MSI TRX40 PRO 10G o.ä., mit Ryzen 3960X etwa? Kann man die halbwegs leise bauen? Danke Dir für einen Tipp!
    Beste Grüße
    Alex

    Antworten
    Lichtrebell 1. April 2020 - 10:41

    Hi Alex, leise geht auf jeden Fall mit Tower-Luftkühlung oder 240mm+ Wasserkühlung. Und die 3. Generation Threadripper haben auch keine mir bekannten Probleme.
    Allerdings haben weder ich noch mein Umfeld/Kunden bedarf für so einen 3. Generation Threadripper gehabt, sodass ich es selbst noch nicht in den Händen hatte. Ist ja noch relativ früh auf dem Markt.
    LG Baris

    Antworten
    Alex 1. April 2020 - 14:36

    Hi Barış,
    danke für Deine Antwort, dann werde ich mal recherchieren, welche Bauteile für einen derartigen Rechner in Frage kommen.
    LG Alex

    Antworten
    Clemens 10. Mai 2020 - 14:16

    Hallo Baris,
    vielen Dank erst mal für deine ausführlichen Kaufempfehlungen. Aber leider sehe ich den Wald vor lauter Bäumen nicht mehr, auch nachdem ich deinen Artikel etliche Male durchgelesen habe.
    Meine Situation: Ich bin gerade dabei, mir bei Memory PC einen PC zu konfigurieren. Ich benötige das System auschließlich für Office und Lightroom/Photoshop. Kein Gaming und auch kein Video.
    Was ich wohl haben muss:
    1. Ryzen 7 3700X
    2. 32GB DDR4 RAM 3000 MHz Corsair Vengeance RGB Pro (oder tut es auch eine günstigere Variante?)
    3. 500 GB SSD Samsung 860 EVO für OS, Programme
    Bei Motherboard und Grafik komme ich nicht weiter. Reicht für die zweite Festplatte auch eine Noname-SSD (ist bei Memory PC nicht ersichtlich, was da verbaut wird)? Budget insgesamt so etwa 1200 €.
    Vielleicht hast du ja Zeit, zu antworten. Vielen Dank !

    Antworten
    Lichtrebell 10. Mai 2020 - 18:45

    Hi Clemens, vom Konfigurator und was die auf Lager haben weiß ich nichts. Würde dir diesen Rechner hier empfehlen, der passt perfekt für Bildbearbeitung und Office. No-Name SSD steht praktisch für SSD ohne DRAM-Cache, was für normalen Windows/Office-Betrieb auch völlig ausreichend ist. Erst bei größeren Datenmengen und Kopiervorgängen wird das lästig, da wie im Beitrag erklärt die Performance einbricht sobald der Cache voll läuft – was bei billig SSD halt recht schnell passiert. Da kannst dir später bei Bedarf Mal eine ordentliche NVMe oder 2 TB SSD für Fotodaten holen. Alles andere wäre halbherzig und auf Dauer unschön.

    Grüße
    Baris

    Antworten
    Clemens 10. Mai 2020 - 19:19

    Hi Baris,

    vielen Dank für deine schnelle Antwort.

    Für mich ist nicht ersichtlich, dass die SSD in deinem Vorschlag kein Noname-Produkt ist. Woran erkennst du das?
    Was ist mit der CPU? Muss es ein “Corsair Vengeance” sein?
    Ist der Ryzen 7 3800 noch mal besser als der 3700?
    Vielen Dank
    LG

    Antworten
    Lichtrebell 11. Mai 2020 - 10:24

    Hi Clemens, deine Fragen beantworte ich fast komplett mit diesem Beitrag. Man kann mit STRG + F einfach nach dem suchen, was man wissen möchte. Gute SSD erkennt man meist daran, dass sie DRAM-Cache haben. Und drei explizite Arbeitsspeicher (RAM) Vorschläge findest du da auch.

    LG
    Baris

    Antworten
    Clemens 11. Mai 2020 - 17:53

    Hi Baris,
    du hast vollkommen recht. Wer lesen kann …
    Ich habe mir jetzt folgendes System zusammengestellt. Gibt es dafür deinen Segen? 🙂
    1. Corsair Carbide Series 175R RGB schwarz
    2. Netzteil be quiet! POWER B9 – 700W 80 PLUS Bronze
    3. MSI B450 Tomahawk Max+
    4. AMD Ryzen 7 3700X
    5. Silent Tower-Kühler: Alpenföhn Ben Nevis+
    6. 32GB DDR4 RAM 3000 MHz Corsair Vengeance RGB Pro
    7. 500 GB Samsung 970 EVO Plus M.2 SSD
    8. 1000 GB SSD Samsung 860 EVO
    9. NVIDIA Geforce GTX 1660 SUPER

    Vielen Dank für alles, ohne deine Seite würde ich heute noch nicht recht wissen.
    LG

    Lichtrebell 11. Mai 2020 - 18:34

    Hi Clemens,

    die Zusammenstellung sieht gut aus. Vielleicht ist die Höhe des Kühlers etwas knapp. Da liegt zwischen der Seitenwand und dem Kühler nur 1 mm laut Datenblatt. Der hier empfohlene Arctic Freezer 34 eSports hat von der Höhe etwas mehr Spielraum und ist in der Preisklasse der beste Kühler bzgl. Lautstärke/Kühlleistung/Kompatibilität. Aber wenn das von der Stelle wo du kaufen möchtest so angeboten wird, sollte es wohl passen.

    LG
    Baris

    Clemens 12. Mai 2020 - 15:36

    Hi Baris,
    vielen Dank für deine unermüdliche Geduld.
    Das Arctic-Gehäuse ist leider nicht konfigurierbar. Aber das von dir empfohlene “be quiet! Pure Base 500” wäre möglich. Dann ist das wohl die bessere Wahl, oder?

    LG Clemens

    Lichtrebell 12. Mai 2020 - 16:19

    Hi Clemens, ja ich mache hier grad eigl. die Arbeit die MemoryPC selbst machen müsste… Wundert mich das du nicht direkt bei denen anfragst? Ich habe ja gar nichts davon. 🙂

    Ansonsten, ja, das BeQuiet Pure Base 500 ist solide. 🙂

    Khristina 10. Mai 2020 - 21:52

    Hallo Baris,

    ich brauche ein PC, welchen ich gelegentlich für Video- und Audioschnitt brauche, welcher dabei flüssig arbeitet. Ich möchte Movavi
    “Video Editor”dafür nutzen. Bei Alternate gibt es zur Zeit ein Angebot von ALTERNATE PC 999er, Gaming-PC für 999, – Euro. Ist dieser PC für meine Bedürfnisse geeignet?
    Liebe Grüße von Khristina

    Antworten
    Lichtrebell 10. Mai 2020 - 22:34

    Hi Khristina, ja, der 999 EUR PC ist super dafür geeignet.

    Hast du schon eine externe Festplatte evtl. wo du fertige Daten ablegen kannst? Die eingebaute SSD ist auf Dauer sonst etwas zu klein mit 500 GB. Ansonsten ist der PC super. Falls du keine weitere Fesplatte bzw. SSD hast, würde ich gleiche eine mitbestellen. Wenn du dir keinen Einbau zutraust greife zu dieser hier.

    Falls ich noch helfen kann gerne melden.

    LG
    Baris

    Antworten
    Khristina 10. Mai 2020 - 22:42

    Guten Abend Baris,
    Danke sehr für schnelle Antwort. Ich kann mir die Einbau von der zusätzlicher Festplatte trauen. Gibt es in dem Gehäuse Platz dafür? Welche zusätzliche SSD würde dahin passen?
    LG Khristina

    Antworten
    Lichtrebell 10. Mai 2020 - 22:52

    Ja, Platz hast du reichlich in dem Gehäuse. Beide sind sehr gut und stecken auch bei mir in den Computern: Crucial MX500 oder Samsung 860 EVO.

    LG
    Baris

    Antworten
    Khristina 10. Mai 2020 - 23:15

    Vielen, vielen Dank! Deine Ratschläge sind sehr hilfreich! Das werde ich mir besorgen.
    LG Khristina

    Antworten
    Micha 11. Mai 2020 - 19:16

    Hi Baris,
    Ich habe mir mal folgendes Zusammengestellt
    1. Ryzen 7 3700x
    2. Zotac Gaming GeForce GTX 1660 SUPER
    3. G.Skill RipJaws V 32 Gb Kit
    4. Silicon Power SSD P34A80
    5. AeroCool Cylon schwarz
    6. Gigabyte G750H 750W ATX 2.31
    7. ASRock B450M Steel Legend
    ASRock B450 Steel Legend

    Folgende Fragen:
    Könntest du mir sagen ob die Zusammenstellung passt?
    Welches Mainboard müsste ich nehmen?
    Wenn etwas nicht passen würde hättest du mir eine Alternative?
    Müsste ich noch ein, zwei Lüfter kaufen oder sonst noch irgendetwas?

    LG Micha

    Antworten
    Lichtrebell 11. Mai 2020 - 21:19

    Hi Micha, wenn ich richtig erkenne, möchtest du einen RGB PC bauen. Entsprechend deines Vorschlags habe ich einige Änderungen vorgenommen. Wenn RGB, dann sollte der RAM erst recht RGB sein. 🙂
    Auch das Gehäuse habe ich gegen ein etwas cooleres getauscht, das auch schon hinten einen ARGB Lüfter drin hat, dass man mit dem Mainboard synchronisieren kann.

    1. Ryzen 7 3700x (hat schon einen RGB Kühler in der Box)
    2. Zotac Gaming GeForce GTX 1660 SUPER (gute Wahl, aber kein RGB) – Mit RGB: Inno3D 1660 Super 6 GB
    3. G.Skill Trident Z RGB (32GTZRX) – diese sind für AMD optimiert und würde ich statt den RipJaws nehmen
    4. Silicon Power SSD P34A80 – passt super
    5. -> FSP CST311, Glasfenster – gute Qualität und ARGB Leiste vorne/oben und ARGB-Lüfter hinten runden es ab. mit ARGB kann man coolere Lichteffekte erzeugen. HerstellerseiteVorne würde ich noch mindestens einen von diesen Lüftern einbauen, das sind die besten in der Preisklasse.
    6. Gigabyte G750H 750W ATX 2.31 – von der Power ist hier mehr als du brauchst und falls nicht verfügbar könntest du auch entsprechend deines Budgets ein 550 Watt mit Kabelmanagement und Gold Zertifizierung von Corsair, BeQuiet oder Seasonic nehmen.
    7. ASRock B450M Steel Legend -> Das ist das richtige Board für das von mir genannte Gehäuse und falls du das andere Gehäuse nehmen möchtest, passt das ohne M besser.

    Grüße,
    Baris

    Antworten
    Micha 11. Mai 2020 - 21:33

    Vielen Dank Baris für die schnelle Antwort!
    RGB Beleuchtung ist mir eigentlich nicht wichtig da der PC vermutlich unter dem Tisch stehen wird. Ich hab versucht nach Artikeln zu schauen ohne RGB um etwas zu sparen, da es mit RGB meistens etwas teurer ist.
    Würdest du als RAM trotzdem die G.Skill nehmen oder kann ich auch mit den RipJaws gehn?
    Beim Gehäuse hab ich halt drauf geachtet das es ein SD-Karten leser hat und ein paar USB-Anschlüsse und ein Kopfhörer-Anschluss.
    Lg

    Antworten
    Micha 11. Mai 2020 - 21:38

    Wenn du mir aber andere Alternativen hast die ohne RGB sind und dann noch etwas geringer im Preis, wäre ich auch nicht traurig.

    Antworten
    Micha 31. Mai 2020 - 18:23

    Hi Baris,
    Würdest du Lüfter oder eine Wasserkühlung bevorzugen?
    Gibt es eine Wasserkühlung die du empfehlen kannst die nicht all zu teuer ist?
    Grüße

    Lichtrebell 3. Juni 2020 - 20:51

    Der 240er von Artic ist gut und günstig. Ob Wasser oder Luft ist persönliche Präferenz und vom Gehäuse und den Komponenten abhängig. Mit Wasser kann man bei gleichen Temperaturen noch etwas Lautstärke reduzieren. Mit Lüftern auf Anschlag ist die Kühlleistung einer 240mm+ AIO für gewöhnlich auch besser als die besten Tower-Kühler. Und in einigen Gehäusen ist für einen großen Tower-Kühler auch kein Platz, weshalb eine Wasserkühlung die bessere Lösung ist. Aber eine pauschale Aussage dazu wäre nicht sinnvoll.

    Grüße,
    Baris

    Lichtrebell 11. Mai 2020 - 21:49

    Ach so, dachte das AsRock nimmst du wegen RGB. Da sonst die von mir empfohlenen Boards, Preis/Leistung technisch die besten sind.
    Die G.Skill RipJaws sind sehr gut, wenn es dir nicht um RGB geht.
    Der ganze Beitrag hier richtet sich ja nach Preis/Leistung. Besser als die Empfehlungen hier würde mich schon sehr überraschen. Würde daher das MSI (ATX) Board nehmen, das ich weiter oben beim 1000 EUR PC verlinkt habe. Die MSI Bretter sind auf jeden Fall besser als das AsRock B450 bzgl. Bios/Ausstattung/Spannungswandler/Temperatur/Anschlüsse etc. Das AsRock nimmt man eigl. nur wenn man günstig RGB möchte.

    Dann kannst auch das von dir ausgesuchte Gehäuse nehmen. Da würde ich vorne noch ein bis zwei von den Artic Lüftern ran machen.

    LG
    Baris

    Antworten
    Micha 11. Mai 2020 - 22:01

    Könnte ich also mit dem GIGABYTE B450 AORUS M gehn?
    Würde das in das Gehäuse passen, oder würdest du ein anderes Gehäuse nehmen in dem schon mehr Lüfter integriert sind?

    Lichtrebell 11. Mai 2020 - 22:18

    Ja korrekt, das geht auch. Ich würde dieses Gehäuse hier nehmen: Zalman T7 – hat schon zwei Lüfter. Habe aber keine Ahnung wie laut die sind. Kann man aber per Mainboard regeln. Habe dieses Gehäuse erst heute entdeckt. Ein Kartenleser kann man sich ja extra holen, kostet ja nicht viel. Und der Preis für das ist halt der Hammer mit 36 EUR inkl. Versand.

    Zalman T7

    LG
    Baris

    Micha 11. Mai 2020 - 22:32

    Ok vielen Dank für deine Hilfe. Ohne dich wäre ich echt aufgeschmissen!
    Lg

    Jonathan 11. Mai 2020 - 21:04

    Hallo Baris,
    Ich wollte evtl. die PNY GTX 1060 mit 3GB kaufen. Reichen die 3GB für 4K Videobearbeitung und wie ist die Karte im Gegensatz zur RX 5700?

    Vielen Dank im Voraus
    LG Jonathan

    Antworten
    Lichtrebell 11. Mai 2020 - 21:21

    Hi Jonathan, 3 GB sind zu wenig, schreibe ich auch im Beitrag. Nimm eine mit mind. 6 GB.

    Die RX 5700 hat 64% mehr Leistung. (klick)

    Sind aber auch unterschiedliche Preisklassen… RX5700 ist eher mit einer RTX 2060 Super vergleichbar.

    Antworten
    Tobias 25. Mai 2020 - 13:32

    Hallo Baris,

    ich beziehe mich auf die frage von Karo vom April, wo die die beiden fertigen Komplett-PCs empfohlen hast. Ich bin auch auf der Suche nach einem PC für UHD-Videoschnitt (Premiere Pro und Magix Premium) und 3D-Rendering (Poser). Beide Empfehlungen besitzen ja eine 480GB SSD und eine HDD. Du hast Karo empfohlen, eine SSD einzubauen. Soweit, so gut. Bei meiner Frage wirst du dir sicher an den Kopf greifen… aber: wird das Betriebssystem auf der SSD installiert oder auf der HHD? Falls letzteres, würde mir die SSD doch nicht nutzen, oder? Und um eine SSD optimal zu nutzen, muss ich auch die Videoschnitt- und 3D-Programme auf ihr installieren?
    LG Tobias

    Antworten
    Lichtrebell 25. Mai 2020 - 17:57

    Hi Tobias, alles cool – sind doch legitime Fragen die ich eigl. schon im Beitrag beantworte… 🙂
    Aber für die Eiligen nochmal in der Kommentarspalte:
    Eine HDD ist für viele heutige Anwendungen zu langsam. Darauf speichert man nur Daten bzw. lagert fertige Projekte darauf aus.
    Auf die SSD (S-ATA SSD ODER PCI-E NVMe SSD) kommen alle Programme und man bearbeitet auch nur alles von diesen SSD.
    Die empfohlenen PCs haben jeweils auch mind. eine PCI-E NVMe Schnittstelle. Also wenn man sich zutraut eine Schraube auf das Mainboard zu drehen, würde ich eine NVMe immer einer S-ATA SSD bevorzugen, da die Preise ähnlich sind und die NVMe für Video/Bildbearbeitung nochmal spürbar flotter ist.

    Welche Modelle ich aktuell empfehle findest du oben im Beitrag. Wird regelmäßig geupdatet.

    Hoffe das hilft. 🙂

    Grüße,
    Baris

    Antworten
    Tobias 25. Mai 2020 - 18:14

    Hallo Baris,

    anscheinend bin ich nicht fähig meine Frage verständlich zu formulieren ;-. Sorry dafür. Ich wollte nur wissen, ob bei den von dir empfohlenen PCs, das Betriebssystem auf der SSD oder der HDD installiert ist. Wahrscheinlich ist die Frage so selbstverständlich, das ich mir die Antwort (“auf der SSD natürlich, macht ja sonst keinen Sinn!”) denken kann. Da ich in bezug auf PCs schon vieles erlebt habe, hätte ich dafür nur gerne eine Bestätigung.

    LG Tobias

    Antworten
    Lichtrebell 25. Mai 2020 - 20:11

    Ja, das Betriebssystem ist auf der SSD allerdings werden da noch in etwa 250GB zum Arbeiten vorhanden sein. Meine Empfehlung kam halt daher, dass man ggf. noch eine weitere SSD dazu kaufen sollte, da der Speicherplatz auf der bereits vorhandenen SSD relativ knapp ist. Die für Karo empfohlenen PCs haben noch einen M.2 Slot frei, wo ich diese NVMe reinmachen würde. Sollte diese NVMe vergriffen sein, findest du passende Alternativen im Beitrag.

    LG
    Baris

    Antworten
    Tobias 25. Mai 2020 - 20:14

    Super, vielen Dank Baris! Tausend Dank für deine Mühen! Echt toll!

    LG Tobias

    Antworten
    Tobias 30. Mai 2020 - 23:54

    Hallo Baris, hast du noch einen Tipp für mich bzgl. eines Monitors? Größe 32 Zoll, Kosten bis max. 500€. Muss es ein 4k-Modell sein?

    Danke und LG Tobias

    Antworten
    Lichtrebell 31. Mai 2020 - 0:48

    Zum Gegenchecken von 4K-Inhalt evtl, aber es muss kein 4K sein. Zudem hat 4K auch im Editing-Bereich seine Nachteile. Reinzoomen etc. ist z. B. in Bildbearbeitung nicht mehr so gut möglich, weil die Auflösung ja schon für 4K verbraucht wird. Größe 32 Zoll, bei welchem Seitenverhältnis? Welchen Farbraum strebst du an? Soll auch mal mit mehr als 60 FPS gespielt werden?

    Ich schreibe aktuell einen Artikel dazu, da ich schon sehr viele Anfragen zu Monitoren bekommen habe. Ist aber wieder eine mega Recherche arbeit die dahinter steckt, wenn man es ordentlich machen möchte. Rüste dahingehend auch auf. Derzeit müsste ich mir mindestens zwei Monitore kaufen, um absolut zufrieden zu sein… Würde wenn es geht erst nach dem Sommer kaufen, da sollen ein paar weitere Modelle kommen die vielversprechend klingen.

    Antworten
    Tobias 31. Mai 2020 - 8:13

    Ich arbeite momentan mit einem älteren Apple Cinema Display (30″), das hat 2500×1600 Pixel Auflösung gefällt mir eigentlich gut. Das Problem ist, dass 1080p50 Videos damit nur mit “stotternd” wiedergegeben werden. Liegt das nun am Monitor oder an der Grafikkarte (AMD Radeon HD 5450)?. Sollte es an der Radeon liegen, würde ich das Display erstmal behalten wollen und dann auf deinen Tipp eingehen, bis nach dem Sommer zu warten.
    Falls 32″, würde ich 16:9 nehmen und zumindest mit 50 und 60fps experementieren wollen. Dachte an ein WQHD-Modell, Farbraum RGB (oder nicht?). IPS-Panel oder nicht?
    LG Tobias

    Antworten
    Lichtrebell 3. Juni 2020 - 20:43

    Ist das denn nur bei 1080p50 so? Das könnte auch an der CPU oder etwa an falschen Einstellungen bzw. fehlerhaftem Betriebssystem/Treibern liegen. Das kann ich von hier aus leider nicht beantworten. Ich merke, da müsste ich weiter ausholen. Der Beitrag zu Monitoren kommt ganz bald… Stay tuned. 🙂

    LG Baris

    Lichtrebell 4. Juli 2020 - 12:32

    Hallo Tobias, nun ist auch die Monitor-Kaufberatung online. Hoffe das hilft dir noch.

    Grüße,
    Baris

    Jan 5. Juni 2020 - 13:56

    Hey Baris, vielen herzlichen Dank für Deinen Artikel. Da steckt so viel Zeit und Know-How drin, Respekt. Mein letzter, selbst zusammengeschraubter PC liegt wohl schon mehr als ein Jahrzehnt zurück, die letzten Jahre habe ich einen Acer-Fertig-Büro-PC benutzt. Der kommt bei Lightroom aber nun Grenzen, bei Davinci muss man sich die Bilder einzeln ansehen, aufrüsten geht wegen des kleinen Gehäuses nicht, daher lese ich mich nun wieder ins Selbstbauen ein – und bin bei DIr gelandet.

    Meine Frage: Wenn das Budget eher gedeckelt ist, welche Kombi Prozessor/Grafikkarte würdest Du nehmen?
    Ryzen 7 (3700X) plus RX 5500 XT
    Ryzen 5 (3600X) plus RX 5700 XT
    Ryzen 5 (3600X) plus RTX 2060 super (8GB)

    Anforderungen: neben Office regelmäßig mit Lightroom arbeiten, auch Photoshop, und ich würde gerne – aber eher zum Spaß und nebenher – ein bisschen mit Davinci Resolve “rumspielen”, derzeit aber hauptsächlich in FHD. Gaming ist weniger Thema.
    Wenn ich Dich richtig verstanden habe, hat Lightroom eher was vom Prozessor, und Davinci eher was von der guten 8GB Grafikkarte … daher die Frage. Danke schonmal!

    Antworten
    Lichtrebell 5. Juni 2020 - 14:50

    Moin Jan, vielen Dank für deine präzise Fragestellung, darauf antworte ich sehr gerne.
    Im Moment sind die NVIDIA Treiber für Adobe-Anwendungen und auch DaVinci Resolve (Echtzeit Playback von Effekten) besser optimiert. Zudem haben die RTX Karten sogenannte Tensor-Cores, die zusätzlich für Beschleunigung bei allerlei Editing-Szenarios sorgen. AMD Karten haben sowas (Stand Juni 2020) noch nicht. Eine RX5700XT würde ich nur nehmen, wenn du Gaming und Arbeit zu 50/50 gewichtest – was bei dir ja nicht der Fall ist. Von daher würde ich zu einer aktuellen 8GB Nvidia greifen.

    Beste Preis/Leistung/Geräuschkulisse: Wenn sie von der Größe passt dann diese Karte oder diese hier als etwas kürzere Alternative. Die leiseren Karten kommen bei Nvidia im Tripple-Slot Design. Also auch hier auch auf ausreichend Platz nach unten hin achten.

    Grüße,
    Baris

    Antworten
    Jan 5. Juni 2020 - 15:30

    Danke für die fixe Antwort. Als Prozessor ist auch der Ryzen 5 fix genug!? Eine Frage noch: Die “kleinere” RX5500XT – immerhin einiges günstiger – wo sind ihre Grenzen? Gibt’s dazu auch eine passende GeForce? Grüße in den Norden!

    Antworten
    Lichtrebell 5. Juni 2020 - 15:35

    Ja, der Ryzen 5 3600 (auch ohne X) ist super. Habe den in meiner Mobilen Workstation, der aufgrund der Situation derweil eher als Desktop-Lösung genutzt wird. Habe da schon Videos und Fotos mit bearbeitet und kann mich nicht beklagen. Das reicht dicke! Mehr geht immer, aber brauchen tue ich das selten. Den 3700x oder 3900X würde ich für aufwendigeres Live-Streaming empfehlen, was ja derweil auch immer wichtiger wird.

    Eine kleine gute GeForce gibt’s leider nur für Gaming, was die 1660 Super oder Ti darstellen würde. Die haben leider nur maximal 6 GB. Ich habe eine getunte Vega 56 (besser als 5600XT in Video) in meiner mobilen Workstation. Außer bei Effekten habe ich damit keine FPS-Einbrüche in der Timeline, wenn ich 4K Inhalte in 1080P wiedergebe. Ich denke die 5500 XT ist gut genug für die meisten Anwender, die weniger Effekte/Übergänge usw. nutzen bzw. da keinen hohen Wert auf den Live-Playback der Effekte legen. Das was die RTX’en so gut macht sind die Tensor-Cores und da haben die normalen GeForce (ohne RTX) leider auch keine Vorteile gegenüber AMD, da ihnen diese Tensor-Cores ebenfalls fehlen.

    Grüße,
    Baris

    Antworten
    Jan 5. Juni 2020 - 22:32

    Nochmal danke für die Erklärung. Ich fang vielleicht erstmal mit der kleinen 5500 XT an – auf die Gefahr hin, die Grafikkarte nochmal zu tauschen, falls sie mir nicht reicht … Grüße! Jan

    Antworten
    Michael Vates 10. Juni 2020 - 17:47

    Hallo Baris,
    vielen Dank für den tollen Artikel
    Habe mich jetzt auch für deine 1000,- Zusammenstellung entschieden

    KOLINK Stronghold
    AMD Ryzen 5 3600
    ASUS ROG STRIX B450-E GAMING
    Corsair Vengeance LPX 32GB
    Powercolor Radeon RX 5700 Red Dragon
    Corsair Force MP510 960 GB
    ARCTIC Freezer 34 eSports DUO
    Gigabite G750H

    Hättest du vielleicht noch ein paar Tipps, was ich im Bios noch ändern muss, damit alles sauber läuft, Ram Einstellungen ect
    Als Monitor hab ich eine Empfehlung für den

    BenQ PhotoVue Monitor SW270C

    Schöne Grüße
    Michael

    Antworten
    Lichtrebell 10. Juni 2020 - 18:56

    Hi Michael, ich habe den BenQ PhotoVue Monitor SW270C hier seit gestern auch stehen. Mein erster Eindruck ist sehr gut und nach einer erneuten Kalibrierung für den sRGB-Farbraum sind auch die Farben akkurat. Out-of-the-Box hatte der sRGB Farbraum Magenta-Entzug. Wenn man den Monitor in Adobe RGB betreibt, aber die Quelle sRGB ausgibt sieht es auf den ersten Blick richtig lebendig aus, aber die Farben sind halt nicht mehr akkurat sondern übersättigt. Ein umfangreiches Review zum Monitor mit weiteren Tipps wird in Kürze folgen. Den eSports DUO kannst du gegen die Single-Variante tauschen. Das reicht locker für den Sockel AM4 aus und der ist noch ein Stück ruhiger.

    Im Bios sollte die Lüfterkurve angepasst und das XMP-Profil des RAMS geladen werden. Die Spannung des DDR4 RAM stelle ich direkt auf 1.40 V. Da fühlt sich DDR4 RAM meiner Erfahrung nach am wohlsten. Alles andere bei der 3rd GEN Ryzen CPU einfach auf AUTO lassen und in den erweiterten CPU Einstellungen PBO aktivieren. Dann regelt die CPU den Boost voll automatisch anhand der eigenen Temperatur. Letzteres ist stark zu empfehlen und ist absolut sicher.

    Für die Lüfterkurve gehst du bei ASUS in den Hardware-Monitor und wählst Q-Fan (oder ähnlich benannt) im Bios aus. Dort kannst du entsprechende Presets wie z. B. Silent auswählen oder eine individuelle Auswahl treffen. Mit der Installation der AI-Suite von ASUS wird es noch etwas einfacher.

    Hoffe das hilft!

    Grüße,
    Baris

    Antworten
    Michael Vates 10. Juni 2020 - 19:10

    Hi Baris,
    wow das ging aber schnell
    Perfekt, mehr wollte ich nicht wissen
    Hab die Empfehlung für den Monitor von Kevin Mullins, britischer Wedding & Street Photographer
    Dann hab ich ja mit dir schon 2, dann wird`s der auch werden 🙂
    Vielen Dank und schönen Abend
    SG Michael

    Antworten
    Michael 13. Juni 2020 - 8:05

    Guten Morgen Baris, ich schon wieder
    könntest du mir bitte sagen, wieviel M.2 PCI-E NVMe Steckplätze das Asus Rog Strix hat? Soweit ich das sehe 2, bin mir aber nicht ganz sicher.
    Da andere, was ich noch rumtreibt ist, bringt das was, wenn ich Windows und Lightroom/CaptureOne getrennt aufspiele oder kann das alles auf eine M.2 PCI-E NVMe?

    Würde alles auf Computeruniverse bestellen, die haben die meisten Komponenten, außer Mainboard. Nehme auch noch ein Be Quie Pur Base 500 statt dem von dir.
    Wenn ich also auf deinen Link gehe, hast du auch was davon. Reicht das, wenn ich auf den ComputeruniverseLink gehe oder auf die einzelnen Komponenten?

    Fragen über Fragen 🙂
    LG Michael

    Antworten
    Lichtrebell 13. Juni 2020 - 12:52

    Hi Michael,
    danke dir! Am besten auf die einzelnen Komponenten klicken, sofern du sie hier findest. 🙂

    Ja genau, das Rog Strix hat zwei M.2 Steckplätze für NVMe Laufwerke.
    Betriebssystem/Programme alle auf C: -> kann also alles auf eine NVMe.
    Daten wie Fotos/Videos die du bearbeiten möchtest auf die zweite NVME wäre perfekt.
    Also praktisch immer von dem einen Laufwerk auf das andere Laufwerk denken. So teilen sie sich die Lese-/Schreibzugriffe für maximale Performance. 🙂
    Cache-Files können auch auf C:

    Grüße,
    Baris

    Antworten
    Lichtrebell 14. Juni 2020 - 13:33

    Keine extra kosten.. Da brauchst doch zur Not nur mal selbst nachlesen… So ein Model gibt’s für Windows nichtmal. HDD sind mehr oder minder gleichwertig. Nimm was von Seagate, Lacie oder WD nach Bedarf.
    LG Baris

    Antworten
    Michael 14. Juni 2020 - 11:49

    super danke und noch einen schönen Sonntag
    SG Michael

    Antworten
    Detlev 14. Juni 2020 - 17:06

    Hallo Baris, zuerst einmal vielen Dank für diese ausführliche Beratung hier!!! Die hat mir sehr geholfen mich in das Thema einzuarbeiten. Ich fotografiere seit über 40 Jahren brauche jetzt endlich einen neuen PC für Lightroom und Photoshop und den Einstieg in Videobearbeitung. Mit LR arbeite ich schon einige Jahre, Photoshop will ich jetzt öfter nutzen, ebenso wie Videobearbeitung. Ein Monitor muss auch noch dazu kommen – tendiere dabei zu Eizo.
    Bei Alternate hab ich ich folgendes zusammenstellen können:
    AMD Ryzen 5 3600, ASUS ROG STRIX B450-E GAMING,, be quiet! Dark Rock Pro 4, Corsair Venegance LPX DIMM 32 GB DDR4-3000 Kit, Sapphire Nitro+ Radeon RX 5700 XT NITRO+ Special Edition, Corsair Force MP510B 960 GB, Corsair Force MP510 1920 GB, Fractal Design Meshify C Dark Tint TG, Seasonic CORE GM-650, Windows 10 Pro OEM
    incl Einbau und Konfiguration für rd. 2.000 €
    Die Zusammenstellung bei Alternate war nur der erste Versuch einen Gesamtpreis zu ermitteln und den Zusammenbau würde ich evt. selbst wagen.
    Was hältst du von meiner Auswahl?
    Bei Einzelteilen und Selbstzusammenbau könnte ich ja bei verschiedenen Händler kaufen.
    Danke und Gruß
    Detlev

    Antworten
    Lichtrebell 15. Juni 2020 - 14:01

    Auswahl ist super. Allerdings würde ich die Grafikkarte gegen eine RTX 2060 Super tauschen, wenn du kein Gaming betreibst. Denn die ist in Anwendungen meist etwas 5~15% schneller. 🙂

    Links zu den empfohlenen Modellen findest du unter “Grafikkarten” bzw. “RTX 2060 Super”.

    Grüße,
    Baris

    Antworten
    Detlev 15. Juni 2020 - 15:10

    ok, vielen Dank !!!

    Antworten
    Tobias 16. Juni 2020 - 15:52

    Hallo Baris,
    zunächst einmal vielen Dank für deine kompetenten Tipps. Ich baue zum ersten Mal einen PC selbst zusammen und heute sind die letzten Komponenten eingetroffen.
    Ich habe das von dir empfohlene Kolink Citadel Gehäuse und das B450 Mortar Max Board am Start. Beim Gehäuse ist leider keine Beschreibung dabei und im Netz kann ich auch keine finden. Ich weiß deshalb leider nicht, welche Bohrungen im Gehäuse ich mit Abstandshaltern belegen soll, um das micro atx Board einzusetzen. Bei verschiedenen Bau Videos war bei den Gehäusen jeweils eingestanzt, welche für micro atx zu verwenden sind. In einem Video wurde erwähnt, dass eine falsche Positionierung zum Kurzschluss des Boards führen kann. Dieses Risikon möchte ich nicht eingehen. Kannst du mir helfen?
    Vielen Dank!
    Grüße
    Tobias

    Antworten
    Lichtrebell 16. Juni 2020 - 16:16

    Hi Tobias,
    1. Mainboard auspacken.
    2. Vergleiche die Anzahl und Abstände der Löcher am Mainboard mit den Löchern im Gehäuse.
    3. Nimm dir so viele Abstandhalter wie eben gezählt in die Hand und tue die nacheinander auf die Bohrungen im Gehäuse. Nimm zur Hilfe ein Lineal zur Hand.
    4. Prüfe ob du die Abstandhalter unter all den Mainboard-Löchern sehen kannst. Anschließend schrauben nur handfest andrehen – es ist keine große Kraft notwendig. Wenn Kraft notwendig ist, liegt die Schraube nicht richtig auf oder ist zu dick.

    Das wird schon. 🙂

    Grüße,
    Baris

    Antworten
    Lichtrebell 4. Juli 2020 - 12:31

    Hallo Detlev, ist schon etwas her, aber nun ist auch die Monitor-Kaufberatung online. Dort sind auch die besten Monitore für Fotografie dabei.

    Hoffe das hilft dir noch.

    Grüße,
    Baris

    Antworten
    Detlev 6. Juli 2020 - 17:23

    Danke Baris für deinen Hinweis! Das werde ich mir gerne ansehen! Ist noch nicht zu spät, da ich gerade erst im Urlaub war 😉
    Gruß
    Detlev

    Antworten
    Lichtrebell 15. Juni 2020 - 14:16

    Sind hier auf Lager. bzw. hier.
    Die F sind gut als normale Lüfter, die P sind etwas besser wenn ein Staubschutz im Weg ist.
    Andere kostengünstige aber gute Empfehlungen kenne ich nicht.

    Antworten
    Tobias 16. Juni 2020 - 21:37

    Vielen Dank. Das habe ich jetzt geschafft. Jetzt ist alles drin und es geht ums Verkabeln. Das ist mit größeren Händen kein Zuckerschlecken. Ich verzweifle gerade am CPU PWR1. Da scheint keiner der beiden aus dem Hauptstrang des GM-650 kommenden 8 poligen Stecker zu passen. Ich bleibe aber am Ball … Für einen Anfänger ist die Verkabelung mit der bei Netzteil bzw. Board bzw. Gehäuse beiliegenden bzw. nicht beiliegenden Dokumentationen sehr schwer. Ich hole mir morgen einen Bekannten dazu, der sich auskennt.

    Antworten
    Lichtrebell 16. Juni 2020 - 23:59

    Der 8 PIN CPU Anschluss auf dem Mainboard hat auf einer Seite eine Art Lasche, so nen Stück das weiter rausragt… Das deutet auf die Richtung in der die Klemme am Stecker ausgerichtet sein muss. Kannst du mit dem Finger fühlen am Mainboard und dann das Kabel so ausgerichtet drauf stecken. Auf dem Stecker steht auch IMMER 4+4 oder 8 PIN CPU oder EPS12V oder ähnlich. Nicht mit den PCI-Express Steckern verwechseln, die 6+2 Pins haben.
    Das Board kann das Gefummel an den Steckern ab. 🙂

    Grüße,
    Baris

    Antworten
    Tobias 18. Juni 2020 - 7:19

    Die Kiste ist jetzt fertig und läuft. 👍 Das einzige, das ich nicht gemeistert habe, ist es, zu finden, wo ich das 2-polige Kabel mit der Beschriftung “LED SW” auf dem Board anschließen kann. Das scheint wohl zum RBG-Schalter am Gehäuse zu gehören und irgendeine Beleuchtung ein- bzw. abzuschalten. Dazu habe ich auf dem Board trotz intensiver Suche keine entsprechende Aufnahme gefunden. Macht aber nix, ist für mich nicht wichtig. Mein Feedback zu dem Kolink Citadel Gehäuse: Wer gar keinen Plan hat – so wie ich – der tut sich mit diesem Gehäuse schwer, da dieses mangelhaft dokumentiert ist. Es liegt keinerlei Beschreibung oder Manual bei. Die Verkabelung ist daher schwer, da man nicht 100%ig weiß, welche Kabel wo angeschlossen werden. Ich habe sofort ein Resolve Projekt gestartet und bin begeistert. Ich kann endlich in der Timeline sehen, was geht und muss nicht erst rendern, bevor ich sicher sein kann, dass Ton und Bild synchron sind. Ein ganz neues Gefühl :-). Ich habe einen drahtlosen Set aus Tastatur und Maus dazugekommen. Diesen werde ich noch durch kabelgebundene Geräte ersetzen. Besonders die Tastatur reagiert teilweise ordentlich zeitverzögert. Mein Fazit: Tausend Dank an Baris! Selbst, wer das noch nie gemacht hat: Traut euch und baut die Kiste selbst zusammen. Das macht Spaß!

    Antworten
    Lichtrebell 20. Juni 2020 - 12:05

    Hi Tobias, es gibt eine Beschreibung zu dem Gehäuse: https://kolink.eu/onewebmedia/Manuals/19_0110_KL_Citadel_001.pdf
    Einfach Produktname und “Manual” dahinter googlen. 🙂

    Wohin der Stecker gehört findest du übrigens in der Mainboard Anleitung. Ich weiß jetzt nicht welches Board du hast. Allerdings kommt es auch mal vor, dass ein Gehäuse mehr Stecker hat als das Mainboard unterstützt oder anders herum. Der Stecker den du meinst dient dazu, dass die Ein/Aus LED vom Gehäuse leuchtet. Das Case hat kein RGB.

    Grüße,
    Baris

    Antworten
    Tino 17. Juni 2020 - 16:30

    Hallo Baris,

    vielen Dank für einen solchen Artikel zur Kaufberatung !

    Sehr informativ, schön strukturiert und du bringst die für viele wichtigen Dinge auf den Punkt. Genau das hat mich schon während dem Lesen begeistert. Ein echter Mehrwert, wenn man sich mit dem Thema beschäftigt, wie ich finde.

    Derzeit möchte ich mir einen neuen Desktop PC zusammenstellen. Dieser soll meinen Laptop ablösen, da ich diesen so gut wie nur Zuhause am Tv angeschlossen benutze.

    Grundsätzlich nutze ich den PC größtenteils fürs Surfen, Office-Arbeiten, Dateiverwaltung und Videos schauen. Also soweit entspannt. Allerdings möchte ich evtl. nächstes Jahr ein paar YouTube Videos schneiden/hochladen. Wann, ob und in welchem Umfang steht aber noch in den Sternen.

    Die Idee ist, jetzt die hardwareseitige Grundlage dafür zu schaffen und wenn es soweit ist, evtl. noch ein Teil aufzurüsten (Grafikkarte oder Arbeitsspeicher) und fertig.

    Worauf ich viel Wert lege ist die Geschwindigkeit, er soll auf jeden Fall rennen, was denke ich locker machbar ist 🙂

    Da der Pc sichtbar im Wohnzimmer stehen wird, soll er auch optisch was hermachen. Deshalb würde ich auch die ein oder andere Rgb Beleuchtung drin haben wollen – ein Gehäuse mit Rgb Stripes, beleuchtete Lüfter und evtl. Arbeitsspeichern.
    Das Gehäuse gerne weiß. Allgemein der Pc gern in weiß und schwarz, evtl. rot und rot beleuchtet.

    Bei einigen Komponenten glaube ich, schon etwas passendes gefunden zu haben,
    bei dem ein oder anderen bin ich mir noch unsicher.

    Meine bisherige Konfigurationsidee :

    AMD Ryzen 5 3600
    Corsair Vengeance rgb Pro 3200
    Silicon Power PCIe NVMe 512GB – A80
    Radeon RX 570 8G
    Seasonic Core GM-650W

    Nun zu den verbleibenden Komponenten und zeitgleich auch meinen Fragen 🙂

    Mainboard : Am liebsten das MSI B450 Gaming Plus Max, da es farblich glaube richtig gut passen würde. Kannst du das empfehlen?
    Von deinen Vorgeschlagenen würde es sonst wohl das MSI B450 Tomahawk Max werden.
    (Das Gigabyte B450 Aorus M wollte ich zunächst nehmen, aber das orange passt natürlich farblich nicht. Das MSI B450 Mortar Max hat, soweit ich das nachgelesen habe, kein Anschluss für die NVMe SSD, sonst wäre es dieses geworden)

    Gehäuse : Habe das NZXT H510i rgb in weiß und das Kolink Bastion rgb in weiß im Auge. Kannst du zu diesen etwas sagen bzw. hast du ne schöne rgb Alternative, im Idealfall in weiß ?

    Lüfter : Den 3er Pack der DeepCool CF120 als Rgb aus deinem Beitrag, wenn ich sie lieferbar finde. Gibts ne preislich ähnliche Alternative ?

    Wie findest du die Zusammenstellung bislang ? Muss ich etwas wegen der Kompatibilität der Rgb Beleuchtung bei den Komponenten beachten ?

    Über eine Einschätzung würde ich mich sehr freuen.

    Eine Frage noch nebenbei :
    Die Samsung 970 Evo NVMe meine ich auf einem der Bilder gesehen zu haben. Gibt es einen besonderen Grund, warum sie nicht als Empfehlung gelistet ist?
    Hoffe ich habs nicht übersehen 😀

    Vielen Dank im Voraus und einen schönen Tag noch 🙂

    Mfg Tino

    Antworten
    Lichtrebell 17. Juni 2020 - 19:34

    Moin Tino, freue mich das ich helfen kann. 🙂

    Mainboard: MSI B450M Mortar Max hat sogar 2x M.2 NVMe Steckplätze, wovon einer GEN3 und einer GEN2 PCI-E ist. Das B450 Tomahawk Max hat einen Gen3 M.2 Steckplatz.
    Gehäuse: Ja, sind zwei gute Alternativen. Das NZXT ist halt etwas höherwertiger im Finish.
    RGB Lüfter: Sind halt teuer, da musst du dann zu den von NZXT oder Corsair greifen, falls die verlinkten noch nicht Verfügbar sind.

    Meine Samsung NVMe habe ich mir Mal mit einem 25€ Rabatt-Gutschein geholt, als die Samsung auch noch etwas vergünstigt war. Hat am Ende etwas um die 140 EUR gekostet. Wollt Mal gucken ob sich der Aufpreis für die Samsung lohnt, um dann berichten zu können. Die Silicon Power ist genauso gut, wenn nicht sogar etwas schneller und kostet weniger. Aber mal abgesehen davon würde ich nichts unter 1 TB Kapazität nehmen! Das ist “Slotmord”… 512 GB sind nichts heutzutage. Und bei den B450 Brettern hast ja max. ein bis zwei schnelle M.2 PCI-e Slots. Lieber eine “Große” NVme ab 1 TB nehmen und länger Freude daran haben. Man darf auch nur ~85% einer SSD vollmachen -> für den Cache und die Langlebigkeit ist etwas Headroom erforderlich.

    Grüße,
    Baris

    Antworten
    Tino 17. Juni 2020 - 20:30

    Hallo Baris,

    vielen Dank für deine Einschätzung zu den einzelnen Komponenten, hilft mir wirklich sehr 🙂

    Nur noch eine kurze Rückfrage zum Mainboard :
    Kannst du das MSI B450 Gaming Plus Max auch empfehlen und ich kann mich rein optisch auch dafür entscheiden oder soll ich auf jeden Fall das
    MSI B450M Mortar Max nehmen ?

    Vielen Dank im Voraus.

    Mfg

    Antworten
    Lichtrebell 17. Juni 2020 - 21:29

    Das Mortar Max hat die bessere Leistung/Ausstattung zu ähnlichem Preis. Ist aber ein Micro-ATX, was mmn. aber mehr Vorteile als Nachteile bringt -> kleineres Gehäuse möglich und gleichzeitig mehr Anschlüsse. u.a. auch USB-C und 2x M.2 für ca. 100 EUR. Bessere P/L gibt’s nicht… 🙂

    Grüße,
    Baris

    Antworten
    Bernd C. Müller 17. Juni 2020 - 19:52

    Ich muß keine Beleuchtung haben eigentlich, aber mein ASUS TUF Gaming Board leuchtet an allen Ecken und Enden, aber am meisten leuchtet der Boxed Kühler von AMD. Das ist ein Farbenspiel wie in einer Disco (soweit ich das ob meines Alters noch in Erinnerung habe). Mein Rechner steht rechts neben meinem PC-Tisch und ich habe wenig davon, aber ich denke auch, es würde mich auf Dauer eher nerven.

    Antworten
    Lichtrebell 17. Juni 2020 - 20:02

    Ich finde auch wenn RGB, dann muss man da schon Kontrolle drüber haben. Das geht aber auch mit dem Boxed-Kühler. Entsprechende Kabel liegen ja in der Box. Ansonsten mag der Boxed-Kühler gerne bunt nach Schnauze leuchten. :))

    Antworten
    John 17. Juni 2020 - 21:55

    Hi Baris,
    Danke für deinen sehr interessanten Bericht. Es gibt echt viel zu beachten und ohne dich hätte ich wahrscheinlich irgendwelche Teile gekauft die nicht zusammengepasst hätten oder schon veraltet sind.
    Folgende Frage: Ich habe den Ryzen 3600 und brauch noch ein Mainboard. Da hab ich an dieses hier gedacht:
    https://amzn.to/2NaLTXu
    Was hältst du davon? Würdest du ein anderes nehmen oder ist das ok. Ich habe bei dir im Bericht das MSI B450 Mortar Max gesehen, dass ist aber grad ausverkauft. Würde es sich lohnen zu warten oder wäre dass von mir auch ok, oder würdest du etwas anderes empfehlen. Ich möchte nicht das billigste aber auch nicht mehr wie 120€ dafür ausgeben.
    Mit freundlichen Grüßen
    John

    Antworten
    Lichtrebell 17. Juni 2020 - 22:25

    Hi John, also wenn möglich, würde ich das Mortar Max nehmen. Wenn du nicht warten möchtest, dann dieses ASUS hier.

    Gibt ansonsten keine gleichwertige Alternative in dieser Preisregion.

    Antworten
    John 22. Juni 2020 - 21:58

    Hallo Baris,
    danke für deine Antwort.
    Ich habe mir jetzt das Asus Tuf B450m-pro gaming gekauft da das Mortar Max nirgends auf Lager war.
    Ich habe alles zusammengebaut und hab noch eine Frage.
    Und zwar habe ich folgendes Problem. Ich wollte heute mit einem Freund bisschen quatschen, ging aber nicht da mein Mikrofon des Headsets nicht erkannt wurde.
    Mein Monitor hat kein Lautsprecher verbaut und in meinem Pc hab ich auch keine Soundkarte verbaut( außer es wäre auf dem Mainboard eine was mir aber nicht bewusst wäre). Ich habe auch keine Lautsprecher angeschlossen. Wenn ich mein Headset am Pc anschließe höre ich alles, aber ich kann wie erwähnt “nichts sagen”.
    Weißt du wie ich das Problem lösen muss? ich habe da nicht so den Durchblick.
    Würde mich mega freuen wenn du mir da helfen könntest.
    Lg John

    Antworten
    Lichtrebell 23. Juni 2020 - 15:00

    Hi John, da musst einfach dein Aufnahmegerät richtig auswählen. Entweder über das Betriebssystem oder das Programm selbst. Einfach mal alle ausprobieren.. Meist sind es NICHT die digitalen. Auch nochmal gucken ob das Kabel richtig angeschlossen ist…

    Grüße,
    Baris

    Antworten
    John 23. Juni 2020 - 20:56

    Hi Baris,
    vielen Dank für deine Hilfe. Es hat geklappt.
    Lg

    Micha 20. Juni 2020 - 13:24

    Hi Baris,
    erstmal vielen Dank für deinen Beitrag. Da steckt ordentlich Arbeit drin und er hat mich auf eine gute Spur gebracht. Ich selbst will jetzt mit meiner neuen GH5 in Zukunft mehr Videos drehen und schneiden und ab und an auch mal ein paar Fotos editieren. Daher benötige ich einen Einsteiger-PC für Bildbearbeitung und Adobe Premiere, das Zocken ist eher nicht so wichtig, da bleibe ich bei meiner Playstation. Ich habe mir nun ein preisliches Budget von 850-950 € gesetzt und die folgenden Komponenten sollen dabei die Grundpfeiler sein:
    AMD Ryzen 5 3600
    Nvidia Geforce GTC 1660 Super 6 GB (oder ohne Super)
    Günstiges B450 Mainboard
    32 GB RAM
    500 GB SSD
    2 TB HDD
    und natürlich die kleineren Komponenten.

    Was meinst Du, ist das für mein Vorhaben eine gute Konfiguration? Sollte ich evtl. bei einem Grundpfeiler bisschen mehr oder weniger ausgeben?

    Vielen Dank im vorraus,
    Micha

    Antworten
    Lichtrebell 20. Juni 2020 - 15:47

    Hi Micha, das hört sich schon vernünftig an.

    Beim Mainboard eins nehmen das die gewünschten Anschlüsse hat. Mir wäre USB-C 3.1 Gen 2 wichtig, da externe Geräte das mittlerweile häufig unterstützen und man über kurz oder lang wohl den Anschluss benötigen wird.
    Entsprechende Empfehlungen habe ich im Beitrag nochmals ergänzt.

    Beste Grüße,
    Baris

    Antworten
    Michael 22. Juni 2020 - 18:40

    Hallo Baris,
    was hältst du eigentliche von den B550 Mainboards, z.B das MSI MAG B550M MORTAR AM4 DDR4?
    SG
    Michael

    Antworten
    Lichtrebell 23. Juni 2020 - 15:03

    Die B550 Boards beobachte ich gerade. Preise/Verfügbarkeit sollen sich Mal noch einpendeln. Im Moment sehe ich da keine Vorteile bzgl. Preis/Leistung. Das beste an denen ist ein Front-USB-C Anschluss, was moderne Gehäuse mittlerweile auch anbieten sowie gelegentlich 2,5 GB LAN. Falls man das oder ein anderes besonders Feature braucht, könnte ein B550 Board interessant sein. Ansonsten sehe ich da jetzt keine großen Vorteile. Aber ich warte noch die Verfügbarkeit/Preisentwicklung ab und ändere evtl in 1-2 Monaten die Empfehlungen. Wie gesagt, im Moment ist alles beim Alten. 🙂

    Antworten
    Jörg 6. Juli 2020 - 14:29

    Hallo Baris,

    sehr informativer Beitrag, toller Leitfaden. Hätte ich den vor meinen Komponenten-Kauf gelesen hätte ich doch ein von Dir genanntes MB gewählt.
    Aber man lernt ja beim machen. Allzeit gutes Licht !

    Antworten
    Tobias 6. Juli 2020 - 23:53

    Hallo Baris,

    ich habe mir folgenden Rechner zusammengebaut:

    Mainboard: MSI B450M Mortar MAX
    CPU: AMD Ryzen 5 3600
    RAM: G. Skill Ripjaws V 32 GB DDR4 K2
    Grafikkarte. ASRock Radeon RX 5700 XT Challenger 8GB
    SSD: Silicon Power PCIe M.2 NVMe SSD M.2 1TB Gen3x4 R/W up to 3.400/3.000MB/s
    HHD: WDC WD40EFAX-68JH4N0 4TB
    Netzteil: Seasonic CORE-GM-650 Teilmodulares PC-Netzteil 80PLUS Gold 650 Watt
    CPU Kühler: Arctic Freezer 34 eSports
    Win 10 Pro

    Das System läuft grundsätzlich gut, aber es tauchen ab und zu Bluescreens auf und das System fährt runter.

    Die Dumps weisen meistens auf den Treiber ntoskrnl.exe als Ursache des Absturzes hin.

    Im Windows Forum wurde mir nach dem Hinweis, dass es ein Eigenbau ist, sofort mitgeteilt, dass es ein Hardware Problem sein müsse und ich damit alleine klar kommen müsse.

    Kannst du mir weiterhelfen?

    Ist das Problem evtl. eine Bios-Einstellung?

    Die Bluescreens tauchen aus heiterem Himmel auf, also nicht unter Volllast. Überhitzung kann ich auch ausschließen, da ich die Temperatur regelmässig monitore.

    Vielen Dank für deine Hilfe!

    Gruß
    Tobias

    Das System läuft zufriedenstellend, das Problem sind regelmässige Bluescreens.

    Antworten
    Lichtrebell 7. Juli 2020 - 9:59

    Moin Tobias, hört sich wie ein Problem mit dem RAM an. Hast die VDimm erhöht? Mach sonst direkt auf 1.4V – bis 1.45V ist unproblematisch. Meist bringt das schon viel. 🙂
    Könnte sonst evtl auch ausgelöst vom Lese/Schreibzugriff auf die HDD sein. Verkabelung kannst du ausschließen?

    Nächste Haltestelle: Grafikkarte – betreibst du mehr als einen Bildschirm? Ist Enhanced Sync an? Input-Lag verzögerung an? Solche Sachen bitte aus.

    Wichtig: Bios Updates für das Mainboard durchführen falls vorhanden.

    Aber mein Tipp liegt hier beim RAM, das die Timings nicht passen oder zu wenig Spannung drauf ist. Ich betreibe DDR4 stets bei 1.4V. Die mögen das. 🙂

    Grüße,
    Baris

    Antworten
    Tobias 7. Juli 2020 - 10:27

    Hallo Baris,
    es scheint auf jeden Fall ein Problem mit dem RAM zu sein. Ich habe jetzt mal die Übertaktung auf 4.2GHz ausgeschaltet und schaue mal, ob das hilft. Die Idee, dass es an der Spannung liegt wurde in einem Hardware Forum auch schon geäussert. Kann ich die Spannung für das RAM im Bios einstellen? Da muss ich mal suchen. Treiber und Bios sind auf dem neusten Stand, das habe ich als erstes gecheckt. Danke!

    Antworten
    Lichtrebell 7. Juli 2020 - 17:52

    CPU auf “Auto” lassen und übertaktung via PBO (Precision Boost Overdrive anschalten. Da regelt die CPU selbst einen optimalen bzw. stabilen Boost-Wert. Bzgl. RAM wähle das XMP-Profil aus und stelle die VDIMM-Spannung im Bios auf 1.4V. Das dürfte dein Problem beheben.

    LG
    Baris

    Antworten
    Tobias 9. Juli 2020 - 13:04

    DAS.IST.DER.HAMMER!!!
    Ich suche mir im Netz den Wolf und du hast hier eine unfassbare Recherche zusammengetragen, die mir extrem in meinen Entscheidungen geholfen hat. Vielen Dank man!

    Antworten
    Lichtrebell 9. Juli 2020 - 13:09

    Freut mich Tobias! 😀
    Gerne!
    LG Baris

    Antworten
    Peter 9. Juli 2020 - 19:18

    Hallo Baris,

    großes Kompliment für deinen detaillierten Bericht und vor allem auch für deine nachhaltige Beantwortung aller aufkommenden individuellen Fragen. Damit lieferst du eine tolle Kaufberatung und investierst jede Menge Zeit, was nicht selbstverständlich ist. Also: DANKE dafür.

    Ich habe mir alle deine Empfehlungen angesehen, lese aufmerksam die Kommentare und deine Antworten und recherchiere seit einiger Zeit im Netz, um das für mich passende System zusammenzustellen. (Zielpreis 1.000.- bis 1.300.-).

    Mein zu erwartendes ungefähres Nutzungsprofil: 30% Office, 30% Bildbearbeitung (Hobbystatus), 20% Video (Neuling), 20% Gaming.

    Ich möchte den PC erstmals selbst bauen und habe mir Komponenten für 3 Szenarien (Budget, Normal, Advanced) ausgesucht. Das System sollte eine weile „haltbar“ sein, also den Anforderungen der Software die nächsten 4-5 Jahre standhalten.

    Ich würde mich freuen, wenn du dir das mal anguckst und mir ein Feedback gibst. Evtl. hast du ja auch Austauschempfehlungen zwischen den Szenarien oder rätst von bestimmten Komponenten ab oder hast Alternativideen.

    Gehäuse: (für alle Szenarien)
    -be quiet! Pure Base 600 schwarz, schallgedämmt (geschlossen, keine Komponenten mit Licht nötig) oder
    -Inter-Tech X-908 Infini2, Glasfenster (finde die Gehäusebeleuchtung genial, Komponenten könnten auch ohne Licht sein)

    Mainbord: (soll mit Wlan sein)
    – Budget:MSI MPG X570 Gaming Edge WIFI (7C37-001R) oder MSI B450 Gaming Pro Carbon Max WIFI
    – Normal: MSI MPG X570 Gaming Pro Carbon WIFI (7B93-001R) +50.- zu Budget
    – Advanced.:MSI MEG X570 Unify (7C35-010R) +100.- zu Budget

    CPU:
    – Budget: AMD Ryzen 5 3600x
    – Normal: AMD Ryzen 7 3700x (+ca. 100.- zu Budget)
    – Advanced.:AMD Ryzen 7 3700x (+ca. 100.- zu Budget)

    CPU Lüfter: (kann ohne Licht sein)
    – Budget:Arctic Freezer 34 eSports
    – Normal:Arctic Freezer 34 eSports
    – Advanced:Alpenföhn Brocken 3 (+ 20.-€)

    RAM: (alle Szenarien)
    – G.Skill Aegis DIMM Kit 32GB, DDR4-3200, CL16-18-18-38 (F4-3200C16D-32GIS)

    Grafikkarte: (Idee 8GB Karte, Anschluss von mind 2 Monitoren)
    – Budget: PowerColor Radeon RX 570 Red Dragon, 8GB GDDR5, (AXRX 570 8GBD5-3DHD/OC)
    – Normal: PowerColor Radeon RX 5500 XT, 8GB GDDR6 oder Gigabyte Radeon RX 5500 XT Gaming OC 8G, 8GB GDDR6 (+ 50.-€)
    – Advanced:KFA2 GeForce RTX 2060 SUPER [1-Click OC], 8GB GDDR6 (+250.- €)

    Speicher (geplant ist eine M.2 SSD 500GB-für Programme und System und eine 1 TB SSD für Daten)
    – Budget:Silicon Power P34A80 512GB, M.2 + Crucial MX500 1TB, SATA
    – Normal: Samsung SSD 970 EVO Plus 500GB, M.2 + Samsung SSD 860 EVO 1TB, SATA (+55.-€)
    – Advanced:Samsung SSD 970 EVO Plus 500GB, M.2 + Samsung SSD 860 EVO 1TB, SATA (+55.-€)

    Netzteil: noch offen

    DANKE für jedes Feedback im Voraus.
    Herzliche Grüße, Peter

    Antworten
    Lichtrebell 9. Juli 2020 - 19:57

    Ich rate dir dringend von dem RAM ab. Nimm eins der Kits, die ich empfehle. Die Aegis machen gerne mal abhängig vom Mainboard Probleme und haben kaum Spielraum für Optimierungen. Den Aufpreis zu Samsung NVMe würde ich mir sparen. Habs getestet und spüre auch überhaupt keine Vorteile durch meine Samsung. Die Silicon Power sind nach einigen Monaten noch genauso schnell wie am Anfang. Habe mittlerweile zwei davon.

    Der Aufpreis zum Brocken 3 dürfte sich nicht lohnen. Wenn du was besseres möchtest zu einem Noctua NH-D15S oder NH-U12S greifen.

    Beim Board würde ich zum ASUS B550-F [Wi-Fi] greifen, das du derzeit mit bis zu 55 Euro Cashback bekommen kannst. Habe ich auch heute eins erhalten, dass ich für den PC eines Freundes verwenden werde.

    Ansonsten sieht deine Auswahl sehr gut aus. Ich habe die Grafikkarten Sektion soeben überarbeitet. Lies es dir ggf. nochmal durch.

    Hoffe das hilft!

    Herzliche Grüße,
    Baris

    Antworten
    Bernd C. Müller 9. Juli 2020 - 22:55

    Ich sage mal, warum muß es immer ein separater CPU-Kühler sein. Entgegen den früheren Lösungen der beiden großen CPU-Hersteller sind heute die Boxed-Kühler richtig gut. Ok, ich kann nur den von AMD beurteilen, aber der ist top. Kühlt perfekt und hat dazu noch RGB Beleuchtung (was ich nichtmal unbedingt benötigen würde). Von daher, wozu extra Geld ausgeben wenn man den Boxed Kühler für nur wenig Aufpreis zur CPU dazu bekommt. Zudem schon mit Wärmeleitpaste versehen, sodass man ihn nur noch anbringen muß ohne vorherige Bearneitung. Ich bin jedenfalls begeistert nachdem ich vorher eher skeptisch war. Aber meine CPU war sogar mit Boxed Kühler bei dem Shop günstiger als die bloße CPU ohne. 😉

    Antworten
    Lichtrebell 10. Juli 2020 - 1:45

    Hi Bernd, die Boxed Kühler sind auf jeden Fall ausreichend, das stimmt. Allerdings kannst du mit einem Tower Kühler niedrigere Temperaturen bei weniger Lautstärke erreichen. Mit einer Wasserkühlung geht das sogar noch etwas besser.
    Ich habe hier auch den Wraith Prism in einem Meshify C laufen und kann den Motor des Kühlers (Lüfters) sehr gut raushören. Wenn du selbst mal hörst was Noctua mit ihren Lüftern vollbringt, ist das eine völlig andere Liga. Da können andere Hersteller, bei gleichem Luftdurchsatz, nicht mithalten. Das gilt insbesondere für den Noctua NF-A12x25 PWM. Gut der Lüfter ist sau teuer, aber ich habe hier gerade vier Stück davon für ein Projekt, zudem ich wohl noch ein Video machen werde. Wie sich die Noctua Lüfter anhören zeigt z. B. auch dieses Video hier sehr eindrucksvoll.

    Antworten
    Bernd C. Müller 10. Juli 2020 - 2:12

    Ok, mich stört eine etwas höhere Lautstärke nicht. Deshalb bin ich diesbezüglich sicherlich nicht der Maßstab für geräuschempfindliche User. Allerdings kann man ja an jeden CPU-Kühler einen Lüfter seiner Wahl montieren. Und dies käme wahrscheinlich immer noch günstiger als gleich einen einzelnen CPU-Kühler incl. Lüfter zu seiner CPU dazuzukaufen. Wiewohl dieser auch nicht grundsätzlich leiser als der Boxed Kühler mit seinem Lüfter sein muß.

    Antworten
    Peter Friedrich 10. Juli 2020 - 1:17

    Hallo Baris,

    deine Reaktion war ja schon fast in Lichtgeschwindigkeit… passend zu deinem Webauftritt als „Lichtrebell“ KRASS! und DANKE.
    Ich habe deine Tipps in meinen 3 Szenarien direkt umgesetzt und auch das Thema Grafikkarte an Hand deiner Ausführungen nochmal nachjustiert.

    Ich habe die 3 Optionen nunmehr der besseren Übersicht halber nochmal neu zusammengefasst und etwas konkreter strukturiert,
    welche Komponenten in allen 3 Optionen die gleichen sein sollen und welche sich unterscheiden können

    Hier zunächst die Bauteile, die für alle 3 Szenarien gleich wären:

    GEHÄUSE: (für alle Szenarien)
    – be quiet! Pure Base 600 schwarz, schallgedämmt (geschlossen, keine Komponenten mit Licht nötig) https://www.bequiet.com/de/case/921 oder
    – Inter-Tech X-908 Infini2, Glasfenster (finde die Gehäusebeleuchtung genial, Komponenten könnten auch ohne Licht sein) – https://www.inter-tech.de/products/case/gaming-tower/x-908

    CPU Lüfter (für alle Szenarien gleich)
    – Budget:Arctic Freezer 34 eSports

    RAM (für alle Szenarien gleich)
    Corsair Vengeance LPX 32GB DDR4 Kit RAM

    SPEICHER:
    – SSD 1: Silicon Power P34A80 512GB, M.2
    – SSD 2: Crucial P1 SSD 1TB, M.2

    NETZTEIL: (für alle Szenarien gleich)
    – be quiet! Straight Power 11 Platinum 650W ATX 2.51

    Und hier nun die Differenzen in den Optionen

    OPTION BUDGET (ca. 1.120.-€)

    Mainbord: ASUS ROG Strix B550-F Gaming (Wi-Fi)
    CPU: AMD Ryzen 5 3600X, 6×3.60GHz
    Grafik:Sapphire Pulse Radeon RX 570 8G G5, 8GB GDDR5

    OPTION NORMAL (ca. 1.309.-€)
    Mainbord: ASUS ROG Strix B550-F Gaming (Wi-Fi)
    CPU: AMD Ryzen 5 3800X, 6×3.80GHz
    Grafik:EVGA GeForce RTX 2060 KO Ultra Gaming, 6GB GDDR6

    OPTION Advanced (ca. 1.752.-€ mit EVGA GeForce und 1.610.-€ mit Sapphire)
    Mainbord: MSI MEG X570 Unify
    CPU: AMD Ryzen 7 3700X, 8×3.60GHz
    Grafik:EVGA GeForce RTX 2070 SUPER XC Ultra Gaming, 8GB GDDR6 oder Sapphire Nitro+ Radeon RX 5700 XT 8GB

    Was meinst Du?

    – sind die gleichen Bauteile für alle Szenarien gleich gut geeignet?
    – Lohnt es sich in der Option Advanced passend zum Board ggf. noch schnelleren Speicher einzusetzen? (PCIe 4.0)
    – Welche der 3 Szenarien hältst du für die gelungenste?
    – Welchem Gehäuse würdest du den Vorzug geben?

    Ich hoffe, es macht dir nicht zuviel Mühe, hier nochmal einzusteigen. DANKE im Voraus.

    Herzliche Grüße, Peter

    Antworten
    Peter Friedrich 10. Juli 2020 - 1:27

    Guter Hinweis – ggf. kann man ja später noch “nachrüsten” Danke Bernd.

    Antworten
    Lichtrebell 10. Juli 2020 - 1:58

    Moin nochmal Peter, danke für dein Feedback! 🙂

    Ist dir hier ein Fehler mit dem CPU: AMD Ryzen 5 3800X, 6×3.80GHz bei OPTION Normal passiert? Da würde ich den 3700X reintun – der 3800X ist den Aufpreis nicht wert und das Geld ist wonanders im System besser angelegt.

    Das Gehäuse ist Geschmackssache und beide Optionen passend.

    Die Crucial P1 kommt raus, sofern die NVMe zum Arbeiten gedacht ist. Da würde ich 20 – 30 Euro mehr in die Hand für die Silicon Power mit 1 TB in die Hand nehmen. Es lohnt sich, da sie schneller und viel länger haltbar ist!
    Die Crucial P1 lohnt sich als Datengrab für Spiele und sonstige Daten sehr gut – aber nicht für die Arbeit mit Videos und Fotos die man ständig bearbeitet, löscht, speicher, verschiebt etc.
    Das steht aber schon alles in der Kaufberatung. 😀

    Wenn Videoschnitt nicht dein täglich Brot ist bzw. öfter Anwendung findet und Gaming auch nicht sehr wichtig ist, würde ich Option NORMAL mit den genannten Anpassungen empfehlen.
    Das X570 Board würde sich nur lohnen, wenn man PCI 4.0 Laufwerke nimmt, die meines Erachtens nach von 97,42%* der Leute nicht ausgelastet werden können. Nimm PCI-E 3.0 Laufwerke. 🙂

    Grüße,
    Baris

    *Schätzwert :))

    Antworten
    Peter 10. Juli 2020 - 2:09

    Du bist ja auch so ein Nachtschwärmer wie ich😉 Danke für die neuerlichen Info Updates. Auch die werde ich umsetzen. Die gewählte CPU bei der Option normal soll der Ryzen 5 3700x mit 3,8 Hz. (statt 3.6 Hz. bei der Budget Option sein) . Ist der hier ausreichend oder lohnen sich die ca. 100.-€ mehr für den Ryzen 7 3700x 3.6 Hz.?

    Auf jeden Fall später eine gute Nacht.

    Herzliche Grüße, Peter

    Antworten
    Lichtrebell 10. Juli 2020 - 2:12

    Wenn du das Geld aufbringen möchtest, lohnt sich der Ryzen 7 3700X durchaus für Lightroom oder Videobearbeitung, mit Premiere oder Davinci. 🙂
    Nächtliche Grüße zurück!

    Antworten
    Peter 11. Juli 2020 - 12:21

    Hallo Baris,

    was hältst du von folgender Zusammenstellung? Ich hätte die Möglichkeit, das Teil für < 1.500.- € zu erwerben. (Nochmal zur Erinnerung mein Nutzungsprofil: 30% Office, 30% Bildbearbeitung, je 20% Videoschnitt und Gaming)

    1. Gehäuse: Be quiet Silentbase 801
    2. Motherboard: MSI MPG X570GAMING Edege WiFi AM4 DDR4 Pro Carbon M.2.
    3. Prozessor: AMD Ryzen 7 3700x
    4. Arbeitsspeicher: CORSAIR Vengeance RGB PRO 32 GB
    5. SSD M.2: SANDISK Extreme PRO® M.2 NVMe 3D,. 1 TB SSD, intern
    6. Grafikkarte: INNO3D GeForce RTX 2070 SUPER iCHILL Frostbite, 8GB GDDR6, HDMI, 3x DP
    7. Netzteil: BeQuiet Dark Power Pro 11 PC Netzteil 750W ATX 80PLUS® Platinum
    8. Kabel Sleeve: CableMod PRO ModMesh Cable Extension Kit – Weiß
    9. Custom Wasserkühlung: Alphacool Eissturm Hurricane 45 140/3

    10. Wasserkühlung Zubehör:
    10.1 Alphacool Eiszapfen Adapter 45 Grad G1/4 Zoll AG auf G1/4 Zoll IG – drehbar, schwarz.
    10.2 Alphacool Eiszapfen Adapter L-Splitter G1/4 Zoll AG auf G1/4 Zoll IG – drehbar, schwarz
    10.3 Alphacool Eiszapfen TS Plug G1/4 deep bk Temperatursensor
    10.4 Alphacool 17141 Schwarz, Chrom – Hardwarekühlungszubehör – Kugelhahn.
    10.5 Alphacool Eiszapfen 13/10mm Anschraubtülle G1/4 Schwarz (Deep Black), 6er Pack
    10.6 Kühlflüssigkeit: Alphacool Eiswasser Crystal Red
    10.7 Alphacool Aurora LED Ring 60mm

    Herzliche Grüße, Peter

    Antworten
    Peter 11. Juli 2020 - 12:49

    Danke für deine Einschätzung. Du verwendest den Begriff “Custom Loop”. Der ist mir als bisher als “PC Amateur” noch nicht begegnet. Was ist damit gemeint? (ist das nur ein andere Begriff für Wasserkühlung?)

    Kleine Bitte noch: ich hatte in deiner Monitor Kaufberatung auch einen Kommentar mit 1-2 Fragen hinterlassen. Kannst du dir den bei Gelegenheit auch mal ansehen?

    Danke im Voraus.

    Herzliche Grüße, Peter

    Antworten
    Peter 11. Juli 2020 - 13:13

    Kompetente Antwort – Very good Job – wie immer. DANKE.

    Antworten
    Michael 3. Oktober 2020 - 10:08

    Guten Morgen Baris,
    habe mir jetzt endlich meine PC Komponenten bestellt. Allerdings über Mindfactory. Da dir das wenig bringt, werde ich mich noch über PayPal bei dir für die tolle Beratung erkenntlich zeigen.
    Wollte mir jetzt auch den Monitor Benq SW 270C bestellen, bin jetzt aber am überlegen, ob ich für 250 mehr doch den Eizo CS2731 nehmen soll. Hab halt des öfteren gelesen, dass es bei dem Benq eine ziemlich Streuung gibt, was Backlight Bleeding ect betrifft.
    Wie bist du mit deinem Benq zufrieden?
    Schönen Feiertag
    Michael

    Antworten
    Lichtrebell 3. Oktober 2020 - 13:39

    Hi Michael, danke schonmal für deinen Support. Also meinen ersten BenQ SW270C habe ich zurück geschickt, da ich an der unteren Leiste eine etwas größere Abschattung hatte. Da kam recht schnell ein neuer per UPS Expressversand und der andere wurde abgeholt. Also selbst wenn es ein Problem gibt, ist der Service gut. Bis zu einem gewissen Grad ist das benannte Problem normal, aber das war schon störend bei dem Exemplar. Ansonsten ist die Qualität des BenQ SW270C wirklich hervorragend für den Preis, in fast jeder Hinsicht. Das einzige was mich stört ist, dass man das kalibrierte Profil nicht in der Helligkeit für den Abend verändern kann. Da muss ich dann eines der vorgespeicherten Profile auswählen, um dann die Helligkeit am Abend reduzieren zu können. Alles in allem ist der Monitor sein Geld wert und würde ihn wieder kaufen.

    Habe außerdem jetzt auch den im Beitrag empfohlenen ViewSonic VP2768 gekauft, der meine Empfehlung Nr. 1 ist, wenn einem sRGB ausreicht. Zwar ist der Standfuß aus hartem Plastik, und nicht schweres Metall wie beim BenQ, aber die Bildqualität und Ausleuchtung sowie die ganzen Anschlussmöglichkeiten wie der USB-Hub mit 4 Ports, PiP etc. sind wirklich super. Und dazu auch noch Hardware-Kalibrierung unter 400 Euro ist eine Ansage…

    Es ist auch ein Review/Vergleich der beiden Monitore geplant. Aber das wird noch etwas dauern.

    Antworten
    Michael 4. Oktober 2020 - 10:56

    Hallo Baris, danke
    eigentlich reicht mir sRGB. Also vielleicht doch den Viewsonic
    Du benutzt ja den SpyderX oder? Benutzt du dafür die Spyder Pro/Elite Software oder OpenSource DisplayCAL bzw hast du für deinen Benq schon mal die Benq eigene Palette Master Element ausprobiert
    SG
    Michael

    Antworten
    Lichtrebell 4. Oktober 2020 - 13:30

    Hi Michael, danke erstmal für das üppige Trinkgeld. 😊
    Ich habe noch den Spyder 5, bin ja schon etwas länger im Thema. Der SpyderX kann glaube ich noch etwas mehr.
    Die Software bei Hardware kalibrierbaren Monitoren kommt immer vom Hersteller. Die Software des Colorimeters wird nicht benötigt. Also einfach das günstige Colorimeter Paket kaufen, sofern man keine Software- sondern Hardware-Kalibrierung vornehmen möchte. Beim BenQ ist die Palette Master Element super und easy-going. Genauso beim Viewsonic Colorbration+.
    Ich habe auch noch einen Monitor, der keine Hardware-Kalibrierung hat (für High-FPS Gaming) und da nutze ich die Elite-Version des Spyders für.
    Danke und LG,
    Baris

    Antworten
    Pat 6. Oktober 2020 - 12:28

    Hallo Baris, bin gerade auf Deine tolle Webseite gestoßen.
    Ich hätte eine kleine Frage zu meinem ca. 4,5 Jahre alten “Tonstudio-Rechner”:
    Asus X99-A/USB3.1
    Intel i7 5820k 6×3.30 GHz
    512GB Samsung 950 Pro M.2
    HyperX Predator DDR4-2666 32 GB RAM
    Radeon RX550

    Damit komme ich als Toningenieur sehr gut klar, FullHD Videoschnitt geht auch noch ohne viel Effekte, aber nun möchte auch gerne Videos in 4k bis 120fps schneiden und auch mehr mit Effekten arbeiten.

    Reicht es da eine neue Grafikkarte zu kaufen oder muss ein komplett neuer Rechner her?

    LG, Pat

    Antworten
    Lichtrebell 6. Oktober 2020 - 13:48

    Hallo Pat, welches Schnittprogramm möchtest du nutzen?
    LG Baris

    Antworten
    Michael 6. Oktober 2020 - 20:34

    Hi Baris, hab mir jetzt den Viewsonic bestellt.
    Hast du den auch mit Colorbration und Spyder 5 kalibriert?
    Die Software ist ja eigentlich von Viewsonic und X Rite.
    Und kannst du mir sagen, wie du die Parameter eingestellt hast, die man dort selbst eintragen muss?
    Danke
    Michael

    Antworten
    Lichtrebell 17. Oktober 2020 - 13:44

    Hi Michael, sorry für die etwas späte Antwort. Waren im Urlaub.
    Für Windows nehmen wir Colorbration+, was auch die Spyder Colorimeter von Datacolor unterstützt.

    Auf der ersten Seite kannst du dir ganz oben fertige Vorgaben aussuchen.
    Ich habe auch noch die Uniformity-Correction gemacht:
    Viewsonic Hardware-Kalibrierung Fotografie Seite 1
    Unter “More Settings” habe ich noch folgende Einstellungen vorgenommen:
    Viewsonic Hardware-Kalibrierung More Settings
    Hoffe das hilft. 🙂

    Antworten
    Michael 15. Oktober 2020 - 6:21

    Hallo Baris,
    hat es einen Nachteil, wenn man für Videobearbeitung nur eine NVMe (1 TB) verwendet und diese in zwei Laufwerke aufteilt (eines für System und Programme und das zweite für die Videodateien)? Da ich ein Silent System möchte, stört mich beim X570 die aktive Kühlung und z.B. beim Asus Prime X470-Pro ist nur eine der m2-Verbindungen schnell, die andere enstpricht einer normalen SATA-SSD.
    Viele Grüße
    Michael

    Antworten
    Lichtrebell 17. Oktober 2020 - 13:16

    Ja es hat die offensichtlichen Nachteile. Wenn zwei Anwendungen Befehle an den Controller der NVMe SSD liefern, kann sich der nicht in zwei teilen. 🙂
    Dennoch kann man das C: Laufwerk auch als “Scratch-Disk” für Videoschnitt oder Bildbearbeitung nutzen, da nach dem Aufrufen des Programms nur noch kleine Abfragen vom Programm erfolgen. Ist nicht best-case aber dürfte immer noch spürbar schneller sein als eine schnelle, aber normale S-ATA SSD. Insbesondere wenn man das Geld für die neue Samsung 980 Pro aufbringen kann. Die hat einen spürbaren Boost, auch in alltäglichen Anwendungen/Ladezeiten. Anders als die Samsung 980 Pro können die anderen PCI-E 4.0 Laufwerke von z. B. Gigabyte, Corsair oder Sabrent keine spürbaren Vorteile in Alltagsanwendungen erbringen.

    Antworten
    Lichtrebell 18. Oktober 2020 - 12:33

    Da fällt mir noch ein, warum nimmst du nicht eins der empfohlenen B550 Mainboards? Damit wären deine Wünsche doch bestens erfüllt? Oder welche CPU möchtest da nutzen? 🙂
    Zur Not ist auch eine M.2 SSD besser als ein NVMe Laufwerk zu splitten. Da würde ich die non pci-e als Bootlaufwerk/Windows nutzen, da Windows nur minimal von der schnellen NVMe SSD profitiert. Große Videodaten hingegen schon deutlicher. Bei Windows/Programmstarts kommt es eher auf die Zugriffszeiten an und die sind fast gleich bei den normalen SSD vs Preis/Leistung NVMe. Erst so NVMe wie die Samsung 980 Pro machen einen spürbaren Unterschied. Kosten aber auch fast das doppelte. 😉
    LG Baris

    Antworten
    Michael 18. Oktober 2020 - 17:18

    Hallo Baris,
    danke für die Antwort.
    Als CPU werde ich den Ryzen 3900X nutzen. Ist da ein B550 besser als ein X470?
    Viele Grüße
    Michael

    Antworten
    Lichtrebell 18. Oktober 2020 - 17:23

    Die Preis/Leistung von B550 Mainboards ist derzeit schwer zu schlagen. Mir ist kein X470 Mainboard im Sinn, das von der Ausstattung/Preissegment gegen B550 Mainboards mithalten kann. Habe die Empfehlungen hier erst gestern aktualisiert, da würde ich eins der B550 Mainboards nehmen.
    Der 3900X ist ein Powerhaus. Arbeite gerade wieder in Lightroom damit. Sitzt bei mir auch auf einem B550 Mainboard. 🙂
    LG Baris

    Antworten
    Vali 18. Oktober 2020 - 19:06

    Hi Baris, super Blog, gratuliere. Ich wollte dich fragen, welchen Notebook für Videobearbeitung empfehlen würdest. Es kann auch ein bisschen teurer sein. Ich weiss, es sollte mehr als 32GB, ab i7, Grafikkarte sollte CUDA unterstützen, meine Kamera ist Sony Alpha 7ii, also ich habe kein 4K, aber wenn der Notebook das unterstützt wäre auch nicht schlecht, für die Zukunft… ich habe da echt keine Ahnung welchen Notebook ich mir kaufen soll. Danke dir vielmals!!!! Lg, Vali

    Antworten
    Lichtrebell 20. Oktober 2020 - 16:22

    Hi Vali, darauf kann ich dir nur eine kurze und ehrliche Antwort geben: Unter ~2500 Euro wirst du kein vernünftiges Notebook für Videobearbeitung finden.

    Zum Thema 4K: Leider verstehen viele den Nutzen von 4K völlig falsch, da die Hersteller oftmals irreführendes Marketing betreiben. Bei zu kleiner Bildfläche kann eine zu hohe Auflösung zu kleineren Schriften und Grafiken führen, die man auch nicht hochskalieren kann. Im Endeffekt lohnt sich 4K erst ab einer Monitorgröße von 30″, besser aber 32″. Selbst nutze ich mittlerweile nur WQHD Monitore für meine Arbeit. Ich habe auch schon 4K Monitore ausprobiert. In meiner Monitor Kaufberatung erfährst du mehr zu dem Thema.

    Ich filme meistens in 4K und lade meine Videos bei YouTube auch in 4K hoch. Falls ich mit weniger Auflösung filme lade ich trotzdem in 4K hoch, skaliere mein Footage also hoch. Das hat damit zu tun das YouTube und andere Videoportale die Videos stark komprimieren und eine 4K Datei mehr Speicherplatz auf deren Server zur Verfügung gestellt bekommt. So bleibt eine höhere Qualität erhalten.

    Folgend habe ich dir meine zwei Empfehlungen rausgesucht, falls an einem Notebook nichts vorbei führt:
    Laptop #1 (die beste Preis/Leistung/Ausstattung die ich gefunden habe – sogar mit 2TB PCIe SSD)
    Laptop #2

    Falls dir das zu teuer ist, kann ich dir nur Mal empfehlen in meinen Beitrag zur mobilen Workstation – Laptop Alternative zu schauen. Falls das für dich interessant ist, kannst du mir gerne eine Nachricht schreiben. Gib dabei bitte auch dein Budget an.

    Grüße,
    Baris

    Antworten
    Vali 20. Oktober 2020 - 17:12

    Hi Baris, vielen herzlichen Dank. Der ASUS Notebook ist echt gut und der Preis Leistungsverhältnis ist auch super, hatte so einen noch nicht. Mein Bedenken ist nur ob die 32GB RAM für 4K ausreichen wird, weil mir mal ein Verkäufer gesagt hat, das wird knapp. Danke noch einmal für die schnelle Antwort.
    Grüsse,Vali

    Antworten
    Lichtrebell 20. Oktober 2020 - 17:32

    Der hat vielleicht von ganz anderen Produktionen gesprochen… Wenn du nicht gerade den nächsten Transformers oder Star Wars Kinofilm produzieren willst, brauchst du nicht mehr als 32 GB RAM. No Worries… 🙂
    Mehr als 32 GB RAM wäre unter ganz besonderen Umständen für Programme wie After Effects ein kleines aber nicht wichtiges Upgrade. Vielleicht auch irgendwann für 8K 10 Bit oder 12~14 Bit RAW-Footage. Aber da bist du wohl noch nicht angekommen? 😉

    Antworten
    Vali 20. Oktober 2020 - 18:37

    Super, danke Baris! Dann glaube ich, gehe ich in Richtung deiner ASUS Empfehlung. Vielen Dank für deine professionelle Antwort.
    Lg,Vali

    Antworten
    Matthias 23. Oktober 2020 - 22:07

    Hallo, das ist ja mal eine super Zusammenfassung. Genau das was ich gesucht habe. Ich suche einen Desktop-PC für Office und Video-Schnitt-Anwendung (Davinci). Max 4K Videos. Nach ein wenig Recherche habe ich mir folgendes System zusammengestellt. Was hältst du davon:

    be quiet! Pure Base 600 schwarz
    AMD Ryzen 7 3700X (8x 3.6GHz / 4.4GHz Turbo)
    be quiet! Dark Rock Slim
    MSI MPG B550 GAMING EDGE WIFI (inkl WLAN+BT)
    32GB (2x16GB) DDR4 GSkill 3200MHz AEGIS
    1000GB SAMSUNG 970-EVO Plus M.2 PCIe 3.0 x4 (L 3500MB/s ; S 3300MS/s)
    8GB MSI RTX2070Super GAMING X Trio
    650W be quiet! Straight Power 11

    Danke

    Antworten
    Lichtrebell 24. Oktober 2020 - 0:02

    Hallo Matthias, nimm ein der RAM Kits aus meinen Empfehlungen. Die AEGIS zicken gerne Mal rum. Der Rest ist super.
    LG
    Baris

    Antworten
    Matthias 24. Oktober 2020 - 12:18

    Danke für den Tipp!
    Bei meinem Anbieter kann ich aktuell für 25€ Aufpreis den Ryzen 7 3800X bekommen. Anstelle vom Ryzen 7 3700X. Für einen Aufpreis von 50€ würde ich den Ryzen 9 3900 (ohne X) bekommen. Lohnt es sich (vor allem für Videobearbeitung, Davinci), eins von den beiden Upgrades zu machen?
    LG Matthias

    Antworten
    Lichtrebell 24. Oktober 2020 - 13:48

    Für 50 EUR mehr den 3900 ohne X lohnt sich auf jeden Fall.

    LG
    Baris

    Antworten
    Matthias 24. Oktober 2020 - 13:59

    Hallo Baris,
    meinst du die “G.SKill Ripjaws V DDR4-3200MHz CL16-18-18-38 1.35V 32GB (2x16GB)” ?
    https://www.gskill.com/product/165/184/1536110922/F4-3200C16D-32GVKRipjaws-VDDR4-3200MHz-CL16-18-18-38-1.35V32GB-(2x16GB)
    Irgendwo im Netz habe ich gelesen, dass die RipJaws bei AMD Probleme haben, auf 3200 MHz zu kommen. Das kann aber auch eine andere Kombination gewesen sein…
    Danke

    Antworten
    Lichtrebell 24. Oktober 2020 - 15:36

    Ab der 3. Ryzen Generation bin ich mit gutem RAM noch nie auf solche Probleme gestoßen. Das was du gelesen hast war vielleicht auf die 1. oder 2. Ryzen Generation bezogen. Mit aktuellem Bios dürftest du ab dem B450 Chipsatz keinerlei Probleme bekommen. Habe persönlich etliche dieser Kits verbaut und keiner hat Probleme gemeldet. Von daher bin sehr zuversichtlich, das die RipJaws V dir gute Dienste leisten werden. Aber berichte gerne später Mal deine Erfahrungen. 🙂
    LG Baris

    Antworten
    Michael 26. Oktober 2020 - 18:11

    Hallo Baris, jetzt muss ich dich leider nochmal wg Kalibrierung nerven.
    Hab die erste Kal. mit Colorbration in sRGB gemacht. Luminanz auf 100 cd. Viewsonic VP2768
    Hab mir dann bei Whitewall 2 Testbilder schicken lassen und wie schon befürchtet, viel zu dunkel.
    Hab jetzt nochmal kal., diesmal nicht sRBG sonder Photography und 80 cd aber da gibt er mir auf meinem Desktopfoto Falschfarben aus.
    Also Photoraphy und 100 cd, etwas besser aber im Vergleich zu den Drucken immer noch viel zu hell.
    Soll ich von Haus aus erst die Monitorhelligkeit den Drucken anpassen und dann erst kalibrieren?
    Kann ja nicht alle Bilder überbelichten, um das richtige Druckergebnis zu bekommen.
    Ist mir alles etwas zu hoch, man könnte auch sagen check ich nicht
    SG
    Michael

    Antworten
    Lichtrebell 27. Oktober 2020 - 12:04

    Hey Michael,

    hast du das ICC Profil vom Papier verwendet? Das was ich da immer mache ist die Druckhelligkeit anpassen, falls der Druck dunkler rauskommt als gewollt.
    Wenn der keine 97~99% sRGB mehr schafft probiere mal ein größeres Farbspektrum bei der Kalibrierung. Ansonsten sind 80 Nits auch schon recht dunkel und das ein Monitor da nicht optimal abliefern kann leider normal. Die Farben brauchen halt Leuchtkraft. Optimal für einen Monitor sind 120~140 Nits – aber auch ich nutze sie meist bei 100 Nits, da mir sonst die Augen nach wenigen Stunden wehtun.

    Man muss eigentlich auch den Drucker kalibrieren. Dazu gibt’s einige Tutorials im Netz. Allerdings behelfe ich mir da mit einem Probedruck (kleines 10×15 Print) zum finden der richtigen Einstellung für ein neues Papier. Habe für mich eine Druckhelligkeitsanpassung mit 15% als optimal für die meisten Papiere gefunden. Gelblicheres Papier braucht etwas mehr Helligkeit als bläuliches.

    Also mein Vorschlag in Kürze: Monitor nach belieben bei 100 bis 140 Nits (cd) betreiben und einfach die Druckhelligkeit im Programm (bei mir Lightroom) erhöhen. Sehr wichtig ist vor allem die ICC-Profile des Papierherstellers zu benutzen. Ohne das drehst du dich im Kreis!

    LG
    Baris

    Antworten
    Dominik 3. November 2020 - 11:58

    Hallo Baris,
    besten Dank für den super Artikel! Ich bin gerade dabei mir ein komplett neues System anhand deiner Empfehlungen zusammen zu stellen und würde mir gerne den Ryzen 9 3950X einbauen. Jetzt meine Frage, hast du eine Empfehlung ob es sich nicht vielleicht sogar rentiert auf den neuen Ryzen 9 5950X zu warten, der ja voraussichtlich in zwei Tagen auf den Markt kommt (insofern man einen ergattern kann ;-))?

    Vielen Dank für eine kurze Einschätzung und viele Grüße, Dominik

    Antworten
    Lichtrebell 3. November 2020 - 12:05

    Moin Dominik, rentieren sich beide. Am Ende entscheidet, ob du es dich mehr kosten lassen möchtest. Denn der 5950X aber auch die anderen der neuen Generation, werden im Vergleich teurer sein und weniger kosteneffizient.

    Im Endeffekt bringen die neuen nicht mehr, als etwas mehr Rechenleistung. Also gleiche Anzahl an PCIe Lanes etc.

    Aber wenn Geld keine Rolle spielt, dann go for it. 🙂

    Antworten