Mein Equipment

Lichtrebell Foto & Video Equipment

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Ethik & Etikette

Meine Arbeit wird hauptsächlich über hiesige Shop-Verlinkungen unterstützt, wo ich bei qualifizierten Käufen eine kleine Rückvergütung erhalte, ohne einen Cent extra für dich. Die Einnahme hilft mir unabhängig zu bleiben und die Qualität in meine Beiträge zu stecken, die du letztlich verdient hast. Auch mit dem Kauf meiner Lichtrebell Preset Collection tust du uns beiden ein Gefallen.  🙂

Die richtige Kaufentscheidung treffen

Bevor ich eine größere Anschaffung tätige, habe ich wochenlang dazu recherchiert. Besonders wichtig ist mir, dass die Preise im Einklang mit der Ausstattung sind und das versprochene Features sowie Gimmicks nicht nur eine glänzende Fassade sind, sondern in der Praxis einen Unterschied machen. Hier setzte ich an und versuche meine Entscheidungen zu erklären, in Blog-Beiträgen und Videos.

 

Zuallererst

Ich arbeite beruflich mit diesem Equipment und kaufe manches auch nur an der Freude des Experimentierens und um letztlich Berichte für diesen Blog zu erstellen. So rechtfertige ich zumindest die eine oder andere kostspielige Anschaffung. Was ich hier nicht zum Ausdruck bringen möchte ist, dass man teures Equipment benötigt, um gute Fotos oder Videos zu machen.

Bessere Ausstattung kann einen Unterschied machen, sofern man weiß wie, warum und wann. Am wichtigsten ist, dass wir mit unserem Equipment vertraut sind und regelmäßig üben.

 

Kameras

Privat als auch beruflich nutze ich die gleichen Kameras. Ich fotografiere Hochzeiten, Portraits, Landschaften, Städte sowie Natur. Auch bei Ausflügen oder im Urlaub habe ich sie ständig bei mir. Außerdem betreibe ich diesen Blog und meinen jungen YouTube-Kanal.

Besonders wichtig sind mir folgende Punkte:

  • Die Objektive bzw. Mount-Technologie sind das Herzstück des Systems und für gewöhnlich ein Langzeitinvestment, die Kameras nicht. Nur weil eine Kamera X einen geringfügig besseren Autofokus als Kamera Y hat, treffe ich nicht meine Entscheidung dafür oder dagegen. Viele machen den Fehler das sie eine potente Kamera kaufen und dann ein Dritthersteller Objektiv darauf schrauben, welche die Fähigkeiten der Kamera selten ausschöpfen. Ergo: Eine Kamera ist nur so gut, wie das darauf geschraubte Objektiv es zulässt.
  • Modernes Objektivbajonett (Anschluss/Mount), der den Ingenieuren viel Spielraum für künftige Entwicklungen gibt
  • Aktueller Vollformat Sensor (Stichwort: Dynamikumfang, Farbnuancen, ISO-Rauschen)
  • Sehr schnelle und intuitive Bedienung
  • Zuverlässiger Autofokus für Foto und Video, mit Augen-AF
  • Fokuspunkte bis zum Bildrand
  • Sehr guter EVF (Elektronischer Sucher)
  • Neigbares und hochauflösendes Touch-Display
  • Ergonomie & Haptik
  • Langlebige und wetterfeste Konstruktion
  • Schnelle & robuste Speicherlösung

 

Nikon Z6 II & Z7 II

Nikon Z6 II
Nikon Z7 IIblank

Kurz nach Erscheinen, habe ich meine erste Nikon Z6 gekauft und ein Jahr später vollziehe ich den kompletten Wechsel, von Spiegelreflex auf Spiegellos. Zunächst mit einer zweiten Z6 und jetzt mit Z6 II und Z7 II.

Eine detaillierte Zusammenfassung der Neuerungen und meine Beweggründe für den Kauf erörtern wir im Beitrag: “Nikon Z6 II & Z7 II – Wichtige technische Verbesserungen, aber für wen?

 

Meine Nr. 1 CFexpress Speicherkarten Empfehlung (Preis-Leistung)

Aktuell habe ich zwei 512GB CFexpress vom Österreichischen Hersteller Angelbird im Einsatz, da sie die aktuell beste Preis-Leistung bieten. Sie funktionieren einwandfrei mit allen Nikon Z Kameras, die mit einem CFexpress Slot daher kommen.

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Für die Karte spricht eine sehr schnelle Lesegeschwindigkeit und eine kontinuierliche Mindest-Schreibgeschwindigkeit von 800 MB/s. So sind auch Aufnahmen mit 8K RAW-Video möglich, was die Nikon Z9 und naheliegend auch Folgemodelle ermöglichen werden.

 

Worauf ich bei Objektiven achte

Ich mag es sehr, wenn Bilder die ja eigentlich zweidimensional sind, nahezu dreidimensional wirken. Dafür muss ein Objektiv eine sehr hohe Auflösung liefern, feinste Nuancen in den Farben erfassen und ein malerisches Bokeh, mit weichen Verläufen zeichnen, damit es nicht vom Hauptmotiv ablenkt. Allerdings ist der 3D-Look nicht nur vom Objektiv abhängig, sondern an erster Stelle vom Licht sowie der gewählten Komposition und der abschließenden Bildbearbeitung. Letzteres erfolgt bei mir in Lightroom, mit Hilfe meiner Lichtrebell Preset Collection.

Zuvor, als es das Z-System nicht gab, griff ich auf Manuel-Fokus Objektive von Zeiss und Voigtländer zurück, wo einige der Linsen für den 3D-Effekt bekannt sind. Von daher rührt auch der Ausdruck “Zeiss-Pop”, welche die Plastizität zu umschreiben versucht. Aber seitdem ich auf die nativen Nikon Z-Objektive gewechselt bin, bekomme ich den 3D-Look viel leichter hin, ohne den Fokus manuell zurecht zu fummeln.

Jetzt kann ich mich auf das Wesentliche konzentrieren: Licht, Motiv und Komposition.

 

Das aktuelle Nikon Z Lineup

Blau = Bereits veröffentlicht
Gelb = Erscheint bis Ende 2023

New Nikon Z Roadmap Lineup September 2022

 

Neu eingetroffene Objektive – Ausführliche Tests in Arbeit

  • Nikkor Z MC 105mm f/2.8 S
  • Nikkor Z 40mm f/2.0
  • Nikkor Z 28mm f/2.8
  • Nikkor Z 24-50mm f/4.0 – 6.3
  • Nikkor Z 100-400mm f/4.5 – 5.6 S VR
  • Nikkor Z 50mm f/1.2 S

 

Meine aktuellen Festbrennweite-Objektive

Meine lichtstarken Festbrennweiten benötige ich hauptsächlich aus stilistischen Gesichtspunkten, für Portraits und dokumentarische Bilder.

Mein Lineup besteht aus 20mm – 35mm – 50mm – 85mm, mit einer Blendenöffnung von 1.8.

Bei Tagesausflügen ziehe ich oft mit ein oder zwei Festbrennweiten los, da ich im Vorfeld weiß, wo ich mich aufhalten werde und welche Art von Fotos ich dort machen möchte.

 

Denk’ an den Vollbildmodus

Schalte deinen Browser in den Vollbildmodus (F11), damit die Bilder korrekt skaliert werden. Sonst können sie unscharf wirken. Die Bilder können auch in einem neuen Tab geöffnet werden.

Viel Spaß beim Stöbern. 🙂

 

Nikon Z 20mm 1.8 S

Das Nikon Z 20mm 1.8 S ist eins der besten Nikkore überhaupt und zählt auch zu meinen persönlichen Favoriten.

Am liebsten benutze ich das Z 20/1.8 S auf Reisen, zwischen Hochhäusern, in Schluchten, im Wald und auch Indoors, z. B. in einem Museum. Auch für die Astrofotografie wäre das Z 20mm 1.8 S meine erste Wahl.

Aktuellen Preis prüfen:

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Nikon Nikkor Z 20mm 1.8 S

Beispielbilder vom Nikon Z 20mm 1.8 S

 

Beste Blende beim Nikkor Z 20/1.8 S

Das Z 20/1.8 S ist schon offen, im Zentrum bis in die Drittel des Bildes, sehr hochauflösend. Dabei fasziniert mich das Bokeh, mit weichen Verläufen zur Schärfeebene. Auf F/2.8 abgeblendet erreicht die Linse enorme Werte, über das gesamte Bild und die äußersten Ecken sind bereits ab F/4 am schärfsten. Weiteres Abblenden erhöht nur noch die Schärfentiefe, bis schließlich die physikalisch unumgängliche Beugungsunschärfe ab F/8 eintritt, was die Auflösungswerte verringert.

Meine Vorgehensweise: Schon mit offener Blende ist der 3D-Effekt besonders stark, bei typischen Portrait-Abständen. So blende ich erst dann ab, wenn ich die Schärfentiefe oder Randschärfe erhöhen möchte.

In meinem Test zum Nikon Z 20mm 1.8 S gebe ich Tipps zum Umgang und zeige die Performance anhand von 100% Bildausschnitten:

Nikon Z 20mm 1.8 S Test Review Praxis Erfahrungen Testbericht Lichtrebell

 


 

Nikon Z 35mm 1.8 S

Wenn ich etwas oder jemanden hervorheben und dabei auch viel von der Umgebung zeigen möchte, nehme ich mein lichtstarkes 35mm Objektiv. Durch die Naheinstellgrenze von nur 25cm sind auch Nahaufnahmen gut möglich.

Für mich ist es das beste Allrounder Objektiv, sofern die Umgebung vorzeigbar ist. Ansonsten greife ich lieber zum 50mm Objektiv, um ablenkende Vorder- und Hintergründe auszublenden.

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Beispielbilder vom Nikon Z 35mm 1.8 S

Weitere Beispiele, mit 100% Crops und ein Vergleich zum Sigma 35mm 1.4 ART Objektiv findest du im Test & Vergleich – Nikon Z 35mm 1.8 S:

Nikon Z 35mm 1.8 S Test Vergleich Review Erfahrungen vs Sigma 35mm 1.4 ART

 

Beste Blende beim Nikkor Z 35/1.8 S

Das Z 35mm 1.8 S ist bei geöffneter Blende schon scharf, aber blüht ab F/2.2 – F/2.5 so richtig auf. Bei F/2.8 erreicht es die maximale Auflösung im Zentrum bis zu den Dritteln. Und für die höchste Randschärfe müssen wir auf F/5.6 abblenden. Weiteres Abblenden erhöht nur noch die Schärfentiefe, bis schließlich die physikalisch unumgängliche Beugungsunschärfe ab F/8 eintritt, was die Auflösungswerte verringert.

Meine Vorgehensweise: Für den besten 3D-Effekt nutze ich F/2.2 bis F/4.0.

 


 

Nikon Z 50mm 1.8 S

Das 50mm Objektiv an Vollformat ist sehr universell, da es weder ein Weitwinkel noch ein Tele ist. Das heißt, dass das Verhältnis von Vordergrund und Hintergrund ausgewogen ist. So können wir Portraits, Reportage, (Stadt-)Landschaften als auch Stillleben fotografieren und filmen.

Manche empfinden die Brennweite als langweilig, da es den Sehgewohnheiten des Menschen gleicht. Darum spricht man bei Brennweiten zwischen 40mm bis 58mm von einer Normalbrennweite. Aber mit geschultem Auge und fotografischem Geschick, ist die 50mm Brennweite wie ein Schweizer-Taschenmesser.

Ich nutze mein 50mm besonders gerne, wenn ich zwar etwas von der Umgebung zeigen, allerdings eher den Protagonisten hervorheben möchte. Und bei einer Reportage lässt es mich tiefer ins Geschehen eintauchen.

Mit 35mm siehst du die Szene, mit 50mm bist du in der Szene.

 

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Beispielbilder vom Nikkor Z 50mm 1.8 S

 

Beste Blende mit dem Nikkor Z 50/1.8 S

Das enorme Auflösungsvermögen des Z 50/1.8 S hat sich bereits herumgesprochen. Und es steht außer Frage, dass es zu den schärfsten Objektiven am Markt gehört und dabei noch durchaus bezahlbar bleibt.

The Nikon Z 50mm f/1.8 S is one of the sharpest lenses we have ever tested.

photographylife

Bereits ab Offenblende liefert das Z 50/1.8 S rekordverdächtige Auflösungswerte, doch bei F/2.8 fällt mir die Kinnladung auf den Tisch. Im Großen und Ganzen verhält sich das 50er ähnlich zum Z 20/1.8 S. So erreicht das Z 50/1.8 S die höchste Auflösung im Zentrum bis zu den Dritteln, bei F/2.8. Die äußersten Ecken sind am schärfsten bei F/4 und weiteres Abblenden erhöht nur noch die Schärfentiefe, bis schließlich die physikalisch unumgängliche Beugungsunschärfe ab F/8 eintritt, was die Auflösungswerte verringert.

Meine Vorgehensweise: Egal ob ein Motiv nah oder fern ist, das Z 50/1.8 S liefert eine brachiale Schärfe ab Offenblende. Dennoch erzeugt es ein malerisches Bokeh im Nahbereich und bei Portrait-Abständen. Deshalb blende ich erst ab, wenn ich die Schärfentiefe oder Randschärfe erhöhen möchte.


 

35mm oder 50mm als Allrounder Brennweite für Vollformat Kameras?

Wenn ich mit nur einem Objektiv losziehen möchte, entscheide ich mich meistens zwischen dem 35mm und 50mm Objektiv. Auf die gestalterischen Unterschiede zwischen 35mm und 50mm Brennweite gehe ich in folgendem Video detailliert ein:

 


 

Nikon Z 85mm 1.8 S

Die 85mm Festbrennweite ist für die schmeichelhafte Darstellung von Portraits bekannt. Auch bei mir darf sie in keiner Portrait-Session fehlen. Allerdings dient sie mir auch regelmäßig bei dokumentarischen Bildern im Freien, wenn ich eine Person oder Sache besonders betonen möchte, da weniger Rückschlüsse auf die Umgebung möglich sind.

Auch für die Brenizer-Methode nutze ich gerne mein 85mm Objektiv.

 

Nikkor Z 85mm 1.8 S

 

Bildbeispiele vom Nikkor Z 85mm 1.8 S

 

Beste Blende mit dem Z 85/1.8 S

Schon mit geöffneter Blende startet das Z 85/1.8 S sehr hochauflösend und wächst zwischen F/2.2 bis F/2.8 zu einem Wunderwerk aus Bokeh und Schärfe heran. Weiteres abblenden auf F/4 verbessert minimal die Drittel, doch die äußeren Ränder etwas deutlicher. Mit F/5.6 gibt’s ein Hauch schärfere Ecken auf Kosten der maximalen Schärfe in der Bildmitte. Weiteres Abblenden erhöht nur noch die Schärfentiefe, bis schließlich die physikalisch unumgängliche Beugungsunschärfe ab F/8 eintritt, was die Auflösungswerte verringert.

Meine Vorgehensweise: Für den stärksten 3D-Effekt bewege ich mich zwischen F/2.2 bis F/4 und für die schärfsten Ecken peile ich F/5.6 an.

 

Mein Test zum NIKKOR Z 85mm 1.8 S findest du hier:

Nikon Z 85mm Test Review

 


 

Zoom-Objektive

Ein Zoom-Objektiv nutze ich meistens aus praktischen Gründen, für (Stadt-)Landschaften und Architekturfotografie, wo ich mich viel zwischen F/4.0 und F/8.0 bewege. Für mehr Schärfentiefe, also wenn ich den Vorder- und Hintergrund scharf haben möchte, bevorzuge ich ein Focus-Stacking. Dafür blende ich auf maximal F/11 ab, wodurch ich der Beugungsunschärfe möglichst aus dem Weg gehe.

 

Nikon Z 14-30mm 4.0 S

Dieses Objektiv motiviert viele Landschafts- und Architektur Fotografen dazu, eine Nikon Z Vollformat Kamera zu kaufen. Denn die kompakte Bauweise mit geringem Gewicht, der hohen Bildqualität über den gesamten Brennweitenbereich und die Möglichkeit 82mm Schraubfilter zu nutzen, sind in ihrer Summe einmalig in der Preisklasse.

Zwar ist das NIKKOR Z 14-24mm F/2.8 S stets etwas schärfer und fokussiert auch deutlich schneller, doch beim NIKKOR Z 14-30mm F/4.0 S kann ich mehr Filter stapeln und ein 100mm Filter-System mit zirkularem Polfilter verwenden. Für ein Objektiv, das ich überwiegend für (Stadt-)Landschaften benutzen möchte, ist mir das wichtig und die zusätzlichen Brennweiten obenrum sind nicht zu unterschätzen.

Außerdem hat es nahezu kein Focus-Breathing und eignet sich in der Hinsicht besser als das Z 20mm 1.8 S oder Z 14-24mm 2.8 S für Focus-Stacking oder Videoaufnahmen mit Focus-Bewegung. Ich habe mich für das Z 14-30/4 S entschieden, nachdem ich es mit dem Z 14-24/2.8 S vergleichen konnte (Mein Test: Nikon Z 14-24mm F2.8 S vs Z 14-30mm F4 S).

Mehr über Filter-Systeme schreibe ich in meiner Filter-System Kaufberatung.

 

Nikon Z 14-30mm 4.0 S

 

Beispielbilder vom Nikon Z 14-30mm 4.0 S

 

Beste Blende bezogen auf die Brennweite mit dem Nikkor Z 14-30mm 4.0 S

Arbeitsblende für maximale Schärfe: Unabhängig von seiner Brennweite, zeichnet das Z 14-30/4 am schärfsten bei F/5.6. Nur am langen Ende, bei 30mm, sind die äußeren Ränder minimal schärfer bei F/8. Der Sprung von F/4 auf F/5.6 ist dabei deutlicher zu sehen als die minimal schärferen Ränder bei 30mm und F/8.0.

14 – 15mm: In der weitesten Einstellung sind die äußersten Ränder und Ecken, bei keiner Blende, knackig scharf. Das hat mit einer relativ starken Verzeichnung des Objektivs bei 14mm zu tun, die nebst einer stärkeren Vignette, intern von der Kamera korrigiert werden. Aber es betrifft wirklich nur die ganz äußeren Ränder und Ecken, was man erst in der 100% Ansicht wahrnehmen kann. Sonstige Bildbereiche sind auch schon offen scharf und ab F/5.6 sehr scharf.

16mm – 30mm: Im restlichen Brennweitenbereich zeichnet das Objektiv eine phänomenale Schärfe, bis in die äußersten Ränder. Wie Eingangs erwähnt kann die Schärfe zwischen F/5.6 bis F/8.0 am langen Ende zu den Rändern hin etwas erhöht werden.

In meinem Test & Vergleich zwischen dem Nikon Z 14-24/2.8 vs Z 14-30/4.0 vs Z 20/1.8 findest du viele 100% Bildausschnitte:

Nikon Z 14-30mm F4 S vs 14-24mm F2.8 S Test Review Vergleich

 


 

Nikon Z 24-70mm 2.8 S

Eigentlich ist das Z 24-70/4.0 S, das günstig im Kit mit der Z6 II oder Z7 II daher kommt, bereits jeden Cent wert und beim Preis vom Z 24-70 2.8 S bleibt mir ohnehin die Spucke weg.

Doch dann kommt der Tag, der Tag an dem ich das Z 24-70/2.8 S mit 400 EUR Rabatt im virtuellen Schaufenster sehe. Im nächsten Augenblick übermannt mich ein Tunnelblick. Um mich herum wird es dunkel. Erst nachdem die Bestellbestätigung im E-Mail Postfach aufpoppt, wird es wieder hell. Was war das? Keine Ahnung…

Auf jeden Fall habe ich den Kauf noch keine Sekunde bereut. Die Brillanz und Auflösung von diesem Zoom-Objektiv sind erstaunlich und auch das Bokeh kann sich sehen lassen. Eine differenzierte Analyse mit Direktvergleichen zur F4 Variante gibt’s dann im kommenden Review. Stay tuned. 🙂

Nikon Z 24-70mm 2.8 S

 

Beispielbilder vom Nikon Z 24-70mm 2.8 S

 

Beste Blende bei jeweiliger Brennweite mit Nikkor Z 24-70mm 2.8 S

Das Z 24-70/2.8 S ist am stärksten in der weitesten Stellung von 24mm und nimmt zum langen Ende etwas ab.

  • 24mm: Am schärfsten bei F/4, egal ob im Zentrum oder den Rändern.
  • 35mm: Höchste Schärfe bei F/4 bis in die Drittel und für beste Randschärfe auf F/5.6 abblenden.
  • 50mm: Beste Schärfe bei F/4 bis in die Drittel und für die höchste Randschärfe wieder auf bei F/5.6 abblenden.
  • 70mm:  Maximale Schärfe von der Mitte bis in die Drittel bei F/5.6 und höchste Randschärfe bei F/8.

 


 

 

Meine Filter für die (Stadt-)Landschaftsfotografie

Die besten Filter-Systeme für Landschaftsfotografie (Preis/Leistung) habe ich in folgendem Beitrag zusammengefasst:

Bestes 100mm Filter System und Set - Kaufberatung

 


 

Action mit Z6 II & Z7 II fotografieren (gilt auch für andere Hersteller)

Seit Firmware 1.20 greift der Autofokus auch bei Sport- und Action besser. Was aber wenig bringt, wenn ein langsames Objektiv an die Kamera geschraubt ist.

Wer sehr schnelle Action mit der Z6 II oder Z7 II fotografieren möchte, wie z. B. einen auf die Kamera zulaufenden Hund, benötigt entsprechende Z-Objektive, die mit dem Multi-Focusing-System ausgestattet sind. Auch bei Sony und Canon sind die Objektive mitendscheiden über Speed und Präzision des Autofokus. Wichtig ist auch die Wahl des geeigneten Autofokus-Messfelds und Serienbildrate.

In folgendem Video gebe ich einige Tipps mit auf den Weg, welche die fokus-Trefferrate erhöhen werden. Die Tipps gelten teilweise herstellerübergreifend, z. B. auch für die Sony A7 Reihe oder Canon R, R6 und R5. Allerdings nicht für solche Kameras, die einen Stacked-Sensor haben, wie z. B. Sony A1, A9 und Canon R3 oder Nikon Z9.

 


 

Bearbeitung meiner Bilder

Komplettes_Preset_Paket-2

Falls dir die Bearbeitung meiner Bilder gefällt, verweise ich in Eigenwerbung auf meine Lichtrebell Preset Collection. Mit diesen Lightroom und Photoshop Presets, erhältst du den gleichen Farblook, mit wenigen Klicks. Damit sind alle Bilder auf diesem Blog entstanden. Sie sind mit jeder Version von Lightroom und Photoshop sowie jedem Kamerahersteller kompatibel.

 

Meistgenutzte Helfer für Licht und Schatten

California-Sunbounce-Sun-Mover-beam

Die wohl bequemste Art das Licht zu manipulieren sind Reflektoren. Vorausgesetzt wir haben eine Lichtquelle die wir reflektieren können. Da nehme ich die California Sunboucer, da sie sehr solide verarbeitet sind und auch starke Windstöße aushalten, ohne zu flattern.

Ich empfehle die Reflektoren in der Variante silber/weiß, weil sie die Lichtfarbe nicht verändern und dadurch flexibel einsetzbar sind. Mein Liebling unter den Reflektoren ist der Sun-Mover, denn der lässt sich auf ein kompaktes Packmaß falten und ist leicht mitgenommen. Aber auch für die Makrofotografie, Produktfotografie oder Stillleben, kann man den Reflektor gut einsetzen.

Bei einer Portrait-Session darf ein Reflektor nicht fehlen und wenn ich Solo arbeite, nehme ich den Sun-Mover mit.

Außerdem habe ich noch das Sunbouncer Mini Kit in silber, das ich sowohl in Studio-Settings als auch Outdoor nutze.

Beide Reflektoren können mit dem Sunbouncer Grip-Head an ein Lampenstativ befestigt werden.blank

 

Mini-Softbox für Aufsteckblitze

Der Kompagnon meines Aufsteckblitzes. Gefaltet grad mal wie ein flaches Stück Pappe, lässt es sich immer dabei haben. Bei mir kommt es meistens bei Hochzeiten zum Einsatz, wenn es keine Decke zum Bouncen gibt oder z.B. direkt auf der Tanzfläche fotografiere. Die Qualität ist wirklich gut und für 30,- EUR kann man wirklich nicht viel falsch machen.

SMDV Mini-Softbox SF-300

Wer es kompakter mag, kann auch die kleinere Variante nehmen.

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Ohne Ton kein Lohn?

Die preiswerteste und gleichzeitig vielseitigste Lösung um Sprache aufzunehmen, sind die Rode Wireless GO II Mikrofone:

rode wireless go ii

Das macht sie so gut:

  • Richtig gute, interne Mikrofone aber auch externe Mikrofone anschließbar
  • Sehr hohe Reichweite, auch durch Wände
  • Lässt sich mit dem eigenen Clip an Kleidung oder Kamera Hotshoe anbringen
  • Bis zu 24h intern aufzeichnen (Backup, bei Verlust der Verbindung)
  • Kann auf zwei spuren mit unterschiedlichem Pegel aufzeichnen (um Übersteuerung zu bändigen)
  • Langanhaltender Akku in allen drei Geräten, der via USB-C aufladbar ist
  • Sehr leichte Bedienung
  • Display-Anzeige für Ladestand, Signalstärke (Empfang), eingestellten Pegel etc.
  • Alle benötigten Kabel sowie drei Windmuffs inklusive

 

Einfaches aber gutes Shotgun Mikrofon für unterwegs

Für die einfachsten Dinge, wie z. B. Vloggen oder bei Ausflügen mit der Familie filmen etc. nehme ich das Rode VideoMic:

VideoMic2

Es kommt mit allem was man braucht, zu einem unschlagbaren Preis:

  • Entkoppelte Mikrofonhalterung
  • Deadcat
  • Kabel

Und das Beste daran, das Rode VideoMic braucht keine Batterie und lässt sich an Kamera oder am Smartphone anbringen. Einfach anstecken und fertig.

 

 

Mikrofon für Voice-Over und Podcasts

Das beliebteste Mikrofon für Voice-Over, Podcasts oder Livestreaming, ist das Shure SM7B, was ich mir 2016 gekauft habe. Allerdings muss das Shure SM7B erst mit einem Cloudlifter oder FetHead verstärkt werden und benötigt ein Interface, um es an den Computer anzuschließen. So steigt der Preis schnell über 500 €.

Doch neuerdings bekommen wir zum halben Preis den Shure MV7. Damit erhalten wir ganz einfach den gleichen Podcast-Sound via USB-Verbindung. Also kein Verstärker oder Interface nötig. Bei Bedarf hat es auch einen XLR Anschluss.

Wenn ich heute wieder ein Mikrofon für den PC kaufen müsste, dann 100%ig den Shure MV7.

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8 Kommentare

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Sebastian Fürst 4. Januar 2021 - 23:57

Hi Baris, liebe dein Content. Was für ein Flash System benutzt du mit der Z6 / Z6ii bei Hochzeiten? Den V30? Oder was genau? Und benutzt nur den oder auch OCF (off camera flash)? Benutzt du MagMod?

Antworten
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Lichtrebell 5. Januar 2021 - 18:57

Hi Sebastian, vielen Dank! Ich nutze meine ollen Nikon SB-900. Die tun nach wie vor ihren Job. Für direktes Blitzen habe ich eine kleine Softbox die ich davor binden kann. Habe ich hier auch verlinkt. Ich blitze meistens indirekt und auf Tanzfläche auch Mal direkt für Effektshots.:)
LG Baris

Antworten
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Melih Avci 7. August 2021 - 13:02

Hallo Baris, danke für den tollen Einblick in dein Equipment. Inwieweit unterscheidet sich der 3D-Effekt, den du ansprichst, zwischen den 1.8er Primes und den zoom Objektiven von Nikon. Da spielen ja weitaus mehr Faktoren eine Rolle als Schärfe und Bokeh oder?

Liebe Grüße

Melih

Antworten
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Lichtrebell 7. August 2021 - 19:35

Hallo Melih, danke für deine gute Frage. 🙌

Der 3D-Effekt hat auch mit der Freistellung des Hauptmotivs zu tun, wo die Festbrennweiten bei höheren Entfernungen im Vorteil sind.

An erster Stelle ist der 3D-Effekt ein Nebenprodukt immersiver Bildkompositionen, die stets einen ausgewogenen Anteil an Vorder- Mittel- und Hintergrund beinhalten. Auch gut bei Filmen und Serien mit guter Kameraführung zu beobachten.

Das gewählte Objektiv ist zwar entscheidend, da es den 3D-Effekt fördern als auch hemmen kann, doch viel wichtiger ist das Verständnis für die immersive Bildkomposition. Zu dem Thema wird es was von mir geben, aber da halte ich mich noch bedeckt. 😊😉

Was das Objektiv angeht sind die drei größten Säulen:

– Bokeh mit niedrigem Kontrast, weichen Verläufen in die Schärfeebene und möglichst ohne Doppelkonturen
– Auflösungsvermögen / Schärfeeindruck (hat auch mit CA-Verhalten zu tun)
– Brillanz/Mikrokontraste (=Fülle und Vielschichtigkeit der Farbwiedergabe sowie Farbentreue)

Ein Negativbeispiel ist das Sigma 50mm 1.4 ART, was auch sehr scharf ist, aber es irgendwie an Brillanz fehlt. Fatal ist auch der hohe Kontrast im Bokeh, mit abrupt endenden Verläufen von der Unschärfe- zur Schärfeebene

Was den 3D-Effekt angeht fand ich das Sigma 24mm, 35mm und 85mm ART ansprechender, die ich ja auch lange selbst genutzt habe. Doch kein Sigma ART Objektiv ist top in Bezug auf den 3D-Effekt.

Ich greife das Sigma 50mm ART auf, da es eine populäre Linse ist, die viele kennen, nicht um es zu bashen. ✌

Flickr-Gruppen:
Sigma 50mm 1.4 ART Gruppe
Nikon Z 50mm 1.8 S Gruppe

Hier Mal ein paar wohlwollend rausgesuchte Beispielbilder vom 50mm ART (schwer ein paar aufschlussreiche Beispiele zu finden):

#1
#2
#3

Bei der Z 50mm 1.8 S Gruppe findet man schneller ansprechende Bilder.

Liebe Grüße zurück,
Baris

Antworten
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Melih Avci 8. August 2021 - 19:35

Vielen Dank für die mühsame, ausführliche Antwort!! Macht immer wieder Spaß auf deinem Blog vorbeizuschauen. Bin gespannt auf deinen Beitrag zum Thema.
Lg

Antworten
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Richie 12. Dezember 2021 - 14:31

Hallo Baris

Was mich mal interessieren würde. Wie sieht denn dein Reise und Urlaubssetup aus?

Was längeres wie 85 ist da ja nicht dabei bei Dir.
Kommst Du da gut hin?

Mir tut sich die Frage aktuell wegen dem 24-120 wi der auf.

LG
Richie

Antworten
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Lichtrebell 15. Dezember 2021 - 10:04

Moin Richie, meistens habe ich eine Kamera mit FB im Rucksack und die andere mit FB am Gurt bzw. in der Hand. Auf der einen etwas weitwinkliges und auf der anderen ein leichtes Tele. Mein 20mm ist gesetzt für Reisen und dann kommt meist noch ein 35mm oder 85mm dazu. Manchmal auch das 50mm, je nachdem wohin ich mich begebe. 🙂
Wenn du alles mit nur einem Objektiv machen möchtest, ist das 24-120mm schon top, da es nebst 120mm Tele auch Makrofähigkeiten hat, also eine kurze Naheinstellgrenze.
LG Baris

Antworten
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Richie 15. Dezember 2021 - 13:40

Naja auf der anderen Seite stimmt es schon. Muss man immer alles fotografieren.

Hab deswegen auch schon überlegt den Telebereich auch einfach mit einer FB wie dem 135 Art abzudecken

Antworten

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