Erste Hochzeit fotografieren

Erste Hochzeit fotografieren – Ultimative Hochzeitsfotografie Anleitung

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Erste Hochzeit fotografieren – Ultimative Hochzeitsfotografie Anleitung

Vielleicht wurdest du neulich gefragt, ob du deine erste Hochzeit fotografieren möchtest?

Oder du willst einfach Mal sehen, wie ein Anderer das so macht und was er auf seinem Weg so gelernt hat?

Ich bin seit 2013 als Hochzeitsfotograf in Hamburg unterwegs. Da hab’ ich schon etwas Erfahrung sammeln können.

In diesem Artikel plaudere ich ein wenig aus dem Nähkästchen, gehe auf typische Bedenken ein, gebe entscheidende Tipps und zeige meine Herangehensweise.

Wie es sich für einen Fotografie Blog gehört, zeige ich auch viele Bilder, die ich auf Hochzeiten machen durfte.

Die Lesezeit beträgt ca. 20 Minuten.

Inhaltsverzeichnis

Hochzeitsfotografie ist anspruchsvoll

Zwei Sekunden.

In dieser Zeit nehme ich meine Perspektive ein und drücke im richten Moment auf den Auslöser. Bildkomposition und Schärfe sitzen? Volltreffer!

Ich laufe aus dem Standesamt heraus, ins hellere Tageslicht. Schalte meinen Blitz aus und wähle die Blendenautomatik (Modus A bzw. Av).  Denn ich ahne, dass die Verschlusszeit von 1/200, mir draußen meine Bilder ausbrennt.

Du verstehst sicher, worauf ich hinaus möchte:

Bei der Hochzeitsfotografie müssen wir stets vordenken. Den kleinen und großen Momenten immer einen Schritt voraus sein. Es bleibt selten die Zeit, um etwas auszuprobieren. Wir müssen Situationen im Vorfeld erahnen und bereit dafür sein, sie zu veredeln.

Eine zweite Chance? Die gibt es nicht.

 

Meine erste Buchung als Hochzeitsfotograf

Lass mich kurz erzählen, wie es zu meiner ersten Buchung kam.

Ich zeigte regelmäßig meine mehr oder weniger gelungenen Portrait- und Landschaftsfotos auf Facebook. Eine Bekannte von mir war vollkommen begeistert. Eines Tages empfiehlt sie mich an ihre Freunde, die einen Hochzeitsfotografen suchen. Ich war völlig überrascht, denn ich hatte noch nie eine Hochzeit fotografiert.

Schließlich kontaktiert mich das Brautpaar. Fragt mich ob ich Zeit habe und was ich mir preislich vorstelle. Es geht um eine standesamtliche Trauung mit anschließendem Brautpaar-Fotoshooting.

Ich merke an, dass ich noch keine Hochzeit fotografiert habe, mich der Aufgabe aber gewachsen fühle. Rufe schließlich einen recht bescheidenen Preis auf. Etwas um die 300,- EUR.

Schließlich verabreden wir uns auf ein Kaffee.

 

Das Treffen mit dem Brautpaar

Bevor ich meine erste Hochzeit fotografieren darf, ist mir wichtig, keine allzu hohen Erwartungen entstehen zu lassen.

Ich bin also sehr transparent bei unserem Treffen und kläre das Brautpaar darüber auf, dass ich noch keine Hochzeit begleitet habe. Jedoch habe ich ein Fotobuch dabei. Ein Fotobuch mit 160 Seiten. Voll mit Bildern, aus meinem Leben heraus. Zwar keine Hochzeitsbilder, aber viele Seiten im Buch erinnern an eine Reportage.

Während sie in dem Fotobuch herumblättern, sprechen wir über Gott und die Welt. Ich merke schnell, es geht beim Treffen weniger darum, mit den fotografischen Fähigkeiten zu überzeugen. Es ist ein Tanz der Wellenlängen. Eine Probe, ob das Miteinander harmoniert.

So sitzen wir da länger als eine Stunde. Bestellen uns noch ein Kuchen, zum zweiten Kaffee.

Wir gehen den Ablauf der Hochzeit durch. Ich mache mir Notizen dazu.

Die Moral von der Geschichte:

Sei einfach du selbst. Kommuniziere klar und ehrlich. Mach Notizen.

 

Am Tag der Hochzeit

Ich plane den Tag so, dass ich eine halbe Stunde vor Begin schon auf der Matte stehe. In dieser Zeit lege ich meine zwei Kameras, an meinen Gurt an.

Geduldig halte ich ausschau nach dem Brautpaar. Sobald ich sie sehe, fange ich mit meiner Arbeit an. Denn meist begrüßt das Brautpaar schon die ersten Gäste.

Ein vertrautes Zunicken reicht zur Begrüßung meist aus, wir wollen das Brautpaar ja nicht unterbrechen.

Bei Möglichkeit lassen wir uns die emotional wichtigen Personen des Brautpaares vorstellen.

Das sind insbesondere die Eltern, Geschwister und Trauzeugen. Diese Personen behalten wir den Tag über dann besonders im Blick.

 

Ein guten Eindruck hinterlassen

Das klappt, indem du so wenig Aufmerksamkeit wie möglich aber soviel wie nötig, auf dich ziehst.

Also bei Reportage möglichst leise und unauffällig bewegen und bei Gruppenfotos auch mal der Entertainer oder das Sprachrohr des Brautpaares sein.

Wenn wir das erste Mal eine Hochzeit fotografieren, sind wir sicherlich aufgeregt.

Ich bin selbst heute noch, immer ein kleines bisschen aufgeregt. Was auch nicht verwerflich ist, denn dadurch kommt mein Kreislauf in Schwung und ich bin konzentrierter bei der Sache. Natürlich solltest du wie ein Profi wirken und sicher auftreten.

Unsicherheit strahlen wir unweigerlich über unsere Körpersprache aus.

Schreib es dir zur Not auf einen Zettel: Ich bin Profi, ich schaffe das.

 

Du kriegst, was du gibst

Von Brautpaaren wurde mir schon sehr oft positiv angemerkt, dass ich bei der Arbeit Herzlichkeit ausstrahle. Das man mir meine Leidenschaft ansieht.

Ich denke gerade deshalb fühlen sich die Gäste nicht von mir überrümpelt, wenn ich auch Mal mit einem 35mm Objektiv, etwas näher herankomme.

Also: Immer schön dein Lächeln bewahren.

 

Ein paar Gedanken zur Objektivwahl

Die angegebenen Brennweiten basieren auf Vollformat. Bitte berücksichtige ggf. den Cropfaktor deines Systems.

Bei unserer Objektivwahl, können wir nach belieben auf Zoom-Objektive oder Festbrennweiten zurückgreifen.

Dabei empfehle ich drei Brennweiten-Bereiche abzudecken. Also nicht zwingend den ganzen Bereich, sondern einen Teil davon:

Weitwinkel: 20 – 28mm

Standard: 28 – 58 mm

Leichtes Tele: 85 – 135mm

Dabei nutze ich überwiegend ein 35mm 1.8 Objektiv auf meiner ersten und ein 85mm 1.8 auf meiner zweiten Kamera. Wenn die Hochzeit Outdoor stattfindet, nehme ich gerne das 50mm 1.8 Objektiv, statt dem 35’er. Mein 20mm Objektiv kommt eher bei der Party oder erfassen der ganzen Location zum Einsatz.

Aktuelle Beispiele mit den Kameras und Objektiven meiner Wahl findest du auf meiner Equipment-Seite.

 

Erklärung zu meiner Objektivwahl

Für einen Weitwinkel-Look nehme ich das 24mm:

Hochzeitsfotografie Tipps

Es kommt selten vor, dass ich das 24mm mangels Räumlichkeit nehme. Das passiert nur manchmal im Standesamt oder bei größeren Gruppen.

Zu 99% benutze ich das 24mm, weil ich den Weitwinkel Look, mit der geringen Tiefenschärfe, sehr gerne mag.

Hochzeitsfotografie Tipps

 

Mein Brot und Butter Objektiv für die Hochzeitsfotografie bzw. allgemeine Fotografie

Als Allrounder kommt mein 35mm Objektiv zum Einsatz.

 

Für Portraits oder leichte Tele Aufnahmen in der Hochzeitsfotografie

Da nehme ich mein 85mm Objektiv.

 

Ich rate zu einer gesunden Mischung

Die Kombination aus 35mm und 85mm ist ziemlich beliebt bei Hochzeitsfotografen und so auch bei mir.

Bei der Objektivwahl kommt’s natürlich auch auf deinen Stil an. Da gibt’s praktisch keine Regeln. Und falls es Regeln gibt, lasse ich es mir nicht nehmen, sie auf die Probe zu stellen. 🙂

Aber wenn wir unsere erste Hochzeit fotografieren, sollten wir vielleicht weniger experimentierfreudig sein und auf das setzen, was wir kennen.

Im Endeffekt ist auch nicht das gewählte Objektiv entscheidend, sondern was wir daraus machen.

Hochzeitsfotografie Tipps

Kenne deine Objektive bzw. die genutzte Brennweite

Warum kaufen sich Leute teuren Kaffee bei Starbucks?

Ganz einfach: Sie wissen genau, welchen Geschmack sie bekommen oder haben es einfach nur eilig.

Die Qual der Wahl

So ähnlich verhält es sich bei der Wahl der Brennweite. Wir sollten unsere Objektive schon so gut kennen, dass wir uns vor der Aufnahme vorstellen können, wie das Bild später aussehen wird.

 

Der mit dem Zoom-Objektiv wird jetzt darüber lachen

Hochzeitsfeier Tanzen 001

Wozu Brennweiten kennen, einfach zoomen bis es passt, richtig?

Ein Trugschluss!

Schon intuitiv zu wissen, welcher Standpunkt mit der gewählten Brennweite einzunehmen ist, wird über das Feeling im Bild entscheiden. Aber ein Zoom ist völlig okay, wenn du die Brennweiten bewusst einsetzt.

 

Wir müssen praktizieren um sehen zu lernen

Hochzeitsfotografie Tipps

85 mm @ F / 1,4

Das Gefühl für die Brennweite oder ein bestimmtes Objektiv, kommt durch Erfahrung.

Und Erfahrungen sammeln kann nur jemand, der regelmäßig praktiziert.

 

Nur auf der Tanzfläche blitzen?

Fotografieren mit Blitz - Blitz Kärtchen

Hochzeiten finden meist zu Zeiten statt, die vom Sonnenstand suboptimal sind. So zumindest bei mir.

Meist muss ich eine Hochzeit fotografieren, wo andere die Kamera lieber in der Tasche lassen. Ständig zur Mittagszeit, bei hochstehender Sonne. Da gibt’s halt starke Kontraste, wo ein Blitz die dunklen Bereiche aufhellen und somit die Kontraste etwas abmildern kann.

Ohne Blitzlicht wäre beim folgenden Bild entweder der Himmel ausgebrannt oder das Brautpaar wäre zu dunkel.

Mit einem Blitz konnte ich dagegen steuern:

Erste Hochzeit fotografieren

Auch die Party ist bei gedimmtem Licht eine Herausforderung.

Der Schatten auf dem Hals und unter der Mütze zeigen, wie dunkel das Bild ohne den Blitz tatsächlich ist:

Hochzeitsfotografie Party Tipps

Da muss ich mich mit den Basics der Blitzfotografie auskennen, sonst wird’s eng.

Hier habe ich einen Beitrag zum Blitzen mit einem TTL Aufsteckblitz geschrieben, vielleicht magst du später reinschauen.

Zumindest denke ich, dass wir mehr Potenzial entfalten können, wenn wir einen Blitz benutzen.

Nicht nur weil der Blitz das Bild erhellt, sondern auch dem Autofokus mittels Hilfslichtern dienlich sein kann.

Also wenn du sagst: “Nö, Blitzlicht kommt mir nicht in die Tüte” – so kannst du auch sehr von dem AF-Hilfslicht profitieren und dem Autofokus das Gepumpe ersparen.

 

Kenne deine Ausrüstung

Es ist wirklich wichtig, dass du deine Ausrüstung gut kennst und dessen Stärken und Schwächen richtig einschätzen kannst.

Mein Equipment

  • Wie verhält sich der Autofokus bei gedimmten Licht?
  • Wann ist der Speicherpuffer voll und wie lange benötigt die Kamera, bis sie wieder auslösen kann?
  • Wie verstellst du die ISO-Automatik oder die Belichtungsmessung, ohne extra ins Menü zu gehen?
  • Wann wählst du welche Autofokus Methode?
  • Es hat sich die rote Augen Korrektur eingeschlichen, deine Kamera löst erst nach einem Vorblitz und einer kurzen Verzögerung aus. Wie stellst du das wieder ab? (Ist mir schonmal bei einem Fotoshooting passiert)
  • Wann wählst du eine entsprechende Belichtungsmethode?
  • Was passiert beim Blitzen auf den ersten Verschlussvorhang und was auf den zweiten?

Bevor du deine erste Hochzeit fotografieren möchtest, solltest du die Antworten auf diese Fragen kennen.

 

Der Ablauf einer Hochzeit und meine Herangehensweise

Bevor ich meine erste Hochzeit fotografieren durfte, war ich sehr aufgeregt. Ich wusste ja nicht, was mich alles erwartet.

Deshalb möchte ich dir an dieser Stelle einen gewöhnlichen Ablauf vorstellen und wie ich mit den jeweiligen Situationen umgehe. Natürlich zeige ich auch wieder viele Bilder. Wer mehr Bilder sehen möchte, kann meine Hochzeitsfotograf Hamburg Website besuchen.

Den Ablauf der Hochzeit besprechen wir ja im Vorfeld mit dem Brautpaar. Dabei ist am wichtigsten, dass wir wissen, wo wir sein müssen. Entsprechend der Location können wir auch ungefähr abschätzen, welches Objektiv wir ranschrauben.

Bei den nachfolgenden Erläuterungen berichte ich über meine eigenen Erfahrungswerte. Gelegentlich mag es auch Abweichungen geben.

 

Das Getting Ready bei der Hochzeit

Wenn wir unsere erste Hochzeit fotografieren, kann ich nur dazu raten, ein Spickzettel für Fotomotive anzufertigen. Insbesondere für die “gestellten” Fotoaufnahmen.

erste hochzeit fotografieren

Hier eine Liste, die du gerne so übernehmen kannst:

Für Ihn:

  • Hemd zuknüpfen
  • Schuhe binden
  • Fliege oder Krawatte fest ziehen
  • Manschettenknöpfe
  • Ansteckblume
  • Parfüm
  • Schmuck bzw. Uhr
  • Getränke?

Ggf. Spiegel und andere interessante Perspektiven mit einbeziehen.

Bei folgendem Bild habe ich eine bunte Tüte, unter den Kristallglas-Teller gelegt:

erste hochzeit fotografieren

Für Sie:

  • Beim Schminken
  • Brautkleid – Hier empfehle ich ggf. einen eigenen Kleiderbügel zu besorgen, der etwas hermacht. Oft kommen die schönen Brautkleider mit einem billigen Plastikbügel, was auf Fotos nicht so toll aussieht.
  • Detailaufnahmen des Brautkleids, der Schuhe, Strümpfe etc.
  • Beim Schmuck anlegen
  • Parfüm
  • Schmuck
  • Detailaufnahme Brautstrauß
  • Getränke?

Auch hier wieder darauf achten, interessante Perspektiven zu wählen.

Meistens bekomme ich beide Ringe erst beim Brautpaar Fotoshooting. So mache ich auf Wunsch des Brautpaares entweder noch ein Ringfoto oder auch nicht.

 

Hochzeit in Standesämtern fotografieren

Erste Hochzeit fotografieren

Für die Trauung im Standesamt, habe ich zuerst mein Weitwinkel Objektiv drangeschraubt. An dem anderen Body habe ich das leichte Tele Objektiv.

Wenn die Trauung beginnt, nehme ich zunächst einige Weitwinkel Bilder auf und versuche dabei auch die Architektur des Raumes mit einzubeziehen.

Nach ca. fünf Aufnahmen wechsle ich das Weitwinkel Objektiv gegen mein Standard Objektiv aus. Noch bevor das Brautpaar zur Ringübergabe bzw. Eheschließung aufsteht.

So kann ich das Brautpaar weiter hervorheben und habe auch noch das passendere Objektiv, für die anschließende Gratulation.

 

Die Gratulation nach dem Standesamt oder Kirche

Für die anschließende Gratulation kann ich nur vom Weitwinkel Objektiv abraten. Da hat man dann sehr viel Rücken und andere Ablenkungen auf dem Bild.

Hier stelle ich mich hinter das Brautpaar und möchte die Individuen mit ihren Emotionen hervorheben.

Die Umgebung lasse ich möglichst in der Unschärfe verschwinden, zumal hier in Hamburg die wenigsten Standesämter eine schöne Kulisse bieten.

Bei mir ist es ein Mix aus 35mm Bildern:

Und 85mm Bildern:

Hochzeit in der Kirche fotografieren

In Kirchen ist es nicht immer gestattet, sein Ding als Fotograf durchzuziehen. Hierauf solltest du das Brautpaar beim Vorgespräch hinweisen und bitten, das mit dem Pastor bzw. der Kirchenverwaltung abzuklären.

Manchmal bekommt das Brautpaar von der Kirche ein Regelwerk zur Hand. Da gibt’s dann auch einige Zeilen zur Fotografiere während der Trauung.

Im besten Fall ist es untersagt in der Kirche zu blitzen und im schlechtesten Fall ein Fotoverbot während der gesamten Zeremonie.

Von Vorteil ist es natürlich, wenn du eine Kamera hast, die lautlos Fotos aufnehmen kann. Bringt vielleicht auch extra Punkte beim Pastor.

Stell dich auch möglichst kurz als Fotograf vor, wenn du die Gelegenheit hast. Der Rest wird sich dann regeln.

In Gotteshäusern ist für gewöhnlich reichlich Platz und die Brennweite sollte nicht zu kurz kommen. Aber so eine Kirche kommt selten ohne pompöse Architektur daher. Vielleicht willst du hier ein weitwinkliges Foto, von der Architektur des Hauses machen.

Hochzeit in Kirche

Die Ankunft bei der Location

Hier suche ich Details der Location, die ich mit der Hochzeit in Verbindung bringen kann. Außerdem dokumentiere ich die Ankunft einiger Gäste.

Sektempfang bei einer Hochzeit

Beim Sektempfang gilt es sich einfach der Situation anzupassen.

Meist werden die Gäste im Freien oder in größeren Räumen empfangen. Da steht es mir frei, welches Objektiv ich verwende bzw. wo ich mich positioniere.

Anbei ein Sektempfang, den ich besonders sympathisch finde.

Zur Erklärung

Hier wurden die Gäste nicht nur mit Sekt empfangen, sondern auch mit einem Bild. Darauf abgebildet ist eine/r der anwesenden Gäste, aus Kindheitstagen.

Jetzt hat der Empfänger des Bildes die Aufgabe, die Person auf dem Bild ausfindig zu machen.  So kommen auch die Leute ins Gespräch, die sich vielleicht noch nicht kennen.

Hat man die Person ausfindig gemacht, wird das Bild mit dem Namen der gefundenen Person versehen und an die dafür vorgesehene Schnur geklemmt.

 

Gruppenfotos auf einer Hochzeit anfertigen

Die Aufmerksamkeitsspanne der Hochzeitsgesellschaft, für das große Gruppenfoto, ist meist wie die eines ADHS Kindes auf Ecstasy.

An dieser Stelle müssen wir bei Gruppenfotos in der Lage sein, die Situation unter Kontrolle zu bekommen. Hier helfen witzige Sprüche oder Aktionen wahre Wunder.

Ich hatte Mal eine Hochzeitsgesellschaft, bei der ständig jemand abgelenkt war. Die Mutter die das Kind bändigt, die Oma die ständig aus dem Bild rausguckt, oder der Typ, der sich hinter dem nächst größeren Typen versteckt.

Also musste ich ganz tief in meine Trick-Kiste greifen:

Ich hebe mein linkes Bein und führe meinen rechten Arm inklusive Kamera durch den Kniewinkel. So liegt mein Bein auf meiner rechten Elle. Das hat wohl ausgesehen wie ein Mix aus Karate Kid und Yogi Pose.

Dabei schaue ich konzentriert auf das Display meiner Kamera, als würd ich das jeden Tag so machen.

Das will natürlich jeder mit ansehen. Die einen denken sich, “was macht der Typ da?” und die anderen amüsieren sich.

Schließlich bekomme ich die volle Aufmerksamkeit der Hochzeitsgesellschaft, die Leute schauen in meine Richtung.

Und ich glaube, danach habe ich auch das Vertrauen einiger Leute gewonnen. Ich war dann nicht nur der Fotograf, sondern ein witziger Kerl der sich nicht zu ernst nimmt. 🙂

Hochzeitsfotografie Tipps


Die Objektivwahl für Gruppenfotos

Hier nutze ich, wenn möglich, gerne eine längere Brennweite.

Umso länger die Brennweite, desto mehr komprimiere ich den Umgebungsanteil.

Aber ehrlich gesagt kommt es in der Praxis meist anders, weil der Raum zu eng ist.

Bei Gruppenfotos mit dem 24mm Objektiv, mache ich anschließend ein 16:9 Format aus dem Bild. So kann ich den großen Vordergrundanteil reduzieren und die Personen werden größer dargestellt.

 

Tipps zu Posen für die offiziellen Hochzeitsfotos des Brautpaars

Manch ein Brautpaar möchte das Fotoshooting schnell abwickeln und manch eins genießt es in vollen Zügen.

Wenn wir unsere erste Hochzeit fotografieren, empfehle ich unbedingt go-to Posen auswendig zu lernen.

Hier einige Beispiele, die du vielleicht übernehmen möchtest.

So sehr ein Pärchen es auch genießt fotografiert zu werden, nach einer guten Stunde ist die Luft meistens raus.

 

Das Essen bei der Hochzeit fotografieren

Falls es ein Buffet gibt, versuche ich es abzulichten, bevor die Gäste anstürmen. Außerdem mache ich noch einige Bilder, wenn sie sich am Buffet bedienen.

Während des Essen mache ich keine direkten Fotos von Personen. Wer will schon mit vollem Mund fotografiert werden?

Das nutze ich dann aus, um selbst bei Kräften zu bleiben und bediene mich selbst am Buffet.

 

Das Essen mit dem Brautpaar abklären

Zwar wurde mir bisher immer seitens des Brautpaares zuvorkommend angeboten, mich am Buffet zu bedienen, aber von Kollegen habe ich auch schon gehört, dass es nicht immer vom Brautpaar eingeplant sei.

So möchtest du das vielleicht beim Vorgespräch ansprechen, dass auch du während des Essens von Fotos abrätst und selbst etwas Stärkung brauchst. 🙂

Gerne setze ich mich hier an einen Einzelplatz und habe etwas Zeit um kurz abzuschalten. Die Arbeit als Fotograf ist ermüdend, so schön es auch ist.

Sich viele Stunden auf die keinen und großen Momente zu konzentrieren verbraucht viel Energie.

Da tun die paar Minuten Ruhe wirklich gut.

 

Nach dem Essen, weitere Details und Geschenke der Hochzeit fotografieren

Die Gäste sitzen länger als ich am Tisch und so kann ich in Ruhe Ausschau nach weiteren Details und Mitbringsel der Gäste halten, die ich ablichten kann:

 

Die Feier der Hochzeit fotografieren

Auch hier ist Reportage angesagt und du kannst das auf deine Art und Weise umsetzen. Mal bin ich Entertainer und manchmal auch stiller Beobachter.

Am besten werden wir Teil der Hochzeitsgesellschaft und verwickeln und selbst auch in das eine oder andere Gespräch, strahlen positive Vibes aus, bewahren unser Lächeln und unsere Coolness, auch wenn manch eine Situation uns herausfordert.

Überall lauern kleine und große Momente, die darauf warten, von uns aufgespürt zu werden. Es liegt an uns sie zu schnappen. Zur richtigen Zeit, am richtigen Ort zu sein.

Ich halte hierzu Ausschau nach Liebe, nach intensiven Unterhaltungen und sich anbahnenden Emotionen.

Hier bin ich für gewöhnlich mit der Kombination aus 35mm und 85mm an Vollformat unterwegs.

 

Die Party bzw. auf der Tanzfläche bei wenig Licht fotografieren

Hier ist vor allem der Blitz gefragt. Denn ohne Hilfslicht, kann es für den Autofokus schwierig werden.

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Hier müssen wir sicherstellen, das wir wissen, wie sich das AF-Hilfslicht verhält, bevor wir unsere erste Hochzeit fotografieren. Du wirst mit hoher Sicherheit in Nervosität geraten, wenn du erst auf der Hochzeit die Krux deines Systems lösen musst.

Bei Nikon z.B. funktionieren die Hilfslichter nur im AF-A (Autofokus Automatik) oder AF-S (Autofokus Einzelbild). Stelle ich auf AF-C (aktive Nachführung des Fokus), so werden die Hilfslichter deaktiviert.

Und da ich bei Hochzeiten zu 99% der Zeit AF-C mit 3D-Tracking nutze, stelle ich den Autofokus zunächst auf AF-A mit Einzelfeld oder Gruppen Autofokus. Denn im 3D-Tracking funktioniert das Hilfslicht nicht.

Also, mach dir unbedingt klar, wie sich dein Equipment verhält. Wenn ich mir unsicher bin, helfen mir auch Trockenübungen Zuhause weiter.

An dieser Stelle verweise ich nochmal auf meinen TTL-Aufsteckblitz Beitrag.

 

Die Verabschiedung

Auch die Verabschiedung von der gesamten Hochzeitsgesellschaft sollte nicht zu kurz kommen. Schließlich wissen wir nicht, wem wir wieder begegnen und oft wird dann auch nochmal nach einer Visitenkarte gefragt. 😉

Für günstige Visitenkarten kannst du Mal bei VistaPrint reinschauen und für die richtig guten bei MOO.

 

Bearbeitung der Bilder

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Falls dir die Bearbeitung meiner Bilder gefällt, verweise ich in Eigenwerbung auf meine Lichtrebell Preset Collection. Mit diesen Lightroom und Photoshop Presets, erhältst du den gleichen Farblook, mit nur einem Klick. Diese Presets sind nicht, wie so viele andere Presets, einfach dahin geklatscht. Es steckt viel Arbeit, Wissen und tausende Bilder an Optimierung darin. Mit diesen Presets sind alle Bilder auf diesem Blog entstanden. Sie sind mit jeder Version von Lightroom und Photoshop sowie jedem Kamerahersteller kompatibel.

 

Musst du dich sofort als Fotograf bei Behörden registrieren?

Nein.

Solange du deinen Lebensunterhalt hauptsächlich mit anderen Einkünften finanzierst, fällt der eine “Fotojob” vermutlich in die Liebhaberei (Wikipedia).

 

Nenn dich Hobbyfotograf, wenn du kein Gewerbe angemeldet hast

Generell darfst du die erste Hochzeit fotografieren, ohne Mitglied der Handwerkskammer zu werden, geschweige denn ein Gewerbe anzumelden.

Du bist dann praktisch als Hobbyfotograf unterwegs, der eine Aufwandsentschädigung bekommt. Aber das musst du auch so kommunizieren. Sei es auf deiner Internetpräsenz, als auch bei zwischenmenschlicher Kommunikation.

Weil wenn du dich als (Hochzeits-)Fotograf anpreist, musst du über eine gültige Handwerkskarte mit Betriebsnummer verfügen. Das setzt voraus, dass du ein Gewerbe angemeldet hast und bei der Handwerkskammer als Fotograf eingetragen bist.

Das hat auch zur Folge, dass du zu einem jährlichen Handwerkskammer-Beitrag verdonnert wirst.

 

Versteuerung der Einnahmen als Hobby(-Fotograf)

Wenn wir unsere erste Hochzeit fotografieren, müssen wir nicht zwingend unsere Einnahmen versteuern.

Hierzu möchte ich auf zwei Artikel verweisen, die sich explizit diesem Thema widmen:

Grundsätzlich braucht jemand, der Fotografie als Liebhaberei und nicht mit Gewinnabsicht betreibt, keine Angaben darüber in der Einkommenssteuererklärung zu machen.

Als Faustregel gilt, dass bei wenigen Einsätzen im Jahr, bei denen auch nur einige hundert Euro zusammenkommen, Steuerangaben obsolet sind.

Dennoch sollten Hobbyfotografen Forderungen für die Bezahlung ihrer Dienste schriftlich ausstellen. Dies sind keine Rechnungen im eigentlichen Sinne. Sie dürfen keine Mehrwertsteuer enthalten.

https://www.pc-magazin.de/ratgeber/steuer-ratgeber-fuer-freizeitfotografen-2462958.html

Grundsätzlich sind zwei Szenarien bezüglich der Einnahmen und Ausgaben für ein Hobby möglich:

  • Wer das Hobby vor dem Finanzamt als Hobby deklariert, muss die Einnahmen daraus nicht versteuern.
  • Wer das Hobby vor dem Finanzamt als Nebenerwerbsquelle deklariert, kann die Ausgaben dafür steuerlich absetzen.

Der Steuerzahler sollte seine Strategie also je nach Höhe der Einnahmen oder Ausgaben so wählen, dass es für ihn vorteilhaft ist. Dabei gilt:

  • Liegt der Gewinn, also die Einnahmen abzüglich aller Kosten, unter 410 Euro jährlich, geht das Finanzamt in der Regel von Liebhaberei aus.
  • Bei Umsätzen von bis zu 17.500 Euro jährlich stuft das Finanzamt den Steuerzahler als Kleinunternehmer ein.
https://www.steuergo.de/blog/286-2/

Das Buch zur Hochzeitsfotografie

Wenn du dein Wissen zur Hochzeitsfotografie weiter vertiefen* möchtest, kenne ich kein besseres Buch dazu, als das von Roberto Valenzuela.

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Die Preise für das Fotografieren einer Hochzeit?

Wie viel für die erste Hochzeit nehmen

Was verlangen wir, wenn wir unsere erste Hochzeit fotografieren?

Im Nebenerwerb hatte ich mit 100,- EUR die Stunde angefangen.

Aber für gute Arbeit, die in einer möglichst kurzen Zeit abgewickelt werden soll, ist das zu wenig.

Mittlerweile nehme ich 250,- EUR die Stunde und gebe einen Rabatt, ab der fünften Stunde, als Anreiz für eine längere Buchungszeit.

Ich erwarte eine hohe Leistung von mir selbst. Wenn ich mehr als 15 Hochzeiten im Jahr fotografieren muss, kann ich diese Leistung nicht erbringen.

Zumal ich leidenschaftlich gerne Portraits fotografiere, reise und meinen Blog betreibe. Wenn ich nur Hochzeiten fotografieren würde, hätte ich früher oder später wohl keine Lust mehr darauf.

Ich brauche auch etwas Abwechslung. Frischen Wind für den Kopf.

Auch darf ich mein Equipment (Abschreibungen) und laufende Kosten, wie Software und Versicherungen, sowie die Einkommenssteuer nicht außer Acht lassen.

Greift die Datenschutz Grundverordnung (EU-DSGVO) bei der Hochzeitsfotografie?

Jein.

Vorweg, ich werde an dieser Stelle keinen copy & paste Text anbieten, den du in deinen Vertrag kopieren kannst.

Aber diese entscheidenden Tipps möchte ich dir geben

Das Oberlandesgericht in Köln entschied, dass die Veröffentlichung von Hochzeitsbildern dem KUG unterliegt und nicht der EU-DSGVO. Das hat sie im Oktober 2018 auch nochmal bestätigt. Dennoch hat jeder Teilnehmer das Recht, die Löschung seiner Daten anzufordern.

In diesem Zusammenhang ist wichtig, dass die Gäste meine Datenschutzerklärung erhalten. Möglichst vor der Hochzeit. Beispielsweise als Randnotiz (Link) auf einer Einladung. So erfüllen wir unsere Informationspflicht.

Bei der Bildübergabe, via Online-Galerie, gibt’s ansonsten erneut einen Link, zu meiner Datenschutzerklärung. Da werden die Personen noch einmal darüber informiert, wie ich mit den Daten (Bildern) umgehe.

Beim Vorgespräch können wir das Brautpaar weiter über die EU-DSGVO und KUG aufklären.

Ich habe auch fett im Vertrag markiert, dass jederzeit ein Bild gelöscht werden kann, sofern das jemand ausdrücklich wünscht. Das nimmt dem Brautpaar ggf. etwas Druck und führt schließlich dazu, dass sie das Ganze etwas lockerer nehmen.

Anbei noch ein interessanter Artikel dazu, den ich folgend, an wichtiger Stelle, zitiere:

 

Berechtigte Interessen als Rechtsgrundlage fürs Fotografieren

Theoretisch, so die Aufsicht weiter, käme für das Fotografieren der Gäste und sonstiger Anwendenden (Teilnehmer) eine Einwilligung in Betracht. Aber das ist organisatorisch kaum machbar und – wie die Aufsicht in Hamburg aus betont hat – wäre das mit der unnötigen zusätzlichen Erfassung von Identifikationsdaten aller Teilnehmer verbunden, was auch nicht im Sinne des Datenschutzes ist, Art. 11 DSGVO.

Also wenn keine Einwilligung (aus praktischen Gründen) in Betracht kommt und kein Vertrag, dann bleibt nur die Erlaubnis, Daten zur Wahrnehmung eigener berechtigter Interessen oder berechtigter Interessen Dritter zu verarbeiten, Art. 6 Abs. 1f DSGVO.

Das eigene berechtigte Interesse des Fotografen ist die Ausübung seines Berufes, ein Interesse das durch Art. 15 der EU-Grundrechtscharta geschützt ist – sowie (z.B. bei Straßenfotografie) die Kunstfreiheit, Art. 13 EU-Grundrechtscharta.

Zudem besteht ein berechtigtes Interesse des Brautpaares, seine Hochzeit fotografisch dokumentieren zu lassen und somit wichtige Erinnerungsbilder zu haben. Das wäre die eine Schale der Waage der Justitia. Diese Interessen sind mit den berechtigten Interessen der betroffenen Personen, die fotografiert wurden, abzuwägen. Hier geht auch die Datenschutzaufsicht davon aus, dass diese Interessen nicht schwerer wiegen und vor allem dass nach der Lebenserfahrung jeder Teilnehmer damit rechnet, dass die Hochzeit für das Brautpaar fotografiert wird.

Damit wäre dann auch – ohne Einwilligung, sondern auf der Grundlage der Wahrnehmung berechtigter Interessen – das Fotografieren bei einer Hochzeit was die Rechtsgrundlage anbetrifft, genau so möglich wie vorher.

https://www.fotorecht-seiler.eu/hochzeitsfotografie-unter-der-dsgvo/

 

Die Bildübergabe

Für die digitale Bildübergabe nutze ich PicDrop. Dort habe ich mit der kostenlosen Variante angefangen und bin mittlerweile bei der Pro Variante angekommen.

So übergebe ich die Bilder mit einer Online-Galerie, wo die Bilder heruntergeladen werden können.

Und ohne das ich es im Angebot erwähne, schicke ich dem Brautpaar einige Prints per Postsendung zu. Sofern ein Fotobuch mitbestellt wurde, kommt es ebenfalls ins gleiche Paket.

Du kannst PicDrop sogar in der Free-Version, über deine eigene Domain laufen lassen.

 

Was du machst, wenn die Bilder dem Brautpaar nicht gefallen

Ist der super Gau passiert?

Das Brautpaar meldet sich und verkündet Unzufriedenheit?

Dann erstmal durchatmen und Ruhe bewahren.

Möglichst nicht sofort darauf reagieren und einen Tag darüber schlafen.

Zunächst solltest du fragen, was sie denn anders erwartet haben.

Wenn wir unsere erste Hochzeit fotografieren und das Brautpaar darüber bescheid weiß, sind wir eigentlich auf der sicheren Seite. So sollten sie nun keinen Grund zur Klage haben. Zumindest auf dem Boden der Tatsachen bleiben.

Es kommt auch vor, das ein Brautpaar so dreist ist, und nur den Preis drücken möchte.

Frag zur Not einen Fotografen deines Vertrauens, ob die Bilder wirklich so schlecht sind, wie das Brautpaar es empfindet.

Zur Not kommst du wirklich etwas mit dem Preis entgegen.

Sei dir aber sicher, dass du nicht weiterempfohlen wirst, wenn sowas passiert. Also hol möglichst einen fairen Anteil für dich heraus.

 

Unbedingt einen Vertrag aufsetzen

Egal ob wir unsere erste Hochzeit fotografieren oder die tausendste, wir sollten unbedingt einen Vertrag aufsetzen der zumindest die Vergütung, Zeitpunkt und Ort der Hochzeit festhält.

Etwas handfestes ist eine Absicherung für beide Seiten.

Folgend die Google Suche nach einem Mustervertrag.

 

Fehlt noch was oder hast du eine Frage oder Anregung?

Nun ich hoffe, dass du jetzt ohne große Bedenken, deine erste Hochzeit fotografieren kannst.

Aber vielleicht habe ich genau deine Frage noch nicht beantwortet?

Dann schreib mir doch kurz einen Kommentar unter diesen Beitrag.

Ich hätte mich über diesen Beitrag gefreut, bevor ich meine erste Hochzeit fotografieren durfte. Auch werde ich diesen Artikel zukünftig noch etwas ergänzen, sofern mir noch etwas wichtiges zur Hochzeitsfotografie einfällt.

 

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16 Kommentare

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Sonja 25. Mai 2019 - 19:27

Tausend Dank für diesen Bericht, ich fotografiere in einer Woche meine erste Hochzeit und habe schon x Seiten im Netz durchsucht – das hier ist das Beste und genau das, was ich gesucht habe! Wunderschöne Fotos machst du!

Antworten
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Lichtrebell 26. Mai 2019 - 8:10

Freue mich, dass ich helfen konnte! 🙂

Grüße
Baris

Antworten
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Jana 16. August 2019 - 17:12

Hallo Baris, habe ganze Thema durchgelesen. Muss ich sagen, du hast mir wieder die Lust zurück gebracht die erste Hochzeit zu fotografieren. Weil viele andere mit Erfahrungen sprachen einfach dagegen, das es nix wird…
Danke für viele tolle Tipps.

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Jana 16. August 2019 - 17:14

Ich würde mich auch sehr freuen über Tanja´s Erfahrung bei ihrer ersten Hochzeitsfotoshooting. Gibt es irgendwie eine email an sie?
Danke LG
Jana

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Lisa 9. Januar 2020 - 21:44

Vielen lieben Dank für deinen tollen Artikel! Ich habe schon viele Erfahrungsberichte gelesen, aber deiner hilft mir am meisten weiter! Toll, dass du tätsächlich nur mit Festbrennweiten fotografierst (auch mein Favorit ) bisher habe ich immer nur von den super mega Teleobjektiven gelesen, quasi als Pflicht für die Hochzeitsfotografie. Den Ablauf: wann welches Objektiv, wann welche Zeit am besten nutzen finde ich auch gut beschrieben. Und der rechtliche Teil und die links dazu waten auch sehr hilfreich 👍Ich werde mir jetzt noch deinen Artikel zum Thema Blitzen gönnen😉 Das habe ich bisher immer vor mir hergeschoben. Ich bin gespannt.
Bitte mehr von solchen Berichten! 👏

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Lichtrebell 11. Januar 2020 - 19:01

Moin Lisa, danke für dein Feedback!🙌
Da wird noch einiges kommen dieses Jahr. Hoffe da ist dann wieder etwas für dich dabei. 😊
Bis dahin,
Baris

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Jayda 12. Juni 2019 - 11:02

Hallo,
ich bin nächste woche zu einem kurzen Hochzeitsshooting eingeladen und würde gern ein kleines Geschenk mitbringen, gibt es da ideen
was man dem paar mitbringen könnte?
LG Jayda

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Lichtrebell 13. Juni 2019 - 0:02

Ja, bring gute Laune mit. Für alles weitere hat das Brautpaar sicherlich schon gesorgt und wenn nicht, dann horch doch Mal nach. Eine viel zu individuelle Frage. 😉

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sophia 23. August 2019 - 12:30

Danke für den hilfreichen und vielseitigen Beitrag. Habe vor zwei Wochen meine Erste Hochzeit fotografiert..
Was mich allerdings noch interessieren würde,.. wie viele Fotos gebt ihr dem Brautpaar?

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Lichtrebell 24. August 2019 - 14:59

In der Stunde entstehen bei mir meist zwischen 50 – 65 final bearbeitete Bilder. Ausnahmen bestätigen die Regel. 🙂

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T 3. Februar 2020 - 23:51

Vielen herzlichen Dank für diese unbeschreiblich hilfreiche Zusammenstellung und das Teilen des Wissens. Ich darf / soll / muss bald eine Hochzeit in meiner Familie fotografieren und habe höchsten Respekt davor, wie Profis dies tun.

Falls eine Frage gestattet ist zu der o. g. Aussage “Und da ich bei Hochzeiten zu 99% der Zeit AF-C mit 3D-Tracking nutze”: Die ganzen Autofokus-Modi überfordern mich. Daher bin ich mit der D500 oft einfach im Single AF unterwegs, um bei Offenblende treffsicher zu sein.

Nun bin ich etwas platt, dass die wunderschönen Bilder oben zu 99 Prozent mit AF C bei 3D Tracking entstanden sind. Ist das so gut mit der Treffsicherheit?

Ich habe nämlich das Gefühl, dass ich mehr mit dem Positionieren der manuellen Fokuspunkte beschäftigt bin, als mich auf den Moment oder die Komposition konzentrieren zu können… 🙂

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Slawa Smagin 20. April 2020 - 22:13

Wow! Das nenne ich mal einen ausführlichen Bericht. Da sieht man, dass nicht mal eben irgendein Bekannter mit einer guten Kamera die Hochzeit fotografieren sollte.

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Pietro 11. Juli 2020 - 12:21

Toller Artikel – gefällt mir.

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Lichtrebell 11. Juli 2020 - 12:42

Danke Pietro, freut mich sehr. Schönes Wochenende! 🙂

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Isabell 16. Juli 2020 - 13:57

Vielen Dank für den hilfreichen Blogbeitrag! Da ich meine erste Hochzeit sehr bald fotografiere habe ich das Internet abgesucht nach Tipps & Hinweisen, und bin schließlich hier hängengeblieben. War sehr hilfreich und hat mir sehr weitergeholfen – tausend Danke 🙂 ! Und gerne mehr davon 🙂

lg Isabell

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Lichtrebell 16. Juli 2020 - 18:03

Freut mich zu hören! 🙂

LG,
Baris

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