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Bester Monitor für Fotografie, Video, Design & Gaming [Kaufberatung 2021]

138 Kommentare

In hiesiger Monitor Kaufberatung wirst du den besten und zu dir passenden Bildschirm für Bildbearbeitung, Videoschnitt, Grafikdesign oder Gaming finden.

Bevor wir über die Bedürfnisse verschiedener Zielgruppen reflektieren und die aktuell besten Monitore dazu aussieben, möchte ich in einfachen Worten auf die einzelnen Spezifikationen eines Monitors eingehen. So wirst du erörtern können was du brauchst und auch verstehen, was den Preis in die Höhe treibt.

Am Ende wird einer nachhaltigen Kaufentscheidung lediglich der Geldbeutel im Wege stehen, weshalb ich die besten Monitore, jeder Preisklasse, für dich rausgesucht habe.

Vorwort

Diese Monitor Kaufberatung ist für jene, die sich eine lange Wanderung durch die Informationswüste ersparen und schneller an die saftigen Früchte der Oase wollen.

Wie das geht? Ganz einfach: Mit Wegweisern.

Die Wegweiser die ich aufgebaut habe, während ich den Weg durch Dornen, Hitze und trockener Textlandschaft für dich durchlaufen habe. Sodass du schnell und sicher den bestmöglichen Monitor für dich identifizieren kannst.

Was mich Wochen gekostet hat, wirst du hier in ca. 5 bis 20 Minuten schaffen. Je nachdem, wie viel du in Erfahrung bringen möchtest.

Der Artikel hier deckt nicht nur die aktuell besten Monitore ab, sondern gibt dir auch wichtige Bausteine für eine fundierte Kaufentscheidung mit. Ich möchte dir nicht nur erzählen welcher Monitor gut ist oder sinn macht, sondern das du es möglichst gut nachvollziehen kannst.

 

Monitor Kaufberatung Fotografie Videoschnitt Gaming Grafikdesign Thumbnail

 

Für die Eiligen

Die Monitor Kaufberatung vermittelt zunächst ein umfangreiches Grundverständnis zu Monitoren, damit man eine fundierte Kaufentscheidung treffen kann. Im Anschluss gehe ich auf die besten Monitore ein, die in fünf Kategorien unterteilt sind. Falls du direkt zu den besten Monitoren in 2021 möchtest klicke bitte folgenden Link:

 

Legen wir los:

 

Das Panel Einmaleins – Eine Grundsatz-Entscheidung

Jeder Monitor hat ein sogenanntes Panel verbaut. Das ist letztendlich der Bildschirm auf den wir gucken. Und so liegt es nahe, dass das Panel ein elementarer Baustein für die Leistung und Bildqualität des Monitors ist.

Allerdings ist ein Panel nur so gut, wie das schwächste Glied in der Kette. So ist das Panel alleine noch lange kein Garant dafür, dass wir auf unsere Kosten kommen. Es gibt vier Grundarten von Panels, die alle ihre Vor- und Nachteile haben.

Zunächst ein Überblick der drei relevanten Panel Technologien:

Technologie

TN

VA

IPS

Blickwinkelstabilität

Gering

Mittel bis Hoch

Hoch

Farbgenauigkeit

Gering

Mittel bis Hoch

Hoch bis Höher

Reaktionszeiten

Sehr schnell

Mittel bis Schnell

Schnell

Helligkeit

Gering bis Mittel

Mittel bis Hoch

Mittel

Kontrast

Niedrig

Hoch

Mittel

 

Panel Technologien Pro und Contra im Detail

IPS-Panel

Die IPS Technologie hat sich in den letzten Jahren stark verbessert und bildet nunmehr die Spitze des Eisbergs. Wenn man sich die “besten” Monitore für Foto- und Videobearbeitung anguckt, sind darin IPS-Panel verbaut.

Vorteile von IPS:

  • Höchste Blickwinkelstabilität
  • Dadurch akkuratere Farben als TN- oder VA-Panel aber gleichwertig zu OLED
  • Auch mit sehr schnellen 240 Hz Panels verfügbar, die den TN-Panels zunehmend die Show bzgl. Reaktionszeiten stehlen

Nachteile von IPS:

  • Weniger Kontrast als VA-Panel oder OLED-Panel
  • IPS-Glow (bei meinen Empfehlungen kein Problem)

IPS-Panel Fazit: Monitore mit IPS Panel sind in vielerlei Hinsicht der beste Kompromiss aus Blickwinkelstabilität, Farbgenauigkeit, Helligkeit und Reaktionszeiten. Lediglich beim Kontrast liegt ein IPS-Panel hinter einem VA- oder OLED-Panel.

Allerdings ist das kein echtes Problem, da man ohnehin nicht in sehr dunklen Räumen am Bildschirm arbeiten sollte, um eine Überanstrengung der Augen zu vermeiden.

 

VA-Panel

Die Königsdisziplin eines VA-Panels sind tiefe Schwarzwerte und ein gutes Kontrastverhältnis. Allerdings ist das in der gesunden Praxis selten ein Vorteil, weshalb ein Trend zu IPS Panels zu erkennen ist. Die Vorteile des IPS-Panels überwiegen.

Zwar kann ein VA-Panel wundervolle Farben machen, jedoch ist das abhängig vom Betrachtungswinkel etwas ungenauer als ein guter IPS-Monitor. So kommen VA-Panel häufig in einer curved Bauform daher, wodurch man das “Problem” der Blickwinkelstabilität und somit Farbgenauigkeit angeht.

Vorteile VA-Panel:

  • Satte Schwarzwerte und Farben bzw. hellere Monitore verfügbar
  • Oftmals etwas günstiger als gleichwertige IPS-Modelle

Nachteile VA-Panel:

  • Beim Gaming nimmt man für stärkeren Kontrast, sogenanntes Black-Level-Smearing in Kauf. Das passiert wenn Pixel nicht schnell genug, von hell auf dunkel und wieder zurück auf hell, wechseln können. Das bekommen die TN oder IPS meistens etwas schneller hin.

VA-Panel Fazit: Monitore mit VA-Panel stellen eine Brücke zwischen guter Bildqualität und Kostenpunkt dar. Es gibt leichte Nachteile in der Blickwinkelstabilität und somit Farbgenauigkeit, die durch eine curved Bauform gut kompensiert werden können. Außerdem haben VA Monitore etwas langsamere Reaktionszeiten.

 

OLED-Panel

OLED-Panels machen das beste Bild und haben die schnellsten Reaktionszeiten.

Leider gibt es ein gravierendes Problem:

Wenn Pixel über eine längere Zeit dargestellt werden, was im PC-Betrieb ja regelmäßig passiert, brennen sich Pixel ein. Kennt man vielleicht noch, von der Plasma-Technologie:

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Deshalb eigenen sich OLED-Monitore nur für pures Gaming oder Filme schauen. Für die Arbeit oder das Surfen ist ein OLED-Display ein waghalsiges Unterfangen. Zudem sind OLED-Monitore sehr kostspielig.

Vorteile OLED-Panel:

  • Die schnellsten Reaktionszeien
  • Die beste Bildqualität

Nachteile OLED-Panel:

  • Einbrennen von Pixeln bei Darstellung gleicher Pixel, über einen längeren Zeitraum (Symbole auf dem Desktop, Task-Leiste etc.)
  • Sehr hohe Anschaffungskosten

OLED-Panel Fazit: Für OLED-Displays kann ich derzeit keine Empfehlung für den PC-Bereich abgeben.

 

TN-Panel

Im Vergleich zu anderen Panel-Technologien sind TN-Panel am günstigsten. Allerdings sind sie nicht nur bei einer Preis orientierten Zielgruppe gefragt sondern auch bei E-Sportlern, die auf “überlebenswichtige” Reaktionszeiten angewiesen sind.

Leider hat die TN Technologie mit der Blickwinkelstabilität zu kämpfen und ist so für produktives Arbeiten absolut ungeeignet.

Zudem bieten TN-Panel keinen spürbaren Vorteil gegenüber den neuen IPS-Monitoren, die mit 240Hz und extrem geringem Input-Lag daherkommen. Meiner Meinung nach sind die Tage der TN-Technologie gezählt.

Vorteile TN-Panel:

  • Preise von günstig bis moderat
  • Schnellste Reaktionszeiten, aber mittlerweile in Konkurrenz mit 240/360 Hz IPS-Panels

Nachteile TN-Panel

  • Kontrastverhältnis und Farbwiedergabe sehr vom Blickwinkel abhängig
TN-Panel Fazit

Für jeden der auch nur ein wenig Bildbearbeitung o. ä. mit dem Monitor betreibt, rate ich grundsätzlich von einem Bildschirm mit TN-Panel ab.

Auch für Gaming hat IPS stark aufgeholt und macht es schwer Blickwinkelstabilität, Farbgenauigkeit, Kontrast und Sättigung für einen Hauch schnellere Reaktionszeiten zu opfern. Eine Entscheidung, die der E-Sportler am Ende selbst abwägen muss.

 

 

Was ist Backlight-Bleeding?

Eine ungenügende Abschirmung der Hintergrundbeleuchtung kann an den Rändern des Panels austreten, was zum sogenanten Backlight-Bleeding führt. Das lässt sich kaum vermeiden und ist bis zu einem gewissen Grad normal.

 

Wie viel Auflösung braucht man wirklich?

Vielleicht kennst du es von Kamera-Sensoren: Viele Pixel bringen nur etwas, wenn das gemachte Bild auch groß gedruckt werden soll. Bei Monitoren verhält es sich genauso.

Umso größer der Bildschirm desto mehr Pixel sollte er haben.

Folgende Tabelle geht von einer optimalen Pixeldichte zwischen 105 bis 140 PPI aus. Zur besseren Orientierung gebe ich noch den passenden Betrachtungsabstand an:

Größe und Auflösung

Betrachtungsabstand

Auflösung

Bis 21.5"
40 cm ~ 50 cm
FullHD

von 22" bis 24" 

50 cm ~ 70 cm

WUXGA / WQXGA / WQHD

Von 25" bis 30"

70 cm ~ 100 cm

WQHD / WQXGA / UWQHD

ab 32" bis 38"

100 cm ~ 150 cm

QHD+ / 4K UHD / UWQHD+

 

Bei zu hoher Auflösung auf zu kleinem Bildschirm

Eine höhere Pixeldichte führt schnell zu Problemen durch hoch oder runter Skalierung von Schrift und Grafiken. Das betrifft dann auch allerlei Programme wie z. B. DaVinci Resolve, Office Anwendungen oder die Creative Suite von Adobe.

 

Zu niedrige Auflösung für zu großen Bildschirm

Eine kleinere Pixeldichte ist ebenfalls nicht optimal, da Details merklich schlechter aufgelöst werden. Bei Monitoren mit einer Pixeldichte unter 90 PPI wirkt das Bild stellenweise sogar pixelig bzw. matschig. Gut zu erkennen bei Bildern bzw. Videos, die mit hochauflösenden Objektiven gemacht sind, in 3D-Anwendungen oder beim Lesen von Texten.

Fazit: Es kommt auf die Balance zwischen Auflösung, Betrachtungsabstand und Bildschirmgröße an. Allerdings ist eine zu niedrige Auflösung unter 90 deutlich schlechter, als eine zu hohe Auflösung. Im Zweifelsfall den Monitor mit der (zu) hohen Auflösung nehmen.

 

Skalieren der Schriftgröße in Windows 10

Falls dir die Schrift zu klein erscheint, kannst du die Schrift unter -> Rechtsklick auf Desktop -> Anzeigeeinstellungen vergrößern:

Monitor Kaufberatung Schrift Windows 10 vergrößern

 

Das Farbraum Einmaleins – sRGB vs AdobeRGB vs DCI-P3 vs BT.2020

Für die Eiligen: Großer Farbraum bringt nicht viel, außer…

Die Mehrheit der Endverbraucher konsumiert Inhalte im sRGB (Web/Foto) bzw. BT.709 (Video/TV) 8 Bit Farbraum. Zwar ist ein neuer Standard mit BT.2020 und 10 bis 12 Bit im Anmarsch, aber bis dieser Standard reift, sich dann im Consumer-Bereich etabliert und bezahlbar wird, vergehen noch viele Jahre.

Wenn also Inhalte überwiegend im Web geteilt bzw. konsumiert werden und man auch keinen professionellen Print-Workflow anstrebt, ist man mit sRGB bestens bedient. Es macht wenig Sinn, mit einem größeren Farbraum wie z. B. AdobeRGB zu arbeiten, wenn der Output später “nur” sRGB erfordert.

 

Was ist ein Gamut?

Der Gamut stellt den Umfang aller Farben dar, die ein Gerät darstellen kann. Dieser wird i. d. R. als Dreieck innerhalb des CIE-Farbraums (Segel mit bunten Farben) dargestellt:

 

Der CIE-Farbraum, auch Hufeisen, Schuhsohle oder Normvalenzsystem genannt

Der CIE-Farbraum ist praktisch ein übergeordnetes Koordinaten-System und beschreibt die vom Menschen wahrnehmbaren Farben. In diesem Hufeisen befinden sich u. a. die Farbräume sRGB, DCI-P3 und AdobeRGB. Folgend zeigen die Dreiecke innerhalb des Hufeisens den Bereich, die dem jeweiligem Farbraum zur Verfügung stehen:

Monitor Kaufberatung CIE Farbraum

Das Resultat der größeren Abdeckung sind nicht mehr Farben, sondern eine Ausdehnung der RGB-Punkte, innerhalb des CIE-Farbraums. Daraus ergibt sich eine Farbpalette mit mehr Spielraum. Im Endeffekt können mehr unterschiedliche Farben heller, dunkler oder satter dargestellt werden. Das setzt aber auch voraus, dass ein Monitor diese erweiterten Farbräume akkurat und flächendeckend darstellen kann.

Allerdings bringt der große Farbraum nicht viel, wenn er im Export keine Anwendung findet. Typische Anwendungsszenarios für große Farbräume sind hochwertige Print-Produkte (AdobeRGB) oder die Kinofilm-Produktion (DCI-P3).

 

Typischer Irrtum über große Farbräume

Als ich anfing von größeren Farbräumen zu hören, dachte ich, dass große Farbräume auch mehr Farben abbilden können. Allerdings ist das ein Irrtum, denn der sRGB als auch DCI-P3 oder AdobeRGB Farbraum decken jeweils 16,7 Millionen Farben ab.

So erfassen die größeren Farbräume, AdobeRGB und DCI-P3, auch die äußeren Bereiche des CIE 1931 Farbraums. Dadurch können hellere, dunklere aber auch sattere Farben, besser differenziert werden.

Der sRGB Farbraum soll diese Farbabstufungen nicht nativ umfassen. Stattdessen überlässt man es dem Wiedergabegerät, die außerhalb des sRGB-Farbraum liegenden Farben zu interpolieren.

Im Endeffekt: Die größeren Farbräume bieten theoretisch zwar nicht mehr Farben, dennoch mehr sichtbare Farbabstufungen. Daraus können am Ende in den Höhen und Tiefen feinere als auch genauere Farbdetails dargestellt werden.

 

Druckvorstufe nicht gleich Druckvorstufe

Größere Farbräume bringen nur etwas, wenn das Ausgabegerät den Farbraum ebenfalls unterstützt und darauf profiliert ist. Der einfache Vierfarbdruck mittels CYMK, worauf typische Online-Dienste optimiert sind, fordern i.d.R. den sRGB Farbraum an.

Nur hochwertige Druckverfahren ermöglichen größere Farbräume wie AdobeRGB auf’s Blatt zu bringen. Damit das gelingt werden sieben oder mehr Tinten verwendet. Geräte wie der Canon imagePROGRAF PRO-1000 arbeiten sogar mit 12 Tinten, wodurch Farben jenseits von AdobeRGB auf das Papier gebracht werden können:

Monitor Kaufberatung Drucker Profilierenblank

Da empfehle ich zu prüfen, ob der Druckdienstleister des Vertrauens den AdobeRGB Farbraum auf einen kleineren konvertiert oder auch vollumfänglich aufs Papier bringen kann.

 

Die gängigen Farbräume in Kürze

sRGB / BT.709 / Rec.709

Der sRGB Farbraum hat Schwächen bei der Darstellung gesättigter Rot-, Grün- und Blau-Töne. Allerdings ist das der Farbraum, der im WEB oder gewohnten Kabel-Fernsehen und DVDs Anwendung findet.

AdobeRGB

Mit AdobeRGB werden nahezu alle im Druck relevanten Farben des CMYK-Farbmodells dargestellt. wenn du sehr akkurat drucken möchtest, ist ein Monitor mit 95% oder mehr Adobe RGB Farbraum empfehlenswert.

DCI-P3

Der Farbraum DCI-P3 ist ähnlich groß wie AdobeRGB allerdings werden die satten Rot- und Orangetöne besser vom Gamut abgedeckt. Dieser Farbraum wird vor allem in der Filmindustrie angewendet und z. B. auch auf die Kinoleinwand projiziert.

 

Monitor Kaufberatung Gaming

 

Farbreinheit Delta E <2

Delta E ist eine standardisierte Maßeinheit, die den vom Menschen wahrnehmbaren Unterschied zwischen zwei Farben beschreibt. Umso höher die Zahl, desto schlechter die Farbgenauigkeit.

Ein Wert von Delta E <2 wird angestrebt, weil das menschliche Sehvermögen, von da an, nicht mehr zwischen zwei benachbarten Farben unterscheiden kann.

Kurzum: Für jeden der Farbgenauigkeit anstrebt, sollte die Delta E kleiner 2 sein. Zu unserem Glück werben die Hersteller eh nur damit, wenn die Delta E <2 Vorgabe erfüllt wird. Wenn man dazu keine Angabe findet, kann man sich sicher sein das der Monitor dieses Kriterium nicht erfüllt. 😉

 

Bildhomogenität – gleichmäßige Ausleuchtung über das gesamte Bild

Die Farbreinheit bzw. Helligkeitsverteilung, wird Bildhomogenität genannt. Wenn der Monitor flächendeckend einen Wert von Delta <2 bezüglich der Farbreinheit und zwischen 3 – 10% Homogenität bei der Helligkeitsverteilung schafft, sprechen wir von einem guten bis sehr guten Monitor für Bild-, Grafik,- bzw. Videobearbeitung.

Hardware- vs Software Kalibrierung, Farbmanagement & was 10 bit damit zu tun haben

Beginnen wir mit folgendem Zitat von EIZO:

Der Farbraum allein bestimmt nicht die Bildqualität. Die Qualität der Elektronik zur Ausschöpfung aller Möglichkeiten eines LCD-Panels mit einem großen Farbraum ist entscheidend. Im Wesentlichen ist die Fähigkeit, exakt auf individuelle Zwecke angepasste Farben erzeugen zu können, ausschlaggebender als ein großer Farbraum.

 

Wozu ein 10 bit Monitor

Wozu brauchen wir ein 10 bit Bildschirm, der theoretisch 1,07 Milliarden Farben darstellen kann, wenn das gesunde menschliche Auge ungefähr 20 Millionen Farben unterscheiden kann?

Zudem umfassen gängige Farbräume eh “nur” 8 bit mit 16,7 Millionen Farbabstufungen?!

Nun, da ein 10 bit Panel theoretisch bis zu 1,07 Milliarden Farbabstufungen darstellen kann, ist es möglich 8 bit Farbräume akkurater darzustellen. Allerdings bringen 10 bit nicht viel, sofern keine Hardware-Kalibrierung via LUTs möglich ist.

Denn nur die Hardware-Kalibrierung ermöglicht eine akkuratere Profilierung und einfaches Farbmanagement. Letzteres meint den Wechsel zwischen verschiedenen Farbräumen. Zum Beispiel die Bearbeitung im AdobeRGB Farbraum und fürs Surfen oder den Web-Export, schaltet man in den sRGB Farbraum.

 

Monitor Kaufberatung Fotografie Videoschnitt

 

Monitor mit Hardware vs Software-Kalibrierung – Was ist besser?

Ohne irgend eine Art von Kalibrierung ist eine ernstzunehmende Foto- oder Videobearbeitung nicht möglich. Eine Software-Kalibrierung ist meine Mindestvoraussetzung, um mit der Bearbeitung eines Fotos oder Videos überhaupt erst anzufangen.

Aber die Software-Kalibrierung hat einen kleinen Haken: Es werden die RGB-Kanäle der Grafikeinheit manipuliert, wodurch meistens weniger als 1% Farbabstufungen geopfert werden.

Im Worst-Case kann das zu Tonwert-Abrissen führen, was aber eher der Vergangenheit mit 6 bit Panels angehört. In den letzten 7 Jahren habe ich das mit keinem 8 bit VA- oder IPS-Panel erlebt.

Finger Weg von 6 bit Panels und das Problem sollte nicht auftreten.

Zur Veranschaulichung des Problems übertrieben dargestellt:

Tonwert Abriss

 

Der typische Ersteindruck eines Wide-Gamut-Monitors

Wenn wir einen Wide-Gamut-Monitor das erste Mal in Betrieb nehmen, sind die Farben zu satt. Zudem sind Gamma, Weißpunkt und Grauwerte selten akkurat.

Generell sind die Farben auf den ersten Blick zwar lebendiger aber entsprechen nicht dem Soll-Zustand. Und das macht eine farbentreue Bearbeitung unmöglich. Deshalb hat manch ein Wide-Gamut-Monitor eine sRGB-Farbraum Einstellung, wodurch der Gamut auf den sRGB Farbraum verkleinert wird.

 

Farbmanagement ohne Hardware-Kalibrierung sehr umständlich

Mit Hardware-Kalibrierung werden die Farbprofile im Monitor abgespeichert, die unkompliziert und direkt am Monitor abgerufen werden können. Zwar legt die Software ein “Dummy” ICC-Profil für die Grafikkarte an, jedoch sind darin keine Farbänderung enthalten. So wird sichergestellt, dass das Betriebssystem informiert ist und der Monitor die volle Bandbreite an Informationen von der Grafikkarte bekommt.

Via Software müssten Einstellungen im Programm als auch beim Betriebssystem vorgenommen werden, was den Prozess ungemein erschwert. Jedoch ist das kein Problem, sofern wir uns hauptsächlich im sRGB-Farbraum aufhalten.

 

Hardware vs Software Kalibrierung

Die Reflexionen auf dem Monitor sind meine Lampen im Zimmer, die ich dekorativ eingeschaltet habe 😉

 

Mein Fazit zu Hardware- vs Software-Kalibrierung

Ich möchte nicht um den heißen Brei herum reden: Die Kalibrierung des Monitors ist für jeden, der seine kreative Arbeit ernst nimmt, pflicht. Denn eins haben alle Monitore gemeinsam: Ab Werk sind sie nicht optimal auf das Signal der Grafikkarte profiliert und das führt zu Abweichungen vom Sollwert.

Ich habe noch nie einen Monitor gehabt, der perfekt auf meine Grafikkarte abgestimmt war. Und ich spiele auch kein Lotto, da die Gewinnchancen wirklich miserabel sind.

Ein Grün-, Blau- oder Rotstich in Weiß- bzw. Grauwerten ist auch nicht die Ausnahme, sondern die Regel. Darauf bezogen ist eine Hardware-Kalibrierung mit 14 – 16 bit LUTs sehr im Vorteil

 

Werkseitige Kalibrierung klingt gut, ist aber kein Garant

Auf die Profilierung durch den Hersteller konnte ich mich bis heute noch nicht verlassen. Und das liegt nicht zwingend am Hersteller sondern an diversen Faktoren und Toleranzen. Ich habe schon viele Monitore getestet und eine Kalibrierung am eigenen Arbeitsplatz hat stets die besseren Ergebnisse geliefert.

Selbst mein derzeitigen BenQ Profi-Monitor, der Ab-Werk kalibriert daher kommen will, muss ich für jede Grafikkarte erneut profilieren.

 

Für gehobene Ansprüche: Hardware-Kalibrierung

Ob nun Software- oder Hardware-Kalibrierung ist vom eigenen Anspruch bzw. Monitor abhängig. Als Hobbyfotograf dürfte man mit der Software-Kalibrierung gut bedient sein. Aber für gehobene Ansprüche ist die Hardware-Kalibrierung empfehlenswert.

Mit Hardware-Kalibrierung und 10 bit ist theoretisch eine genauere Profilierung möglich. Denn das Potential des Panels kann weiter bzw. genauer ausgeschöpft werden, da die RGB-Farben der Grafikkarte unverfälscht abgefangen werden. Dafür ist wichtig zu wissen, dass jeder Monitor am eigenen PC profiliert werden muss, wofür ein Colorimeter erforderlich ist.

Eine weitere Besonderheit von Hardware-Kalibrierung ist, das wir leichter bestimmte Papiersorten proofen können. Dafür wird mittels Colorimeter ein Preset für das gewünschte Papier anlegt und im Monitor als “Custom-Calibration” abgespeichert. So bearbeiten wir ein Bild entsprechend des Weißpunkts und einer reduzierten Helligkeit, wie sie später auf dem Papier wahrzunehmen wäre.

 

Software-Kalibrierung ist vielleicht gut genug

Bislang habe ich rund 10 Monitore via Software profiliert. Solche die als als 99~100% sRGB deklariert werden, decken nach der Profilierung ca. 0,5% – 1% weniger ab. Das ist relativ unproblematisch, denn die Farbgenauigkeit ist wie im Eingangszitat beschrieben, der weitaus wichtigere Maßstab.

Viel wichtiger finde ich die Frage, ob die Graustufen oder der Weißpunkt, nach einer Software-Kalibrierung, einen Farbstich haben. Und das ist bei vielen Monitoren, die keine Hardware-Kalibrierung unterstützen, häufiger der Fall.

Das kann am Ende dazu führen, dass wir bei Fotos und Videos den Weißabgleich verfehlen oder für eine Grafik die falsche Farbe auswählen.

 

Benötigte Utensilien für die Farbraum-Kalibrierung

Egal ob Software- oder Hardware-Kalibrierung, man benötigt einen Colorimeter:

 

Empfohlene Colorimeter für Farbkalibrierung von Bildschirmen

Beliebte Messgeräte gibt’s von Xrite oder Datacolor. Der SpyderX kann bis zu BT.2020 profilieren und hat keine technischen Unterschiede, nur die Software ist anders. Wogegen bei den Xrite-Modellen auch technische Unterschiede vorhanden sind. Auf Amazon werden die Xrite Messgeräte genau beschrieben.

Ich bin mit dem Datacolor System vertraut und äußerst zufrieden. Der neuste Colorimeter von Datacolor ist der SpyderX.

Also nimm einfach das Gerät, das zu deinem Vorhaben passt.

Monitor Kaufberatung Colorimeter SpyderXblank
Monitor Kaufberatung Colorimeter X-Rite i1blank

 

Empfohlene Color Checker von Datacolor und Xrite

Falls noch nicht vorhanden ist auch ein Color Checker eine Überlegung wert. Damit können wir vor einem wichtigen Fotoshooting bzw. Videoaufnahme schon Referenzwerte für die gegebene Belichtungssituation ermitteln oder mehrere Kameras leichter aufeinander angleichen. Es hilft auch dabei, wenn wir neue LUTs bzw. Presets für die Foto- und Videobearbeitung anlegen möchten.

Monitor Kaufberatung Color Checker
Monitor Kaufberatung Color Checker

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Ein super Set das für die meisten Leute ausreichen dürfte, kommt in Form des Datacoler SpyderX Photo Kit, das auch ich mir gekauft habe. Die Preis/Leistung ist phänomenal:

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Was wir für die Hardware-Kalibrierung des Bildschirms brauchen

Monitore mit Hardware-Kalibrierung benötigen nur das Messgerät und keine zusätzliche Software, da sie ihre eigene Software mitbringen.

 

Was wir für die Software-Kalibrierung des Monitors benötigen

Falls eine Software-Kalibrierung stattfinden soll, rate ich bei Datacolor bzw. dem SpyderX zur Elite Ausführung, da sie wichtige Funktionen mitbringt die mittelfristig fehlen könnten. Der Preis erhöht sich wegen der umfangreicheren Software, das Gerät ist genau gleich.

Erst durch die umfangreichere Software erlangen wir Zugriff auf diverse Funktionen. Weiter unten, auf der Hersteller-Website, sind die Software-Pakete genau beschrieben.

 

Kamera mit 10, 12 oder 14 bit. Entsprechender Monitor notwendig?

Nein, denn es sind unterschiedliche Dinge gemeint.

Bei der Bittiefe der Foto- oder Video-Datei beziehen wir uns auf die gemachte Belichtung, die sich aus ISO, Verschlusszeit und Blende zusammensetzt. Vom hellsten bis dunkelsten Farb- und Helligkeitswert, der unbearbeiteten Rohdatei. Es steht im entfernten Sinn zwar im Zusammenhang, aber die bit des Monitors sind an die Gesamtheit der theoretisch möglichen Farbabstufungen geknüpft wogegen die bit der Kamera-Datei den maximalen Dynamikumfang einer Belichtung beschreibt.

 

Frame Rate Control (FRC) – Wenn Monitore Farben simulieren

Auch wenn sich der Inhalt auf dem Monitor überhaupt nicht bewegt, erneuert ein Monitor entsprechend seiner Hz-Frequenz das Bild. Bei einem 60 Hz Monitor wären das also maximal sechzig Bilder die Sekunde. Nun gibt es die FRC-Technologie, mit der ein Monitor für unsere Augen nicht wahrnehmbar zwischen zwei Farben hin- und herschalten kann. So wird eine Farbe simuliert die außerhalb des nativen Farbumfangs vom Panel liegt.

Eine gelegentliche Schwäche von FRC ist, dass unter bestimmten Umständen FRC-Flickering auftreten kann, wo emulierte Farben flimmern können, sofern sich der Bildinhalt bewegt. Folgende GIF ist zur Veranschaulichung des Geschehens etwas übertrieben dargestellt:

Monitor Kaufberatung FRC Flimmern

 

Echte 8 bit vs 6 bit + 2 bit FRC

Ein 6 bit + 2 bit FRC Bildschirm ist heutzutage sehr selten und sollte für Foto- bzw. Videobearbeitung vermieden werden.

 

Echte 10 Bit vs 8 bit + 2 Bit FRC

Ein gutes 8 bit + 2 bit FRC Panel kann einem nativen 10 bit Panel ebenbürtig sein und in manch einem Fall sogar überbieten. Das hängt am Ende davon ab, wie gut der Hersteller die Möglichkeiten des Panels ausschöpft bzw. wie gut die verbaute Elektronik insgesamt ist.

 

Reaktionszeiten von Monitoren einfach erklärt – Relevant für Gaming

Dieser Abschnitt ist besonders für’s Gaming interessant. Also steigen wir direkt ein:

Hersteller-Spezifikationen vs Realität

Wenn man Monitore nur anhand der Herstellerspezifikationen vergleicht wird man die falschen Entschlüsse ziehen, weil standardisierte Industrie-Messmethoden die Realität verzerren. So kann auch ein minderwertiger Monitor, auf dem Papier, eine gute Figur machen.

Beispiel

Zwei immer wieder zu lesende Marketing Schlagwörter mit schnellen Reaktionszeiten sind 1ms GtG sowie 1ms MPRT. Aber leider sind diese Angaben mit Vorsicht zu genießen.

In folgender Kurve werden die Toleranzen gezeigt, wo die Messung unterhalb von 10% und oberhalb von 90% nicht mehr in die Wertung mit einfließen, obwohl sie noch gut vom Auge wahrgenommen werden können und später in Form von Black Level-Smearing oder Ghosting auftauchen können.

So ist die Herstellerangabe leider nicht die volle Wahrheit:

Monitor Kaufberatung Gaming

Grafik Quelle: hal.archives-ouvertes.fr/hal-00177263/document

Wenn ein Panel mit 1 MS beworben wird, dürfen wir also froh sein, wenn die GtG und MPRT Reaktionszeiten in Wirklichkeit nahe 4 MS liegen. Und folgende Grafik veranschaulicht, dass kein Monitor unter 240 Hz jemals den Wert von 4 MS erreichen kann:

 

Monitor Kaufberatung Gaming und E-Sports

 

Ab 240 Hz kaum wahrnehmbare Unterschiede

Damit das fliegendes UFO zu 100% scharf dargestellt wird, muss eine Bildwiederholrate von 1000 FPS erreicht werden. Jedoch ist das praktisch unmöglich, da es keinen Monitor mit solch einer Frequenz zu kaufen gibt. Wenn der Monitor in der Praxis wirklich ~4 ms schafft, wird es sich schon sehr flüssig anfühlen und das Bild sehr klar wirken.

 

Grey to Grey (GtG)

Der Grey-to-Grey Wert gibt an wie lange es dauert, bis ein Pixel zwischen zwei Farben wechselt. Für Gaming wird ein Wert von 1 ms angestrebt und für alles andere sind die gewöhnlichen 4 ms mehr als ausreichend.

Allerdings ist der GtG Wert alleine nicht Aussagekräftig, da er sehr vom MPRT Wert abhängt:

 

Motion Picture Response Time (MPRT)

Der MPRT-Wert ist der beste Indikator dafür, wie schnell die Reaktionszeit des Panels ist. Denn es drückt vereinfacht gesagt die Zeit aus, wie lange ein Pixel dargestellt wird. Während die Grafikkarte neue Pixel-Informationen sendet, ist der Pixel auf dem Monitor noch mit dem Wechsel der Pixel beschäftigt. Dadurch entsteht der Eindruck von Unschärfe und/oder Ghosting.

Ghosting ist dieser verschwommene Effekt, wie es weiter oben beim UFO gezeigt wird.

Kompetitive Spieler sollten den Wert von 1 ms, für High-FPS Gaming wie z. B. Counter-Strike oder Valorant, anstreben. Für Gelegenheitsspieler reicht auch ein Monitor mit 4 ms GtG bzw. MPRT aus.

VORSICHT: Bitte schaue dir den folgenden Test nicht an, falls du Epilepsie gefährdet bist!

Im UFO-Test von Blurbusters wird die Geschwindigkeit des eigenen Monitors demonstriert. In dem Test sehen wir oben ein Ufo, wie er im Idealfall dargestellt werden sollte und darunter weitere Ufos, die von links nach rechts fliegen.

Dort soll man eins der fliegenden Ufos mit den Augen verfolgen, wodurch wir einen subjektiven Eindruck der Geschwindigkeit unseres Monitors erhalten.

 

Input-Lag

Input-Lag entsteht während das Bild zum Bildschirm übertragen und schließlich dargestellt wird. Umso schneller das geschieht, desto besser eignet sich der Monitor fürs Gaming.  Ein Monitor mit wenig Input-Lag kommt mit schnelleren Panels daher, die 144+ Hz ermöglichen.

Eine gute Erklärung dazu finden wir hier bei MSI oder in folgendem Experiment, wo Progamer aber auch Gelegenheitsspieler ihre Eindrücke schildern:

Meine Erfahrung mit Input-Lag und 240 Hz

Lange Zeit habe ich mit einem 60 Hz Monitor gespielt und mich gewundert, warum ich in Counter-Strike Headshots kassiere bevor der Gegner um die Ecke gekommen ist. Als ich von Input-Lag erfuhr wurde mir schnell klar was abgeht.

Seit dem ich ein 240Hz Monitor habe nehme ich Vorteile gegenüber anderen Spielern wahr, die spürbar länger brauchen um abzufeuern. So hat sich meine K/D/A merklich verbessert. Zwischen meinem 60Hz und 240Hz Monitor liegen Welten.

Auch die Maus-Bewegungen fühlen sich schon auf dem Desktop viel reaktionsschneller an und das Scrollen beim Surfen bildet keine Schlieren mehr.

 

Was ein Gaming Monitor mitbringen sollte

Du entscheidest was dir wichtig ist. Hier nur Mal worüber sich alle einig sind:

  • Der Sprung von 60Hz auf 120~144Hz ist gewaltig. Aber der Unterschied von 144~165Hz zu 240Hz ist weniger spürbar.
  • Mehr als 60Hz brauchst du nur, wenn dein Computer entsprechende FPS liefern kann und schnellere Titel wie z. B. Counter-Strike, Fortnite oder Battlefield gespielt werden.
  • Für solche Titel lohnt sich auch ein Black-Equalizer, der die Bereiche in denen es dunkel ist aufhellt. So lassen sich Gegner besser erkennen und anvisieren.
  • Für langsamere Spiele wie z. B. Anno 1800 oder Disco Elysium sind 60Hz optimal, da in der Praxis die Grafikqualität aufgedreht wird und es selten mehr als 60 FPS gibt.
  • Monitore mit über 105 PPI sind optimal für ein scharfes Bild, mit weniger Treppenbildung bei aktivierten Anti-Aliasing. Mein 27″ WQHD Monitor, mit 109 PPI, hat sichtbar höhere Schärfe und feiner auflösende Details, als mein 24.5″ 240 Hz Monitor, mit 90 PPI.

Trotzdem kann sich z. B. auch ein WQHD Monitor für ein etwas weniger starken PC eignen. Denn für E-Sports Titel kann man die Grafikqualität runterdrehen um mehr FPS zu bekommen, allerdings in langsameren Spielen oder auch beim Surfen etc. die höhere Auflösung des Monitors genießen.

Mit “DLSS” hat NVIDIA sowie AMD mit “RIS” und “AMD Boost” weitere Features um eine kleinere Auflösungen, mittels AI, auf die höhere native Auflösung des Monitors zu skalieren. Das kostet zwar etwas Bildqualität aber erhöht die FPS recht deutlich.

 

Monitor Kaufberatung Ultrawide Gaming

 

Spiele legal zu Sonderpreisen kaufen

Meine erste Anlaufstelle für PC Spiele ist MMOGA. Dort kaufe ich völlig stressfrei und deutlich günstiger als direkt über die gängigen Spieleplattformen wie Steam, Uplay, Epic und Co.

Nach einer Zahlung via PayPal bekomme ich in wenigen Minuten den Key, den ich zur Aktivierung & Download des Spiels benutzen kann.

Dort habe ich. u.a Anno 1800 und Cyberpunk 2077 für unter 30 € gekauft.

 

Transparenz

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Danke! 🙂

 

Die besten Einsteiger Monitore für Fotografie & Videobearbeitung

Der Dell U2419H ist ein 23.8 Zoll, 1080P/FullHD IPS-Bildschirm der im Office und für gelegentliche Bildbearbeitung eine gute Figur macht. Der Monitor bietet zudem einen USB-Hub mit 2x USB 2.0 und 2x USB 3.0 Output und wird via HDMI oder DisplayPort angeschlossen. Für die Bildbearbeitung sollte man den Monitor einer Software-Kalibrierung unterziehen.

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Ein sehr ähnliches Modell mit WQHD Auflösung hört auf die Bezeichnung: DELL P2418D. Auch hier möchte ich aber nochmal darauf hinweisen, dass die WQHD Auflösung zwar besser aussehen wird, aber bei 24″ Zoll die Schrift schon etwas klein ausfallen könnte. So kann es vorkommen, dass wie oben beschrieben, die Schriftgröße auf 120% skaliert werden möchte:

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Bester bezahlbarer Monitor für Fotografie, Grafikdesign und Videobearbeitung (sRGB)

Einen preiswerten aber sehr soliden Einstieg gibt’s mit dem ViewSonic VP2768. Der 27 Zoll große Monitor, kommt in WQHD Auflösung daher und bietet 100% sRGB mit Hardware-Kalibrierung via 14 bit 3D-LUTs.  Eine Farbreinheit von Delta <2 und eine Homogenität von Delta <5%, zu einem Preis von ca. 400 Euro, sind eine Kampfansage. Außerdem hat der Monitor einen ergonomischen Standfuß, wodurch der Monitor sich drehen, neigen und in Pivot-Stellung nutzen lässt.

Ein absoluter No-Brainer für den preisbewussten Content-Creator, der nicht vor hat mit AdobeRGB zu drucken oder Filme in DCI-P3 zu produzieren. Der ViewSonic VP2768 ist in seiner Preisklasse völlig konkurrenzlos:

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Die Hardware-Kalibrierung kann mit der ViewSonic eigenen Software durchgeführt werden. Als Colorimeter kommt der SpyderX als auch X-Rite i1 in Frage.

 

Die besten Monitore für Bildbearbeitung, Videoschnitt und Grafikdesign mit großem Farbraum (AdobeRGB/DCI-P3)

Top ausgestatteter 4K Monitor zum spitzen Preis – LG UltraFine 32UN88A

Mit einer Diagonalen von 80cm bei 31,5 Zoll kommt der LG UltraFine 32UN880B daher:

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Die Highlights im Überblick:

  • IPS 4K/60Hz Panel mit 10 Bit Farbtiefe und 95% DCI-P3 Farbraumabdeckung bei 140 ppi
  • Hardware-Kalibrierung
  • USB Type-C Anschluss, mit 60W Power Delivery und alternate DisplayPort.  Damit kann der Monitor einen Laptop laden, den USB-Hub versorgen und gleichzeitig Bild und Ton übertragen. Quasi ein Kabel für alles und dadurch weniger Kabelsalat.
  • AMD FreeSync und AdaptiveSync
  • 2x HDMI und 1x DisplayPort 1.4
  • USB-Hub mit 2x USB-A
  • Ergonomischer Standfuß mit Tischbefestigung (höhenverstellbar, Neig- und drehbar, mit Pivot-Funktion)
  • Eingebaute Lautsprecher mit 2x 5 Watt und Kopfhörer-Anschluss

Der LG UltraFine 32UN88A eignet sich sehr gut für den Videoschnitt, da wir im Schnittfenster, mit 2160 Pixel in die Höhe, mehr Arbeitsfläche erhalten. Dadurch können wir mehr Zeilen stapeln und dennoch eine übersichtliche Timeline wahren.

Der nächst bessere Monitor ist der ASUS ProArt PA329C, der mit 1300 Euro fast das doppelte kostet. Deshalb erhält der LG UltraFine 32UN88B meine uneingeschränkte Empfehlung als bester 4K Videoschnitt-Monitor, unter Berücksichtigung der Preis/Leistung.

Direkt zum LG UltraFine:  Office-PartnerJacob-Elektronik — Galaxus und Amazon.

 

 ASUS ProART PA329C – 4K High-End King (Preis/Leistung)

ASUS ProART PA329C Farbraum

  • 32″ 4K Bildschirm – 3840x2160px – 60Hz
  • Matt beschichtet
  • Natives 10 Bit IPS-Panel: 100% (sRGB), 100% (Adobe RGB), 98% (DCI-P3), 100% (REC 709)
  • 14 Bit 3D-Luts Hardware-Kalibrierung
  • Ergonomischer Standfuß (Höhenverstellbar, 90° Pivot-Stellung, und sehr gut dreh ±45° und neigbar +20°/​-5°)
  • USB-Hub mit 5 Ausgängen (USB-C In)
  • Displayanschlüsse: 1x USB-C (shared DisplayPort 1.2),  3x HDMI 2.0, 1x DisplayPort 1.2
  • Eingebaute Lautsprecher (2x 3 Watt)
  • DICOM Unterstützung

Direkt zum ASUS 4K High-End King:  Jacob-ElektronikProshopAlternate und Amazon.

 

BenQ macht blankEIZO-ähnliche Features zum halben Preis? (Meine Wahl)

Das besondere an hochwertigen Monitoren von EIZO ist die gleichmäßige Wiedergabe von Farben und Helligkeit, über das gesamte Bildfeld. Mit dem PhotoVue SW270C hat BenQ die Uniformity-Technologie eingeführt, die das gleiche Ziel gekonnt verfolgt und warum ich mich letztlich für den BenQ SW270C entschieden habe:

Monitor Kaufberatung Fotografie Grafikdesign

Den BenQ PhotoVue SW270C gibt’s bei Foto-Erhardt — Jacob-Computer und Amazon.

Mit dazu gibt’s eine gute Hardware-Kalibrierung via 16 bit 3D-Look-Up-Table sowie eine im inneren aus schwarzem Samt beschichtete Lichtschutzblende, die seitliche einstrahlendes Licht blockiert. Solche Features bieten sonst nur die sehr teuren EIZO oder NEC Monitore. Zwar erweist der BenQ nicht die Perfektion eines 1500 Euro EIZO Monitors, aber es ist schon nah dran.

Die 4K Alternative hört auf die Bezeichnung BenQ SW321C:

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Mit dem Gutscheincode: CYBER-WE21 gibt’s den BenQ SW321C aktuell 5% günstiger bei bei Foto-Erhardt. Die Aktion läuft bis Montag 23:59 Uhr, aber nur solange der Vorrat reicht. Auch bei Amazon erhältlich.

 

Die besten Monitore für Gaming, die auch für Bildbearbeitung und Videoschnitt taugen

Wer einen Monitor für Gaming aber auch Produktivität sucht und weniger als 500 Euro ausgeben möchte, wird in dieser Kategorie fündig.

 

LG UltraGear 27GL850-B

Meine gängige Empfehlung ist der LG UltraGear 27GL850-B. Das ist ein 27″ WQHD Monitor (109 PPI), mit 144Hz Bildwiederholrate, 98% DCI-P3 Farbraumabdeckung (35% mehr als sRGB). Außerdem lassen sich nach einer Software-Kalibrierung auch gut Bilder und Videos damit bearbeiten:

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Direkter Link zum LG UltraGear: AmazonProshopComputeruniverse — Galaxus — Office-Partner und Jacob-Elektronik.

 

LG UltraGear 27GP850-B

Der Nachfolger hört auf den Namen LG 27GP850-B, der aus Preis-Leistung Sicht dem obigen Vorgänger weichen muss. Allerdings könnten sich CS:GO oder Valorant Spieler am 180Hz OC-Modus erfreuen. Doch ob die durchschnittlich 1ms schnelleren Gray-To-Gray Werte einen spürbaren Vorteil bringen, wage ich zu bezweifeln.

Zu kaufen bei: Office-Partner — Jacob-Elektronik — GalaxusAmazonComputeruniverse.

 

Dell S2721DGFA

blankZu guter Letzt möchte ich auf den Dell S2721DGFA hinweisen:

 

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Dieser ist mit dem gleichen Nano-IPS 165 Hz Panel ausgestattet, der im LG 27GP850-B zu Hause ist. Zwar ohne den 180Hz OC-Modus, aber dafür mit vier anstatt zwei USB 3.0 Anschlüssen. Die zwei zusätzlichen USB Anschlüsse sind, nebst einem Kopfhöreranschluss, in der unteren rechten Ecke platziert.

Der Dell S2721DGFA ist zu bekommen bei Proshop — AlternateAmazon.

Eine bessere Preis/Leistung für Gaming Monitore, mit denen wir auch farbentreu arbeiten können, werden wir nicht finden.

 

Beste UltraWide-Monitore für Gaming, Bildbearbeitung & Videoschnitt (Preis-Leistung)

Wer im sRGB bzw. REC.709 Farbraum Videos bearbeiten, Spiele entwickeln oder zocken möchte, wird mit dem ViewSonic VP3481 die kleinsten Kompromisse eingehen. Denn der Monitor bietet nebst Hardware-Kalibrierung via 14 Bit 3D-LUTs auch noch 100 Hz Bildwiederholfrequenz. Dank “Balanced Uniformity” gibt’s zudem noch Homogenität zum fairen Preis.

Mit Adaptive Sync oder AMD FreeSync eignet sich der Monitor für variable Synchronisierung via Nvidia als auch AMD Grafikkarten:

Monitor Kaufberatung Videoschnitt

  • 37.5″ Bildschirm (curved) – 3840x1600px – 144Hz
  • 21:9 Seitenverhältnis (Cinemascope)
  • HDR10
  • Matt beschichtet
  • 8 Bit MVA-Panel: 113% (sRGB/REC.709)
  • Hardware-Kalibrierung
  • Adaptive Sync, AMD FreeSync
  • Lautsprecher (2×5 Watt + Line-Out)
  • Ergonomischer Standfuß (Höhenverstellbar, Dreh- und neigbar +21°/​-6°)
  • USB-Hub mit 1x USB-C 3.0, 2x USB-A 3.0
  • Displayanschlüsse: USB-C (shared mit DisplayPort 1.2),  2x HDMI 2.0, 1x DisplayPort 1.4
  • VESA 100×100 (belegt durch Standfuß)

Die Hardware-Kalibrierung kann mit der ViewSonic eigenen Software durchgeführt werden. Als Colorimeter kommt der Spyder 5, SpyderX als auch X-Rite i1 in Frage.

Nicht mehr auf Amazon verfügbar? Vielleicht hast du mehr Glück bei Office-Partner.

 

Etwas größer, schneller und vom Farbumfang weiter wird’s mit folgenden drei LG Ultraweit Monitoren. Allerdings ohne Hardware-Kalibrierung.

Zunächst der LG UltraGear 38GN950-B:

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  • 37.5″ Bildschirm (curved) – 3840x1600px – 144Hz
  • 24:10 Seitenverhältnis
  • VESA DisplayHDR 600, HDR10
  • Matt beschichtet
  • 10 Bit IPS-Panel (FRC: 8+2bit): 135% (sRGB), 98% (DCI-P3)
  • Nvidia G-Sync, Adaptive Sync, AMD FreeSync Premium Pro
  • Ergonomischer Standfuß (Höhenverstellbar und neigbar +20°/​-5°)
  • USB-Hub mit 2x USB-A 3.0
  • Displayanschlüsse: 2x HDMI 2.0, 1x DisplayPort 1.4
  • VESA 100×100 (belegt durch Standfuß)

Direkt Preise prüfen: ComputeruniverseOffice-PartnerAmazon

 

Vielleicht etwas schicker und mit Thunderbolt 3 (USB-C 94W Power Delivery), aber sonst nahezu den selben inneren Werten wie obiger, kommt der LG 38WN95C-W, 37.5″ daher:

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Unterschiede zu obigem:

  • 2x 10 Watt Lautsprecher
  • Thunderbolt 3 / USB-C Power Delivery (94W)– Falls die Grafikkarte einen USB-C Ausgang hat, kann man USB-Hub und Videosignal, mit nur einem Kabel, einspeisen. Alternativ kann auch ein Power Delivery fähiger Laptop mit nur einem Kabel geladen und in vollem Umfang (Video/Audio/USB-Hub) betrieben werden.

Direkter Link zum Monitor: Office-PartnerAmazon

 

Die etwas kleinere Variante hört auf den Namen LG UltraGear 34GN850-B:

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Technische Hauptunterschiede zum größeren LG UltraGear 38GN950-B:

  • 34″ Bildschirm (curved) – 3440x1440px – 144 Hz
  • 21:9 Seitenverhältnis
  • 400 nits (anstatt 450)
  • VESA DisplayHDR 400 (statt 600), HDR10
  • Keine Beleuchtung auf der Rückseite

Verfügbar bei Partnershops: GalaxusAmazonOffice PartnerComputeruniverseProshop

 

Zubehör

Was ich persönlich nicht mehr missen möchte, ist ein Monitor-Arm, durch den ich mehr Platz auf dem Schreibtisch habe und ggf. auch den Monitor näher an die Wand bekomme. Ich nutze diesen von ErGear, der Bildschirme bis 12kg über den VESA-Anschluss tragen kann. Die zuletzt genannten LG Ultraweit Monitore kommen ohne Standfuß auf ca. 7kg. Der Arm kann also jeden Monitor tragen, den ich hier vorgestellt habe.

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Du hattest einen Favoriten, der hier nicht dabei war?

Das wird vermutlich daran liegen, dass ich den Monitor bewusst ausgesiebt habe, da er auf die eine oder andere Weise unterlegen gewesen ist. Mir war es wichtig, die besten Angebote auf dem Markt bzgl. Preis/Leistung zusammenzufassen. Falls du eine Frage, Ergänzung oder Anregung zu meiner Liste hast, können wir uns in den Kommentaren darüber unterhalten. 🙂

Peace,
Baris

138 Kommentare

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Bernd C. Müller 4. Juli 2020 - 14:55

Hallo Baris.
Danke für den wieder mal tollen Artikel. Mein Problem ist aber, ich suche für mich die eierlegende Wollmilchsau. Will sagen, für mein in Deinem anderen Artikel in den Kommentaren hinterlegtes neues System (zur Erinnerung: AMD Ryzen 9 3900X, 32GB RAM, AMD 5700XT Grafik) suche ich einen neuen Monitor, welcher meinen wirklich guten 23 Zoll Eizo Foris 2333 mit FullHD ersetzen könnte. Der wurde damals speziell für Bildbearbeitung und Gaming von Eizo beworben und hat meines Wissens keinen adäquaten Nachfolger bekommen.

Dies ist jedenfalls etwas, was in Zukunft eine Rolle spielen sollte und worauf auch Du eigentlich nicht speziell drauf hingewiesen hattest, weil Du halt explizit Monitore für Grafik-/Videobearbeitung und welche für Gaming vorschlägst. War aber keiner dabei, der wirklich gut beides beherrscht. Zumindest kam mir das so vor. Gibts sowas nicht mehr? Gibts nur ein entweder oder? Ich möchte zukünftig halt einen mit 27 Zoll und WQHD Auflösung, also 2k. Er sollte eine hohe Farbraumabdeckung besitzen, also speziell für Fotobearbeitung geeignet sein (Spyder 5 Elite ist vorhanden), aber eben auch gut geeignet fürs Gaming von beispielsweise Shootern o.a. sein. Und möglichst 500€ nicht groß übertreffen.

Habe mir zwar schon einige vielversprechende Kandidaten auf meine Amazon Wunschliste gepackt, bin mir aber als Quintessenz aus dem gelesenen bestehend aus Kundenrezensionen, Testergebnissen und dem Marketinggeschreibsel der jeweiligen Hersteller immer noch nicht sicher, ob es einen bzw. den richtigen für mich gäbe, der mir mind. genauso lange Freude bereitet wie mein Eizo. Den ich übrigens überhaupt nur wechseln möchte, weil er mir inzwischen zu klein wird mit seinen 23 Zoll (ja ja, mit zunehmendem Alter wird das Sehvermögen schlechter).

Die Auswahl besteht aus (sind auch teurere dabei):
BenQ PD2700Q
BenQ SW2700PT
ACER B7 b277ubmiipprzx
Acer Predator XB271HUbmiprz
Asus ROG Strix XG279Q

Was sagst Du zu meinen Ausführungen und dieser Auswahl? Hast Du vielleicht einen Tipp?

Antworten
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Lichtrebell 8. Juli 2020 - 15:41

Hi Bernd,
der Monitor der zu deiner Suche passt ist der LG 27GL850-B, der auch in meiner Liste oben steht. Vielleicht war der Monitor zu versteckt in der Liste? 🙂

Der LG hat WQHD Auflösung auf 27″, was eine optimale Pixeldichte von 109 PPI ergibt.
Mit 144Hz und 1ms hast du reichlich Gaming-Reserven und dank des Blickwinkel stabilen IPS-Panels mit DCI-P3 Farbraum-Abdeckung von 98% und sRGB von 99%, steht der Bild- oder Videobearbeitung kein Stein im Weg.

Unter 500 Euro, wirst du keinen Monitor finden, der beide Welten besser miteinander vereint. Wenn es über 500 Euro sein dürfen ist der Acer Predator XB271HUbmiprz oder der bald erscheinende Samsung G7 evtl. auch etwas für dich.

Oben in der Aufzählung findest du auch die besten UltraWide Gaming Modelle, die sich auch für Foto- bzw. Videobearbeitung eignen.

Ich hoffe das hilft. 🙂

Grüße,
Baris

Antworten
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Alexander 12. September 2020 - 23:21

Hallo,

ich brauche zurzeit leider relativ dringend einen neuen Monitor und bin bei der Recherche u.a. auf deine Seite gestoßen – top und informativ. Es wäre cool, wenn du mir bei paar Fragen helfen könntest. Ich brauche keine adobe rgb, da ich kaum Print machen werde.
Allerdings fände ich auch Videobearbeitung ganz interessant. Dabei bin ich unter anderem auf den Dell U2720Q gestoßen, der laut Herstellerangaben 95% des DCI P3 Farbraums wiedergeben soll. Bei der Recherche nach Testen bin ich auf unterschiedliche Ergebnisse gekommen:
82,2 % bei rtingcentral
95,5 % bei einem review auf reddit
105,2% bei laptopmag

Wie sind solche große Unterschiede möglich? Auch scheint es mir, dass rtingcentral auch bei einigen anderen Monitoren geringere Werte testet…
Und noch eine kleine Frage zum kleinen Bruder u2520d, aber auch prinzipieller Natur. Der soll ja recht ähnlich sein, hat aber trotz dci p3 Farbraum nur 8 bit Farbtiefe. Limitiert man sich nicht damit extrem?
Wäre dir sehr dankbar, wenn du mir helfen könntest. Ansonsten eine Top Seite!

Gruß,
Alex

Antworten
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Lichtrebell 13. September 2020 - 18:53

Hallo Alex, wozu DCI-P3?
REC.709 (sRGB) ist der Standard für Video. DCI-P3 ist eher im High-End Bereich einzuordnen. Oder willst du mit dem Monitor DCI-P3 Inhalte anschauen? Das wäre z. B. mit Blue-Rays möglich. Viele Specs sind einfach nur Augenwischerei. Genau wie 4K bei Monitoren unter 27″ totaler unnütz sind. Außer du willst 20 cm vor dem Monitor sitzen. Die Begründung dafür habe ich ja im Beitrag beschrieben.

Wieso hast du dir ausgerechnet den besagten Monitor rausgesucht? Ich frage damit ich deine Erwartungshaltung besser verstehen kann.
Die Unterschiede in den Tests kommen wohl daher, dass sie evtl. mit unterschiedlichen Helligkeiten getestet haben oder möglicherweise Fehler begangen wurden. Auch Sample-Variation mag damit zusammenhängen.

Es ist wirklich schwer pauschal zu beantworten ob 8 Bit eine “extreme” Limitierung sind. Das kommt leider drauf an wie gut die Möglichkeiten eines Panels umgesetzt wurden bzw. wie gut sich der Monitor per OSD anpassen lässt. Im Normalfall sollten 8 bit ausreichen. 10 bit sind empfehlenswert, falls du mehrere große Farbräume bedienen aber auch per Hardware-Steuerung (Kalibrierung) hin- und herschalten möchtest.

LG
Baris

Antworten
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Sebastiqn 27. November 2020 - 20:06

Hi Baris,
erstmal danke für den super Guide, wirklich extrem hilfreich!
Kann so eine Spyder X auch Ultrawide Curved Monitore kalibrieren?
Gruß Sebastian

Antworten
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Lichtrebell 27. November 2020 - 20:35

Ja das geht. Habe ich schon gemacht.
LG Baris

Antworten
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Peter Friedrich 10. Juli 2020 - 15:27

Hallo Baris, ich wollte dir einen Kommentar schreiben, bekomme aber folgende Fehlermeldung: FEHLER: Bei deinem Kommentar scheint es sich um Spam zu handeln.

Hast du eine Ahnung woran das liegen könnte?

Antworten
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Lichtrebell 10. Juli 2020 - 16:46

Vielleicht versuchst du Links zu anderen Seiten zu nennen die vom System als Spam eingestuft werden?

Ich kann hier leider deine ursprüngliche Nachricht auch nicht sehen. Hoffe dein Text ist nun nicht verloren? 😐

Grüße,
Baris

Antworten
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Peter 10. Juli 2020 - 18:31

Neuer Versuch…
Hallo Baris, deine PC Kaufberatung, die ich mit wachsendem Interesse, mehrfach “rauf und runter” gelesen habe, war wirklich mega Hilfreich, um meine Entscheidungen zu treffen oder nachzujustieren.
Jetzt habe ich deine Monitor Kaufberatung das erste mal überflogen und bin mir sicher, dass es nicht das letzte Mal sein wird. Du vermittelst und erklärst Fachwissen, auf verständliche Weise und leitest daraus Kaufempfehlungen ab, mit denen man etwas anfangen kann. Chapeau! Richtig gut gelungen finde ich auch dein Vorwort.

Da meine PC Konfig jetzt so gut wie fix ist, frage ich mich natürlich, wie ich mit meinem vorhandenen 25″ Monitor aufgestellt bin, denn ich möchte mich zukünftig vermehrt mit dem Thema Bildbearbeitung/Videoschnitt und etwas Gaming beschäftigen. (deshalb auch der neue PC) . Ich habe zur Zeit einen Asus PB258Q (schon etwas älter, aber bisher war der OK für mich) Link zum Datenblatt: http://www.prad.de/technische-daten/monitor-datenblatt/asus-pb258q/ Kannst du mir hier mal deine Perspektive geben?

Sind bei deinen Kaufempfehlungen eigentlich auch Monitore dabei, (bzw. gibt es so etwas überhaupt) bei denen man nicht nur mehrere Anschlüsse hat (die hat meiner auch), sondern auch 2 PC in einer Art Splittscreen gleichzeitig darstellen kann?

Und dann noch dies: ich habe neulich vor folgendem Monitor gesessen, auf dem gerade ein Spiel lief.
Internet: images-eu.ssl-images-amazon.com/images/I/81t4N9UjsxS.pdf
Was soll ich sagen. What a Feeling, mittendrin statt nur dabei – zum reduzierten Preis von immer noch 650.- Schleifen.

Was hältst du grundsätzlich von solchen Ultra Wide Monitoren, im Hinblick auf Bild/ oder Videobearbeitung? Oder eignen die sich nur zum Zocken?

Schönen Tag noch.
Herzliche Grüße, Peter

Antworten
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Lichtrebell 11. Juli 2020 - 12:49

Moin Peter, ein WQHD Monitor mit Hardwarekalibrierung ist schon etwas sehr feines, falls du dich etwas besser für Bildbearbeitung/Videoschnitt aufstellen möchtest. Die höhere Auflösung von 109 PPI zeigt die Bilder noch detaillierter. Also Die Geräte mit der besten Preis/Leistung oder besonderen Vorteilen habe ich eigl. schon rausgesucht. Falls du ein Monitor möchtest mit dem du Ultrawide, Foto, Video & Gaming vereinen möchtest, führt nichts am ViewSonic VP3481 vorbei. Denn der Monitor bietet nebst Hardware-Kalibierung via 14 Bit 3D-LUTs auch noch 100 Hz Bildwiederholfrequenz mit Adaptive Sync oder AMD FreeSync. Dank “Balanced Uniformity” gibt’s zudem noch Homogenität zum fairen Preis. Zwar nicht ganz billig, aber eine Investition für die Zukunft und es stehen dir dann viele Möglichkeiten offen.

Monitor Kaufberatung Videoschnitt

Werde mir den Monitor wohl auch noch holen. 🙂

Antworten
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Mattias 20. August 2020 - 21:17

Hallo Lichtrebell,
erstmal vielen Dank für dieses ausführlichen und sehr hilfreiche Review. Es hat mir schon sehr gut geholfen und ich habe mir alle deine Empfehlungen angeschaut. Ich bin schon seit einigen Monaten auf der Suche nach was neuem und deine beiden Emphelungen zu den ViewSonics haben mich zu dem “ViewSonic VP3881” geführt, der mich momentan sehr intensiv anlacht. Ich mag die beiden vorgeschlagenen ViewSonics, allerdings würde ich beim 27 Zoller mir zwei von holen (weil ich gerne viel Fläche habe) und der 34 Zoller kam mit dann irgendwie für den Preis zu klein vor. Hast du zu dem “ViewSonic VP3881” ein/e Fazit/Meinung? Würde meine Entscheidung wesentlich vereinfachen, wenn ein Monitor Erfahrener was dazu sagen kann (tu mich nämlich gerade echt schwer) 🙂
Beste Grüße
Mattias

Antworten
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Lichtrebell 21. August 2020 - 11:26

Hallo Mattias, denk daran, dass ein 38″ Monitor auch die Grafikkarte stärker herausfordern könnte. Je nachdem was du mit deinem PC vor hast. Denn die Auflösung muss erstmal gestemmt werden. Das betrifft auch zum Beispiel die Bildbearbeitung mit Lightroom, wo höhere Auflösungen in Echtzeit gerendert werden müssen. Eine Grafikkarte mit mind. 8 GB VRAM wäre da empfehlenswert, wenn simultan mehrere Programme ausgeführt werden. In der Videobearbeitung kann man die Auflösung des Videos auch auf z. B. 1080p reduzieren, wodurch die Wiedergabe flüssiger wird.

Ansonsten fände ich den ViewSonic VP3881 schon sehr gut und das besondere an dem ist natürlich, dass es auch Hardware-Kalibrierung ermöglicht und über einen USB-C Anschluss verfügt, womit ein weiteres USB-Kabel für den HUB im Monitor entfallen könnte.

Mit zwei ViewSonic VP2768 sparst du dir einige Euro. Also die Entscheidung liegt bei dir. 🙂

Grüße,
Baris

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Vanessa 17. Mai 2021 - 13:19

Hey, ich hab bei dem ViewSonic auch ein Problem, und zwar die AdobeRGB Farbabdeckung. Die ist bei diesem Modell ja nur 85%, was ja eigentlich für einen Fotografen Monitor ziemlich wenig ist?

Antworten
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Lichtrebell 17. Mai 2021 - 13:32

Hi Vanessa, ich weiß jetzt nicht welcher Viewsonic gemeint ist (glaube der VP3481?), aber für AdobeRGB empfehle ich ja den BenQSW270C, der 99% hat. Gleichen Monitor nutze ich auch. Bester AdobeRGB Monitor in der Preisklasse.
Falls du einen Ultraweit suchst… es gibt keinen Ultraweit Monitor, der auf AdobeRGB ausgelegt ist. Da muss man tatsächlich auf zwei Monitore zurückgreifen. Habe ich auch so gelöst. Das tolle dabei ist das ich nun einen in Pivot-Stellung und einen in normaler Stellung habe. Das ist großartig für die Bildbearbeitung, die man dann auch hochkant machen kann.
Aber benötigt es wirklich AdobeRGB? Für Fotos im Internet oder Prints für die üblichen Online Druck-Anbieter, benötigt man kein AdobeRGB, die wollen sRGB. Das beschreibe ich alles genauer im Beitrag unter “Druckvorstufe” (STRG+F und dann danach suchen). AdobeRGB lohnt sich z. B. wenn du einen Epson oder Canon Drucker mit 8 Farben oder mehr hast.
LG Baris

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Rudi 3. September 2020 - 20:42

Danke für deinen umfangreichen Bericht
Leider bin ich auch damit und nach Wochen umfangreicher Recherche nicht wirklich weitergekommen, aber es wird.
Ich werde mir einen 200x100cm Tisch holen und das Teil zuballern mit Screens oder einem Screen, aber es wird ne Nerdstube.

Die beiden 5K Screens von Msi Prestige PS341WU und der LG sind für meinen Fokus auf 4K Videocam Materia & Fotos gucken in der engeren Wahl, man will seine Videos ja auch mal nativ sehen, und mit 5k möglicherweise noch schöner durch die hohe ppi.
3 x 32″ in 4k wird alledings auch schon riesig, 3 x 27″ ginge ggf. auch, aber mein Hauptfokus von 4k wird damit schon eng, da sind die Screens schon fast zu klein.
Schwarzwerte bzw. Kontrast sind ja mit den IPS Panels so ne Sache, da kommen jetzt die neuen Samsung QLED G7/G9 ins Spiel, die könnten auch ne schöne Alternative sein was Videos angeht, dazu sind die Screens ausreichend groß. OLED in 32″ wird es ja wohl leider nicht geben.

Absolute Farbtreue eines Eizos, Gaming Performance, als auch ganze Kinofilme gucken steht nicht im Fokus.
Dennoch kann es schon mal spät werden und dunkler im Raum, da sollten dunkle Video/Filmszenen nicht grauenvoll aussehen.
Der Raum wird generell nie so stark ausgeleuchtet sein wie ein Büro und Sonnenlicht wird auch nie direkt auf den Screen strahlen.

Vieles was man eingrenzen und ausschließen kann, aber leicht ist die Auswahl immer noch nicht

viele offene Fenster aus dem Web gleichzeitig aufhaben

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Lichtrebell 4. September 2020 - 7:33

Moin Rudi, das mit der feinen Detailwiedergabe durch 5K ist ein Trugschluss. 🙂

4K Footage sieht auf einem 4K Monitor nicht schärfer aus. Die PPI sind gut, allerdings wirst du an den Rändern womöglich oftmals schwarze Balken bekommen, wenn du 4K Footage ansiehst. Außerdem ist der Live-Playback von 4K Footage (also die Bearbeitung dessen mit Farbanpassungen etc.) nur mit einem sehr sehr leistungsfähigen PC zu bewerkstelligen. Also Ryzen 12 Kerner+ und mind. eine RTX 2060 sind empfehlenswert.

Wenn du auf die Kacke hauen möchtest, ist dieser hier meine Empfehlung.

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Rudi 5. September 2020 - 11:15

OK danke für die Rückmeldung
Dachte jetzt eigentlich das ich eine gute Wahl hatte mit dem MSI Prestige PS341WU oder LG 34WK95U, also die beiden 5k 34″ Kisten und das die hohe Auflösung bei der “kleinen” Screengröße und somit hohen PPI für ein klasse Bild allgemein, aber speziell Videobild sorgen müsste da die anderen Bildparameter ja auch ganz gut waren. Auflösung alleine reicht natürlich nicht aber die anderen Paramenter waren eigentlich auch ganz OK dachte ich.
Dazu wäre neben einem 34″ ggf. mehr Platz für einen weiteren 27″oder 32″ den man wenn nötig schnell auf Hochkant stellen könnten wenn gewollt. Wenn die beiden 5k Geräte den Bock aber nicht fett machen kann man vielleicht gleich bei nativ 4k bleiben, da hatte ich mir zumindest gedacht dass das besser ist als Auflösungen darunter.

Dann gibt es wiegesagt noch die aktuelle Samsung Odyssey G7/9 Reihe, sieht schon interessant aus durch die guten Schwarzwerte bzw. höherer Kontrast, es fehlt aber irgendwie ein 4k auf 32″ bei denen. Das G9 Monster ist natürlich auch krass.

Deine Empfehlung werde ich mir auch auf jeden Fall mal anschauen, auch die BenQs und ViewSonics.
Bin wie man merkt noch total unschlüssig bzgl. des Layouts, ob 3 Screens oder 1 riesen Teil, oder einen 34″ bzw. 38″ und nebendran noch einen für die Hochkantgeschichten. Ich habe halt noch nie einen 2560×1440 gegen einen nativen 4k Monitor gesehen in Bezug auf natives 16:9 UHD Videomaterial. Ich vermute aber mal so langsam das man sich wie immer viel zu sehr verrückt macht und am Ende kaum einen Unterschied sehen würde sofern alle Geräte weitestgehend anständig aufgebaut sind.
Für 3 x 27″ gibt es auch genug schöne Tischhalterungen, auch ein klasse Vorteil.
PC dürfte noch stark genug sein nach nVidia Aufrüstung, habe aktuell ein 2 Xeon System mit jeweils 12 Kernen und 64GB Ram, dazu schöne M.2 SSDs. Das war mal ein Rechner für Videoschnitt, kam aber nie wirklich zum Einsatz als man gemerkt hatte das die meisten Programme den zweiten CPU nicht richtig mobilisiert haben, jetzt ist das Teil einfach nur Oversized

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Lichtrebell 5. September 2020 - 12:16

Die Auflösung ist wirklich nur in Relation zum Betrachtungsabstand und/oder Monitorgröße wichtig. Sonst für nichts. WQHD ist für die nächsten Jahre oftmals sinnvoller, da ein größerer Bildschirm auch mehr vom PC abverlangt. Da mehr Pixel geladen/verarbeitet werden müssen. Lightroom, Premiere als auch Davinci Resolve arbeiten langsamer/härter, wenn du die hohe PPI des Monitors bedienen willst. In Premiere Pro lasse ich Live-Playback in 1080P laufen, da dass 4K Playback nicht immer flüssig läuft, obwohl ich einen leistungsstarken PC habe.

Zum nativen gucken des Videos würde ich wenn, dann einen großen Fernseher empfehlen 46″ oder größer, dann mit 4k oder mehr, den man evtl. weiter weg an eine Wand hängen kann.

Ich habe auch einen 16″ portablen 4K Monitor mit 260+ PPI benutzt und sehe 0% Unterschied zu meinem derzeitigen 27″ WQHD Monitor. Hohe PPI machen teilweise Sinn bei einem größeren Monitor oder wenn der Tisch bzw. Betrachtungsabstand klein ist. Aber wer packt sich einen großen Monitor mit 4K Auflösung, auf einen kleinen Tisch. Die Abstände/Monitorgröße/Auflösung habe ich ja bereits im Artikel angegeben. Aber jeder ist frei zu tun was er/sie möchte. Ich möchte den Leuten nur dabei helfen die Kohle in mehr Nutzen zu stecken, als in einen Placebo.

4K im Computer Bereich sind i.d.R. meistens Marketing mit 0% Benefit, bei Monitoren kleiner als 30″. Erst ab 30/32″ fangen 4K an Sinn zu machen.

Viel wichtiger ist das Panel darin, die Elektronik im Monitor bzw. dessen gute Ausleuchtung von Kante zu Kante und für Fotografen/Filmer, die es ernst meinen, empfehle ich eine Hardware-Kalibrierung. Software-Kalibrierung im semi-professionellen Bereich ist aber ausreichend und auch schon gut. Und da komme ich zu noch so einem unheilvollen Marketing-Gag: “Herstellerseitige-Kalbibrierung” – eine Irreführung. Denn das bringt bei keinem Kunden etwas, da die Hersteller nicht die gleiche Grafikkarte im PC haben, wie der Endkunde.

Hoffe das hilft. 🙂

LG
Baris

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Toni 5. Oktober 2020 - 15:30

Hallo,
Gibt es auch eine Alternative zum Eizo FlexScan EV2450 mit einer Bildschirmgröße von 24″? Welcher käme denn hier in Frage (möchte mit dem Computer neben der Bildbearbeitung auch den ein oder anderen Shooter spielen, wofür eine möglichst kurze Reaktionszeit natürlich von Vorteil wäre – 27″ wäre bei mir jedoch zu groß. Maximal Größe wäre 25″).
Vielen Dank.
Toni

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Lichtrebell 5. Oktober 2020 - 16:23

Hallo Toni, der Eizo FlexScan2450 hat 60 Hz und keine Hardware-Kalibrierung. Gehe also davon aus das letzteres keine Voraussetzung ist. Du möchtest Shooter spielen, da empfiehlt es sich einen Monitor mit mindestens 144 Hz zu nehmen.
Der beste Monitor der deine Anforderungen erfüllt ist diesen hier von MSI, mit 10 bit Panel mit 107% sRGB Abdeckung, 240 Hz und anderen hochwertigen Features. Normalerweise wäre meine Empfehlung für (high-FPS Shooter + Semi-Pro. Bildbearbeitung/Videoschnitt) dieser LG, da es die beste Preis/Leistung und sehr guten Ruf hat. Aber ist ja ein 27″ was in deinem speziellen Fall zu groß ist.

LG
Baris

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Toni 5. Oktober 2020 - 17:37

Ich meinte, ich suche eine 24″/25″ Alternative zum Bildschirm LG UltraGear 27GL850-B (Für Gaming und Bildbearbeitung).
Welchen würdest du mir hier empfehlen?

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Lichtrebell 5. Oktober 2020 - 17:46

Die einzige Alternative ist besagtes MSI (Link zu Amazon) und hier Link zu Alternate. Gibt sonst leider nur 60 oder 75Hz Monitore, die deine Kriterien erfüllen.

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Toni 5. Oktober 2020 - 21:22

Was wären denn noch 60/75Hz Optionen?
Ich finde mich leider nicht so ganz im Monitordschungel zurecht …

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Jens 16. Oktober 2020 - 15:30

Hallo Baris,
ich habe einen Laptop ThinkPad X 1 Extreme der Gen 2 mit Nvidia GTX 1650. Ich möchte mir einen neuen externen Monitor kaufen. Ich betreibe hauptsächlich Office-Arbeit (Tabellen, Word, Fotos, Grafik – kaum Spiele). Bisher habe ich ein 23 Zoll IPS von LG. Ich möchte nun einen Monitor auf dem ich zwei Programme oder auch Dateien bequem nebeneinander darstellen. Damit wäre 21:9 eigentlich besser als 16:9, oder?Curved wäre schön, aber kein Muss. Ideal möchte ich aus Raumgründen die Monitor-Breite von 70 cm nicht bzw. kaum überschreiten. 34 Zoll ist mir daher ehrlich gesagt etwas zu groß. IPS soll es auch in Zukunft sein (wegen getreuer Farbwiedergabe). Der Monitor soll höhenverstellbar sein. Da ich pro Tag viele Stunden hinter dem Bildschirm bin ist mir auch wichtig, dass das Display möglichst augenschonend ist. Was empfiehlst Du?

Danke im Voraus
Jens

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Lichtrebell 17. Oktober 2020 - 13:01

Hi Jens,

wenn du auf nur einem Monitor zwei Fenster darstellen möchtest, ist ein Ultrawide besser. Aber ich nutze da einfach zwei Monitore. Also vielleicht deinen 23″ LG behalten und noch einen normalen 27″ dazu kaufen? Meine Preis/Leistung Empfehlung für dein Anwendungsgebiet ist der ViewSonic VP2768. Habe mir den selbst auch für einen weiteren Arbeitsplatz gekauft und kann den zu dem Preis, ohne Vorbehalte, empfehlen. Etwas besseres für den Preis habe ich nicht gefunden.

LG Baris

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Jens 17. Oktober 2020 - 15:24

Hallo Baris,
vielen Dank für den Ratschlag. Leider steht mein Arbeitsplatz im Wohnzimmer und da sollen keine zwei Monitore stehen. In der Tat sollen zwei Fenster auf einem Monitor zum Arbeiten angezeigt werden. Hilft mir dabei 21:9 oder ist 16:9 auch ok? Hats Du einen Tip im Bereich 29/30 Zoll (dann wäre die Breite ca, 70cm und das würde gerade noch bei mir reinpassen?
Danke im Voraus.
BG
Jens

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Jens 17. Oktober 2020 - 15:52

P.S.: In meiner Recherche stosse ich mit meinen Parametern immer wieder auf LG 29BN650-B Ultra Wide Monitor (29BN650-B.AEU) oder LG 29 Zoll UltraWide Monitor 29WK600-W. Was ist Deine Meinung zu diesen beiden Monitoren?

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Lichtrebell 17. Oktober 2020 - 18:29

Hallo Jens, da empfehle ich eher diesen hier von LG.
Der hat etwas bessere Ausstattung wie z. B. nebst HDMI auch DisplayPort, USB-C sowie eingebaute Lautsprecher. Der Standfuß ist zwar bescheiden, lässt sich aber einfach upgraden, da ja VESA-Bohrungen zur Verfügung stehen. Hier findest du viele Angebote dazu.

Für Fotografie empfehle ich unbedingt eine Software-Kalibrierung. Ansonsten sind die Monitore sicherlich okay und decken ja super deinen Bedarf.

LG
Baris

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Jens 17. Oktober 2020 - 19:50

Hallo Baris,
nochmal vielen Dank. Ich habe jetzt gerade den von Dir empfohlenen LG 29UM69G mit dem LG29BN650-B verglichen. Gibt es einen Grund warum Du den ersteren ermpfiehlst? Beide Monoitore scheinen fast identisch, aber der gerade erst auf den Markt gekommene LGBN650-B scheint wie ein Upgrade zu dem von Dir empfohlenen Monitor. Der “Neue” hat zusätzlich zum alten 350cd statt 250cd, Blaulichtfilter, Adaptive Sync (nützt mir das für meine Nvidia Grafikarte etwas?) und HDR10. Er hat auch einen niedrigeren Energiebedarf. Es fehlt beim neuen nur USB / USB-C.
BG
Jens

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Lichtrebell 17. Oktober 2020 - 22:19

Der LGBN650-B scheint mir auch gut für dein Anliegen geeignet zu sein. Den habe ich vorher wohl übersehen. Wenn ich ehrlich bin würde ich mir keinen dieser Monitore anschaffen, außer man hat die von dir aufstellten Rahmenbedingungen. Also nur das wir uns da verstehen. 🤔😅

Als Helligkeit kommen bei mir maximal 100~120 Nits zum Einsatz, was u.a. auch der sRGB oder AdobeRGB Vorgabe entspricht. Warum man bei einem Indoor-Monitor mehr als 120 Nits benötigt (bei der Vorstellung zucken meine Augen jetzt schon zusammen) weiß ich ehrlich gesagt nicht. Vielleicht wenn man den Monitor direkt neben einem hellen Fenster betreibt? Meine Monitore betreibe ich bei 100 Nits. Bei 120 Nits bekomme ich schneller Mal Kopf/-Augenschmerzen. Bin halt viel und lange am Rechner, da sind mir Ergonomie und Gesundheit sehr wichtig. Meine Monitore sind aber auch so aufgestellt, dass keine hellen Lichtquellen darauf reflektieren.

Außerdem bezweifle ich, dass ein so günstiger Monitor bei 200 Nits oder höher noch Farbechtheit gewährleisten kann.

Der Blaufilter im Monitor ist vielleicht sinnvoll, wenn der Monitor nicht an einem Computer betrieben wird, ansonsten sind Blaufilter nicht zu gebrauchen. Bei Windows 10 findest du einen Nachtmodus, der genau das gleiche, noch besser macht und auf die eigenen Bedürfnisse angepasst werden kann. Zum Beispiel nach einer bestimmten Uhrzeit von selbst in den Nachtmodus wechseln und die Blaufilter-Stärke. Falls du ein anderes OS nutzt, wirst du sicherlich ähnliche Apps finden. Das ist schneller und einfacher als irgend welche Knöpfe am Monitor zu bedienen. Adaptive Sync bei max. 75Hz… Naja, das sind Dinge über die ich mir in diesem Segment nicht viel versprechen würde. Erst ab 100 Hz merkt man langsam einen FPS bzw. Hz Unterschied.

Nimm halt irgend einen dieser Monitore, wenn es zwingend sein muss. Ich wäre eher so drauf, dass ich mir einen anderen Umstand schaffen würde, um nicht diese Monitore nutzen zu müssen.

LG
Baris

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Jens 18. Oktober 2020 - 13:36

Danke für die ehrlichen Worte, Baris. Sehr hilfreich!

BG
Jens

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Bernd C. Müller 21. Oktober 2020 - 20:08

Hi Baris. Habe heute mein Sigma 150-500 mm Tele verkauft und bin gleich mal in den MediaMarkt gedüst, um das erhaltene Geld auszugeben. leider gabs dort keinen der von Dir vorgeschlagenen. Allerdings hatte ich mich in weiser Voraussicht auch noch auf anderen Seiten umgeschaut und viele Reviews gelesen. Da war mir schon ein Spielemonitor von MSI aufgefallen, der auch noch einigermaßen für die Fotobearbeitung taugen soll, dazu ist er ein 27 Zoll WQHD Curved Monitor mit VA Panel. Es handelt sich um den MSI Optix MAG271CQP. Für ~386€ sogar recht günstig. Habe ihn gleich mit meinem Spyder 5 Elite kalibriert, nun hat er 100% sRGB. Bin zufrieden. Er macht auch optisch was her. Gespielt habe ich noch nicht mit ihm und seinen 144Hz, mein Hauptaugenmerk liegt eh beim bald erscheinenden Assassins Creed Valhalla. Nochmals vielen Dank für Deine Tipps, auch wenn ich jetzt keinen aus Deiner Liste genommen habe.

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Lichtrebell 21. Oktober 2020 - 22:13

Hi Bernd, Glückwunsch und viel Spaß mit dem Monitor.
LG Baris

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Bernd C. Müller 21. Oktober 2020 - 22:24

Die Verlinkung, welche sich beim Monitornamen in meinem Beitrag offenbart, führt nur zu einem ähnlichen Modell wie meines. Scheints bei Amazon nicht zu geben, nur beim Saturn und im MediaMarkt. Und Infos dazu hier: https://de.msi.com/Monitor/Optix-MAG271CQP

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Lichtrebell 21. Oktober 2020 - 23:38

Ja, die 271 Serie läuft aus. Deswegen gibts die jetzt nur bei Saturn/Mediamarkt… die haben ja öfter Restposten. Mittlerweile gibt’s auch Sellouts für die etwas bessere 272 Serie bei Proshop. Kommt wohl bald die 273er Serie von MSI. Dieses Modell hier ist etwas besser als deins und jetzt sogar noch günstiger zu haben. Sogar ein USB-C Anschluss ist da mit von der Partie. Da hat dich Saturn knallhart mit einem neuen Eintrag in der Preissuchemaschine ausgetrickst. Hättest du doch bloß vorher gefragt. 😅

LG
Baris

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Phil 1. November 2020 - 16:38

Hi, erstmal top Artikel!
Ich habe eine Frage und vlt kannst du mir weiter helfen.
Ich nutze derzeit einen DELL U2715-H.
Ich bin eigentlich sehr zufrieden. Hab ihn mit dem Spyder kalibriert und kann ganz ordentlich arbeiten. Optik, Größe und Auflösung sind für mich optimal. Einzig die 60Hz stören mich mittlerweile ein wenig. Gibt es einen ähnlichen Monitor der 140Hz liefert?
Budget bis ca.600€
LG Phil

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Lichtrebell 2. November 2020 - 19:43

Hallo Phil, ich denke dieser LG Monitor würde dich sehr glücklich machen. Der ist auch in meinen Empfehlungen aufgeführt, wo ich weiter darauf eingehe. Den gibt es mit zwei verschiedenen Standfüßen.
LG Baris

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Colin 28. November 2020 - 14:03

Lieber Lichtrebell!

Danke für den geilen Artikel! Ich habe gestern leider vergeblich nach einem Schnapper für einen Videoschnittmonitor gesucht… Der ViewSonic VP2768 matcht ziemlich meine Erwartungen, allerdings bin ich verwirrt was die 350 euro angeht von denen du in deinem Artikel sprichst? Ich sehe ihn aktuell nur für 412 eur und das im November 2020. 350 wäre genau mein Budget gewesen, hast du vielleicht einen Tipp welchen Bildschirm ich mir holen sollte? LG Colin

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Lichtrebell 28. November 2020 - 15:53

Hallo Colin, die Viewsonic Monitore sind derzeit wohl vergriffen. Da treibt die hohe Nachfrage den Preis in die Höhe. Warte bei Möglichkeit eine Weile. Der Preis wird wieder fallen, sobald der Bestand sich füllt.
Ansonsten ist auch dieser Monitor von Dell eine gute Wahl, da der sogar einen höheren Farbumfang verspricht. Allerdings brauchst du unbedingt einen modernen Colorimeter wie den SpyderX. Ich habe festgestellt das mein Spyder5 Elite mit neuen IPS Monitoren zu fehlerhaften Ergebnissen führt. Das hat mit der moderneren Hintergrundbeleuchtung der IPS-Monitore zu tun. Habe jetzt den SpyderX als Set gekauft und die Ergebnisse sind mega.
LG
Baris

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Rocco 19. Dezember 2020 - 9:05

Lieber Baris,

in erster Line möchte ich mich einfach nur Bedanken für deine grossartigen Artikel hier. Auch dieser Artikel bezüglich Monitorberatung ist einfach nur unschlagbar! Alles ist sehr gut, kompakt, auf den Punkt gebracht und einfach erklärt. Auch deine Vorschläge und die zusammenhängenden Gedankengänge sind aufgeführt.
Ich baue mir gerade einen 4K Videoschnitt System zusammen (natürlich auf Basis einer deiner Artikel) was wie folgt aussieht:
CPU: Ryzen 9 3900X
CPU cooler: NH-D15 chromax.black
Mainboard:  MSI MEG X570 Unify
RAM: Corsair Vengeance LPX 2x, 16GB, DDR4-3200
GPU: RTX 2060 S oder RTX 2070 S (man kriegt so nix momentan, muss wohl auf eine gebrauchte zurückgreiffen)
Memory: 2 x Samsung 970 EVO Plus 1TB
PSU: be quiet! Straight Power 11 750W
Case: Fractal Design Meshify C Blackout TG Dark Tint
Case cooler: Noiseblocker NB-eLoop Fan B14-PS (140mm, 2x front); 1x 120mm original case cooler back; 1x 120mm original case cooler top

Mit diesem System will ich hauptsächlich 4K Drohnenaufnahmen bearbeiten (Urlaub, Familienaufnahmen etc.) Ich benutze momentan Cyberlink Powerdirektor und steige vielleicht auf DaVinci Resolve um. Das System soll auch für einfache Office Tätigkeiten hinhalten.
Ich wäre sehr froh wenn du das oben aufgeführte System das mal kurz kommentieren könntest.

Womit ich mich nun am schwersten tue ist der Monitor. Dieser sollte denke ich mal 4K können wegen dem Anwendungszweck. Er soll an die Wand montiert werden und ich werde min. 80cm Abstand haben. Ich habe mir mal folgenden Monitor ausgesucht:
BenQ PD3200U 32″

Was denkst du von dieser Wahl? Liege ich da komplett daneben?

Ich danke dir für deinen Kommentar.

Liebe Grüsse aus der Schweiz
Rocco

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Lichtrebell 20. Dezember 2020 - 15:57

Hi Rocco, das System sieht soweit super aus. Eine Alternative ist momentan auch eine RTX 3060 Ti. Aber mehr als 500 Euro würde ich nicht in eine 3060 Ti investieren. Dann lieber warten und erstmal die alte weiterverwenden oder eine gebrauchte RTX 2060/2070 Super kaufen.

Der Monitor macht einen guten Eindruck auf mich von den Spezifikationen. Ich kann dir da aber einen guten Colorimeter wie den SpyderX dazu empfehlen. Mein Spyder 5 Elite war schon zu alt für die IPS Panel-Technologien, sodass die Kalibrierung Fehler enthielt. Der Spyder X ist auch verdammt schnell im Vergleich.

LG Baris

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Rocco 20. Dezember 2020 - 18:41

Hi Baris,
vielen herzlichen Dank für deine schnelle Antwort, das schätze ich sehr. Ich habe keine Grafikkarte die ich aktuell verwende, daher werde ich zu einer gebrauchten RTX 2060/2070 Super greifen.
Bis ich deinen Artikel gelesen habe wusste ich gar nicht das es empfehlenswert ist den Monitor zu kalibrieren. Kann ich als Laie das auch einfach so ohne Komplikationen durchführen? (mit dem SpyderX)
LG Rocco

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Lichtrebell 24. Dezember 2020 - 10:22

Ja, das geht schnell und einfach. Man installiert dafür eine Software und der Assistent begleitet dich durch die Schritte. LG Baris

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Darkstar 8. Januar 2021 - 15:34

Hey Baris,

Danke für Deinen Beitrag.
Wie der zum Grafikrechner sehr interessant.

Allerdings suche ich neben der Grafik-/ Videobearbeitung auch einen Monitor für CAD, bzw. Modelling.
Sprich in dem Bereich, braucht man einfach mehr Fläche, allein für das Fenstermanagement.

Ich arbeite als Produktdesigner mit PS, AI, Autodesk Sketchbook, ALIAS, Maya, und dergleichen.
Mit Premiere und AE habe ich Anfängererfahrung, würde diese aber gern vertiefen.

In meinem regulärem Job arbeite ich mit Dell System und Monitoren.
Aktuell Dell 3415W + Dell dell 2408wfp (+ wacom cintiq pro 24 hd)

Das will ich jetzt für Homeoffice einigermaßen ersetzen.
Den Wacom Display lassen wir jetzt mal weg, den ersetze ich einfach mit einem Wacom Intuos Board.

Ich möchte auch keine 2 Monitore mehr haben.
Allerdings müsste bei einer 1 Display Solution, dieser schon Recht groß ausfallen.

Da ich gern bei Dell bleiben will, dachte ich bisher an diesen:
Dell UltraSharp U4919DW

Curved ist nicht das Problem, habe ich schon bei meinem Arbeitsmonitor, Linien verziehen sich auch nicht.
Aber er ist schon vom Format sehr breit im Ggs. zur Höhe.
Daher wahrscheinlich top für Premiere ((Zeitleiste, etc.) aber für PS und 3D, naja…

Unsere IT Abteilung hat diese im Einsatz:
Dell UltraSharp 43 4K-USB-C-Monitor: U4320Q

Wäre natürlich nett, weil man 4K als Native Format für Video gleich hätte und die Leisten für die anderen Anwendungen nicht so wahnsinnig auseinandergezogen werden, wie bei dem Ultrawide.

Ich weiß Dell stellt die LCD´s nicht selber her und sie sind daher auch im Verhältnis teurer, aber ich bin damit seit Jahren sehr zufrieden.

Was hältst Du von den Monitoren?

Leider kann ich bei der geplante MSI GeForce RTX 2070 SUPER GAMING TRIO X 8GB GDDR6
nicht über den Eingangsport des Dell UltraSharp 43 4K-USB-C-Monitor: U4320Q anschließen,
da die Gfx Karte keinen USB-C Ausgang hat.
Anfängerfrage: Habe ich eine andere Möglichkeit den Monitor mit USB-C zu verbinden?

Vielen Dank für Deine Hilfe!

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Lichtrebell 10. Januar 2021 - 14:00

Der Usb-C Anschluss funzt nicht wie man sich das erhofft. Da der vom Windows Treiber abhängt erscheint das Bild erst angekommen in Windows. So ist das zumindest bei mir. Da du nur einen Monitor nutzen möchtest, würde ich von dem Gedanken ablassen.
Ansonsten ist der Monitor reine Geschmackssache. Eine Kalibrierung mit Colorimeter ist in jedem Fall essentiell. Die Specs haste ja. 4K mind. 32 Zoll nehmen.

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91macman91 25. Januar 2021 - 19:14

Habe Deine Seite nur aus Neugier geöffnet. Danke für diese Ausführungen. So detailliert habe ich das bisher nicht im Netz gesehen. Ich weiss, dass diese Kaufberatung mit sehr viel Fleißarbeit (zeitaufwendig) zu tun hat. Sehr informativ – und hat mir beim Kauf des neuen Monitor sehr geholfen. Leider hat keiner der “Links” meinen heute gekauften Monitor angeboten.

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Lichtrebell 26. Januar 2021 - 23:11

Moin, alles gut! Freue mich geholfen zu haben.
LG Baris

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macman 6. Februar 2021 - 14:40

Hallo Baris,
sehr geholfen sogar! Vielen Dank.
Mein Rechner: Mac mini (Anfang 2009), 2 GHz Intel Core 2 Duo, 8 GB 1067 MHz DDR3, Grafikkarte: NVIDIA GeForce 9400 256 MB, 10.11.6 (nicht der neueste, aber so funktioniert er bestens).
Der neue Monitor: VP2768 Series 27-Zoll (2560 x 1440) am DP (Thunderbolt Port).
Ich sitze gerade dran und das Bild ist im Vergleich zum alten 24-Zöller einfach um Klassen besser.
Macht es Sinn oder geht das überhaupt noch (altes System), diesen neuen Monitor mit einem „Spyder3 Elite“ zu Kalibrieren?
LG macman

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Lichtrebell 7. Februar 2021 - 2:20

Ich denke der Spyder 3 ist zu alt. Aber versuchen kannst du es ja mal. Ich hatte den Spyder 5 Elite und bekam Probleme mit rötlichen Farbstichen im Bild. Das liegt an den modernen Beschichtungen einiger IPS-Panels, mit dem die älteren Modelle nicht klarkommen. Habe den VP2768 als Zweitmonitor, da war das Ergebnis mit dem Spyder5 ELite besser als bei meinem BenQ. Aber letztendlich wurde es der SpyderX.
LG
Baris

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Flo 27. Januar 2021 - 20:46

Hallo Baris,
vielen Dank für deine informativen und sehr verständlich gehaltenen Ausführungen.
Ich bin auf der Suche nach einem Monitor der sowohl zum Gaming wie auch zum Schauen von Filmen genutzt werden soll.
Ich spiele fast ausschließlich FPS wie Apex, Valorant und CS GO. Dementsprechend will ich endlich meinen sieben Jahre alten 24″ 60hz Monitor gegen einen mit 140-240hz austauschen. Dabei spielt auch die Reaktionszeit eine große Rolle. Mein Sitzabstand zum Monitor beträgt beim Gaming circa 60cm.
Allerdings habe ich keinen Fernseher und schaue auch Filme, von etwa 2m Entfernung, auf dem Bildschirm. Dementsprechend habe ich vor einen 27″ Bildschirm zu wählen. Die Größe ist denke ich ein guter Kompromiss zwischen Gaming, was die Hauptnutzung ist, und dem Schauen von Filmen.
Als Panel tendiere ich zu IPS, da ich denke, dass es beim Schauen von Filmen von Vorteil sein sollte. Da ich keine Leistungsfresser spiele und beim Filme schauen eine höhere Auflösung auch nicht schlecht ist, gerade wenn es doch mal von nahem sein sollte, tendiere ich zu einem QHD Bildschirm.
Nach Möglichkeit sollte der Bildschirm G-Sync kompatibel sein, falls ich doch mal etwas spiele, was die Leistung meines Rechners überfordert und die FPS im Bereich unter 100 sind.
Irgend einen Schnickschnack wie Fadenkreuzeinblendung, Lautsprecher oder sonstiges ist vollkommen irrelevant. Ich will einfach einen guten Bildschirm, den ich an einer Quelle anschließen kann.
Mein Budget ist so bis knapp 700€, ich habe allerdings auch nichts dagegen, wenn es günstiger wird. 😉 Allerdings sollte das nur der Fall sein, wenn der Bildschirm meine Wünsche dann auch wirklich erfüllt.
Meine bisherigen Recherchen haben folgendes zu Tage gebracht:
AOC Agon AG271QG
AOC AG273QXP
Aorus FI27Q
ASUS TUF VG27AQ

Nun kommt noch der von dir empfohlene LG 27GL850-B hinzu. Habe ich das richtig erkannt, dass dieser, aus deiner Liste, am ehesten zu meinen Wünschen passt?
Allein unter diesen fällt mir die Entscheidung schwer, mal abgesehen davon, dass es noch 1000 weitere Modelle gibt.
Welchen Bildschirm würdest du mir empfehlen? Oder würdest du einen ganz anderen vorschlagen, auf mein Nutzungsverhalten bezogen?
Viele Grüße
Flo

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Lichtrebell 28. Januar 2021 - 21:25

Moin Flo, da ist der LG 27GL850-B tatsächlich meine Nr. 1 Empfehlung bzgl. Preis/Leistung für Leute die nebst Videoschnitt/Bildbearbeitung auch Gaming betreiben möchten.
Aber Da Bild und Videobearbeitung nicht allzu sehr im Vordergrund für dich stehen, empfehle ich dir ein High-End VA Monitor. Den Samsung G7 Odysee, in 27″ und WQHD Auflösung. Da hast du noch sattere Schwarzwerte und besseres HDR-Erlebnis. Manko beim VA-Panel sind etwas weniger akkurate Farben bei seitlichem Betrachtungswinkel. Das ist aber minimal und für deinen Anwendungsfall völlig bedeutungslos. Und wenn du Fotos und Videos bearbeiten möchtest musst du halt genau in der Mitte vom Monitor sitzen. :))

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Kristian 29. Januar 2021 - 16:44

Moin moin Baris,

auch ich finde deinen Artikel sehr informativ und bewundere deine Bereitschaft ausführlichst die Fragen in den Kommentaren zu beantworten. Vielen Dank dafür.

Ich suche tatsächlich ebenfalls die eierlegende Wollmilchsau.
Ich habe bereits den LG 27GL850-B ins Auge gefasst. Kurz zu meiner Situation: Ich bin Fotograf im Nebengewerbe und produziere Bilder, welche später vor allem im Netz erscheinen. Ein datacolor spyder 5 ist vorhanden. Des Weiteren befasse ich mich gerade mit dem Videoschnitt und suche deshalb einen Monitor mit einer angenehmen Größe, welcher jedoch nicht ultrawide ist. Zudem soll das Spielerlebnis in Call of Duty Warzone nicht zu knapp kommen. Auch dies fällt in den Anwendungsbereich. 😉

Das sind also meine Hauptbereiche, für die ich den neuen Monitor nutzen möchte. Würdest du neben dem LG doch lieber ein anderes Modell empfehlen?

Liebe Grüße & schönes Wochenende

Kristian

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Lichtrebell 30. Januar 2021 - 0:13

Moin Kristian,
der LG 27GL850-B erfüllt genau deine Anforderungen und ist meine Nr. 1 Empfehlung für dich. Allerdings hatte ich selbst den Spyder 5 Elite und musste zum SpyderX Elite bzw. bin zum Photo Kit gewechselt. Der Spyder 5 kam mit meinen drei modernen IPS Monitoren nicht klar; deren Beschichtung irritiert den Sensor des Spyder5. Das Schwarz bei meinem BenQ SW270C war bräunlich oder die Farbraumabdeckung der anderen IPS Monitore, konnte nicht nahe 100% erreicht werden und landete bei ca 97% bis 98%. Du kannst es ja erstmal mit dem Spyder 5 probieren und falls das nicht klappt auf den SpyderX wechseln. Die Kalibrierung mit dem SpyderX geht auch VIIIIEEEEL schneller und die Ergebnisse sind stets etwas besser, auch fürs Auge.

Dir auch’n schönes Wochenende!

LG Baris

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Kristian 30. Januar 2021 - 10:57

Vielen Dank für deine Ausführungen und Tips. Der Spyder ist auch schon ein paar Jahre alt. Dann bestell ich wohl gleich einen mit.

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Kristian Mokrohs 2. Februar 2021 - 16:30

Moin Baris,
Monitor als auch Spyder sind heute angekommen. Bisher bin ich super zufrieden mit dem Monitor.
Nun möchte ich die Kalibrierung durchführen. Im Menü des Spyders muss ich die Hintergrundbeleuchtungs-Einstellungen auswählen.
Es stehen zur Auswahl: LED (wide), LED (Standard), Allgemein und GB LED.
Was ist hier nun auszuwählen? Ich habe bei der ersten Kalibrierung LED (wide) ausgewählt. War dies so richtig?

Grüße

Kristian

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Lichtrebell 2. Februar 2021 - 20:18

Hi Kristian, LED (wide) dürfte beim LG passen. Wie viel % sRGB wurden bei der Einstellung von der Software bescheinigt?
LG Baris

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Anne 10. Februar 2021 - 13:37

Hi Baris,
der Arikel ist wirklich super klasse, hat mir sehr geholfen mich bei den ganzen Angeboten etwas zurecht zu finden. Da ich momentan Medieninformatik studiere und man ja momentan leider alles im Homeoffice macht, interessiere ich mich besonders für Bildschirme zur Bildbearbeitung/Modellierung/Animation/Videobearbeitung. Ich habe momentan noch etwas ältere Modelle hier rumstehen (BenQ GL2450 als Hauptmonitor und einen Asus VS248H als Zweitmonitor). Der BenQ soll jetzt ausgetauscht werden. Da ich Studentin bin darf der Bildschirm leider nicht zu teuer sein. 😀 Ich interessiere mich besonders für den ViewSonic VP2458, weiß aber nicht ob der auch zum Gaming ausreicht (momentan Overwatch & Dead by Daylight). Ansonsten habe ich mir jetzt noch den Asus ProArt PA248QV, den MSI Optix MAG272-002 und den BenQ BL2420PT rausgesucht. Welchen Bildschirm würdest du mir empfehlen. bzw hast du noch eine andere Empfehlung?
Liebe Grüße,
Anne

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Lichtrebell 10. Februar 2021 - 14:14

Hi Anne,
für Egoshooter kann ich nichts mit weniger als 120 Hz empfehlen. Beim MSI weiß ich nicht genau welches Modell du meinst, denn es gibt mindestens drei Modelle die auf die gleiche Bezeichnung zutreffen. Allerdings haben sie alle ein VA-Panel mit kleinerem Farbraum als mein hier angepriesener LG 27GL850-B. Der LG ist der beste Gaming/Editing-Monitor mit gleichzeitig präziser Farbwiedergabe, WQHD-Auflösung und Blickwinkel stabilem IPS-Panel. Und das alles zu einem bezahlbaren Preis. Die MSI Modelle sind eher auf Gaming auslegt und machen da nicht so einen Spagat zwischen den zwei Welten.
LG Baris

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Anne 10. Februar 2021 - 14:49

Vielen Dank für die schnelle Antwort. 🙂 Der LG ist mir leider schon zu teuer, mehr als 300€ sind momentan leider nicht drin. 🙁
Bei dem MSI meine ich den hier (https://www.notebooksbilliger.de/msi+optix+mag272+002+630698). Zugegebenermaßen würde ich lieber Abstriche beim Gaming als bei der Bildbearbeitung machen wollen, besonders da ich ja momentan auch nur auf einem 60Hz Monitor spiele und mich noch nicht an was besseres gewöhnt habe. 🙂
Liebe Grüße,
Anne

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Stefan 10. März 2021 - 14:04

Hallo!
Toller Artikel, danke!!
Was hältst du vom ASUS PA278QV?
LG, Stefan

Antworten
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Lichtrebell 10. März 2021 - 14:39

Hallo Stefan, ich halte den Viewsonic VP2768 für den besseren Kauf, da der all das gleiche verspricht und zum ähnlichen Preispunkt noch die Hardware-Kalibrierung sowie Uniformity-Kalibrierung mitbringt. Versprechen wie der Monitor sei werkskalibriert sind schwachsinn. Jeder Monitor wird auf irgendwas kalibriert. Nur nicht auf deine Grafikkarte und Umgebung. Das ist der Haken. Sowas macht nur Sinn, wenn es sich um ein geschlossenes System handelt. Wie z. B. bei einem iMac oder Notebook, wo der Bildschirm ja fest mit dem Rechner verbunden ist.

Es wäre extrem viel Glück (eher unmöglich), wenn der Monitor wirklich die versprochene 100% sRGB bei der von dir gewünschten Helligkeit und verwendeten Grafikkarte liefert. Das wird er nur bei einer ganz bestimmten Helligkeit und ganz bestimmten Weißpunkt stimmen. Ich kenne kein 8 bit Panel, das die Versprechen wie Delta <2 oder 100% sRGB, bei jeder realistischen Helligkeit wie 100 - 140 Nits liefern kann. Das ist am Ende nur Marketing Geschwafel.
LG Baris

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Benjamin 21. März 2021 - 0:23

Hallo Baris!
Toller Artikel – vielen Dank!
Ich finde den LG 32UN88A ganz interessant, brauche aber diesen ergo Ständer überhaupt nicht und frage mich, ob der den Preis unnötig in die Höhe treibt und wenn ja, welche Alternativen es da gäbe.
Bin auf den LG 27UL850-W gestoßen und würde mich sehr über deine Meinung freuen!
LG!

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Lichtrebell 21. März 2021 - 13:18

Hi Benjamin, der Ergo Ständer ist wirklich toll. Also besser als die normalen, die man auf den Tisch tut. Anders ist da nur das man den an der Tischkante anbringt. Dadurch hat man virallem mehr Platz auf dem Tisch. Und kann da was anderes ablegen,wo sonst der Monitor steht.
Ansonsten sind das halt unterschiedliche Monitore und beide kann ich bedenkenlos empfehlen. Der 4K Monitor schafft halt mehr Arbeitsfläche bei z. B. Videoschnitt.
Ich nutze da zwei WQHD Monitore. Wenn ich nur einen Monitor hätte würde ich auf 4K gehen bzw. einen ultrawide nehmen. Da lässt sich leichter mit arbeiten, da man u. a. mehr Fenster nebeneinander tun kann.
LG Baris

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Alfred 24. März 2021 - 15:29

Hallo Baris,
Erstmal vielen Dank für Deine tollen Erklärungen!
Darf ich Dich auch um einen Tipp bitten:
Als Fotografieenthusiast suche ich einen 24 bis 27 Zoll großen Monitor insbesondere zur Bildbearbeitung in Lightroom. USB-C wäre super, das Budget liegt bei max. 750 Euro.
Vielen Dank und beste Grüße!
Alfred

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Lichtrebell 24. März 2021 - 16:05

Hallo Alfred, mach’s doch wie ich und hol dir den BenQ SW270C. Das ist der beste 27″ Monitor für Fotografen, den es für ca. 750 EUR gibt.
LG Baris

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sam 22. September 2021 - 13:50

Hey Baris,
sehr geile Seite an dieser Stelle nochmal!

LG 27UL850-W hat ja 4k auf 27 Zoll….hat man da keine Skalier Probleme im vergleich zu 31,5 Zoll? (Deine Liste zu Monitorgröße besagt ja 4k ab 30 Zoll)

Du sagst selbst, dass du 4k für mehr Platz verwenden würdest….hat man bei 4k auf 27 Zoll mehr Platz als auf einem WQHD 27 Zoll aufgrund der doppelte Pixeldichte?

LG Sam

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Lichtrebell 27. September 2021 - 11:12

Moin Sam, genau mehr Auflösung bedeutet immer die gleiche Menge an Platz, egal ob z. B. 24″ oder 30″ Monitor. Bei einem kleinen Monitor müsste man sehr nah dran sitzen, um überhaupt einen Text lesen zu können. 4K ist optimal bei 30″ oder größer. Bei 27″ ist die Schrift schon zu klein. Aber wenn man nah am Monitor sitzt (was man aufgrund der Helligkeit der Gesundheit der Augen eigl. nicht antun sollte), kann das wiederum schärferen Text bedeuten.
LG Baris

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Milan Torbica 1. April 2021 - 13:29

Hallo Baris,
ich stöber seit Tagen im Netz und komm irgendwie nicht weiter … bin im grafischen Bereich tätig, Mac-User und schick jetzt mein gutes altes Mac Cinema Dispaly in Rente. Da ich mich seit Jahren nicht mehr mit Monitore beschäftigt habe komm ich irgendwie nicht klar.
Was ich aber will ist ein 34ig-Zoller um nur noch einen Monitor auf dem Schreibtisch zu haben.
Desweiteren sollte er den Adobe RGB-Farbraum maximal abdecken und gut kalibrierbar sein, muss öfter Farbkorrekturen im Textielbereich machen, die dann auch passen müssen. Da ich kein Gamer bin und auch keine Videobearbeitung mache ist das für mich komplett unwichtig.
Budget hätte ich so zwischen 500,- bis 800,- Euro … hättst Du mir da einen Tipp.

Danke und schöne Grüße
Milan

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Lichtrebell 6. April 2021 - 15:31

Hallo Milan, zum genannten Budget und Eckdaten existiert leider kein Monitor.
LG Baris

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Jelka 13. April 2021 - 16:35

Hallo Baris,
vielen Dank für diesen ausfühlichen und übersichtlichen Text. Der war wirklich sehr hilfreich.
Ich bin Architekturstudentin und desshalb auf der Suche nach einem Monitor, der mir möglichst farbgetreu wiedergibt was hinterher aus dem Drucker kommt. Bisher habe ich mit einem Mac Book Pro gearbeitet und bin, was die Darstellung angeht, verwöhnt.
Nach einiger Recherche im Internet und deinem Bericht habe ich mich in den LG 32UN88A verguckt. Einzger, leider sehr großer Nachteil: die 32 Zoll. Dafür habe ich einfach keinen Platz und ich glaube ich müsste hier auch immer den Kopf hin und her bewegen bei der enormen Größe. Die 4K…brauch ich auch nicht wirklich.
Der Ergo-Standfuß hingegen ist der Hammer und wäre noch dazu eine wesentlich elegantere Lösung als ein zusätlicher Monitorarm.

Nun bin ich auf den LG 27GN88A-B (und auch auf den LG 27GN880-B , wobei ich hier keinen wesentlichen Unterschied ausmachen konnte) gestoßen und frage mich: ist die Farbtreue nicht ähnlich gut wie beim 32UN88A? Ja, dieser Monitor wird als Gaming-Monitor beworben und nicht als Grafik-Monitor, aber ich glaube, die wesentlichen Sachen sind vorhanden. Noch dazu sind die 144hz bestimmt nicht verkehrt für die 3d Modelle, auch wenn man wahrscheinlich drauf verzichten könnte.
Meinst du ich liege mit dem 27GN88A vollkommen daneben? Habe ich was wesentliches übersehen?

Über einen Ratschlag würde ich mich sehr freuen.

Viele Grüße
Jelka

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Lichtrebell 14. April 2021 - 18:33

Hi Jelka, beim LG 27GN88A-B handelt es sich um den LG 27GL850-B, mit anderem Monitorfuß/Arm. Letzteren empfehle ich hier ja ebenfalls. Als Monitor-Arm kann ich diesen hier empfehlen. Davon habe ich selbst zwei Stück gekauft.

Allerdings musst du für Farbgenauigkeit auch immer den Monitor mit so einem Colorimeter profilieren. Das geht schnell und einfach, mit der beiliegenden Software. Im Beitrag findest du genaueres dazu. 🙂

LG
Baris

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Jelka 15. April 2021 - 9:00

Hallo Baris,
vielen Dank für die schnelle Antwort.
Das der LG27GL850-B dem GN88A-B entspricht habe ich übersehen. Das beruhigt mich auf jeden Fall schonmal. Dann ist jetzt bloß die Frage ob man bereit ist “nur” für den Fuß rund 100€ mehr auszugeben, oder ob man sich den Monitor-Arm einzeln kauft. Da werd ich wohl nochmal drüber nachdenken 😀
Das mit dem Colorimeter habe ich gelesen. Ich frage mich nur, ob es sowas nicht vielleicht auch irgendwo zum ausleihen gibt. Wenn der Monitor einmal kalibriert ist und an der gleichen Stelle sehen bleibt, sollte sich da ja nichts mehr verändern. Für ein-zweimal nutzen in den nächsten 5 Jahren die der PC und der Monitor hoffentlich halten, finde ich als Studentin rund 180€ ganz schön viel Geld.

Vielen Dank auf jeden Fall für deine Hilfe : )

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Lichtrebell 15. April 2021 - 9:38

Jeder Monitor, bzw. Panel ändert mit der Zeit seine Leuchtkraft. Dadurch verändert sich auch die Darstellung der Farben. So sagt man das man spätestens alle drei Monate den Monitor kalibrieren sollte, wenn man hohe Sicherheit über die Farbentreue möchte. Mein BenQ SW270C Monitor gibt mir stets einen Hinweis, wenn es wieder einer Kalibrierung bedarf. Und die Erstkalibrierung wird dich verwundert zurück lassen. Die Farben sind danach auch für die Augen sichtbar besser. Auf fünf Jahre gerechnet sind es drei Euro pro Monat und dürfte noch länger als das halten. 🙂
LG Baris

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Thomas 16. April 2021 - 6:19

Moinmoin,
Super Artikel, wie schon der mit dem PC. Ich habe nun Dank deiner Angaben meinen PC jetzt zusammen. Kommt jetzt noch der Monitor
Ich mache ausschließlich Fotoarbeiten in LR und PS und schaue Filme. Ich will schon die preislich bestmögliche Farbwiedergabe haben, da ich viel mit feinen Schwarz/Weißübergängen (Nebel, Mehrfachbelichtungen etc) arbeite aber dann wiederum auch mit starken Kontrasten und des öfteren an Banding leide (selbst bei puren SW Bildern sehe ich manchmal grün/rote Streifen, die auch noch gedruckt werden – verrückt). Ich drucke zwar nicht selber, doch möchte ich hochqualitative Ausdrucke auf Metall haben. Meistens verlangen selbst die Profidruckdiesnte, wie Du schon gesagt hast, nur sRGB. Und spyderkalibriert sind mein Labtop Monitor und der standalone Monitor schon, doch selbst dann geben sie die Töne unterschiedlich an. Nun bin mir aber nicht sicher, ob ich die volle AdobeRGB Abdeckung die Lösung endlich verspricht oder eine höhere bit-Leistung. Oder beides?
viele Grüße
Thomas

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Thomas 16. April 2021 - 6:41

Was hälst Du denn von dem ViewSonic VP3268-4K. Zwar reden alle von der genauen Farbe doch nie von Adobe RBG. Frage mich generell auch wie nötig HDR und USB-C sind.

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Lichtrebell 17. April 2021 - 13:42

Wenn du USB-C nicht benötigst, dann halt nicht. Macht die Verbindung zum Monitor und den USB-Ports halt mit einem Kabel möglich. AdobeRGB nutzen die wenigsten, deswegen liest du dazu auch so wenig in Bewertungen. HDR stellt hellere und dunklere Bildbereiche mit mehr Farbdetails dar. Allerdings erfordert es das der Monitor auf nahezu der maximalen Helligkeit läuft. Was ich zumindest auf Dauer nicht mit meiner Sehkraft vereinbaren kann. Da tun mir die Augen nach 30 min weh bzw. Kopfschmerzen.
LG Baris

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Lichtrebell 17. April 2021 - 13:36

Ich hatte vorher den Spyder5 Elite. Die neuen Monitore sind teils härter/anders Beschichtet, wodurch betagte Colorimeter nicht korrekt auslesen. Den gleichen Mischmasch mit verschiedenen Panelen (Monitoren) hatte ich also auch schon und kenne deine Problematik aus eigener Erfahrung.

Welchen Spyder hast du? Ja, die Farben (in Wirklichkeit der Grauwert) unterscheiden sich manchmal auch nach einer Kalibrierung. Und da ist es natürlich am besten, wenn man zwei gleiche Geräte hat. Allerdings ist Spyder nicht gleich Spyder. Da sind die neuen SpyderX wirklich deutlich besser im Resultat und näher aneinander dran, als mit den Vorgängern.

AdobeRGB hat mit den Farben in den Grauwerten nichts zu tun. Grauwerte sind in Realität auch Farbwerte, die aus den CYMK bzw. RGB gemischt werden. Letztendlich dürfte das eine “Eigenschaft” der verwendeten Kameradaten sein.

LG Baris

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Thomas 22. April 2021 - 4:34

Vielen Dank für die Antwort. Ich habe den SpyderX Pro und die Software dazu liest die Hardware als 2.07 aus. Wenn du “neu” sagtst, wie neu sollten die sein? Meiner ist ungefähr 2 Jahre alt. Ich habe auch noch den ColorMunki, aber der ist schon sehr langsam.
Ich bin mir allerdings noch nicht sicher, ob ich nun Adobe RGB wirklich brauche, wenn ich nicht selber drucke sondern hochqualitativ drucken lasse. Ich stelle mir das so vor, dass wenn ich an den Bilder ordentlich rumhantiere bekomme ich möglicherweise Streifen, die ich auf einem schlechten Monitor nicht sehe aber diese dann im Druck auftauchen. Mit einem AdobeRGB Monitor würde mir das nicht passieren – oder liege ich da falsch?
LG Thomas

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Lichtrebell 22. April 2021 - 11:13

Colorimeter: Mit neu meine ich, dass der Colorimeter aus der neuen Reihe ist, denn auch der Vorgänger, Spyder5, ist noch aus 2015 und in der Zwischenzeit haben sich die Panel-Technologien verändert. Dadurch lesen die älteren Modelle die aktuellen Monitore nicht korrekt aus und es kommt öfter zum Grün- oder Rotstich.
Drucken: Profi-Druckerei ist ja erstmal relativ. 🙂
Hoch qualitativ drucken lassen? Die Druckservices für Otto-Normalverbraucher nehmen sRGB. Es gibt Druckereien, die drucken auch AdobeRGB vollwertig aus. Die machen nur sehr selten aggressive Werbung wie die anderen, also musst du Mal googeln ob du am besten etwas in deiner Umgebung hast, sodass du auch Mal vorbei fahren und dich beraten lassen kannst.
Was die Streifen (Banding) angeht, kann ich dich beruhigen. Bevor du die auf dem Druck siehst, siehst du sie auf dem Monitor. Denn das hat ja damit zu tun, dass die Bittiefe oder Farbumfang, die Farbnuancen nicht hergibt. 🙂
AdobeRGB hat einfach andere/gedehnte “Ankerpunkte” für die Farbwerte. Dadurch müssen weniger Farben simuliert werden. Besonders bei den satteren Farben merkt man dann Unterschiede. Wenn dir der Druck also SEHR wichtig ist, dann nehme dir einen AdobeRGB Monitor. Ich kann den BenQ SW270C sehr empfehlen, weil super Preis/Leistung (habe ich ja auch gekauft). Geht auch in 32″ und 4K für deutlich mehr Taler. 😉

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Aslan 21. April 2021 - 13:24

Moin moin aus Hamburg Baris, erstmal muss ich sagen super Bericht und sehr hilfreich hat mich aufjedenfall sehr überzeugt.
Und meine Entscheidung für ein Samsung LC49RG94SSUXZG 49″ von Media Markt geändert.
Allerdings brauche ich jetzt deine Hilfe um mich richtig zu entscheiden.

Also ich habe ein Macbook-air m1.
Will gerne externe Monitor(e) anschließen hatte eigentlich an 49″ gedacht, weil laut Apple nur eine externe Monitor angeschlossen werden kann.
Will mich noch mal informieren ob es vielleicht doch möglich ist 2 Monitore an zu schließen.
Wenn man eine Möglichkeit hat würde ich 2x 27″ und wenn es nicht möglich ist dann nur ein 38″.

Kommen wir mal kurz dazu was ich eigentlich vorhabe.
Ich will gerne auf den Monitoren Bilder bearbeiten mit Lightroom und Luminar und später auch welche ausdrucken.
Grund warum ich 2 oder min. 1x 38″ Monitor brauche ist, ist das ich Platz für Aktien charts
Brauche.
Gaming ist neben Sache, sogut wie garnicht.

Meine Bitte an dich
Empfehlung
für 27″ monitor(e)
38″, 39″ oder größer was du glaube ich nicht empfehlst.

LG Aslan

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Lichtrebell 22. April 2021 - 11:44

Moin Aslan, es gibt ein sogenanntes Daisy-Chain Verfahren, wo ein Anschluss am PC auch für mehrere Monitore ausreicht. Ein Monitor-Seitiges Feature. Allerdings könnte das fummelig werden, weshalb ich eher zum 38″ Monitor rate.
Schau dir da Mal den LG 38WK95C-W Monitor an. Das ist der beste, den ich anhand deiner Angaben finden konnte. Im Moment bietet PayPal auch 0% Ratenzahlung an, was man da direkt in Anspruch nehmen kann. 🤗
LG Baris

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Aslan 22. April 2021 - 18:14

Danke für deine Antwort, den hatte ich mir auch vorgestellt wollte das du mir das erst bestätigst.
Allerdings habe noch das entdeckt,
was hältst du eigentlich von 2x Viewsonic ColorPro VP2768a 2021?
Wäre ich damit nicht besser bedient? aufgrung mehr Arbeitsfläche.
Und laut Viewsonic
(Mit der neuesten USB-Typ-C- und DisplayPort-Ausgangskonnektivität kann dieser Monitor für ein produktivitätssteigerndes Desktop-Setup einfach mit einem anderen Monitor verkettet werden.)

LG Aslan

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Aslan 26. April 2021 - 0:19

Update.
Monitor verketten bei Viewsonic ColorPro VP2768a mit MacBook Air funktioniert nicht 🙄
LG 38WK95C-W ausverkauft🤔
Eine Alternative für mich?
LG Aslan

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Lichtrebell 26. April 2021 - 9:09

Hi Aslan, verketten (Daisy-Chaining) mag ich auch nicht empfehlen, da es nicht immer plug & play ist und gerade bei Apple gibt’s da ja i. d. R. Kompatibilitätsprobleme mit sowas. Vielleicht ist dieser Dell 37,5″ etwas für dich. Aber etwas teurer und moderner, mit besserem Panel (schafft sogar 95% DCI-P3 mit dem 10bit Panel) kommt dieser Dell 38″ daher. Hat eingebaute Lautsprecher und auch die Anschlussmöglichkeiten finde ich top.
Hoffe das hilft dir weiter.
LG Baris

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Aslan 27. April 2021 - 8:21

Moin moin, vielen Dank dir Baris.
Es ist Dell UltraSharp U3821DW gewurden, und auch bestellt.

LG Aslan

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Aslan 1. Mai 2021 - 11:58

Updat!
Moin moin Baris,
habe den Monitor erhalten und muss sagen ist echt ein schönes Teil. Jetzt stehe ich vor einem Problem und ich weiß nicht wie ich das beheben kann bzw. woran es liegt. Der Monitor hat in Verbindung mit mein MacBook air was Bild, Video wiedergabe angeht TOP Qualität. Allerdings ist die Textur(Schriftdarstellung) im System, Web sowie Dokumente sehr unscharf und pixelig.
Verschiedene Monitoreinstellungen oder am Macbook haben es nicht besser gemacht🤔.
Ich werde nach paar Minuten wie besoffen und als würde ich schielen😵.

Hätte ich doch noch warten sollen und mir ein LG bestellt?

LG Aslan

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Lichtrebell 2. Mai 2021 - 9:45

Das hat mit dem Monitor sicherlich nichts zu tun, sondern mit deinen Mac Air Grafik- oder Monitoreinstellungen.
Mit welchem Kabel hast es verbunden, HDMI oder DisplayPort? Welche Auflösung hast du ausgewählt, gehe sicher das es die native Auflösung ist. Auch muss 10 Bit FullRGB 4:4:4 ausgewählt sein. Überprüfe die Grafik- und Verbindungseinstellungen…
Vielleicht ist aber auch eine Schärfeeinstellung beim Monitor umzustellen. Befasse dich ggf. mit der Bedienungsanleitung.
LG
Baris

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Aslan 2. Mai 2021 - 13:19

Moin Baris,
es wurde mit USB-C auch mit DisplayPort Kabel verbunden, die genannten Einstellungen auch angewendet, leider keine Änderung.
Nach einige Recherchen bin ich auf die niedrige dpi von 111 gestoßen was für die Unschärfe verantwortlich sein kann (muss) .
LG Aslan

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Lichtrebell 2. Mai 2021 - 14:46

Hi Aslan, 111 DPI ist mehr als mein WQHD 27″ hat. Meiner hat 109 DPI und auch ich bin sehr empfindlich für sowas. Ab 90 DPI und ergonomisch korrektem Sitzabstand dürftest du keine Pixel, beim lesen von Schriften, wahrnehmen. Letztendlich ist der Monitor wohl zu groß für deinen Tisch? Aber das habe ich im Beitrag beschrieben… Es liegt nicht am Monitor. Das weiß ich… Mindestens die halbe Diagonale des ultraweiten Bildschirms muss der Sitzabstand zum Monitor sein. Keine 30cm. 😊😌
LG Baris

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jens 16. Mai 2021 - 8:46

Hallo und vielen Dank für den sehr informativen Beitrag.
Ich habe mir eine Blackmagic PCC4k zugelegt und bin daher auf der Suche nach einem kostengünstigen Monitor, der deren Qualität (4k HDR) beim Schnitt auch gerecht wird. Was die technische Seite angeht bin ich aber eher Anfänger und es scheint mir als gäbe es doch so einige Fettnäpfchen und populäre Falschinformationen.
Welche Monitore würden sie empfehlen?

Antworten
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Lichtrebell 16. Mai 2021 - 13:13

Hallo Jens,
sollen HDR-Videos erstellt werden oder suchst du einen Monitor, mit dem RAW-Video aus der Blackmagic Kamera in vollem Umfang auf das Ausgabeformat REC.709 oder DCI-P3 bearbeitet werden kann? Von letzterem gehe ich aus. Dafür kannst du dich an den Empfehlungen hier bedienen. Brauchbare HDR-Monitore fangen preislich jenseits der 2000 Euro Marke an. Das teilen und verbreiten von HDR-Videos ist auch noch nicht etabliert. Die wenigsten können sowas bei sich Zuhause ansehen.
LG Baris

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Boos 20. Mai 2021 - 13:56

Hallo Baris,
ich durchforste nun schon sämtliche Foren und Best-Of und Top-10 Listen um einen passenden Monitor zu finden. Bei der Recherche bin ich nun auf Deine Seite gekommen. Ich nutze einfach mal die Chance Dich zu fragen, da ich komplett überfordert bin in diesem Monitor Dschungel. Ich verabschiede mich von meinem iMac und werde mir ein Mac Mini zulegen. Diverse Foren sagen mir, daß nicht jeder Monitor dafür geeignet wäre.

Ich bin verwöhnt vom Retina Display, aber Apple scheint einzelne Monitore nicht zu verkaufen, es sei denn, man verzichtet darauf ein Haus zu bauen und stattdessen das Geld in ein 6K Apple zu stecken. Mir ist eigentlich nur wichtig, daß der Monitor scharf und eine gute Auflösung hat. Ich arbeite selbst als Fotograf mit Imagevideos und bin Grafiker. Da meine Kunden zu 90% keinen Monitor der Extraklasse haben, wäre der Output fast egal.

EIZO wurde mir wärmstens empfohlen, die sind mir aber mit 1500€ echt zu teuer. Kannst Du mir helfen, oder einen Tipp geben?

BG Boos

Antworten
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Lichtrebell 21. Mai 2021 - 21:08

Moin Boos,
erstmal muss dir klar sein, dass die iMac mit einer glänzenden Oberfläche daherkommen. Profi-Monitore kommen i.d. R. matt beschichtet daher. Retina ist ein Marketing-Kampfbegriff von Apple und hat mit real wahrgenommener Schärfe wenig zu tun. Alles über 105 DPI ist schon hochauflösend. Mehr DPI macht nur bei Smartphones sinn, wo der Betrachtungsabstand viel näher dran ist. Wenn der EIZO dir zu teuer ist, kann ich dir den BenQ SW270C ans Herz legen, der mir viel Freude macht. Der lässt sich auch über USB-C, DisplayPort oder HDMI anschließen und ist auf jeden Fall mit dem Apple Mini kompatibel.
LG
Baris

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Boos 24. Mai 2021 - 17:37

Hi Baris,
super! Und vielen Dank, dann wird der es auch jetzt werden. Ich werde berichten!
BG Boos

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Tina 27. Juni 2021 - 20:52

Hi Baris,

tolle Website! Vielleicht kannst Du mir bei meiner Wahl auch etwas weiterhelfen?

Ich habe ein Surface Book 3 i7, 15 Zoll, 32 GB, 1 TB gekauft und suche für das Büro hierfür noch einen Bildschirm. Ich arbeite sowohl mit Office Programmen und mache auch sehr viel Bildbearbeitungen z.B. mit Adobe Photoshop etc.
D.h. der Monitor sollte für beides optimal sein. Weiterhin – wenn vielleicht nicht ganz vernünftig/verständlich 🙂 – sollte er weiß oder hellgrau/silber sein, da mein ganzes Büro weiß/hellgrau ist und der Monitor mitten im Raum steht….
Bisher habe ich mit einem 4K HP Envy Laptop mit glänzendem Display gearbeitet, das mir aufgrund der Brillanz sehr gut gefallen hat. Nach Recherche bevorzugen viele Fotografen aber in mattiertes Display? Eigentlich wäre mir ein glänzendes Display wie beim iMAC lieber – aber vielleicht fehlt mir hier auch die Erfahrungen….? Der Monitor steht ca. 60 cm vor mir – 27 Zoll sollten dann ok sein, oder?

Was hältst Du für meinen Gebrauch z.B. vom “LG 27UN83A 68,58 cm (27 Zoll) UHD 4K Monitor (IPS-Panel, VESA Display HDR 400, USB-C), weiß silber” oder ” Dell S2721QS, 27 Zoll, 4K UHD 3840 x 2160, 60 Hz, IPS entspiegelt, 16:9, AMD FreeSync, 4 ms (extrem), höhenverstellbar” ?

Oder hättest Du bessere Vorschläge unter Voraussetzung für meine Anwendungen bzw. Anschluss an das Surface Book3?

Herzlichen Dank im Voraus & LG,

Tina

Antworten
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Lichtrebell 1. Juli 2021 - 11:12

Hi Tina, glänzende Displays sehen fancy aus, aber sind nicht so praktisch wie matte Displays, da sie stark reflektieren. Auf glänzenden Displays ist es daher schwieriger, die Helligkeit und Farbnuancen zu erkennen, um gescheit zu bearbeiten.
Der LG 27UN83A-W, 27″ scheint besser für deine Anforderungen zu passen. Der Dell hat den ergonomischeren Standfuß, aber keine Hardware-Kalibrierung. Der LG 27UN83A-W, 27″ kommt mit USB-C Power Delivery und einem USB-Hub sowie Hardware-Kalibrierung. Für mich spricht daher mehr für den LG 27UN83A-W, 27″.
LG Baris

Antworten
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Tina 10. Juli 2021 - 22:51

Hallo Baris,

herzlichen Dank für Dein Feedback! Ich denke mit dem LG-Gerät mache ich dann wohl nichts falsch?! 27 Zoll sollten für die Bildbearbeitung normal ausreichend sein…

Ich habe mir den LG 27UN83A-W, 27″ nun näher angeschaut. LG teilte mir tel. mit, dass der lg-27up850-w nun das Nachfolge-Modell von 2021 ist und mit 400 cd/m² heller als der Vorgänger ist. Sonst wären wohl keine großartigen Unterschiede. Ich habe soeben allerdings festgestellt, dass der 27UN83A 99% sRGB hat und der neue 27UP850 aber 95% DCI-P3.
Frage: In der Bildbearbeitung ist der sRGB Farbraum ja üblich und bei Videos infolge des größeren Farbraumes wohl DCI-P3 – kann ich aber davon ausgehen dass bei DCI-P3 auch der sRGB Farbraum abgedeckt ist – oder werden die Farben der Bilder dann “total falsch/ anders” dargestellt?

D.h. infolge der höheren Helligkeit von 400 cd/m² hätte ich mich sonst für das neueste Modell von 2021 entschieden…

Vielen Dank & schönes Wochenende,

T

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Lichtrebell 15. Juli 2021 - 12:04

Hallo Tina, das neuere Modell macht Sinn. Die Preise unterscheiden sich auch kaum. Die Helligkeit ist nicht wichtig, außer du möchtest HDR Inhalte anschauen, aber dafür ist es wiederum nicht hell genug. Für Web/Bild/Videobearbeitung kalibriert man den Monitor auf einen Wert zwischen 100 – 120 cd/m.
Zu den Farbräumen und welche Bedeutung sie haben findest du einfach zu verstehende Erklärungen im Beitrag, schau doch mal rein.
LG
Baris

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Nico Weiberg 19. Juli 2021 - 13:54

Hallo Baris,

vielen Dank für diesen wirklich hilfreichen und ausführlichen Artikel !
Das hat mir sehr weitergeholfen 🙂

Ich bin zur Zeit auf der suche nach einem neuen Grading-Monitor – oder eventuell auch Monitor-Setup …

Meine Situation:
Zusammen mit meinem Team arbeite ich an verschiedensten Projekten (Animation, Video-/Filmproduktionen, VFX, …) und normaler Weise haben die verschiedene “Steps” mit verschiedenen Arbeitsplätzten… also Workstation für Editing, Animation, VFX, etc. und für Compositing & Colourgrading habe ich eine Art “Heim- /Studiokino” (mit eingemessenem THX&ATMOS (7.1.2 Aufbau – mit Dual Sub für Interferenzvermeidung und insg. ein paar kW RMS) Audiosystem und großem kalibriertem TV …

Mein Problem:
Teilweise sieht das Material das beim Grading/Compositing ankommt dermaßen “off” aus, dass ich gerne auch “vernümpftige” Farbmonitore am Arbeitsplatz anschaffen möchte um unnötiges “hin und her graden” zu verhindern.

Ich nutze bisher an meinem “Arbeitsplatz” (neben dem “Kino”):
– Left: 24″ FHD 60 Hz
– Main: 34″ UWQHD 100 Hz
– Right; 24″ FHD 60 Hz (Touch)
– Fill: 10″ FHD 60 Hz (Touch)

Ich suche also für Ersatz für einen/beide der FHD Monitore “außen” in denen im Normalfall die Vorschau (oder Ray-Trayced Preview in 3D Programmen) läuft (was auch meist in “Realtime” geht, dank RTX-3090er) …

Anforderungen:
– 4K/UHD (da wir seit neustem auch viel in 4K Exportieren und das Eingangsmaterial auch meist 4K/6K ist und dann FHD Monitore ?!)
– Hardware-Kalibrierung (sonst wird es zu aufwändig, da wir hin und wieder mal Monitore “tauschen”)
– DCI-P3 (aber das wird nichts – weil gleich kommt die “Bedingung”)

Bedingung:
– unter 450€ … (außer mit DCI-P3 Farbraum, dann würden auch 600€ gehen)

Bevor ich Komentare bekomme mit “für ein vernümpftigen Monitor muss man dann auch mehr ausgeben” … als Information: Dieses Monitormodell ist erstmal “nur” für eine bessere Einschätzung der Materialien/Objekte vor dem Rendern gedacht. Dieses Monitormodell ist nicht für das “finale Grading” von unseren Projekten/Videos/Filmen gedacht !
(Aber bei kleinen Projekten sollte er auch für finales Grading in sRGB geeignet sein – falls mal das “Kino” und unser eigentlicher Gradingarbeitsplatz besetzt sein sollte)

Und unser “Studio” ist eine Art Hobby für uns – aber Hobby hin oder her – die Qualität soll nicht unter der Bezeichnung leiden …

(Da wir sowieso immer in Multi-Layer lossless mit 16- oder 32-bit Farbtiefe rendern verliert man auch keine Infos (aber leider relativ viel Speicher – so um die 5-20 GB/s um genau zu sein), aber es spart natürlich Zeit wenn man im Compositing nicht mehr alles korrigieren muss, sondern direkt graden/anpassen kann)

Ich hatte mir den “LG 27UN850-W” und “LG 27UN880-B” rausgesucht – die hätten UHD und Hardwarekalibrierung – aber gibt es dazu alternativen?

Und reicht 95% Abdeckung aus um in DCI-P3 zu graden? wahrscheinlich genauso wenig wie 96-99% oder?

Ich würde mich sehr über einen Komentar freuen 🙂

Mit freundlichen Grüßen,
Nico

PS: Dieses “Studio” ist nicht unser Job – ich möchte es ungern “Hobby” nennen, weil das dann sehr unprofessionell klingt, aber an sich ist es eine Art “sich gut selbstfinanzierendes Hobby” … aber trotzdem sind dementspechend keine 3 oder 4 “Eizo High-End Grading Monitore” für jeden Arbeitsplatz im Budget 😉

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Lichtrebell 19. Juli 2021 - 15:22

Moin Nico, ja du stellst ein paar steile Bedingungen zu dem Budget aber das ist schon okay. 🙂
Eine Sache verstehen Leute nicht so gut, weil die Hersteller irreführendes Marketing für ihre “Scheinverbesserungen” betreiben. Mit Apple’s Kampfmarketing “Retina” hat die Irreführung angefangen. Die Auflösung des Endmaterials hat wenig Bedeutung fürs Editing. Die Auflösung verschafft dir nur mehr Arbeitsfläche auf dem Monitor. Größere Monitore brauchen eine höhere Auflösung, da das Bild sonst auf Arbeitsdistanz matschig aussieht. Allerdings ist eine höhere Pixeldichte als ~105ppi nur bei mobilen Geräten Sinnvoll, weil man da quasi am Bildschirm klebt. Die beste Balance für ein 24″ – 27″ Monitor bietet ein WQHD Monitor. Für 4K sollten es 30″ bis 32″ sein. Wenn die Pixeldichte zu hoch ist, werden die Schriften und Grafiken auch kleiner, sodass man sie nicht mehr gut lesen kann und skalieren muss. Das kann dann aber Probleme mit Software geben, die solch eine Skalierung nicht übernimmt.
Die Sache mit Hardware oder Software-Kalibrierung, weil ihr die Monitore oft tauscht, erschließest sich mir nicht. Hardware Kalibrierung ist einfach nur genauer, wie ich im Beitrag beschrieben habe. Für beides wird ein Colorimeter benötigt. Nur wenige Eizo-Modelle haben das bereits an Board.
DCI-P3 95% passt für das graden und 99 – 100% wirst du zu dem Preispunkt leider auch nicht finden.
Meine Empfehlung:
Monitor #1 – falls das mit der Skalierung kein Problem ist passt dieser LG zu euren Anforderungen. Der hat 95% DCI-P3, 4K, moderne Anschlüsse, Hardware-Kalibrierung, ein schnellen USB-Hub und ein guten Standfuß. Hier die Herstellerseite zum LG.
Monitor #2 – Laut LG sogar 98% DCI-P3, WQHD, Ergostandfuß etc. pp – jedoch nur Software-Kalibrierung – Keine Probleme mit Skalierung.
Monitor #3 Ähnlich wie #2 für nur 349 EUR!
Hoffe das dir das weiterhilft. Bessere Monitore für deine Anforderungen kenne ich nicht zu dem Budget. 🙂
LG Baris

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Misanthrop 27. Juli 2021 - 1:32

Moin Baris,
ich bräuchte mal eine spezielle Empfehlung von Dir, hauptsächlich betreibe ich
professionell Videobearbeitung (mit Adobe Premiere Pro)
und suche nun nach einem sehr guten neuen Monitor
(möglichst 4K / BenQ oder EIZO / 27 – 34 Zoll / Display-Ports / kann ruhig ab 1400 Euro++ kosten).
Meine PC Voraussetzungen: Intel i9-10920X und eine NVIDIA Quadro RTX 4000
Was würdest Du mir da empfehlen?
Vielen Dank schonmal im voraus.
Gruß T.

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Misanthrop 27. Juli 2021 - 11:08

Habe ich noch vergessen zu erwähnen, ich habe mir eine “Blackmagic Pocket Cinema Camera 6K Pro” zugelegt und schneide eben viel 4K und 6K Material. Da sollte der Monitor also eine ziemlich gute “Farbwiedergabe” & Brillianz besitzen.
Gruß T.

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Lichtrebell 27. Juli 2021 - 11:16

Moin T,
bei dem Budget würde ich mich zwischen diesem BenQ oder diesem ASUS ProART entscheiden. Der Asus verspricht einen 3% höheren DCI-P3 Wert 98%.
LG
Baris

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Frank Raquet 28. Juli 2021 - 10:35

Hallo Baris
hast Du mal die größeren DELL Ultrasharp getestet hinsichtlich Photobearbeitung? ich bin mir unschlüssig, ob ich diese nun als gleichwertig zu den Benq betrachten soll oder eher als geringerwertig. Was meinst Du?
Betrifft die u2719 / 2712 z.B.
viele Grüsse, Frank

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Lichtrebell 1. August 2021 - 12:50

Hallo Frank, das kommt darauf an mit welchen BenQ du den DELL U2719 vergleichst. Beide Hersteller bauen gute Monitore. So pauschal kann ich das nicht sagen.
LG Baris

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Stefan Cordes 14. August 2021 - 5:42

Moin Baris,
es ist super wie viele Mühe und Zeit du dir hier gibst! Ich hoffe du hast mir helfen. Der 27 Zoll LG ist leider zu groß und ich sehen den Wald vor lauter Bäumen nicht mehr. Welche gaming-taugliche Alternative bietet sich bei 24 Zoll an? Output ist Web und die üblichen Printanbieter und nicht superwichtig.
Vielen Dank Stefan

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Lichtrebell 14. August 2021 - 12:37

Moin Stefan,
da gibt’s zwei 23.8″ FullHD – 144Hz Gaming-Monitore:

#1 AOC – Hat Line-Out (für Sound über Grafikkarte) ergonomischen bzw. guten Standfuß, aber kein USB-Port.

#2 MSI – Hat Line-Out, aber keinen Ergo-Standfuß oder USB-Port.

Kleiner als 27″, gibt’s mit WQHD-Auflösung nur mit 60 – 75 Hz. Doch falls dir das reicht würde ich diesen 25″ BenQ kaufen. Der hat auch einen USB 3.0 Hub mit 4 Ports sowie ein eingebauten Lautsprecher.

LG
Baris

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Jakob 22. August 2021 - 17:59

Hallo Baris,

Ich habe den Huawei Mate View GT 34 im Blick.
Ist dieser für Videobearbeitung empfehlenswert?

Danke im Voraus.

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Lichtrebell 23. August 2021 - 14:01

Der Monitor ist ja ganz neu erst auf dem Markt und für den Preis klingen die Eckdaten zu gut um wahr zu sein. Da würd’ ich erst auf Userfeedback oder echte Tests abwarten. Konnte auf die schnelle keine echten Tests zu dem Gerät finden.

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Jan 16. September 2021 - 11:02

Hallo Baris,

vielen Dank für deine großartige Kaufberatung. Ich tendiere dazu mir den LG27GL850-B zuzulegen.
Meine Anwendungsbereiche liegen zu ca. 50% auf Office, 30% Gaming (ich mag schnelle Spiele und gute Grafik) und 20% Bildbearbeitung (Photoshop). Ab und zu schaue ich auch Filme.
Aktuell habe ich einen Eizo 24″ im Einsatz.
Insbesondere für den Bereich Office benötige ich zukünftig jedoch 2 Monitore und würde eigentlich gern 2x den LG27GL850-B kaufen. Gespielt würde aber nur auf einem Monitor.
Meine Grafikkarte NVIDIA GTX 1060 3GB bietet 1x HDMI, 2x DVI-D und 1x Display-Port. Wenn ich richtig sehe, kann ich die beiden Monitore dann an HDMI und Display-Port anschließen. Ergäbe das ein gleichartiges Bild auf beiden Monitoren? Oder würde ich zwischen HDMI und Display-Port einen großen Unterschied sehen?
Käme meine Grafikkarte mit diesen beiden Monitorn zurecht?
Falls es eine Rolle spielt: AMD Ryzen 5 2600, 16GB Ram
Vielen Dank und viele Grüße
Jan

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Lichtrebell 16. September 2021 - 12:20

Hi Jan, das Bild wäre gleich an der GTX 1060, allerdings über HDMI mit max. 120Hz und über DisplayPort 144Hz. Adaptive Sync geht über beide Anschlüsse aber G-Sync nur über DisplayPort. Ob man letztlich einen Unterschied erkennt wage ich zu bezweifeln, aber ich könnte mich irren. Zur Not kann man beide Bildschirme auf 120 Hz mit Adaptive Sync einstellen. So würde ich es wohl machen.

LG
Baris

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Frank 23. Oktober 2021 - 21:59

Boah, eine geniale und mit viel Aufwand gemachte Erklär- und Kaufempfehlungsseite. Hut ab! Dennoch habe ich ein Entscheidungsproblem: Soll ich den PhotoVue SW270C von BenQ nehmen oder den merklich größeren LG UltraFine 32UN880B? Sympathischer durch die platzsparende Größe von 27 Zoll – und für die Bildbearbeitung völlig ausreichend – wäre mir der BenQ. Allerdings scheint mir der 31,5-Zöller von LG für den Videoschnitt doch komfortabler zu sein. Geplanter Einsatz: Foto 50-60% und Video (SHD und 4k) 40-50%.
Ist der 27-Zöller auch bei häufigem Einsatz als Videoschnitt-Monitor kein Kompromiss?

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Lichtrebell 24. Oktober 2021 - 16:07

Moin Frank, der LG Monitor, sofern du den Platz für 31.5″ hast, ist großartig für den sRGB-Farbraum und kommt schon mit einem tollen Mount/Arm daher, der den Arbeitsplatz schön frei hält und viel weniger Ablagefläche verbraucht. Durch die 140ppi bleibt der LG auch scharf, wenn du näher dran sitzt. Da ich aber auch den AdobeRGB Farbraum nutze, habe ich mich für den BenQ SW270C entschieden, der technisch gesehen der etwas professionellere Monitor ist und mit dem ich höchst zufrieden bin, in jeder Hinsicht bzgl. Foto- und Videobearbeitung. Im Zubehör habe ich den Arm, mit den ich meine Monitore am Tisch angebracht habe. Der 4K LG-Monitor hingegen wird dir etwas mehr Pixelfläche verschaffen, sodass du evtl. noch eine höhere Timeline stapeln kannst, ohne zu scrollen.

Grüße,
Baris

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Frank 24. Oktober 2021 - 22:39

Hallo Baris,
vielen Dank für deine schnelle Antwort, die mich schon aus Kostengründen freut, aber…
…gerade habe ich die Tischplatte nachgemessen, an die der größere Monitor geklemmt werden würde und mir ein Händlervideo zum Aufbau des LGs angesehen. Ergebnis: Ich kann den LG UltraFine 32UN880B gar nicht mit der Klammer befestigen, da die Tischplatte nur um fünf Zentimeter übersteht. Das ist zu wenig, um die KLemmschraube daran zu schrauben. Die Alternative – ein Loch in die Platte zu bohren für den Arm – kommt nicht in Frage. Insofern muss ich wohl oder übel zum kleineren BenQ SW270C greifen. 🙁
Dennoch, vielen Dank für deine Hilfe.

Grüße aus dem Süden

Frank

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Jaqueline 8. November 2021 - 16:44

Hallo Baris,

kannst du mir sagen, ob dieser Monitor auch die Hardware Kalibrierung hat, wie der große Bruder?

Viele Grüße
Jaqueline

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Lichtrebell 8. November 2021 - 17:46

Hallo Jaqueline, der aus deinem Link ist ein UltraGear, dieser ist eher auf Gaming ausgelegt und kommt ohne Hardware-Kalibrierung daher. Der Monitor aus meiner Empfehlung ist ein UltraFine. Dieser LG ist die kleinere 27″ Version, mit Hardware-Kalibrierung.

LG
Baris

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Jaqueline 11. November 2021 - 21:34

Hallo Baris,
vielen Danke für die schnelle Antwort!
Da ich auf die Hardware-Kalibrierung doch etwas mehr wert lege, werde ich mich wohl für de UltraFine entscheiden. Danke für deine Hilfe!
Liebe Grüße
Jaqueline

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Marco 11. November 2021 - 22:15

Hallo Baris,

zuerst einmal Danke dafür, dass du die wesentlichen Merkmale beim Monitorkauf auf den Punkt bringst.
Ich bin Hobbyfoto- und Videograf und bin auf der Suche nach einem neuen Monitor für die Bild- und Videobearbeitung. Mein Budget liegt bei max. € 500. Lohnen sich die rund € 70 Aufpreis für den ViewSonic VP2768a als neueres Modell und was haltest du in Bezug auf Preis/Leistung von den Monitoren: Asus PA278QV oder BenQ PD2705Q im Vergleich zu den ViewSonic VP2768 Modellen? Was würdest du mir bei 24 Zoll in Bezug auf Preis/Leistung für einen Monitor empfehlen?

Vielen Dank für deine Einschätzung.

Grüße
Marco

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Lichtrebell 12. November 2021 - 12:04

Hi Marco,
das Viewsonic VP2768(a) Modell hat 1x USB-C und 1x Ethernet (RJ45) Anschluss, dafür zwei USB-A Anschlüsse weniger. Außerdem wurde ein Mini-DP Anschluss zu einem normalen DP Anschluss geändert. Vom Panel bzw. Bildschirm an sich gibt es keine Änderungen und somit ist die Bildqualität exakt die Selbe. Kannst du einen der Anschlüsse gebrauchen? Dann könnte sich der höhere Preis lohnen, sonst nicht. Der BenQ PD2705Q und Asus PA278QV sind nicht Hardware-Kalibrierung kompatibel. Außerdem sagt man dem Viewsonic VP2768 eine bessere Helligkeitsverteilung nach (Homogenität).
LG Baris

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Marco Vonbank 13. November 2021 - 12:34

Hallo Baris,

vielen Dank für die hilfreiche Antwort. Ich bin gerade auch noch auf den LG 27UN83A (akt. um 360 bei Amazon im Angebot) gestoßen. Was haltest du von diesem Monitor im Vergleich zum Viewsonic VP2768?
Danke u. Grüße
Marco

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Lichtrebell 13. November 2021 - 16:16

Bei dem Angebotspreis zum LG 27UN83A-W kann man nichts falsch machen. Bedenke aber das es sich hierbei um einen 4K-Monitor handelt, der höhere Anforderungen an deinen Computer stellen wird und bei 27″ evtl. zu kleine Schriften, sofern du zu weit vom Monitor entfernt sitzt. Tabelle zu Monitorgrößen und Sitzabständen findest du weiter oben im Beitrag.
LG Baris

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Erhan 14. November 2021 - 11:55

Hallo Baris,

ich bin auf der Suche nach einem Allrounder:
Foto- und Videobearbeitung, Office Anwendung und Spielen mit Xbox X Serie.
LG LG 38WN95C-W würde eigentlich passen allerdings hat keinen 2.1 HDMI für die neuen Konsolen.

Privat nutze ich ein MACBook Pro und Dienstlich Windows Rechner.
Was spricht für oder gegen Samsung Odyssee Neo G9 49 Zoll mit Mini LED? Oder gibt es andere Alternativen?

Danke

Erhan

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Lichtrebell 14. November 2021 - 14:42

Moin Erhan,
der Samsung Odysee Neo G9 ist ein 49″ Superwide-Monitor im Seitenverhältnis 32:9. Einige Ultraweit (21:9) haben die Möglichkeit ein 4K-Signal der NextGen-Konsole in ein Ultraweit 21:9 zu skalieren. Mit 32:9 ist das aber nur bedingt möglich, da die Ränder links und rechts schwarz bleiben oder das Bild gestreckt werden würde. Die Konsolen nutzen nativ das 16:9 Format.
Daher passt der Odysee Neo G9 besser zu einem High-End Gaming PC, der mindestens eine GeForce RTX 3080 inne hat, sofern NextGen Gaming angestrebt wird.

Ich denke folgende Bildschirme passen am besten zu deiner Suche:

Wenn es groß sein soll käme dieser 43″ 4K-144Hz Bildschirm von Gigabyte in Frage. Das ist der beste TV/PC-Monitor den ich kenne. Aber ich weis nicht wie groß dein Schreibtisch ist und ob du dann nicht evtl. zu nah am Bildschirm dran sitzt.

Eine kleinere Alternative dazu, mit HDMI 2.1, wäre der Gigabyte M32U. Da der Monitor erst seit letztem Monat auf dem Markt ist, gibt’s noch nicht allzu viele Bewertungen dazu. Hier bei Alternative findest du zwei ausführliche Bewertungen zum M32U, wenn du nach unten scrollst.

LG
Baris

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Niklas 19. November 2021 - 10:51

Moin Baris, danke für deinen super Artikel.

Auch wenn der BenQ SW321C 32″ verlockend ist, werde ich wohl den LG 32UN880-B nehmen, wegen Preis/Leistung. Anwendung: Office und aufwändiger Videoschnitt mit vielen Spuren und basic Fotobearbeitung fürs Web. Betrachtungsabstand (je nach dem wie weit der Monitor mindestens vor seiner Halterung hervorstehen muss) ca. 100cm. Macht das für dich Sinn?

Einziger Nachteil, dass die Anschlüsse hinten mittig sind und dadurch nicht so leicht zugänglich und die Kabel wohl länger sein müssen, bspw. für eine externe USB 3.0-Festplatte.

Meine Frage: Wie passt der LG zum neuen MacBookPro (2021)? Empfiehlst du den HDMI oder USB-C Anschluss? Gibt es sonst etwas, worauf ich achten sollte?

Danke dir sehr!

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Lichtrebell 19. November 2021 - 11:05

Ja, bei 100cm Abstand macht’s schon Sinn. Ungefähr die Diagonale (80cm) sollten es mindestens sein.

Über den USB-C/Thunderbolt 4 Anschluss kann ein MacBookPro 2021 aufgeladen werden und wenn ich richtig informiert bin, gibt der USB-C Port beim Mac auch ein Bildsignal. So könntest du mit nur einem USB-C/Thunderbolt Kabel den Mac laden und dessen Bildschirmdaten übertragen.

Der LG 32UN880-B ist wirklich gut für den Preis, da machst du nichts falsch. Für die Verbindung zwischen Mac und Display kannst du so ein Thunderbolt 4 Kabel nehmen.

LG
Baris

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Niklas 19. November 2021 - 11:37

Danke!

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Uwe Benecke 19. November 2021 - 17:15

Hallo Baris!
Na das nenne ich einmal eine super Kaufberatung. Ich kann Dir – obwohl in dieser Richtung nicht wirklich versiert – super folgen und stehe kurz davor, mir den VP 2768 zu schnappen. Mein bisheriger 27″ Samsung D590P hat mich heute früh im Stich gelassen. Nachdem ich eigentlich sehr zufrieden mit den Leistungen des Samsung war, hatte ich bis zu Deinem Artikel damit auch zwei Samsungs in der näheren Auswahl: den A706NWU und den A 800UJU. Kannst Du mir da gezielte Argumente Pro und Kontra geben? Herzlichen Dank vorab
LG Uwe

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Lichtrebell 19. November 2021 - 18:06

Hallo Uwe, herzlichen Dank für dein Feedback. 🙂
Aktuell gibt es keine Samsung Monitore, die ich für Bild- und Videobearbeitung den anderen hier vorziehen würde.
Zu deiner speziellen Frage: Der Preis von ~300 EUR für einen 4K/32″ Monitor ist bereits eine rote Flagge.Heutzutage muss man leider zwischen den Marketing-Zeilen lesen, wenn man die Wahrheit erfahren möchte. Das gilt insbesondere bei Herstellern die den Massenmarkt bedienen. Mit einer Million Farben wirbt Samsung, doch wenn die Farben teilweise daneben liegen ist ja auch keinem damit geholfen… Allerdings hat Samsung ja nicht behauptet, dass die Farben korrekt sind, nur das eben theoretisch 1 Mio. Farben möglich sind. 😉
Auch wirbt Samsung nicht mit einer flächendeckenden Homogenität.
Das mit den Farben und der Fotokamera neben dem Monitor ist Marketing 101 um den unmündigen Konsumenten einzulullen, mehr nicht in meinen Augen.
Bin eigentlich ein Fan von manch einem Samsung-Produkt, aber die Monitore standen schon öfters in der Kritik.
LG Baris

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Uwe Benecke 19. November 2021 - 18:48

Super und danke für das rasche feedback! Immer gut, einen Experten in der Hinterhand zu haben. Der VP 2768 wird’s
LG
Uwe

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Klaus 21. November 2021 - 17:18

Sehr guter Beitrag, vielen Dank für das Licht im Dschungel. Habe mich vom IMac verabschiedet und einen Mac Mini M1 gekauft. Als Bildschirm habe ich mich für den Huawei Mateview 28.2 entschieden. Ich ann diesen über HDMI oder Anders anschließen. Was würdest Du als Profi empfehlen?

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Lichtrebell 21. November 2021 - 17:56

Der Huawei MateView 28″ 4K hat ein sehr schönes Design und auch das 3:2 Bildverhältnis finde ich super. Aber Bildtechnisch können die Huawei Geräte nur oberflächlich glänzen, warum ich sie hier nicht empfehle.

Zitat zur Bildqualität:
– Good contrast and depth results mean bold and vibrant imagery
– Colours are bright, but not accurate enough for tougher situations
Poor uniformity and HDR performance are stings in the tail

Hier die Quelle

Seriöse Tests bemängeln bei den Huawei-Bildschirmen eine lückenhafte Helligkeitsverteilung und eine unpräzise Farbwiedergabe. Viele Farben bedeutet eben nicht korrekte Farben.
Wenn dir präzise Farbwiedergabe wichtig ist, dann Finger davon lassen. Die Hersteller kochen alle nur mit Wasser. Wenn ein Gerät so günstig ist dann hat das meistens einen dicken Haken. Das war noch nie anders.
Der Laie wird einen tollen, farbenprächtigen Monitor darin sehen, auf denen die Bilder und Videos gut aussehen – und wenn das deine Anforderung ist, dann greif ruhig zum 28″ Huawei.

Der LG 32UN880-B ist technisch besser und hat einen ähnlichen Preispunkt.

LG Baris

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Klaus 22. November 2021 - 10:48

Vielen Dank, ja das Design ist eines der wichtigsten Beweggründe. Als Alternative habe ich mir noch den Eizo 2795 bzw. 2785 angeschaut. Preislich bin ich sehr offen, da ich weiß, wer billig kauft, kauft zwei mal. Soll ja ne Investition für die nächsten Jahren werden. Die Frage als Halblaie ist, mit welchen Monitor werde ich auf lange Zeit glücklich? Ach ja, ein muss, kein Logo in der Front.

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Lichtrebell 22. November 2021 - 12:33

Hallo Klaus, sehr gerne. Die Eizo’s sehen toll aus.
Die Eizos sind nicht als Bild und Videomonitor spezifiziert, sondern als sRGB Office Monitore, sind aber sicherlich top im sRGB-Modus, auch für Bilder und Co. Der Viewsonic VP2768(-4K) hat auch kein Logo auf der Frontseite. Aber der Standfuß ist wohl nicht so deins. Bei mir hängt der VP2768 am separat gekauften Monitor-Arm. Gibt aber auch Monitor-Arme in silber Farben, die du evtl. passender findest. Der Viewsonic hat auch sehr schmale Bezel/Ränder wie der Eizo. Also von vorne kann man nicht sagen welcher Hersteller das ist.

Optionen hast du jetzt, entscheiden musst du dich selbst. 🙂

LG
Baris

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Christoph 23. November 2021 - 15:35

Hallo Baris,

auch von mir erstmal noch ein ganz herzliches Dankeschön für diesen ganz hervorragende Artikel! Ich bin seit einiger Zeit auf der Suche nach einem geeigneten Monitor für mich. Dein Artikel am ersten Tag und ich hätte mir eine Menge Zeit sparen können.

Die meiste Zeit davor zubringen werde ich sicherlich im Rahmen “klassischer Büroarbeit” im Homeoffice mit mehreren Fenster (Outlook, Broweser, pdfs, word, excel, ppt, etc.). Das Ganze läuft mit Windows PCs. Daneben soll für private Zwecke künftig ein Mac Mini dran, auch hier dann “klassische Büroarbeit” und künftig – wenn wieder etwas mehr Zeit vorhanden – laienhafte Bildbearbeitung (also sicherlich nicht auf professionellem Niveau), vielleicht auch mal wieder ein bisschen Gaming.

Gerade für das Homeoffice hätte ich gerne einen großen, curved Monitor, da hier mehrere Fenster einfach am produktivsten laufen.

Auf Basis deines Artikel habe ich mir den ViewSonic VP3481 angesehen. Finde das sieht für meine Zwecke in Sachen Preis/Leistung für mich sehr gut aus, oder wäre diese Monitor für meine Zwecke völlig übertrieben?

VG
Christoph

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Lichtrebell 23. November 2021 - 17:16

Moin Christoph, erstmal herzlichen Dank für dein tolles Feedback. 🙂

Aktuell ist der LG UltraGear 34GN850-B vom Preis her ebenfalls lukrativ und vom Panel her sogar etwas besser als der Viewsonic VP3481, jedoch ohne Hardware-Kalibrierung. Persönlich würde ich bei dem Preispunkt aktuell zum LG UltraGear greifen, aber das Gaming-Design ist nicht jedermanns Sache und unterm Strich sind beides die aktuellen Top-Kandidaten für deine Suche.

LG
Baris

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Domi 24. November 2021 - 12:24

Hallo Lichtrebell,

das ist die Anlaufstelle die ich gesucht habe. Besten Dank für die ausführlichen Tests. Ich suche aktuell einen externen Monitor für mein neues Macbook Pro M1. Dachte deshalb an 4K und Bild/Strom für Macbook via Thunderbolt 1 Kabel. Meine Anwendungsbereiche sind: Photoshop/lightroom und etwas Design mit Affinity Designer, sowie Office Anwendungen. Ich bin nicht sicher, ob 27″ 4K nicht zu klein wird (bin Lesebrillenträger), oder ob ich dann nicht gleich einen 32″ nehmen muss, würde aber aus Platzgründen eher zum 27″ tendieren. Finde mich aber im dem Jungel echt nicht zurecht, gibt so viele Modelle, die sich nur in Nuancen unterscheiden. Hast Du denn einen Tipp für mich ? Budget: Dachte so max. 800-1000€, wollte was ansprechendes mit guter Qualität, damit ich nicht 2x kaufen muss 🙂 1000 Dank für Deine Hilfe

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Lichtrebell 24. November 2021 - 13:01

Hallo Domi, dein Macbook Pro M1 dürfte eine Retina-Einstellung haben, was kleine Schriften und Grafiken automatisch hochskaliert. In dem von dir genannten Preisbereich würde ich dir den Benq SW270C (WQHD) oder BenQ PD2725U (4K) empfehlen. Ersteres habe ich mir gekauft. Beide kannst du per USB-C (Thunderbolt) an dein MacBook Pro anschließen. Falls dir der Standfuß etwas zu klobig auf dem Schreibtisch ist, kann ein Monitor-Arm wie dieser helfen. So habe ich das gemacht und dadurch deutlich mehr Platz. Auch sieht es aufgeräumter aus.
LG Baris

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Domi 24. November 2021 - 16:54

Hallo Lichtrebell,

1000 Dank, ich schau mir die Monitore mal genauer an.

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